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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
89
4,2 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 9. März 2017
Ein absolutes Lesevergnügen.
Viel Gelacht und Geschmunzelt, die Berichte sind sehr authentisch und haben an unseren eigenen Trip erinnert. Eine andere Welt und ein absolutes Abendteuer. Ist in einem Rutsch gelesen und dabei sehr unterhaltsam.
Kaufempfehlung an alle Backpacker die es auf diese Gegend abgesehen haben ;)
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am 10. Mai 2012
das ist eine liebevolle homage an die liebevollen inder...immer in eile und ein bisschen kindisch...manchmal bedauert man, dass uns diese professionelle naivitaet verloren gegangen ist...bei uns sagt man ja: in jedem manne steckt ein kind...gaehn: wer dieses sprichwort erfunden hat, war nie in indien...ich finde es "humorig" klischeebeladen...aber sind wir nicht alle ein bisschen klischee?...
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am 10. Februar 2008
Ein absolut cooles Indien-Porträt. Ich mag Timmerbergs humorvolle, erfrischend nüchterne, unesoterische Art, wie er Indien beschreibt. Er verschont einen mit endlosen Landschafts- und Menschenbeschreibungen, Abhandlungen über Götter und Historik und bindet interessante Fakten locker-flockig nur dort in den Text ein, wo es das Verständnis erfordert. Er lässt einen typische und weniger typische Erlebnisse eines europäischen Indienreisenden miterleben. Timmerberg schafft es meiner Meinung nach super, Stimmungen heraufzubeschwören, ohne dabei romantisch verklärt zu werden. Besonders über das Kapitel der zwei Geistheilerinnen, denen er auf dem Weg begegnet und die ihn versuchen, mit obskuren Methoden von seinen Ohrenbeschwerden zu befreien, schmunzle ich noch jetzt wenn ich daran denke. Dazwischen reflektiert Timmerberg aber auch ernsthaft über Indien, hinterfrägt die Touristikwelle, die seit den Hippies Indien überrollt, und sich selbst.

Negative Punkte kommen mir beim besten Willen keine in den Sinn, da ich wohl genau dem Zielpublikum entspreche. Höchstens, dass das Buch eindeutig nicht geschaffen ist für Leute, die sehr esoterisch sind, und nicht über sich selber lachen können. Und man muss auch keine Shoppingtipps erwarten oder Restaurant-Empfehlungen.

Ein sehr kurzweiliges Lesebuch für alle, die die Sehnsucht nach Indien im Herzen tragen, aber nicht als 0815-Touristen dorthin reisen möchten.
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TOP 1000 REZENSENTam 22. Mai 2009
Timmerberg, seit mehr als 30 Jahren Indienreisender, will bei dieser Tour den Ganges entlang - von der Quelle bis zur Mündung. Wer nun eine detaillierte Schilderung erwartet, Ratschläge, Empfehlungen für Hotels, Restaurants wird enttäuscht sein. Tatsächlich besucht der Autor nur wenige Orte entlang seiner Route (u. a. die Quelle, Rishikesh, Kalkutta..), den Rest des Weges legt er mit Taxi, Bahn oder Flugzeug zurück.
Die Beschreibungen seiner Erlebnisse, der Orte die er aufsucht, der Menschen denen er begegnet wechseln ab mit Gedanken und Reflektionen über sein eigenes Leben - die aber immer im Zusammenhang mit Indien stehen. Beides wird pointiert, manchmal ironisch aber immer unterhaltsam dargestellt. Zum Beispiel die Schwierigkeiten beim Kauf einer Bahnfahrkarte oder das ,Bettlerspießrutenlaufen' - amüsant zu lesen, dennoch: Timmerberg macht sich nicht lustig über dieses Land. Man spürt seine Liebe zu Indien.
ACHTUNG! Wer Probleme mit Haschischkonsum bzw. der Beschreibung von demselben hat, sollte darüber informiert sein, dass der Autor häufiger darüber schreibt - und nicht unbedingt negativ :-).
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am 28. August 2006
Die meisten Musiker werden ab 30 mies. Außer Johnny Cash vielleicht. Für Literatur scheint das nicht zu gelten.
Ohne Helge Timmerbergs bisheriges Werk schmälern zu wollen (ich habe alle seine Bücher gelesen),- Wie gut dass der Autor jetzt Anfang 50 ist! In Shiva Moon' kommt alles geballt zusammen, was ich an bestimmten Reportagen von ihm schon immer mochte. Nur ist Timmerberg mit Anfang 50 bei gleichbleibenden Humor nochmal lässiger, reflektierter, (fast weise :-) geworden, ohne abgeklärt zu sein.
Es geht um Helge Timmerbergs alte Liebe: Indien. Und was davon übrig bleibt, wenn man wie er, das Land immer und immer wieder bereist hat.Wenn Esoterik und pubertäre Sinnsuche keine Rolle mehr spielen. Wenn die persönliche Eitelkeit der Erkenntnis weicht, dass sich das persönliche Glück nicht in Flugmeilen messen läßt.
Timmerberg ist ein alter Hase des Reisejournalismus und verhält sich doch nie wie ein abgezockter Reiseprofi. Schon in 'Timmerbergs Reise-ABC' formulierte er Regeln, um sie dann doch wieder zu brechen. Weil das Leben nun mal kein Reiseführer ist. Und spätestens seit Kapitel 11 in 'Shiva Moon' hat er meine ganze Sympathie. Eigentlich könnte man das Buch ab da weglegen, glaubt man, weil es besser nicht mehr werden kann. Das will man aber nicht. Wie man überhaupt nie wieder aufhören will, dieses ..,-welches Adjektiv soll man da wählen? Sympathisch? Klug?,- Auf jeden Fall: dieses gute Buch zu lesen. Selbst wenn man nie in Indien war und vielleicht nie nach Indien reisen wird.
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am 25. Oktober 2006
... ist doch eigentlich der Gott der Zerstörung, oder? Hier wird mein Bild von Indien ziemlich heftig zerstört. Aber dann umso liebevoller wieder aufgebaut. Wunderbar detaillierte Beschreibungen des Alltags in diesem Land, kein Wort zu viel, eher viel zu wenig. Man dürstet immer nach mehr - und kriegt doch nie genug davon. Einziger Haken - und deshalb bekommt es von mir auch nur vier Sterne und nicht fünf: Schon ziemlich egoman... Oder, höflicher ausgedrückt: Hemmungslos subjektiv. Aber andererseits: Einem solch brillanten Schreiber verzeiht man es dann doch irgendwie. Weil man sich das ganze Buch über blendend amüsiert hat. Fazit: Herzerwärmend und kurzweilig.
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am 2. Februar 2007
Einen Riesenfehler hat das Buch: Es ist definitiv zu dünn! Gerne hätte ich das Doppelte und Dreifache davon gelesen. Da ich weder Germanistin noch Literaturkritikerin bin, kann ich nicht sagen, ob der Schreibstil Timmerbergs jetzt besonders gut oder schlecht ist. Ich würde sagen, daß er mit der Routine eines erfahrenen Journalisten und Autors trotzdem schreibt, wie ihm der Schnabel gewachsen ist. Nicht, daß ich es immer nachvollziehen könnte oder selbst so ähnlich erlebt hätte. Dafür interessiert mich Indien eigentlich viel zu wenig. Aber genau das ist das große Verdienst des Autors, daß man ihn mit Begeisterung begleitet auf seiner Reise den Ganges von der Quelle bis zu Mündung entlang und vorbei auch an den Stationen seiner inneren Selbstfindung. Zusammen mit ihm lernt man Menschen und lausige Hotels kennen, betrachtet wunderbare Sternenhimmel und erleidet Höllenzahlschmerzen. Das alles ohne ethnologisches Geschwafel, Rekordversuchen an irgendwelchen K soundsoviels oder politischen Korrektheitsattacken.

Was mich jedoch am meisten beeindruckt hat, ist der Anstand, mit dem Timmerberg seinem Indien begegnet, und die Art und Weise, wie er selbst stets die Verantwortung für sein Handeln übernimmt. Davon kann sich jeder Reisende eine dicke Scheibe abschneiden!

Nix anderes als 5 Sterne.
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am 10. September 2006
Helge erzählt über Indien...

der Satz reicht eigentlich, und man fühlt sich wie ein Kind, wenn das Sandmänchen kommt.Ich habe sechs Stunden non stop gelesen, dauergrinsend, unterbrochen von lachwellen.Satz für Satz verzaubert er, die Wirkung hält Tage an,Wochen, vielleicht Jahre.Wie das Eis ,,Brauner Bär''.

Er rechnet ab mit dem Mythos Indien,persöhnlich, und ob ein Schluck Wasser aus dem Ganges zur Ertleuchtung führt, oder zu Durchfall, irgendwas muss man loslassen.Transformation geschieht viel unspiritueller als man denkt.Helge könnte mit der strassenbahn durch Castrop Rauxel fahren und ein geiles Buch schreiben...

Wenn Shiva Gott der Zerstörung ist und Moon bekanntlich für das Unbewusste steht,ist automatisch unsere Suche weg die seit ewigen Zeiten mit Indien verbunden ist.Das ist ihm super gelungen.

Danke Baba Timmerberg
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am 16. Mai 2009
Der Autor beschreibt seine Reise von der Quelle bis zur Mündung des Ganges durchaus mit viel Humor. Sein leicht flapsiger Schreibsstil ist ansprechend, unterhaltsam und sein Reisebericht mit vielen schönen Anekdoten gespickt.
In seinem Roman beschreibt der Althippie nicht nur die Erlebnisse seiner Reise, sondern erzählt vor allem wie ihn diese Erlebnisse verändern. Dabei scheinen seine Ansichten und Lebensphilosophien je nach Station seiner Reise zu wechseln - oft auf nicht leicht nachvollziehbare Weise. Helge Timmerberg wirft je nach Laune mit zum Teil kontrastierenden (und zudem recht banalen) Lebensphilosophien um sich; mal amüsiert er sich über die Spiritualität der Inder und Westler, ein anderes Mal ist er selbst davon begeistert. Das macht den Autor zwar sehr menschlich und sympathisch, sein Werk aber nicht unbedingt hochwertig.
Kurz und gut: Das Buch ist unterhaltsam und schnell gelesen. Für jemanden, der ernsthaft Einblicke in die indische Kulut und Mentaliät erhalten möchte, eher enttäuschend.
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am 8. Oktober 2008
Timmerbergs "Tiger fressen keine Yogis" hatte ich verrissen, "Shiva Moon" versöhnt mich wieder ein wenig mit ihm - aber auch nur ein wenig. Nach zwei wirklich todkomischen Einleitungskapiteln, die alleine schon die Anschaffung dieses kleinen Buches wert wären, folgt das, was man von Timmerberg kennt: Ein Buch über Timmerberg und seinen besten Kumpel, Timmerbergs Ego.

Auf der einen Seite: Man kann zum Beispiel den Autoverkehr in New Delhi und den Smog so schildern wie Sarah MacDonald in "Wo bitte geht's hier zur Erleuchtung?". Man kann es aber auch so beschreiben wie Timmerberg. Zwischen beiden Ansätzen liegen literarische Welten. Der Mann kann so gut, so geistreich, so anders, so nobelpreisverdächtig schreiben - warum tut er es nicht immer?

Denn auf der anderen Seite: Es geht eigentlich mal wieder nur um ihn. Die Reise entlang des Ganges (zu Recht wurde kritisiert, dass er zwar an der Quelle und der Mündung und zwischendurch noch an zwei, drei Orten war, keineswegs aber den Ganges in Gänze bereist hat, wie es die Buchbeschreibung suggeriert) steht symbolisch für eine Reise in Timmerbergs Kopf. Wir erfahren allerlei Uninteressantes über seine Kiff-Sucht, seine Heimatlosigkeit, seine sexuellen Gewohnheiten - aber wollen wir das lesen?

Ich jedenfalls hatte mir ein wenig mehr Indien und etwas weniger Autobiographie gewünscht. Nichtsdestotrotz eine amüsante und, wenn man dem Autor mit etwas Nachsicht begegnet, auch eine sympathische Lektüre.
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