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Shipspotting: Hamburg. Die Schiffe, der Hafen und die Elbe Gebundene Ausgabe – Dezember 2006

5.0 von 5 Sternen 1 Kundenrezension

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Thomas Kunadt, geboren in Räckelwitz bei Bautzen, als erstes von 5 Kindern. Aufgewachsen im Dresdner Raum. Über intensives Radiohören kamen Kontakte zum Rundfunk der DDR zustande. Während der Zeit als Offizier bei der NVA, parallel dazu ehrenamtliche Arbeit beim Jugendsender der DDR. Aufbau eine Interessengemeinschaft für elektronische Musik, eigene Zeitung und Organisation von Festivals in Dresden und Berlin.

Studium Informatik in Ilmenau und Suhl. Studium Systematische Musikwissenschaft, Soziologie und Volkskunde in Hamburg. Engagement im musikalisch-akustischen Bereich. Freie Arbeit im Erdenklang Musikverlag/CCn'C Records - eines der ältesten Independet-Label Deutschlands.

Erst während der Studienzeit hat er seine wahre Leidenschaft gefunden. Mit 26 Jahren begonnen zu fotografieren, vorher nie eine Kamera angefasst. Entwurf und Gestaltung von CD-Covern im Musikbereich (60 Arbeiten über 13 Jahre hinweg). Eigene Fotoreisen "im Kleinen" wie "im Großen" - einerseits Hamburger und Dresdener Raum, andererseits weit, weit weg nach Amerika, Kanada, Kenya, Hawaii, Ägypten, Australien, Tasmanien, China

Die Elbe "vor der Tür" mit den Schiffen als sich täglich wandelndes Motiv über 10 Jahre Mittelpunkt der fotografischen Arbeit. Aufbau eines eigenen Bildarchives (90.000 Bilder) mit Spezalisierung Schiffahrt und Hafen ( 12.500 verschiedene Schiffe) einerseits - andererseits Recherchen und Sammeln von Informationen zum Schiffahrt - Aufbau einer Datenbank mittlerweile über 120.000 Schiffe.

Freie journalistische Arbeit für Sächsische Zeitung zu Themen Schiffahrt+Hafen. Engagement im Freundeskreis Dresden-Hamburg eV.

Das Hamburger Licht und die Elbe sind treibende Kraft und Mittelpunkt der Arbeit.

Und der Fluß wiederum bedeutet in die eine Richtung die Verbindung zur alten Heimat und ist in die andere spürbar mit der großen weiten Welt verbunden.

Fotografie und alle Arbeitstechniken aus eigenem Antrieb autodidaktisch erlernt.

Derzeit: Freie Tätigkeit im Bereich State-of-the-art-Bildbearbeitung. Freier technischer Consultant. Freier Fotograf mit Spezialisierung Schiffahrt+Hafen, mittlerweile Produktionsreisen bis nach Hong Kong. Eigene Bildagentur mit Kunden bis in die Südsee.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Ein Schiff wird kommen - Lotsen, Schlepper und Festmacher
Mit kräftiger Welle vorm Bug schiebt sich ein Schiff an Position Elbe 3 in
der Elbmündung vorbei. Hier hielt früher ein Feuerschiff Vorposten, das
heute in Hamburg im Oevelgönner Museumshafen liegt. An seiner Stelle
befindet sich jetzt eine unbemannte automatische Feueranlage. Noch rund
sieben Stunden wird es dauern, bis das Schiff im Hamburger Hafen einläuft.
Der Schiffsmeldedienst erfasst die Position per Funk ab Hoek van Holland
von Westen oder Kiel-Holtenau von Osten und gibt die Informationen
entsprechend weiter.
Bei Elbe 3 hat der Kapitän noch »den Hebel auf dem Tisch«, das Schiff fährt
mit Hochgeschwindigkeit durch die Nordsee. Doch schon hier in der Deutschen
Bucht herrscht Lotsenpflicht. Je nach Schiffsgröße begeben sich ein bis
zwei Dienst erfahrene und ortskundige Kapitäne per Hubschrauber oder mit
den Lotsentendern DÖSE, DUHNEN oder WANGEROOG vor Helgoland an Bord. Für
die großen Schiffe entscheidet sich bereits hier, ob sie weiter »aufkommen«
dürfen, oder - sollte der Platz im Hafen noch nicht frei sein - Anker bei
Elbe 1 werfen und auf Reede gehen.
Noch sechs Stunden sind es von hier bis Hamburg, nach zwei Stunden
Weiterfahrt ist Land in Sicht, am Horizont taucht Cuxhaven auf. Jetzt
verlässt das Schiff die offene See, bis Hamburg sind es noch 96 Kilometer,
vier Stunden Fahrt.
Nach einer weiteren Stunde ist das Schiff vor dem Eingang zum
Nord-Ostsee-Kanal - spätestens hier geht der Seelotse von Bord, die Domäne
der Elblotsen beginnt. Vorbei geht es am Brunsbütteler Elbehafen, eine
Stunde später kreuzt die Autofähre zwischen Wischhafen und Glückstadt, und
nach weiteren sechzig Minuten tauchen die Schornsteine von Bützfleth auf.
Hier, auf der Höhe von Stade, ist der erste Meldepunkt bei den Hamburger
Hafenlotsen - und es ist immer noch eine Stunde bis Hamburg.
Das Schiff passiert jetzt das »Willkommhöft« in Wedel und wird mit
Steuermann halt die Wacht aus Wagners Fliegendem Holländer und passender
Landeshymne begrüßt. Vor Tinsdal überquert das Schiff die Hamburger
Landesgrenze.
In Teufelsbrück steht jetzt der Hafenlotse bereit und steigt auf LOTSE 1.
Soll das Schiff schon im ersten Hafenteil von Dradenau oder Waltershof
festmachen, fährt er ihm bis Blankenese entgegen. Nur so bleibt genügend
Zeit, sich mit den Elbkollegen abzusprechen.
Gemächlich haben sich auch schon zwei Schlepper von Neumühlen aus in
Bewegung gesetzt und bummeln bis auf Höhe von Teufelsbrück dem Schiff
entgegen. Wie viele Schlepper eingesetzt werden, entscheidet der Kapitän.
Abhängig ist die Entscheidung beispielsweise davon, ob das Schiff gedreht
werden muss. Zwei Schlepper halten sich aber immer bereit, von denen einer
dann schon mal - je nach Ansage des Kapitäns - trotz langen Wartens
unverrichteter Dinge wieder abziehen muss. Die dicksten und schwersten
Pötte bekommen vier Schlepper. Bei einem Massengutfrachter, der mit über 75
000 Tonnen schwer im Wasser liegt und sich nicht so elegant manövrieren
lässt wie ein modernes Containerschiff, wird an jeder »Ecke« einer dieser
wendigen Kraftprotze festgemacht.
Dazu werfen Matrosen eine dünne Leine über Bord, die der Schleppschiffer
aufzufangen versucht, was nicht immer beim ersten Mal klappt. An dieser
Leine wird die Stahltrosse des Schleppers auf das Schiff gezogen. Über bis
zu 75 Tonnen Pfahlzug verfügen moderne Hafen schlepper heute, das heißt,
sie könnten 75 Tonnen schwere Gegenstände vom Kai ziehen - oder eben mit
dieser Kraft die dicken Pötte in die richtigen Positionen bringen.
Hohe Maschinenkraft und intelligente Antriebstechnik stecken hinter dieser
Leistung. Der kräftigste unter den zeitweilig in Hamburg stationierten
Schleppern ist zurzeit BUGSIER 21, der knapp vor MICHEL führt. Ab und zu
tauchen aber auch rote Kotugschlepper aus Bremerhaven auf - unter ihnen
zuweilen der stärkste Hafenschlepper der Welt.
Die Stahltrossen der Schlepper haben das Schiff fest im Griff. Sie ziehen
und drehen den Pott, der Schlepper arbeitet mit voller Maschinenkraft. Der
Impuls geht durchs ganze Schiff, alles vibriert. Etliche Sekunden vergehen,
bevor sich dieser Kraftakt auch auf die Bewegung des Schiffes auswirkt.
In der Nähe des Liegeplatzes wird das Schiff mehr und mehr gebremst, die
letzen Meter sind Präzisionsarbeit. Hier zählt Ruhe und Erfahrung. Und der
eigentliche Akt des Festmachens bleibt trotz der modernen Technik echte
Handarbeit. Dicke Taue werden von Bord des Frachters langsam
heruntergelassen. In ihren kleinen Booten oder an Land sind die Festmacher
bereit, es aufzunehmen. Drei Leinen vorn, drei achtern, vier längs zum
Schiff.
Die Schlepper haben ihre Trossen bereits gelöst. Nun heißt es für sie
drücken, bis der Pott an die Pier kommt. Dann endlich liegt das Schiff
fest, und nur dicke Gummifender trennen den metallenen Rumpf noch von den
Kaimauern

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Von Oona am 15. Dezember 2006
Thomas Kunadt hat es einfach drauf. Er hat diesen Blick für Pötte und Kähne und Primadonnen der Elbe, den nur wenige haben. Wer einmal tief Luft holen möchte, schlage die Seite 64 auf. "Viel Platz an Bord offenbart der Blick vom Brückennock der BERGE VIK". Viel Platz??? Das ist die Untertreibung des Jahres. Platz ohne Ende, und das soll ein Schiff sein? So ist das mit dem Shipspotter,....er zeigt uns etwas, was wir "eigentlich" auch sehen können, nur zeigt er es eben auf unvergleichliche Weise. So, dass wir die Schiffe verstehen lernen. Schiff ist ja nicht gleich Schiff. Ebenso wie Ebbe und Flut niemals im gleichen Wellenschlag geschehen.

Ein Kümo im Abendlicht,...Ein Erzfrachter wie ein XXL-Walross der anderen Dimension, Weltrekordler und Exoten und Luxuseeziegen mit Hubschrauberlandeplatz: Bilder, die Hamburg und die Elbe und das große Kommen und Gehen einzigartig festhalten!
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