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Shikasta (Canopus im Argos: Archive, Band 1) Taschenbuch – Ungekürzte Ausgabe, 1994

4.4 von 5 Sternen 8 Kundenrezensionen

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In einer fernen Zukunft haben sich die beiden mächtigen Sternenreiche Canopus und Sirius darauf geeinigt, ihre kriegerischen Auseinandersetzungen beizulegen und sich künftig in wechselseitiger Toleranz auf friedliche Expansionsbestrebungen zu konzentrieren. So haben sie den Planeten Rohanda ("Die Blühende") in eine nördliche und eine südliche Hemisphäre eingeteilt und lassen -- jeder auf seine Weise -- den Ureinwohnern ihre behutsame Förderung angedeihen. Auf der weit abgelegenen Welt herrschen bald paradiesische Verhältnisse, ein Geschlecht von Riesen von einem anderen Planeten lebt einträchtig mit der eingeborenen Bevölkerung zusammen.

Doch eines Tages geschieht das Undenkbare: Eine abgefallene Kolonie des feindlichen Sternenreiches Puttiora scheint Rohanda unterwandert zu haben. Erste Spuren von Dekadenz werden sichtbar, die sich bald als so dominant erweisen, dass sich ein Abgesandter von Canopus gezwungen sieht, die Riesen evakuieren zu lassen. Durch die Verbreitung von Liedern und Geschichten möchte er einen möglichst großen Teil der Erinnerung an das zu Ende gehende goldene Zeitalter über die kommende Zeit der Finsternis hinweg retten. Künftig wird Rohanda nur noch unter dem Namen Shikasta, die Zerstörte, bekannt sein.

Der düstere erste Teil ist exemplarisch für den Roman und für die ganze Serie -- Shikasta bildet das erste Buch des fünfbändigen Zyklus "Canopus im Argos: Archive". Doris Lessing schildert in parabelhaften Erzählungen, wie sich die Bevölkerung fünf verschiedener Planeten unter der Anleitung des Sternenreiches Canopus mit Politik, Sexualität, Sterblichkeit und Transzendenz auseinandersetzen. Dabei sind die Parallelen zu unserer Wirklichkeit offensichtlich: Die Romane sind eine Allegorie auf die Menschhheitsgeschichte, eine Warnung vor den selbstzerstörerischen Tendenzen der Menschen und gleichzeitig ein trauriger Aufschrei angesichts der Vergeblichkeit dieser Warnungen.

Doris Lessing wurde 1919 geboren, stammt ursprünglich aus Persien und lebt seit 1949 in England. Mit ihrem Roman Afrikanische Tragödie wurde sie 1953 international bekannt; als ihre Hauptwerke gelten Das goldene Notizbuch und die fünf Bände der "Kinder der Gewalt". Der "Canopos"-Zyklus ist unter Mainstream- wie SF-Lesern gleichermaßen umstritten. Die einen sehen darin den Rückgriff auf ein minderwertiges Unterhaltungsgenre, die anderen tun sich schwer mit Lessings durch Sufismus und C.G. Jung beeinflussten Stoff und Erzählstil. Die vorliegende Neuausgabe innerhalb der schönen Taschenbuchreihe btb bietet allen Lesern die Möglichkeit sich ein eigenes Bild zu machen -- viel Zeit und Geduld sind jedoch unabdingbare Vorrausetzungen. --Felix Darwin -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Doris Lessing, 1919 in Persien geboren und auf einer Farm in Südrhodesien aufgewachsen, kam im Alter von dreißig Jahren nach England. 1950 veröffentlichte sie dort ihren ersten Roman. In Deutschland gelangte sie erst durch die Veröffentlichung ihres Hauptwerks "Das goldene Notizbuch" im Jahr 1978 zu Berühmtheit. Heute zählt Doris Lessing zu den bedeutendsten Schriftstellern der Gegenwart.

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Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
Manchmal steht in einem Buch nichts, was wirklich neu oder originell oder revolutionär wäre, und nichts , was nicht schon irgendwer irgendwo gesagt hätte, und doch ist es ein großes Buch. So dieses.
Die Beschreibung der Zustände auf unserer Erde (Shikasta - "Zerstörte" / vormals Rohanda - "Blühende") durch die vorgeblich objektiven außerirdischen Augen des Gesandten Johor läßt wenig Gutes an der Menschheit, die durch die Jahrhunderte wenig an ihrem grausamen, blutrünstigen, dummen Verhalten ändert; Das Ganze wird durch den Kniff noch betont, daß der Gesandte immer wieder betont, die Menschheit könne ja nichts dafür (eine Art kosmische Disharmonie hat den Planeten unweigerlich ins Verderben gestürzt) - Johors Mitgefühl mit Tätern wie Opfern läßt die Menschheit im Kontrast nur um so armseliger dastehen.
Wie gesagt, ich habe in dem Buch nichts oder wenig gefunden, was man nicht schon gewußt oder gehört hätte. Es gibt wenig, woran man sich erfreuen könnte, kaum Humor, die Lessing bietet auch keine Erholung in Nebenhandlungen oder sonstigen Ablenkungen. Die fünf Sterne gebe ich trotzdem, und zwar für die gewaltige Kraft, mit der die Lessing all diese Bitterkeit wie mit einem Vorschlaghammer in den Leser hämmert. Ich war wirklich betroffen, so, wie man beim Tod eines Angehörigen betroffen ist, auch wenn man schon vorher wußte, daß Menschen sterben können.
Ich weiß nicht, ob das ein Buch zum Wiederlesen ist (ich habe es nie wieder angerührt), aber einmal sollte man es über sich ergehen lassen.
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Format: Taschenbuch
Ja, es ist auch ein Buch zum Wiederlesen. Nur zittern beim zweiten Lesen die Hände, die das Buch halten, nicht mehr so sehr wie beim ersten Mal.
Ausgehend von religiösen Überlieferungen, dem alten Testament und dem Sufismus etwa, schildert Lessing hier die Erde anfangs auf eine sehr mythologische Art und Weise, bis die Erde, wie wir sie kennen, immer klarer hervortritt. Die Außensicht der Außerirdischen auf das 20. Jahrhundert wird mit Dokumenten aus der menschlichen Innensicht kombiniert. Überhaupt ist dies ein Roman mit vielen Stimmen, auch wenn der Haupterzähler der Canopäische Gesandte Johor ist, so finden sich in der Vielzahl and Texten, die hier vereint sind, verschiedene Ansichten und Widersprüche. Auch wenn der Erzählstil ganz traditionell und sehr einfach daherkommt, in seiner Betonung und Problematisierung der Form ist dies ein experimenteller Roman. Ohne zuviel verraten zu wollen, gipfelt das Buch in einem Schauprozeß gegen die Verbrechen der weißen Rasse, bei dem mir während des ersten Lesens wirklich die Hände gezittert haben.
Ein kleines Malus bei diesem Buch... Die Übersetzung ist im großen und ganzen akzeptabel, erfindet aber manchmal einige Sätze hinzu (zumindest habe ich beim Vergleich einen Absatz gefunden, der im Original gar nicht vorhanden war). Zudem lässt sich streiten, ob "Schleuse" dem Begriff "lock" gerecht wird, schließlich ist Canopus ein echter Kolonisator. Aber das sind Kleinigkeiten, wer das Buch nicht kennt, soll es lesen, zur Not eben auch in deutsch.
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Format: Taschenbuch
Dieses Buch von Doris Lessing habe ich - so schmerzhaft es ist, immer wieder gelesen, da es für mich eine der treffendsten und mitfühlendsten Wirklichkeitsbeschreibungen ist, die ich kenne. Es ist der unglaubliche - und gelungene Versuch, die Menschheitsgeschichte aus der Sicht einer anderen, mitfühlenden Zivilisation zu sehen. Mit einem Schwerpunkt der Sicht auf das 20. Jahrhundert und auf die Zukunft im 21. Jahrhundert.
Unendlich schmerzhaft, wie die menschlichen Verwirrungen und Irrungen aus dieser übergeordneten Sicht geschildert werden, und unendlich komplex, wie es Doris Lessing schafft, die verschiedensten Blickwinkel, Schicksale, Gegebenheiten über Jahrtausende zu verweben, und doch dem Ganzen einen großartigen Sinn, ein Muster zu geben. Man braucht natürlich viel Geduld und Durchhaltevermögen, um dieses Buch durchzustehen, nur, weil es so komplex und so schmerzlich ist. Die unerträglichen Widersprüche auch unserer heutigen Zeit so eindringlich, klar, um nicht zu sagen: gnadenlos geschildert. Am Ende, die Prozesse gegen die weisse Rasse waren mir sehr vertraut, all diese Anklagen bekannt und berechtigt, für eine, die nicht nur in Büchern, sondern auch persönlich die Geschichten der Vernichtung und Vertreibung der indigenen Bevölkerungen angehört hat.
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