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am 19. November 2014
Inhalt: Juliett ist ein von der Gesellschaft geächtetes Mädchen, das -von den Eltern abgeschoben- von einer Anstalt/Gefängnis ins nächste gereicht wird, weil sie angeblich einen Mord begangen hat. Denn die Berührung mit Julietts Haut ist tödlich. Seit einem Jahr hat sie mit niemandem mehr ein Wort gesprochen, als ihr plötzlich ein Mitgefangener in die Zelle zugeteilt wird. Juliett ist hin- und hergerissen. Sie sehnt sich einerseits, von Adam berührt zu werden, andererseits fürchtet sie nichts mehr, als erneut jemandem Leid zuzufügen. Und dann stellt sich auch noch alles als ausgeklügelter Plan des skrupellosen Warner -Sohn des Chefs der neuen Regierung- heraus, der Juliett als Waffe und Folterinstrument benutzen will ...
Sprache: Ich kann es nur auf englisch beurteilen und ich fand es außergewöhnlich! Die ersten paar Seiten war ich einfach nur verwirrt. Diese unzähligen Wiederholungen, die durchgestrichenen Sätze … ich wusste nicht, ob ich das auf Dauer lesen kann. Doch dann passierte es plötzlich: Ich war so dicht an der Erzählstimme dran, dass ich ihre Zerrissenheit beinahe körperlich fühlen konnte. Und ich konnte das Buch (und alle Folgebände) nicht mehr aus der Hand legen. Ich empfinde diese Art zu schreiben als extrem mutig und als Art Kunstform, bei mir hat es absolut funktioniert, obwohl ich nachvollziehen kann, warum es manche Leser so gestört hat.
Charaktere: Zu erwähnen sind Juliett, Adam und Warner. Es ist Tahereh Mafi meiner Meinung nach wunderbar gelungen, Julietts Schmerz, ihre Zerrissenheit und Angst vor sich selbst zu übertragen. Man weiß von Anfang an, dass Juliett nicht das Monster ist, als das die Society sie beschreibt, auch wenn sie den Jungen umgebracht hat. Adam ist so liebenswert und anziehend, der Sicherheitsfaktor in Julietts Leben. Man weiß sofort, warum sie sich zu ihm hingezogen fühlt, der erste Mensch, der sich nicht von ihr abschrecken lässt, sondern im Gegenteil, ihre Nähe sucht. Warner ist mein absoluter Lieblingscharakter. Man denkt, er ist ein Psychopath. Einerseits schießt er seinen Soldaten kaltblütig in den Kopf und setzt Juliett lächelnd Höllenqualen aus, andererseits ist er höflich, freundlich, wunderschön und faszinierend. Ich habe mich automatisch gefragt, was da noch kommt und siehe da, was am Ende zwischen Warner und Juliett vorfällt ist am Anfang so undenkbar, dass man sich hinterher fragt, wie Tahereh Mafi es geschafft hat, dass man ihr das abnimmt. Doch man tut es!
Fazit: Für mich ein Highlight! Absolutes Suchtpotential, ich habe es verschlungen und meine Meinung über Dystopien grundlegend geändert.
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am 6. April 2015
Dieses Buch hat mich zu Beginn gefesselt, über die Handlung hinweg fasziniert, immer mehr neugierig gemacht und am Ende irgendwie enttäuscht.

Diskussionsstoff bietet vor allem der ungewöhnliche Schreibstil mit durchgestrichenen Wörtern und zahlreichen Wiederholungen. Mir gefiel das Durchgestrichene sehr gut, denn so konnte ich die Zerrissenheit der Protagonistin Juliette förmlich selber spüren. Die (Selbst-)Zweifel, die Unentschlossenheit, die Ängste, all das konnte damit auf eindrucksvolle Weise vermittelt werden. Die Wiederholungen waren an manchen Stellen gelungen, an einigen jedoch eher nervig.

Trotzdem war ich gut in der Lage, mich in die Welt und in Juliette hinein zu versetzen. Die Handlung war wirklich spannend. Leider wurde ich bei der Liebesgeschichte kein bisschen berührt. Es prickelte kaum, es berührte mich nicht.

Das Ende gipfelte in einer Lösung, die viele Fragen offen ließ und somit Neugier auf das nächste Buch schürte. Was mich persönlich jedoch total abschreckte, waren die letzten Seiten, die meiner Meinung nach überhaupt nicht zum restlichen Buch passten, weil sie schlichtweg kitschig waren.

Trotz allem möchte ich das Buch im Gesamten bewerten und deshalb vergebe ich 4 Sterne, weil ich zum größten Teil einfach mitgerissen wurde.
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am 5. Oktober 2014
Als ich das Buch anfing zu lesen konnte ich es wirklich nicht mehr aus der Hand nehmen und musste mich wirklich zusammenreißen um nicht sofort mit dem nächsten anzufangen als ich durch war weil ich Prüfungnen hatte. (Im Endeffekt hab ich den zweiten Band dann doch noch währenddessen gelesen weil ich es nicht mehr aushieltXD)
Vor allem der Schreibstil hat mich fasziniert und gepackt.
Die durchgestrichenen Sätze, also Gedanken, die Juliette nicht zualssen will, die total außergewöhnlich gestalteten Metaphern, die Adjektive, einfach alles hat diese Geschichte viel realistischer und lebendiger gemacht als alles was ich bisher gelesen hatte, denn Gedanken springen unkontrolliert hin und her und es gibt auch viele Gedanken bei denen man sich gleich darauf denkt "nein, das sollte ich so nicht denken" und diesen dann gedanklich "duchstreicht". Deswegen schonmal ein großes Lob an diesen einzigartigen und faszinierenden Schreibstil, der sehr fesselnd ist.
Der Charakter Juliette ist auf jeden fall sehr spannend zu verfolgen, im laufe der Reihe erkennt man eine deutliche Veränderung und Weiterentwicklung bei ihr.
Adams Charakter hingegen hatte mich von Anfang an gelangweilt und eher genervt, jedoch gibt er die nötige Spannung für Juliette weiter und ist einfach nötig, sodass man ihn dennoch nicht als total nervig oder so abstufen kann.
Warner..Warner ist halt Warner...und ich persönlich LIEBE diesen Charakter. Schon bei der ersten Szene habe ich mich in seinem Charme verloren und es ist wirklich spannend im Laufe der Geschichte mehr über ihn rauszufinden und zu erkennen, dass nicht alles so ist wie es scheint.
Warner hat der Geschichte wirklich einiges an Pepp reingebracht, genauso wie Kenji sich mit der Zeit in das Leserherz schleicht und sich dort ausbreitet.
Alles in allem ist die Reihe wirklich fantastisch und ich werde sie sicherlich immer wieder gerne nochmal lesen.
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am 15. April 2016
Die Angabe dass die Audio Version nur auf bestimmten Geräten funktioniert, hätte man ruhig an einer ersichtlicheren Stelle machen können. Ich benutze Kindle auf 3 verschiedenen Geräten, Audible auf zweien davon, und nichts unterstützt diese Audio Dateien.
Als berufstätige und alleinerziehende Mutter habe ich kaum Zeit mich vollständig auf ein Buch zu konzentrieren und suche schon seit langem nach einer Audio -Version um es wenigstens beim Geschirrspülen zu hören. Ich würde nur einen Stern geben, aber ich kann den Inhalt des Buches (noch) nicht bewerten.
Sehr schade.
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am 16. Juni 2013
"Shatter me" beginnt in einer Zelle. In den Gedanken von Juliette. Einer 17 Jährigen, die seit über einem Jahr in einer Art Zelle in einer psychiatrischen Anstalt verbringt. Zunächst empfand ich Ihre Gedanken, die mittels durchgestrichener Schrift deutlich werden, etwas irreführend. Nach ein paar Seiten jedoch war ich total in den Bann des Buches gezogen. Juliette, wurde von ihren Eltern verstoßen und in diese Anstalt "gesteckt". Wie später deutlich wird, ist Juliette's Berührung Energie geladen. Sie kann das Leben aus jedem "saugen" den sie berührt. Jedem außer Adam. Adam ist Soldat und wird kurzzeitig ihr Zellengenosse. Ausser zu ihm hatte Juliette eine Ewigkeit keinen Kontakt zu Menschen.

Das Essen bekommt sie über eine Luke in der Tür und diese öffnet sich alle paar Tage damit sie im Dunkeln zu den Duschen gehen kann. Die Welt in der Juliette lebt, hat sich verändert. Die Menschen haben so lange keine Rücksicht auf die Erde genommen, bis die Tiere, ihre Nahrung, krank wurden und das Wetter, das Klima, begann verrückt zu spielen. Ein Regime, das sogenannte "Reestablishment" hat das Sagen übernommen und rationiert Lebensmittel etc. Eines Tages wird Juliette zu Warner gerufen. Er ist Befehlshaber des Reestablishments und möchte sie als Waffe nutzen. Juliette verliebt sich in Adam. Adam ist der Soldat, der sie rund um die Uhr bewacht und Adam kann Juliette berühren. Den beiden gelingt die Flucht aus Warners Palast.

Diese Trilogie ist der von Veronica Roth (Divergent, Insurgent) recht ähnlich. Trotzdem muss ich sagen, konnte ich mit Roth' Büchern ein klein wenig mehr anfangen. Ich konnte mich mehr mit der Hauptperson identifizieren. Juliette, die Hauptperson in Shatter me und Unravel me (1. Band auf dt. "Ich fürchte mich nicht"), wollte ich manchmal am liebsten schütteln. Sie vergeht teilweise in Selbstmitleid. Ergibt sich ihrem Schicksal, bzw. dem, von dem sie denkt, dass es sie erwartet. Sie nimmt ihr Leben nicht in die Hand, selbst als ihr die Freiheit geschenkt wurde. Das scheint sich im dritten Band zu ändern zumindest endet das zweite Buch wie folgt

"And I'm stronger. I'm angrier. I'm ready to do something I'll definitely regret and this time I don't care. I'm done being nice. I'm done being nervous. I'm not afraid of anything anymore. Mass chaos is in my future. And I' am leving my gloves behind."

Abgesehen von meiner Kritik am Charakter der Hauptperson, ist dieses Buch beziehungsweise diese Trilogie in jedem Sinne empfehlenswert. Ich kann wieder nicht für die deutsche Ausgabe sprechen, aber die englische ist genial. Die Wortwahl und die Beschreibungen sind grandios. Immer wieder nimmt man an Juliette's Gedanken teil. Dabei hat man anfänglich das Gefühl im Kopf eines Autisten zu stecken. Sie sieht die Welt in Zahlen. Später jedoch ist die ganze Beschreibung Ihrer Gedanken einfach nur schön. Was mir einwenig zu viel war, waren die "Erotikszenen". Klar, ein Mensch, der nie berührt werden konnte empfindet anders und deswegen verstehe ich, dass solche Szenen unabdingbar Teil dieser Geschichte sind. Ich fände jedoch genauere Beschreibungen über die Veränderungen der Umwelt und die Art und Weise wie das "The Reestablishment" herrscht noch spannender und auch für uns heute interessant.
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am 2. August 2015
"Shatter Me" hat mich vom ersten Satz an in seinen Strudel gerissen. Dieser Roman ist machtvoll, berührend, neuartig und atemberaubend und ich habe Angst davor, den nächsten Band zu kaufen, denn ich fürchte, dass man unmöglich dieses Niveau halten oder übertreffen kann.

SCHREIBSTIL
Ich habe gelesen, dass einige Leser den Schreibstil als störend und nervig empfanden. Ich allerdings liebe liebe liebe ihn. Er ist der Grund, weshalb ich sofort von dieser Geschichte gepackt wurde - er macht alles so lebendig. Er passt zur Protagonistin und ihrem Zustand, da ist kein Wort zu viel oder zu wenig, nichts ist unnötig durchgestrichen oder wiederholt worden, das alles wirkt wie eine verdammt kluge Zusammensetzung, um den Leser im Netz der Geschichte zu fangen. Und dann darf man auch nicht diese anmutigen Metaphern und Formulierungen vergessen:
"Raindrops are my only reminder that clouds have a heartbeat."
"My eyes break open. 2 shattered windows filling my mouth with glass."
"I know the sky falls down every day. The sun drops into the ocean splashes browns and reds and yellows and oranges into the world outside my window."
"I'm an old creaky staircase when I wake up."

IDEE/HANDLUNG
Die Idee ist, wie im Rezensionstitel schon gesagt, einfach ungewöhnlich. Wie muss man sich fühlen, wenn man nie berührt wird? Dazu dann noch das futuristische Setting und schon haben wir einen faszinierenden Plot. Allerdings habe ist diese Sache mit dem "Reestablishment" nicht so ganz nah an mich herangekommen. Das war nicht wirklich komplex gezeichnet, sondern eher eine grobe Beschreibung des gesellschaftlichen Zustands (was vielleicht auch daran liegt, dass Juliette so lange weggeschlossen war). Sicherlich bekommt man davon aber noch mehr in den folgenden Bänden mit. Und das Ende von "Shatter Me" lässt alles schon ein bisschen bildlicher erscheinen.

CHARAKTERE
Mein absoluter Lieblingscharakter ist die Hauptprotagonistin Juliette. Weil ihr psychischer Zustand so wahnsinnig authentisch auf mich wirkt. Diese reißende Sehnsucht nach einer Berührung, nach Akzeptanz, nach Liebe und gleichzeitig dieser Horror, diese erstickende Angst vor Nähe. Das alles ist mir sehr unter die Haut gegangen - Juliette ist mir unter die Haut gegangen. Für sie ist alles existenziell und manchmal hatte ich das Gefühl, sie kriegt nicht genug Luft, weil sie sich s o s e h r nach einer Umarmung sehnt:
"I can't remember the warmth of any kind of embrace. My arms ache from the inescapable ice of isolation. My own mother couldn't hold me in her arms. My father couldn't warm my frozen hands. I live in a world of nothing."
Ihr Schmerz ist so real, dass es mir förmlich körperlich wehtat, von ihm zu lesen.
Aber auch die anderen Charaktere gefallen mir, sie sind interessant, allesamt unterschiedlich und scheinen greifbar. Ich mag Kenjis Frische, Warners Wahnsinn hat mich unterhalten und gleichzeitig angewidert und ich kann verstehen, warum Juliette Adam so gerne mag. Er ist wirklich ein feiner Kerl.

5 Sterne!!!
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am 12. April 2013
EINDRUCK
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Superheldenelemente, Endzeitstimmung und starke, tragische Charakter sorgen für ausdruckstarken Dystopie!

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INHALT
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Das gesamte Leben der empfindsamen Juliette war bisher eine einzige Qual.
Immer ausgeschlossen, nie geliebt, nie berührt.
Denn Berührung bedeutet den Tod. Ohne es zu wollen, saugt sie die Lebensenergie aus den Menschen und bereitet unsägliche Schmerzen allein durch ihre nackte Haut.
Sie will kein Monster sein und bemüht sich "gut" zu sein, doch vergebens.
Nach einem schrecklichen Unfall wird sie in eine psychiatrische Anstalt in Isolationshaft weggesperrt, die Bedingungen dort sind menschenunwürdig.
Ihr Notizbuch ist ihr einziger Freund, der ihr hilft nicht den Verstand zu verlieren.
Doch als ihr ein Zellenmitbewohner zugeteilt wird, ändert sich alles.

Die Erde liegt im Sterben.
Die Ozonschicht ist zerstört, die Tiere sind tot und es gibt keine natürliche Nahrung mehr.
Die Menschheit blickt ihrem Ende ins Auge.
Das Reestablishment verspricht neue Hoffnung, doch Furcht und Gewalt ersetzen diese bald.
Die Partei plant alles zu vernichten, was ihrer Ansicht nach zur Zerstörung der Erde geführt hat: Sprache, Kultur, Geschichte, Religion etc..
Alles soll vereinfacht und allgemeingültig neuerschaffen werden.
Der Widerstand dagegen beginnt jedoch zu wachsen.

Daher will das Reestablishment Juliette als tödliche Waffe einsetzen.
Sein Monster aus ihr machen.
Aber Juliette findet zum ersten Mal den Mut zurückzuschlagen und auf eine Zukunft zu hoffen.

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STIL
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Der Schreibstil ist eindringlich und zugleich expressiv.
Die Autorin erhebt die Typografie zur unterstützenden Erzählebene.
Wörter, Sätze, die Juliette sich zu Beginn des Buches nicht zu fühlen oder denken erlaubt, sind ausgestrichen oder werden wiederholt, wenn ihre Gefühle sie fast körperlich erdrücken.
Selbst Zahlen und Punktion werden als Gestaltungsmittel eingesetzt.
Auf eindrucksvolle Weise wird so eine Entwicklung Juliettes beschrieben. Je mehr Hoffnung sie zum Ende des Buches schöpft, desto weniger Wörter sind ausgestrichen.

Die Handlung entwickelt sich temporeich und packend.
Rückblicke in die Vergangenheit blitzen immer wieder auf.

Die Charaktere sind stark gezeichnet: Juliette, die übermäßig emphatisch ist und sich zugleich isolieren muss, Warner, der alle Gefühle abtötet und doch etwas zu fühlen beginnt, Adam, der alles für andere erträgt und zugleich nie sein Ziel aus den Augen verliert und viele weitere.

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FAZIT
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Toller Auftakt!

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SHATTER ME
°^°^°^°^°^°^°^°
1. Shatter me
2. Unravel me
3. Ignite me
0. Unite me (Zusatzbuch aus der Sicht der beiden Herren)
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am 6. November 2013
Ich bin ziemlich positiv überrascht von diesem Buch, denn eigentlich bin ich wegen dem Cover darauf aufmerksam geworden. Aber als ich nach ungefähr 5 Stunden dauerlesen fertig war, wollte ich es glatt nochmal lesen, weil es einfach nur schön geschrieben ist. Bei vielen Büchern vermutet man zumindest das Ende oder die Nächste Handlung, aber hier weiß man nicht, was danach passiert, man hängt einfach nur am Buch und ist enttäuscht, weil es so schnell zu Ende ist.
Ich hab mir sofort den zweiten Teil bestellt und den dritten schon Vorbestellt.
Das Buch ist eine absolute Empfehlung von mir! :)
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am 4. März 2012
Meine Meinung:
264 Tage eingesperrt, kaum redend, niemanden berührend, hält Juliette ihre Gedanken in einem Notizheft fest. Bis ihr mitgeteilt wird, dass sie einen Zellenkammeraden bekommt: Adam Kent. Zuerst ist sie verängstigt. Eingesperrt mit einem Jungen auf engsten Raum, der ihre Haut niemals berühren darf. Denn Juliettes Berührung ist tödlich. Doch nach einiger Zeit erinnert sie sich daran, ihm schon mal begegnet zu sein. Sie bemerkt, dass er die Person ist, die sich als einzige jemals für sie eingesetzt hat, und spürt eine Verbindung zu ihm, die sie sich niemals eingestehen kann.

Nach und nach kommen sie sich näher, bis Juliette aus ihrer Zelle gebracht, und der Reestablishment (deut. Neugründung) übergeben wird. Die Reestablishment hat den Menschen versprochen, dass sie die Ordnung wieder herstellen würde und niemand leiden bräuchte. Doch sie haben gelogen. Krankheiten sind ausgebrochen, die Menschen leiden an Hunger und es fliegen nur sehr selten Vögel am Himmel.

Warner, ein hohes Tier bei der Reestablishment, hat vor, Juliette als Waffe in sein Team aufzunehmen. Er zeigt ihr, was sie haben könnte; sperrt sie zwar in keine Zelle, hält sie aber gegen ihren Willen dort fest - was für Juliette beinahe noch unerträglicher ist.
Als sie erfährt, dass Adam für Warner arbeitet, kann sie es zuerst nicht glauben. Sie fühlt sich allein und betrogen, bis sie von Adam erfährt, was die beiden wirklich verbindet ...

"I'm sorry I'm such an asshole," he whispers to the wall.
He doesn't touch me and I'm dissapointed happy he doesn't. I wish he would. He shouldn't. No one should ever touch me. [S.18]

Die Charaktere sind außergewöhnlich gut beschrieben. Die Geschichte ist aus der Sicht von Juliette verfasst, die sehr stark ist, auch mit ihrer eher ungewollten "Gabe", und das immer wieder zeigt. Sie kämpft für das, was sie wirklich will und lässt sich durch Rückschläge nicht unterkriegen. Adam steht ihr bei und hilft ihr, ihre so lang ersehnte Freiheit zu erlangen.

Warner kam mir beim Lesen ab und zu ziemlich verrückt vor. Nur weiß ich nicht genau, ob das an Machtgier liegt, oder ob etwas anderes, Juliette betreffend, dahinter steckt.

Viel Sätze, muss ich sagen, brachten mich immer wieder dazu, das Buch für eine kurze Zeit zuzuschlagen, und über das Gelesene nachzudenken. Da "Shatter Me" zu einem Großteil dystopisch ist, überlegte ich mir immer wieder, wie es bei uns später aussehen könnte. Schließlich ist das eine Vorstellung der Autorin, wie unsere Zukunft aussehen könnte. Aber auch Juliettes Gedanken brachten mich immer wieder zum Grübeln.

My dreams are bloody and bleeding and blood is bleeding all over my mind and I can't sleep anymore. The only dreams that ever used to give me peace are gone and I don't know how to get them back. I don't know how to find the white bird. I don't know if it will ever fly by. All I know is that when I close my eyes I see nothing but devastation. [S.112]

Der weiße Vogel hat in dem Buch auch eine ziemlich wichtige Bedeutung. Ich würde sagen, er spiegelt die Hoffnung wider, die oft aufkommt. Juliettes Hoffnung, normal sein zu dürfen oder zumindest toleriert zu werden und einen Platz zu finden, an dem sie sich wohl und angekommen fühlt.

Fazit:
Ein unglaublicher Auftakt einer Trilogie, den ich für jeden Englischleser empfehlen würde und auch weiterhin gespannt mitverfolgen werde.

5 / 5 Punkte
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am 25. August 2015
An sich hat mir das Buch gefallen. Tolle Handlung. Jedoch gab es keinen großen Spannungsbogen. Sobald es ein Problem gab, wurde es gelöst. Man konnte es schnell weglesen aber es hat einen nicht besonders gefesselt.

Habe mir trotzdem schon mal den zweiten Teil bestellt ;)
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