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Kommentar: Auflage: 20 17,6 x 11,0 x 1,0 cm, Taschenbuch Suhrkamp Verlag, 24.05.1987. 160 Seiten / Sofort verfügbar / Rechnung mit ausgewiesener MwSt. liegt bei / daily shipping worldwide with invoice /
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Sexualität und Wahrheit: Erster Band: Der Wille zum Wissen (suhrkamp taschenbuch wissenschaft) Taschenbuch – 24. Mai 1987

4.5 von 5 Sternen 10 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Paul-Michel Foucault wurde am 15. Oktober 1926 in Poitiers als Sohn einer angesehenen Arztfamilie geboren und starb am 25. Juni 1984 an den Folgen einer HIV-Infektion. Nach seiner Schulzeit in Poitiers studierte er Philosophie und Psychologie in Paris. 1952 begann seine berufliche Laufbahn als Assistent für Psychologie an der geisteswissenschaftlichen Fakultät in Lille. 1955 war er als Lektor an der Universität Uppsala (Schweden) tätig. Nach Direktorenstellen an Instituten in Warschau und Hamburg (1958/1959) kehrte er 1960 nach Frankreich zurück, wo er bis 1966 als Professor für Psychologie und Philosophie an der Universität Clermont-Ferrand arbeitete. In diesem Zeitraum erschien 1961 seine Dissertationsschrift Folie et déraison. Histoire de la folie à l'âge classique (dt.: Wahnsinn und Gesellschaft). Er thematisierte darin die Geschichte des Wahnsinns und das Zustandekommen einer Abgrenzung von geistiger Gesundheit und Krankheit und die damit einhergehenden sozialen Mechanismen. 1965 und 1966 war er Mitglied der Fouchet-Kommission, die von der Regierung für die Reform des (Hoch-)Schulwesens eingesetzt wurde. 1966 wurde Les mots et les choses – Une archéologie des sciences humaines (dt.: Die Ordnung der Dinge) veröffentlicht, worin er mit seiner diskursanalytischen Methode die Wissenschaftsgeschichte von der Renaissance bis ins 19. Jahrhundert untersuchte. Nach einem Auslandsaufenthalt als Gastprofessor in Tunis (1965-1968) war er an der Reform-Universität von Vincennes tätig (1968-1970). 1970 wurde er als Professor für Geschichte der Denksysteme an das renommierte Collège de France berufen. Gleichzeitig machte er durch sein vielfältiges politisches Engagement auf sich aufmerksam. In diesem Kontext entstand die Studie Surveiller et punir (dt.: Überwachen und Strafen). 1975-1982 unternahm er Reisen nach Berkeley und Japan sowie in den Iran und nach Polen.


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Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
Diskurs, Wille zum Wissen, Macht: Rund um diese Begriffe dreht sich nahezu das gesamte Denken Michel Foucaults. Doch was verbirgt sich hinter diesen Bezeichnungen, mit denen Foucault so unterschiedliche Themengebiete wie Kliniken, Psychiatrien, Gefängnisse oder eben Sexualität analysiert? "Der Wille zum Wissen - Sexualität und Wahrheit" ist eines der zentralen Werke Foucaults, da er hier näher auf seine Terminologie eingeht, um sie dann direkt auf den von ihm untersuchten Gegenstand anzuwenden.

Was will Foucault? Ihm geht es mitnichten darum, die diversen von Menschen benutzten Sexualpraktiken darzustellen. Foucault untersucht vielmehr, welche Normalitäten von Sexualität im Laufe der Geschichte konstruiert wurden, wie sich diese Normen in gesellschaftlichen Institutionen manifestierten, wie man Menschen behandelte, die sich außerhalb dieser Norm bewegten und wie dieses konstruierte Wissen der Norm Grundvoraussetzung für die Ausübung von Macht ist: "Daher wird es darauf ankommen, zu wissen, in welchen Formen, durch welche Kanäle und entlang welcher Kanäle die Macht es schafft, bis in die winzigsten und individuellsten Verhaltensweisen vorzudringen, welche Wege es ihr erlauben, die seltenen und unscheinbaren Formen der Lust zu erreichen, und auf welche Weise sie die alltägliche Lust durchdringt und kontrolliert [...] kurz, man muß die polymorphen Techniken der Macht erforschen" (19).

Foucaults These ist, dass der Sex in den vergangenen 200 Jahren nicht unterdrückt und zum Schweigen gebracht wurde.
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Format: Taschenbuch
Nicht wir unterdrücken Sex, sondern der Sex unterdrückt uns - das ist, auf den Punkt gebracht, die These dieses Büchleins. Was erst wie eine theoretische Spielerei anmutet, wird von Foucault umfassend untermauert. Statt einer "ars erotica", einer Liebeskunst vergleichbar dem Kamasutra, habe das christliche Abendland eine "Scientia sexualis" hervorgebracht, eine Wissenschaft, die Sex untersucht, hinterfragt, und die uns dazu bringt, Sex hinter allem und jedem zu vermuten. Nur ein Viktorianer, so Foucault, kommt auf die Idee, die Frage "Was bin ich?" an seine Sexualität zu richten. Zur Zeit der gestrengen Königin, als sogar nackte Stuhlbeine verkleidet wurden, war der Sex nicht verbannt, sondern im Gegenteil überall präsent. Die Psychoanalyse stellt aus diesem Blickwinkel nur den Gipfel jener Prüderie dar, die hinter allem Unausgesprochenen Sex vermutet. Foucault unternimmt einen Streifzug durch die bürgerliche Geschichte und zeigt dabei, wie Erziehung, Psychiatrie und Selbstbilder immer mehr durch Sex dominiert werden. Außerdem stellt er Beziehungen zu Formen der Machtausübung dar. Das Buch will sicher provozieren, und es enthält, wie der Umfang schon vermuten läßt, eher Denkanstöße als detaillierte historische Untersuchungen. Man kann es auch als Reaktion auf die in weiten Teilen gescheiterte '68er Revolte, an der Foucault sich aktiv beteiligt hatte, lesen: Die freie Sexualität hatte offenbar zur Freiheit nicht gereicht. Man muß der Grundaussage nicht zustimmen, um viele Beobachtungen Foucaults bemerkenswert klug zu finden. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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Format: Taschenbuch
Michel Foucaults Einfluss auf die Geschichtswissenschaft (und andere Geisteswissenschaften ebenso) des spaeten 20. Jahrhunderts ist unverkennbar. "Der Wille zum Wissen" ist der erste Band des (dreibaendigen) Werkes "Sexualitaet und Wahrheit" (die anderen Baende, "Der Gebrauch der Lueste" und "Die Sorge um sich", sind ebenfalls bei Suhrkamp erschienen). Foucault unternimmt hier den Versuch, die Geschichte der Auffassungen von Sexualitaet seit dem 18. Jahrhundert neu zu schreiben. Seiner Meinung nach fand nicht, wie man im allgemeinen annimmt, eine immer staerker werdende Verdraengung von Sexualitaet statt, sondern Sexualitaet stand zunehmend im Zentrum von wissenschaftlichen und anderen Auseinandersetzungen. Das unablaessige Sprechen ueber und Kategorisieren von Sexualitaet ist ihm Hinweis auf diese Entwicklung. "Sexualitaet und Wahrheit" steht somit in enger Verbindung zu Foucaults frueheren Arbeiten, wie z. B. "UEberwachen und Strafen". Ein wenig problematisch ist die UEbersetzung, die, wie die UEbersetzer auch selbst anmerken, viele Bedeutungsnuancen des franzoesischen Originals nur bedingt wiedergeben kann. Dennoch ist es dringend zu empfehlen fuer alle, die sich fuer Geschichte der Sexualitaet oder einfach nur Mentalitaetsgeschichte interessieren. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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Format: Taschenbuch
"Dispositiv" heisst nach Foucault eine Diskursformation, in der Macht, Recht und Wahrheit verknüpft und Praktiken institutionalisiert sind, die menschliches Begehren und gesellschaftliche Not befriedigen. Foucaults zentrales Interesse gilt dem Sexualitätsdispositiv. Er analysiert den Weg, uns als Wesen mit einer Sexualität zu verstehen und zu definieren, uns auf unsere Neigungen und Lüste hin zu kontrollieren, Verhaltensweise zu isolieren, zu klassifizieren und zu problematisieren: Homosexualität, Masochismus, Masturbation. Schlussendlich bleibt die Frage, wie wir dazu gebracht werden, unserer Lust ein System und eine Norm zu geben. Die Lust wird, und das ist die zentrale Leistung eines Dispositivs, nicht unterdrückt, sondern gestaltet. Das Sexualitätsdispositiv entwickelte sich, weil der Sex gleichzeitig den Zugang zum individuellen Körper und zur Bevölkerung ermöglicht, weil über die Erzeugung und Organisation einer Sexualität wirksam das Leben auf ökonomische Zwänge hin gestaltet werden konnte. Damit sind Individuation und Sozialisation konvergent.

Im letzten Kapitel seines Werkes nähert sich Michel Foucault dem Recht über den Tod und der Macht zum Leben. Aus historischem Blickwinkel entwickelt er den Versuch, moderne Bio-Macht als Ergebnis der absoluten souveränen Macht, dem Recht über den Tod, zu definieren. Denn Macht ist nicht etwas, was man erwirbt, wegnimmt, teilt, was man bewahrt oder verliert; Macht ist etwas, was sich von unzähligen Punkten aus und im Spiel ungleicher und beweglicher Beziehungen vollzieht. Für Foucault hat Macht keine Substanz, sondern wird als eine Kraft begriffen, die durch die Subjekte wirkt und Effekte in der Gesellschaft bewirkt. Bis zum 18.
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