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Sex wie auf Wolke 7. Eine Gebrauchsanweisung Gebundene Ausgabe – 1. März 2007

3.2 von 5 Sternen 14 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Bärbel Mohr
war Fotoreporterin, Fotoredakteurin und Grafikerin und begann 1995 mit dem Schreiben. Ihr erstes Buch, Bestellungen beim Universum, wurde zunächst nur in kopierter Form in Umlauf gebracht, bis es 1998 bei einem richtigen Verlag landete. Inzwischen sind mehr als eine Million Bücher von ihr verkauft worden. Bärbel Mohr hält Seminare und Vorträge. 2001 wurden ihre Zwillinge geboren.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Leistungsstress beim Sex

Vermutlich auch deshalb, weil wir uns vom alten Stress beim Sex durch die kirchlichen Verbote möglichst weit distanzieren wollten, haben wir uns neuen Stress geschaffen: Nachdem wir uns von den "Sex ist Pfui" – Ideen befreit hatten, mussten wir plötzlich möglichst viel in der entgegengesetzen Richtung leisten, um zu beweisen, wie frei wir sind.
Das ist normal. Wenn man jahrelang kein Eis essen durfte und plötzlich gibt es Eis unbeschränkt, schlägt man sich erstmal den Bauch mit allen Sorten auf einmal voll, bis einem schlecht ist. Und erst danach achtet man wieder mit etwas mehr Bewusstheit darauf, welche Sorte einem denn überhaupt wirklich schmeckt und isst zum guten Schluss diese mit Genuss und Achtsamkeit.
An diesen Punkt kommen wir auch beim Sex so langsam. Das ist zumindest mein Gefühl.
Mein eigener Leistungsstress
Ich erinnere mich noch an das Gerücht in der Esoszene, dass nur wer Multiorgasmen hat noch angesagt ist. Der Rest habe eindeutig versagt. Ganz klar, ich war eine Versagerin, zwei ist mein Maximum. Ist das nicht krank? Manche Menschen haben nie oder fast nie einen Orgasmus und ich fühlte mich in jungen Jahren mit maximal zwei pro Nacht minderwertig.
Am allerblödesten: Ich hatte nicht zwei aus Freude an mehreren Orgasmen, sondern jagte ihnen hinterher, um nicht als frigide zu gelten. Einer, wenn er sich denn von alleine ergibt, wäre mir weit lieber gewesen. Oder noch genauer: Ich wollte mich am liebsten um die Frage ‚Orgasmus ja oder nein’ gar nicht kümmern und mich mehr aufs Fühlen und Genießen konzentrieren. Aber das konnte ich ja nicht tun, denn sonst hagelte es Vorwürfe. „Was ist heute los? Wieso nur einer? War ich nicht gut? Willst du dich trennen?“
Jetzt bin ich blöd genug gewesen, alles Mögliche auszuprobieren, um die Quote zu erhöhen. Ich kann daher mitreden: Wer auf Multiorgasmen trainiert, trainiert auf Stress und Energieverlust. Wenn sie sich von alleine einstellen, weil das Energieniveau so hoch ist, ist das a) etwas anderes und b) mal wieder total egal. Die Anzahl der Orgasmen sagt über die Qualität der Sexualität soviel aus wie die Stellung: nämlich gar nichts.

Ein Ausweg aus der Leistungsfalle

Eine halbe Stunde am Stück vor Erleichterung habe ich damals gelacht, als mir die Frau meines Automechanikers in redseliger Stimmung aus ihrer frühen Jugend erzählte. Damals, so berichtete sie, habe sie den Druck ihrer rasch wechselnden Lover nicht mehr ausgehalten. Ständig die Frage: „Hej, kannste kommen? Wieso kommste denn immer noch nicht? Ich bin doch gut, oder? Das sagen alle.“
Einfach nur damit die Jungs die Schnauze halten, habe sie gut einstudierte Orgasmusszenen mit in ihr Sexleben eingebaut, berichtete sie mir. Das kam am Anfang gut. Die Herren waren hoch erfreut und fühlten sich total geschmeichelt, dass da eine „Braut“ so auf sie reagierte. Mann, mussten sie toll sein. Die totale Bestätigung.
Sie meinte, die wären wahrhaftig allesamt um Längen besser geworden einfach nur dadurch, dass sie möglichst viele Orgasmen vorgetäuscht habe.
Dann hätte sie allerdings einmal einen gehabt, der habe sie verlassen mit der Begründung, dass er keine 8 bis 10 Orgasmen ihrerseits pro Nacht verkraften würde. Er hätte das Gefühl, da nicht mithalten zu können, und würde sich jede Woche impotenter fühlen…

Das war der Punkt, an dem sie den ganzen Kram hingeschmissen, ein Buch über Karezza (sanfte Liebespraktiken mit dem Ziel mehr Liebe in die Liebe zu bringen) gelesen und jenen Automechaniker geheiratet hat.

Tantra war es nicht
Unter anderem dieses Gespräch und die Lektüre eines sehr positiven Zeitungsartikels über Tantra ließen mich damals denken, dass ich vielleicht etwas Sinnvolles bei so einem Tantraworkshop lernen könnte. Also ging ich hin.
Nach der ersten Stunde ging ich heim und lag die ganze Nacht wach mit dem Gedanken: „Mann – oder eigentlich Frau, was bin ich verklemmt.“ Ich hatte es kein Stück genossen.
Nach der zweiten Stunde kamen mir auf einmal andere Gedanken: Mir fiel auf, dass ich mir von keinem der anwesenden Herren in freier Wildbahn je freiwillig auch nur den Schnürsenkel zubinden lassen würde. Und nun sollte ich mit ihnen diverse Massagen austauschen und musste auch noch dafür bezahlen, dass die mich antatschten. Noch dazu war ich damals jung und die meisten dieser Herren aus meiner Perspektive steinalt.

Also verließ ich den Kurs wieder.

Vor kurzem erzählte mir ein Kollege, er habe in einem Seminarhaus ein Persönlichkeits-Entwicklungs-Seminar gegeben. Dabei hatte er den Eindruck, dass die Teilnehmer des parallel laufenden Tantrakurses immer so unfröhlich aus der Wäsche schauten. „Ich wusste gar nicht, dass Sex so eine ernste Sache ist“, sagte er zu seinen Teilnehmern und ließ vom Hauspersonal das Tischschild seiner Gruppe umschreiben. Dieses dient dort der Orientierung der Gruppen, damit man weiß, welche Tische für welche Gruppen gedacht sind.
Ab dem nächsten Essen prangten auf seinen Tischen dicke, unübersehbare Schilder mit den aussagekräftigen Worten: „Kamasutra extrem Workshop“. Man muss dazu sagen, dass bei seinen Kursen immer sehr viel gelacht wird. Das setzt sich auch bei den Mahlzeiten fort.
„Die haben glatt vergessen, ernst zu gucken“, erzählte er mir später lachend. „Die haben nur noch entsetzt und verschreckt ausgesehen. Die konnten sich überhaupt nicht vorstellen, was da bei uns so lustig ist beim Kamasutra extrem… Wo Sex doch so eine ernste Sache ist.“
Ich hab mich wirklich schlapp gelacht bei der Vorstellung. Er fragte mich dann ganz im Vertrauen, ob ich wüsste, was in aller Welt die da machen, dass sie so ernst schauen. Ich wusste es nicht. Aber vielleicht ist das ein gutes Kriterium für die Auswahl eines guten Tantrakurses: Wenn ein inneres Lächeln auf den Gesichtern aller Teilnehmer zu erkennen ist, dann muss es gut sein. Wenn die Mienen ernst und versteinert sind, dann erscheint mir das verdächtig.
Dieses Büchlein habe ich in einem Seminarhotel geschrieben und da hatte der Tantrakurs beim Mittagessen allerbeste Laune und die Teilnehmer schwebten gutgelaunt durchs Haus. Der muss gut gewesen sein.
Sex ist eine starke Energie
Im Laufe der Jahre habe ich jedenfalls trotz allem einiges über Tantra und Tao Yoga und Co gelesen. Ich habe versucht, spirituellen Sex zu haben mit Umlenken der Sexenergie, mit hundertfachem Orgasmus mit Salto Mortale oder ganz ohne Orgasmus und was nicht alles.
Was ich herausgefunden habe ist, dass die sexuelle Energie eine nicht zu unterschätzende starke Energieform ist. Und: Dass sie krankmachen oder heilen kann!

Das ist das Problem: Eine starke Energie ist eine starke Energie und wenn wir nicht damit umgehen können, dann saust sie stark in die falsche Richtung und macht uns krank, unfroh oder aggressiv. Wenn wir weise mit ihr umgehen können, dann hingegen kann sie starke Heilkräfte und Glücksgefühle auslösen.



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