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Kundenrezensionen

4,8 von 5 Sternen
97
4,8 von 5 Sternen
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am 3. Dezember 2016
Objektiv betrachtet gilt dieses Album wohl zurecht als eines der besten Maiden Alben, so ist es das wohl qualitativ konsistenteste Album der Band, jeder Track ist eigentlich über jeden Zweifel erhaben, sei es beim Songwriting oder der Ausführung.

Subjektiv gelang diesem Album jedoch genau das nicht was Maiden bei mir seit einschließlich Iron Maiden mit fast jedem Track vielleicht besser als jede andere Band geschafft hat: eine emotionale Reaktion in mir hervor zu rufen. Wo ich bei den vorherigen Alben oft Lust darauf hatte wild in der Gegend herumzuspringen und mitzusingen, will ich mich hier oft eher im Stuhl zurücklehnen und die Musik auf mich wirken lassen, was ja auch nichts schlechtes sein muss. Ich kann mir nicht mal wirklich erklären woran es liegt, daran, dass es vergleichsweise etwas zahmer ist sollte es eigentlich nicht liegen.

Da dies jedoch rein subjektiv ist und auch die hier gelieferte Vinyl Platte an sich von mindestens sehr guter Qualität war, kann ich das Album sowohl für Maiden Veteranen (wobei diese es eigentlich kennen sollten) als auch gerade für Neueinsteiger bedingungslos empfehlen.
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TOP 1000 REZENSENTam 5. August 2014
...gibt grundsätzlich keinen Grund zum Meckern auf - das stimmt. Gewiss ist es kein Zufall, dass ausgerechnet das 7. Studioalbum von Iron Maiden den Titel SEVENTH SON OF A SEVENTH SON trägt. Überhaupt scheint man hierbei nichts dem Zufall überlassen zu haben...

Interessant finde ich (ja, ich habe ein wenig nachrecherchiert), dass dies als einziges echtes Konzeptalbum der Band gilt. Von den musikalisch "ineinandergreifenden" Titeln (vom Text mal abgesehen) und vom Sound her harmoniert das meines Erachtens etwas unterschätzte Vorgängerwerk (SOMEWHERE IN TIME) sogar noch ein wenig besser - wird vermutlich aber nur eine subjektive Wahrnehmung meinerseits sein!
Generell konnte ich einige Parallelen zum vorangegangenen Studiowerk feststellen - ein bisschen Synthy da wie dort (mich stört das aber nicht - why not, wenn's, wie in diesem Falle, so gut zur Musik passt), ein bisschen eine "glattere" (ist aber nicht bös gemeint) Produktion etc.

Der einzige - und womöglich deutlichste - Unterschied dieser beiden Chronologiebruderwerke (die übrigens aus den Jahren 1986 bzw. 1988 stammen) ist, dass SSOASS im Gegensatz zu SIT einige eingängigere Nummern enthält. Ich denke da speziell ans bei Fans teils umstrittene "Can I Play With Madness", das ich - trotz aller vermeintlichen "Poppigkeit" - für den herausragendsten Song der Platte halte. Nicht umsonst ist dieser Titel als Singleauskopplung bis auf Rang 3 der britischen Charts geklettert. Überhaupt wurden gleich 4 der insgesamt 8 Tracks auf SSOASS als Singles ausgekoppelt - mit Erfolg! Sie alle schafften es unter die Top 10 in jenen Tagen (ist das für eine Metal-Band nicht sogar Rekord?). Auch das Album selbst war kommerziell sehr erfolgreich, schaffte es - nach THE NUMBER OF THE BEAST (1982) - an die Spitze der britischen Charts, wurde auch in Deutschland Nr. 1 und in den USA immerhin Nr. 12! Man kann wohl von einem Zenit der Band sprechen, der erst nach Dickinsons Rückkehr anno 2000 in jener Form wieder annähernd erreicht werden konnte (und da kam ja dann gewissermaßen auch so ein bisschen der Kultfaktor rund um eine langbestehende und legendäre Metal-Band hinzu, den man bei Popularitätsfragen ja auch nie außer Acht lassen darf)!

Als Konzept funktioniert SSOASS also wirklich gut, was die Scheibe nicht zuletzt dem mehr oder weniger homogenen Soundbild zu verdanken hat. Neu ist, dass man hier und da auch eine akustische Gitarre zu hören bekommt (so etwa beim Intro von "Moonchild"). Hatte da ein Bruce Dickinson seine Bandkollegen diesbezüglich endlich weichklopfen können (beim Vorgängeralbum hatten dies seine Mitstreiter angeblich noch vehement abgelehnt)?
Aufgenommen wurde die Platte übrigens in München - ob darin aber mit ein Grund für den großen Erfolg des Albums in Deutschland liegt, wage ich nicht zu beantworten.

Was hat denn SSOASS sonst noch so anzubieten? Neben dem zuvor schon erwähnten "Can I Play With Madness" (das ich sehr mag, weil es einfach immer noch fantastisch klingt und ganz einfach Freude macht) würde ich persönlich noch den Opener "Moonchild" (mit seinem tollen Intro) hervorheben, ebenso "The Clairvoyant" (der vorletzte Track des Albums), das vor allem mit seinem kraftstrotzenden Refrain begeistern kann! Das allseits beliebte und durchaus hochgeschätzte "The Evil That Men Do" mag ich, halte ich aber nicht unbedingt für einen Knaller. Selbiges gilt für den Rest des Albums - gute, solide Maiden-Ware, die geschickt in ein Konzept gepackt wurde, den Ausnahmestatus eines THE NUMBER OF THE BEAST kann SSOASS - trotz aller Stärken und Vorzüge und trotz seines Konzeptcharakters - aber (freilich) dennoch nicht erreichen (wie sollte das aber auch möglich sein?).

Was gibt's sonst noch zu sagen? Ach ja: Das Booklet und das Artwork sind wie immer bestechend, die Extras (Videos, Bandbiographie, Fotogalerie etc.) sind ebenfalls nicht zu verachten - mehr darf und kann man zum hiesigen Kaufpreis eigentlich nicht erwarten.

Fazit: SSOASS gilt nicht allein seines kommerziellen Erfolges wegen als Klassiker der Band. Neben (ist halt meine Meinung) SOMEWHERE IN TIME ist es außerdem eines der (eher wenigen) Konzeptwerke von IM. Nicht umsonst wurden auch viele Albumtitel bei den letzten Live-Auftritten der Band gespielt (man sehe z.B. Rock am Ring).
Ich persönlich mag die Platte auch, wobei ich wie schon gesagt den Vorgänger (also SOMEWHERE IN TIME) insgesamt nicht schlechter finde und THE NUMBER OF THE BEAST ganz einfach unerreichbar bleiben wird. Angehende Sammler und Interessierte können sich alle ebengenannten Scheiben bedenkenlos zulegen, wobei ich auch BRAVE NEW WORLD noch dringend mit dazu nehmen würde...

SEVENTH SON OF A SEVENTH SON - ein Klassiker seiner Zeit und auch heute noch ein Album, das Freude bereitet!!

Abschließend (nochmal in aller Kürze) meine persönlichen Anspieltipps:
- Moonchild
- Can I Play With Madness
- The Clairvoyant
(- The Evil That Men Do könnte man auch noch mit dazu nehmen...)

Macht insgesamt 4,5 Sterne - wobei ich in diesem Fall großzügig aufrunden möchte ;)
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am 23. April 2016
Iron Maiden liegt für mich ja schon ne ganze Weile zurück. Habe mir jetzt nach gut Silberling zugelegt und bin absolut begeistert. Unverkennbar Iron Maiden aber trotzdem zeitgemäß. Ist das ihre beste Platte? Mal sehen. Jetzt hat mich der Virus wieder gepackt. Ich werde mir alle fehlenden Maiden - Alben zulegen.
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am 7. November 2011
iron maiden war eines meiner ersten metalbands, die ich gehört hab.
von vielen alben, die diese band in die welt gesetzt hat ist 7th son eines ihrer gelungensten platten.
die synthies, die sie bei ihrem vorgänger "somewhere in time" verwendet haben
wurde hier weiterhin gebraucht und dadurch klingen die songs wieder sehr mitreißend, episch und melodisch.
in meinen ohren ist dies auch eines ihrer letzten klassiker, bevor die band zu progressiv und einfältig wurde.
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am 26. März 2017
Es ist sehr schnell angekommen. Die Qualität ist sehr gut und der Sound auch. ich habe es sehr genossen.
Sehr empfehlenswert
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am 24. Juni 2016
Das Album wurde damals verschrieen und zerissen von den "Fans". Aber klar, vorher 3 Knaller-Metal-Alben, eine der besten Live-Alben überhaupt, hmh. Seventh Son of a Seventh Son geht für mein Dafürhalten zurück zu den ersten beiden Alben, wo sie sehr rotzig und rockig geklungen haben. Es ist fast ein Rockalbum, aber ein sehr gutes. Der einzige Song, der mir nicht gefällt, das ist ausgerechnet die Single Can I play with Madness. Aber ansonsten, Infinite Dreams, wer hat die nicht? Rockmusik vom allerfeinsten. Von einer echten Metalband! Hat einen Ehrenplatz bei mir im Regal!! Mein Lieblingsalbum neben Powerslave und der unerreichten Piece of Mind (die absolute Nr. 1) aus der Bruce-Dickinson-Ära.
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TOP 1000 REZENSENTam 5. Juli 2017
Die ersten sieben Alben von IRON MAIDEN stehen für viele Metal-Fans – mich eingeschlossen – außerhalb aller Konkurrenz. Jedes dieser Alben war auf seine Art und Weise bahnbrechend, definierte Maßstäbe neu und inspirierte Musiker aus allen Musikgenres… und jedes dieser Alben klingt auch nach 30 und mehr Jahren noch mitreißend.

Interessant ist vor allem, dass IRON MAIDEN bei diesen ersten 7 Alben eine unheimliche Kreativität an den Tag legten und sich nicht wiederholten, sondern sich von Album zu Album stetig und gleichzeitig schlüssig entwickelten… und dennoch IRON MAIDEN blieben. Man kann lange und trefflich darüber diskutieren, ob und weswegen IRON MAIDEN ab 1990 für einige Jahre in kreative Sackgassen und ins Straucheln gerieten, in den 80ern war die Maiden-Welt jedenfalls qualitativ sehr in Ordnung.

SEVENTH SON OF A SEVENTH SON ist nun ein Album, welches im gesamten Maiden-Katalog eine besondere Stellung innehat. Es ist das einzige Album dieser Band, welches als Konzeptalbum gesehen wird, und es stellte in vielem einen mutigen Schritt da. IRON MAIDEN legten hier viel Wert auf Atmosphäre und eingängigere Sounds, wohingegen man textlich auf mitunter auf nachdenkliche, spirituelle und philosophische Lyrics setzte.

Die erste Singleauskopplung „Can I Play With Madness“ stieß auch längst nicht bei allen Fans auf Gegenliebe – dies war sicherlich der bis dato poppigste und (vermeintlich!) fröhlichste Song aus dem Maiden-Katalog. Sollte man aber denken, das der Rest das Albums wie CIPWM war hat man sich getäuscht, vielmehr findet man diesen Song zwischen dem nachdenklichen „Infinite Dreams“ (näher kamen Maiden bis dato einer Ballade nicht) und dem treibenden „The Evil That Man Do“, welches auch heute noch live für beste Stimmung sorgt. Aber auch der Opener "Moonchild" (nach dem kultigen „Seven deadly sins…“ Intro) oder "The Clairvoyant" sind Songs, die auch heute noch mitreißen und einfach eine ganz eigene Atmosphäre haben.

Ich glaube, genau dies zeichnet SEVENTH SON OF A SEVENTH SON insgesamt als Album aus: eine ganz eigene Stimmung und eine ganz eigene Atmosphäre. Ich merke schlichtweg, dass ich seit 30 Jahren immer wieder gerne zu diesem Album zurückkehre, bei aller vordergründigen Eingängigkeit ist SEVENTH SON OF A SEVENTH SON ein Album, welches immer wieder fasziniert.

Wenn ich 10 Alben für eine einsame Insel benennen müsste… SEVENTH SON OF A SEVENTH SON wäre dabei.
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am 26. August 2016
Für mich war diese Scheiben der Zenit dieser großartigen Band. Bis dahin gab es ja keine Ausfälle und es fällt schwer, sich für eines der Alben von Iron Maiden zu entscheiden. Aber ich würde "Seventh Son ..." den Vorzug geben, alleine schon wegen des progressiveren Touches und der eigentümlichen Atmosphäre, die mich bis heute gefangen nimmt, obwohl gefühlte Hunderttausendmal gehört. Danach waren Iron Maiden nie wieder in der Summe seiner Songs so gut. Ich kann wohl verstehen, das insbesondere jüngere Menschen sich für ein späteres Werk entscheiden. Das ist vielleicht auch dem Umstand geschuldet, das heute alles so gleich klingt und durchgehend ansprechende Songs auf einem Album eher Mangelware sind. Da ragt dann auch für Maiden-Verhältnisse ein eher durchschnittlicheres Album heraus.
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am 31. Mai 2017
Dieses Vinyl ist die schlimmste Version dieses Albums, die ich hörte. Sehr niedrige Lautstärke und kein Bass überhaupt ..mp3 und itune Sound viel viel besser ..this sollte geplant werden, um den Markt .. seine eine Disagrace Form Iron Maiden .
Ich habe es als nostalgisches Gedächtnis gekauft, aber Gott, wie schlimm es es hört ...
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am 1. Juli 2012
Von der Produktion und vom Musikstil her gesehen die direkte Fortsetzung vom Vorgänger "Somewhere in Time", nur noch mehr Gitarrensynthesizer, dafür waren die Songs auf dem Album im Schnitt wieder besser - es gab keinen schwächeren Song zu bemäkeln. Allerdings war die Zeit der kräftigen kernigen Powergeladenen Songs auch vorbei, alles in einer netten modernen Produktion eingebettet waren die 8 neuen Songs doch eher gemässigt und man sollte das Album erst einmal mehrmals anhören bevor es sich einem vollständig erschliesst. Es gab stattliche 4 Singles daraus, obwohl für mich eigentlich alle Songs auf einem qualitativ relativ ähnlichem Niveau waren, es also nichts so richtig nach oben herausragte, selbst mit dem relativ simplen eingängigen auf Mainstream gebürsteten "Can I play with Madness" konnte ich mich nie so richtig anfreunden. Seventh son of a seventh son ist abermals ein experimentelleres innovatives Kopf-Album, wie der Vorgänger schon, aber recht hochklassig umgesetzt. Die Gazetten damals überschlugen sich vor Lob über dieses Konzept-Album -- mir hat es nie so richtig gefallen, dafür waren mir einfach zu viele Computer verwendet worden und die Musik war technisch überladen. 4 Sterne ist das Album aber allemal wert - das gut ist - kann aber wieder bei weitem nicht an die ersten 5 Meisterwerke anschliessen.
Anspieltipps: "Can I play with madness", "Moonchild", "Only the good die young", "The Evil that men do"
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