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Sensory Overdrive CD+DVD

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Audio-CD, CD+DVD, 18. März 2011
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Produktinformation

  • Audio CD (18. März 2011)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Format: CD+DVD
  • Label: Cooperative Music (Universal Music)
  • ASIN: B004NF8UZK
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen 3 Kundenrezensionen
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Titelverzeichnis

Disk: 1

  1. Trick Of The Wrist
  2. '78
  3. Got Blood?
  4. Superpowered Superfly
  5. Modern Day Miracle
  6. Bombs Away
  7. All You Need
  8. Later Won't Wait
  9. Gone, Baby Gone
  10. Center Of Your Heart
  11. Debauchery As A Fine Art
  12. Another Night In The Sun
  13. You're Next

Disk: 2

  1. Michael Monroe Road Movie 2010


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Format: Audio CD
Hier ist sie also die neue Michael Monroe Scheibe und, bei den Göttern, wer hätte gedacht das 'Sensory Overdrive' der beste Tränentrockner und Schmerzlinderer bezüglich des erneuten Hanoi Rocks Splits sein kann?

Anfangs war ich ja wirklich skeptisch ob der Aussage das Michael wieder Richtung Demolition 23 gehen möchte, aber mit Sami und vor allem Ginger (dem Wildhearts Boss) an Bord, was soll da schon schiefgehen?

Dabei ist 'Sensory Overdrive' keineswegs ein D23 Aufguss geworden sondern ein glücklicher, springfideler Bastard aus Hanoi Rocks und den bekannten Monroe Soloscheiben, wobei schon wirklich eine phänomenale 70er Jahre Punkrockschaukel zum wippen gebracht wird. So eine Scheibe wäre mit Andy McCoy an seiner Seite wäre so ein Album nicht möglich (aber natürlich auch nicht nötig) gewesen.

Hier bekommt man ganz viel Rolling Stones und New York Dolls, und das von einem Typen dessen Name quasi schon immer für Besonderheit gestanden ist und zu den letzten lebenden Rock 'n' Roll Ikonen gezählt werden muss.

Mir fällt spontan niemand ein der die Eier in der Hose hätte um so einen Megakracher abzuliefern ohne gezwungen und gekünstelt zu klingen. Wer jetzt ankommt mit 'Der hat das Rad aber keineswegs neu erfunden und kreativ geht anders'', dem ramm ich meinen Cowboystiefel angespitzt in den Hintern. Natürlich bedient sich Michael Monroe an altgedienten Elementen, aber es darf nicht vergessen werden das eben er genau dieses Genre fix mitgeprägt und mit Leben gefüllt hat. 'Sensory Overdrive' macht also auf unprätentiöse Weise klar das ein 'Appetite For Destruction' nicht aus dem Nirgendwo gekommen ist sondern seine Vorreiter und Leitfiguren hatte.
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Format: Audio CD
Auf "Sensory Overdrive" haut MICHAEL uns Punk'n'Roll ("Trick Of The Wrist"), flotten Punk-Rock mit Schrei-Sprech-Gesang ("Got Blood?"), fröhlichen Glam-Punk'n'Roll ("'78"), punkigen Oldschool-Hardrock ("Bombs Away", "Later Won't Wait"), Newschool-Hardrock ("Modern Day Miracle"), Country-beeinflussten Melodic Pub Rock ("All You Need"), Country-Rock ("Gone, Baby Gone") und hit-verdächtig melodischen 70s Glam-Rock Marke T.REX ("Superpowered Superfly") um die Ohren.
Und enttäuscht oder langweilt dabei keine Sekunde lang. Es kracht, fetzt und rockt wie die Sau und macht Laune. Check it out.

Lohnenswert wären auch noch die Bonus-Tracks auf der Deluxe- bzw. Japan-Version der CD.
Auf der japanischen Deluxe-Version müssen ganze vier (!) Tracks mehr drauf sein, von denen zumindest zwei noch richtige Kracher sind ("Another Night In The Sun"-Deluxe-Version und "Right To Be Wrong"-Japan-Version)
Allerdings gibt es hier bei Amazon-de auch alle vier Bonus-Tracks als MP3 zum Downloaden. Check them out, too.
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Von Mario Karl VINE-PRODUKTTESTER am 18. März 2011
Format: Audio CD
Na wenn die Hanoi Rocks-Köpfe Andy McCoy und Michael Monroe nicht mehr gemeinsam können, dann macht es der Monroe halt alleine! Denn den Rock'n'Roller bringt man aus dem 49-jährigen Finnen im Leben wohl nicht mehr raus. Für seinen neuesten Solostreich Sensory overdrive hat er sich ein paar Kumpels mit ins Boot geholt und macht im Prinzip genau das, was er schon bei seinen früheren Alleingängen und mit seiner Ex-Band gemacht hat: eingängigen und dreckigen Rock mit oberflächlichem Glittermantel, dem man seine Wurzeln bei "klassischen" Bands wie den Rolling Stones genauso anhört, wie ein Faible für Glam- und Punk-Sounds aus den 70ern.

Dabei dürfte es recht unerheblich sein, ob seine Begleitband so prominent besetzt ist wie hier (u.a. Ginger von den Wildhearts und sein alter Buddy Sam Yaffa aus früheren Hanoi Rocks-Tagen). Denn wahrscheinlich könnte Michael Monroe sogar mit der Dorfblaskapelle von Hinterdupfing singen und es wäre immer noch eine verdammt schmutzige Rock'n'Roll-Show. Aber geschadet hat die gute Stimmung im Studio sicherlich nicht. Denn diese hört man regelrecht durch die Boxen schallen.

Der blonde Kerl hat wieder einmal den Spagat zwischen Straßenköterattitüde und Mädchenschmeichler geschafft. Während man bei "Got blood?" die Punksau rauslässt, sind glamige Nummern wie "Superpowered superfly" oder "All you need" richtig melodische Sahnebonbons. Dabei gibt er aber hier wie dort den charmanten Aufreißertypen und Partylöwen und erklärt die pure Ausschweifung kurzerhand zur feinen Kunst, wie er bei "Debauchery as a fine art" wortwörtlich ausführt. Hierbei unterstützt ihn übrigens niemand Geringeres als Motörhead-Boss Lemmy.
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