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Seneca - Philosophische Schriften Taschenbuch – September 2004

5.0 von 5 Sternen 6 Kundenrezensionen

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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Hier gibt es absolut nichts zu meckern:

1. Alle Schriften Senecas sind vollständig enthalten. Man kriegt also einen ziemlich dicken Schinken, der nicht durch den Briefschlitz passt, selbst dann nicht, wenn der Postmann mit aller Gewalt presst.

2. Die Übersetzung ist frei, aber nicht völlig sinnfrei. Der 1932 verstorbene Übersetzer Otto Apelt hatte ein geringes Interesse an Seneca, seine eigenen Kompositionen liebte er umso mehr. Wenn Seneca z.B. schreibt:

"... dum alteri noceat sui neglegens, in ipsa irruens tela et ultionis secum ultorem tracturae avidus",

übersetzt Apelt:

"... und dabei die Achtung vor sich selbst vergessend, sich mitten hineinstürzend in den Pfeilregen und schnaubend nach Rache, die den Rächer selbst mit ins Verderben zu ziehen droht."

Das ist kreativ. Von einem "Pfeilregen" oder einem "Schnauben" (ganz sine equo) steht im Original nichts. Was Seneca von solchen Zutaten gehalten hätte, läßt sich nur erahnen. Wir dürfen aber annehmen, daß ihn die Übersetzung tief bewegt hätte. Vielleicht hätte er mit seinem Übersetzer eine Brieffreundschaft begonnen: Seneca Otto suo salutem.

3. Auch Apelts Kommentare sind kreativ. Mann sollte sie keinesfalls nur überfliegen. Es sind unschätzbare Fundgruben erfrischender Stammtisch-Komik, so wenn es in der Einleitung zu "De Ira" heißt, daß auch heute noch - schon bei einem "flüchtigen Besuch Italiens" - feststellbar sei, wie zornig ein Römer plötzlich werden könne.
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Format: Taschenbuch
Die 124 Briefe und 10 Dialoge (in 12 Büchern) des Lucius Annaeus Seneca (ca.4 vor-65 nach Chr.) gehören zu den herausragenden philosophischen Schriften der lateinischen Literatur: Seneca steht in der Tradition der ursprünglich griechischen Philosophie der Stoa, entwickelte diese jedoch weiter und setzte - vor allem im Bereich der Ethik - eigene Akzente. Damit ist sein philosophisches Werk für den Latein- wie auch für den Philosophie- und Ethikunterricht relevant.

Die vorliegende Studienausgabe ist ein preiswerter Nachdruck einer ursprünglich vierbändigen Ausgabe von 1993 und enthält alle Dialoge und Briefe in deutscher Übersetzung. Die Seitenzählung der Originalausgabe wurde in der Taschenbuchausgabe beibehalten, doch dies ist ihr einziges Manko: Die Texte sind lesbar übersetzt und mit Anmerkungen und Kommentar versehen. So können die Briefe und Dialoge ganz oder teilweise in Übersetzung gelesen werden, damit man sich im Unterricht einmal ganz auf ihren Inhalt konzentrieren kann.
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Format: Taschenbuch
"Auch läßt die eigene Erfahrung sich ansehn, als der Text;
Nachdenken und Kenntnisse als der Kommentar dazu."
(Arthur Schopenhauer, P&P I, 415)

Der für andere bestimmte Brief bietet Gelegenheit zur persönlichen Übung. Das ist so, sagt Seneca (4 v. Chr. - 65 n. Chr.), weil wir beim Schreiben lesen, was wir schreiben, wie wir auch beim Sprechen hören, was wir sagen. (Brief 84) Die Antwort auf einen abgesandten Brief beginnt meist mit der Bestätigung über den Erhalt und dessen Wirkung. So zeigt sich die Doppelfunktion des Schreibens, einmal wirkt es auf den Verfasser, zum anderen deutlich auf den Empfänger. Senecas Briefe an Lucilius sind wie eine Anleitung eines Erfahrenen an einen Jüngeren und doch begnügt sich Seneca nicht damit. Ihm erscheint das Schreiben als eine Übung der Selbstreflexion. So schreibt er im 7. Brief über seine zweifache Arbeit, nämlich in dem er an Lucilius schreibt, sich auch gleichzeitig um sich selbst zu kümmern hat. "Auf Gegenseitigkeit geschieht das, und Menschen, in dem sie lehren, lernen." (Brief 7) Wie dieses geschieht, wird eindrucksvoll im Brief 99 deutlich. Es ist eigentlich eine Kopie eines Briefes an jemand anderen, Marullus, dessen Sohn zuvor gestorben war. Die consolatio, wie wir sie auch bei Boethius kennen, gibt dem Empfänger die Waffen der Logik, mit der er seine Trauer bekämpfen kann. Das Schreiben, was dem Empfänger helfen soll, ist gleichzeitig Vorbereitung für den Schreiber und auch für den Dritten, der es liest.

"Ich beanspruche dich als mein Eigentum, mein Werk bist du" schreibt Seneca im 34.
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