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Selbst ist der Mensch: Körper, Geist und die Entstehung des menschlichen Bewusstseins von [Damasio, Antonio]
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Selbst ist der Mensch: Körper, Geist und die Entstehung des menschlichen Bewusstseins Kindle Edition

3.7 von 5 Sternen 18 Kundenrezensionen

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EUR 13,99

Länge: 368 Seiten Verbesserter Schriftsatz: Aktiviert PageFlip: Aktiviert

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Der oftmals gegen Neurowissenschaftler gerichtete Vorwurf, sie entzauberten den menschlichen Geist, trifft auf Damasio auf keinen Fall zu.« (Die Welt, 02.07.2011)

Kurzbeschreibung

Vom Sein zum Bewusstsein
Eine atemberaubende Reise in die Tiefen des menschlichen Geistes


Antonio Damasio ist einer der bedeutendsten Neurowissenschaftler unserer Zeit, seine Bücher sind internationale Bestseller. In seinem neuesten Werk widmet er sich einer Frage, die Neurologen, Philosophen und Psychologen seit Jahrhunderten rätseln lässt: Wie entsteht Bewusstsein? Mit seiner Antwort erklärt Damasio, wie der Mensch zum selbstbewussten Wesen wurde und dabei Fähigkeiten wie Sprache, Kreativität und Moral entwickelte.



Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 1705 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 368 Seiten
  • Verlag: Siedler Verlag; Auflage: 2 (24. November 2011)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B006CBQ3CK
  • Text-to-Speech (Vorlesemodus): Aktiviert
  • X-Ray:
  • Word Wise: Nicht aktiviert
  • Verbesserter Schriftsatz: Aktiviert
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen 18 Kundenrezensionen
  • Amazon Bestseller-Rang: #165.960 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop)

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Broschiert Verifizierter Kauf
Interessantes Buch aber sehr weitschweifig und didaktisch leider schlecht geschrieben. Selbst bei starker Motivation lege ich das Buch nach 10 - 20 gelesenen Seiten immer wieder zu Seite. Muss mich manchmal zwingen weiter zu Lesen. Schade.
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Format: Gebundene Ausgabe
Antonio R. Damasio ist Neurowissenschaftler. Sein Thema ist das Gehirn, seine Funktion und die Auswirkungen der neurowissenschaftlichen Erkenntnisse auf das Menschenbild. Wer ein fundiertes Buch zu diesem Thema sucht, findet es hier. Die rund hundertsechzig enggeschriebenen Anmerkungen im Anhang und ein sehr detailliertes Sachregister unterstreichen auch den wissenschaftlichen Anspruch, dem das Buch genügen soll. Aber vorsicht! Ohne Grundkenntnisse des Aufbaues des menschlichen Gehirns und seiner Funktionen ist es für den Laien teilweise etwas harte Kost.

Hier ein paar Beispiele. (S. 157) "Eine Konvergenz-Divergenz-Zone (CDZ) ist eine Gruppe von Neuronen, in der sich viele Vorwärts-rückwärts-Schleifen treffen. Eine CDZ nimmt vorwärts gerichtete Verknüpfungen von sensorischen Rindenfeldern auf, die in der Signalverarbeitungskette eine frühere Position einnehmen." (S. 178) "Die Selbst-Funktion ist kein allwissender Homunculus, sondern innerhalb des virtuellen Musterprozesses, den wir Geist nennen, das emergente Ergebnis eines weiteren virtuellen Elements: eines erdachten Protagonisten für unsere geistigen Vorgänge." (S. 233) "Der Input aus den Assoziationsfeldern in Scheitel- und Schläfenlappen, Richrinde und Stirnlappen läuft in den PMCs zusammen, ebenso der Input aus dem Cortex cingulatus anterior (einem wichtigen Endpunkt von Axonen aus der Inselrinde), dem Claustrum, dem basalen Vorderhirn, der Amygdala, der prämotorischen Region und den Sehfeldern in den Stirnlappen."

Wer sich davon nicht abschrecken lässt oder den Mut hat, diese Passagen vorerst nur zu überfliegen und mit einem ungefähren Detailverständnis zufrieden ist, für den lohnt sich die Lektüre.
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Von Fuchs Werner Dr #1 HALL OF FAME REZENSENTTOP 100 REZENSENT am 8. Juli 2011
Format: Gebundene Ausgabe
Seine bisherigen Bücher machten den amerikanischen Professor für Neurowissenschaften, Psychologie und Neurologie zu einer Art Popstar der Gehirnforschung. Das ist auch deshalb erstaunlich, weil seine Berichte aus dem kompliziertesten aller Netzwerke gar nicht so einfach zu verstehen sind. Zumindest wenn man wenig über den Aufbau und einige Besonderheiten des Gehirns weiß. Aber die Werke von Damasio wurden wohl auch deshalb in über 30 Sprachen übersetzt, weil er zu den ersten Neurologen gehört, die Laien die wundersame Welt der Gefühle näher brachte.

Von Gefühlen ist natürlich auch in seinem neusten Buch die Rede, dessen Originaltitel "Self Comes to Mind. Constructing the Conscious Brain" ziemlich unglücklich mit "Selbst ist der Mensch. Körper, Geist und die Entstehung des menschlichen Bewusstseins" übersetzt wurde. Unglücklich, weil viele Beweisführung und Modelle von Antonio Damasio auf der Annahme beruhen, dass der Mensch ein soziales Wesen ist, das nur in der Gruppe überlebte. Damasio definiert denn auch gleich zu Beginn seines Buches das Selbst-als-Objekt "als dynamische Ansammlung integrierter neuronaler Prozesse, die sich auf die Repräsentation des lebenden Körpers konzentrieren und in einer dynamischen Ansammlung integrierter geistige Prozesse ihren Ausdruck findet." Wem diese Sprache zu kompliziert ist, wird auch auf den folgenden 300 Seiten Schwierigkeiten haben. Denn Damasio legt ein wissenschaftliches Buch vor, das längst nicht so elegant geschrieben ist, wie es die Kritiken auf der Rückseite des Covers vermuten lassen.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Mir diente "Selbst ist der Mensch" als wichtige Literaturgrundlage für eine Diplomarbeit. Deshalb habe ich es sorgfältig und wohl mehr als zweimal gelesen. Das war auch erforderlich, um die naturwisschaftlichen Zusammenhänge nachvollziehen und die Überlegungen des Autors hinterfragen zu können.

Den inhaltlich umfassenden Rezensionen möchte ich nichts mehr hinzufügen sondern hier nur beschreiben, was mir besonders gefallen hat:

Dem Autor gelingt es, Brücken zu schlagen zwischen subjektivem Erleben, seinen mitfühlenden Beobachtungen als Arzt und den mittlerweile sehr umfangreichen Ergebnissen aus der neurobiologischen Forschung. Wie im amerikanischen Titel "Constructing the conscious brain" durchklingt, ist er sich der erkenntnistheoretisch bedingten Grenzen naturwissenschaftlich begründeter Aussagen bewusst - gerade wenn es sich um das Selbstverständnis des Menschen handelt. So interpretiere ich auch den deutschen Titel "Selbst ist der Mensch", den ich ergänzen könnte durch: und alles, was er über sich denkt.

Unter dieser Voraussetzung kann ich die Inhalte des Buches an meiner eigenen Wahrnehmung und Erkenntnis prüfen. Auch deshalb, weil Antonio Damasio klar unterscheidet zwischen Forschungsergebnissen und Hypothesen, die als Grundlage weiterer Forschungsprojekte dienen - eine kostbare Seltenheit in der populärwissenschaftlichen Literatur.
Dazu kommt, dass er sich die Mühe macht, Begriffe wie Bewusstsein, Selbst, Emotionen und Gefühle aus seiner Perspektive der Neurowissenschaft zu definieren. Er lässt damit Bereiche, die über diesen Horizont hinausreichen, frei für individuelle Assoziationen - für mich zur Gestalttherapie oder zur Psychologie C.G.
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