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Selbs Justiz (detebe) Taschenbuch – 23. September 1987

4.1 von 5 Sternen 40 Kundenrezensionen

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Acht Stunden nichts als die Stimme eines Ich-Erzählers. Acht Stunden Hans Korte. Hält man das aus? Man hält es sehr gut aus. Das sanft raue Organ entspricht genau der Figur des Privatdetektivs Gerhard Selb. Der Sprecher ist Jahrgang 1929 und damit nur unwesentlich älter als der Held, der im Roman 68 Jahre zählt. Kortes Stimme stellt mühelos einen älteren, noch sehr vitalen Mann vor uns hin, dem man auch die geschilderten Liebesverwicklungen ohne weiteres abnimmt.

Beeindruckend, wie Korte Ironien gelingen: mit einem unterlegten Lachen, so kunstvoll kunstlos, dass es eine Freude ist. Auch die Charakterisierungen von rund einem Dutzend Nebenfiguren bewältigt der bekannte Fernsehschauspieler bravourös mittels winziger Nuancierungen, Schlinks dialogstarke Prosa wird zum Hör-Erlebnis.

Der Krimi zeigt die Welt der Bundesrepublik südlich des Mains in den satten Jahren vor 1989. Die einst jungen, ehrgeizigen Nazis, die in den 40er Jahren Verbrechen begangen und später mitgeholfen haben, Deutschmark-Land aufzubauen, stehen damals am Ende ihres Berufslebens und fürchten die Leichen im Keller. Von der Entdeckung solcher Leichen handelt der Roman, lehrreich, detailgenau und, was den Alltag an Rhein und Neckar angeht, sarkastisch und humorvoll.

Ungekürzte Lesung des Romans, Gesamtspieldauer 487 Minuten, 7 CD, sehr knapp gehaltenes Booklet.

--Michael Winteroll -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Bernhard Schlink, geboren 1944 bei Bielefeld, ist Jurist und lebt in Berlin und New York. Seinen ersten Kriminalroman, ›Selbs Justiz,‹ veröffentlichte er zusammen mit Walter Popp. 2001 wurde die Trilogie um den Privatdetektiv Gerhard Selb mit ›Selbs Mord‹ abgeschlossen. Der 1995 erschienene Roman ›Der Vorleser‹, die 2000 und 2010 veröffentlichten Erzählbände ›Liebesfluchten‹ und ›Sommerlügen‹ sowie die Romane ›Die Heimkehr‹ (2006) und ›Das Wochenende‹ (2008) begründeten seinen schriftstellerischen Weltruhm.

Walter Popp, geboren 1948 in Nürnberg, studierte zunächst Rechtswissenschaft in Erlangen und arbeitete bis 1983 als Rechtsanwalt in Mannheim. Anschließend ging er nach Frankreich: In Paris arbeitete er als Barmann, 1984 zog er in die Provence und wurde literarischer und später technischer Übersetzer.
1985 schrieb Popp gemeinsam mit Bernhard Schlink das in zahlreiche Sprachen übersetzte und verfilmte Buch ›Selbs Justiz‹, den ersten Teil der sogenannten ›Selb‹-Trilogie."

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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Das Chemiewerk der RCW beherrscht Ludwigshafen, und das Werk wird beherrscht von Korten, der nach dem zweiten Weltkrieg eine kometenhafte Karriere im Betrieb absolvierte. Nicht ganz unschuldig an dieser Entwicklung ist ein dubioser Prozeß, der während der Nazizeit gegen drei Forschungsmitarbeiter geführt wurde, darunter ein jüdischer Zwangsarbeiter. Staatsanwalt in diesem Prozeß war Gerhard Selb, Schwager von Korten, und inzwischen Privatdetektiv, der seine unrühmliche Vergangenheit bewältigt zu haben scheint.
Als merkwürdige Computerprobleme auftauchen, etwa sämtliche Sekretärinnen plötzlich 500 DM mehr Gehalt bekommen oder alle Konten gelöscht werden, die mit der Zahl "13" beginnen, ruft Korten seinen Schwager zur Hilfe. Relativ rasch findet Selb den vermeintlichen Täter. Ohne viel Aufsehen wird das Problem beseitigt. Nachdem Selb aus seinem anschließenden Urlaub zurückkehrt, muß er feststellen, daß das Problem doch recht gründlich beseitigt wurde ...
Schlink und Popp haben mit Gerhard Selb keinen Antihelden kreiert, sondern einen reflektierenden, gewissenhaften, recht hedonistischen Spätsechziger, der sich so seine Gedanken macht, mit offenen Augen durch die Welt geht und sich - letztlich - nicht instrumentalisieren läßt, weil das während der Nazizeit bereits im Übermaß geschehen ist. Selb wirkt sympathisch-distanziert, aber nicht überzogen selbstbewußt; es macht einfach Spaß, ihm nicht nur bei der Arbeit zuzusehen, sondern auch bei seiner Art, mit Menschen umzugehen, zu flirten, zu essen, Musik zu hören oder seinen Kater "Turbo" zu verwöhnen.
Spannende, intelligente und vortrefflich erzählte Lektüre. Die Nachfolger "Selbs Betrug" und "Selbs Mord", die Schlink dann alleine verfaßt hat, liegen schon bereit.
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Format: Gebundene Ausgabe
Nun werde ich zwar immer misstrauisch, wenn man mir einen "Krimi mit Anspruch" anbietet, denn in den meisten Fällen leidet darunter entweder der Krimi oder der Anspruch (oder beide), aber Schlink gelingt hier -- zusammen mit Walter Popp -- genau das, was ihm im "Vorleser" noch gründlich danebenging: Die Reflexion über die jüngste deutsche Geschichte.
Der immerhin schon 68jährige Privatdetektiv Gerhard Selb lässt sich auch von Rheuma und ähnlichen altersgemäßen Gebrechen nicht davon abhalten, seinen Beruf ernstzunehmen. Während er nun im Auftrag eines großen Chemiekonzerns nach einem Hacker fahndet, der im firmeninternen, streng abgeschirmten digitalen Netz allerlei Schabernack treibt, wird er immer intensiver mit seiner eigenen Vergangenheit als ehrgeiziger junger Staatsanwalt im Dritten Reich konfrontiert.
Was hier, in einem Satz zusammengefasst, gar zu konstruiert wirkt, entwickelt sich in der Romanhandlung ganz kontinuierlich, eins kommt zum andern. Die Spannung steigt allmählich aber stetig. Schließlich bestimmt Selb das Tempo, und der ist nicht mehr der Jüngste.
Dieser Krimi lebt jedoch nicht nur von seinem wichtigsten Handlungsstrang. Im Gegensatz zu vielen anderen zeitgenössischen Krimis mit starkem Lokalkolorit spielt hier das Milieu eine entscheidende Rolle, wird nicht zur schicken Zutat degradiert. Schlink und Popp kennen den Großraum Mannheim-Ludwigshafen-Heidelberg, keine Frage. Sie kennen ihn so gut, dass sie nicht nur mit wenigen Andeutungen eine dichte Atmosphäre schaffen, wie sie für diese Region charakteristisch ist; sie kennen auch die Mentalität.
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Format: Gebundene Ausgabe
Schlinks (und Popps - der Einfachheit halber beschränke ich mich auf den ersten) Ermittler muss ja Mitte der 80er (als das Buch erschien) mindestens Ende 60 sein, damit die Geschichte plausibel wird, dass er im ersten Drittel der 40er Jahre als Nazi-Staatsanwalt das Todesurteil für zwei leitende Mitarbeiter eines Chemiewerkes betreiben konnte. Nun stellt er in diesem Fall 40 Jahre später fest, dass der damalige Prozess von einem dritten Mitarbeiter der Angeklagten, ausgerechnet seinem Schwager, aus Karrieregründen manipuliert wurde und er selber als Werkzeug für die Erlangung des Todesurteils missbraucht.

Für meinen Geschmack ist die Geschichte in allen Details ein wenig zu konstruiert und insbesondere im theatralischen Finale weit überzogen, wenn auch der Ansatz für die Konstruktion sehr intelligent ist.

Auch der Fortgang der Handlungsstränge scheint teils ziemlich an den Haaren herbeigezogen, weil von absurden Zufällen gesteuert.

Es ist zudem schwer nachzuvollziehen, wie der 68jährige Selb Wein flaschenweise trinken und danach noch nächtliche Actionszenerien durchlaufen oder in den Rhein springen kann, um seinen Verfolgern zu entkommen, wie er Wiener Schlägertypen so brutal ins Kreuzverhör nehmen kann, dass diese auspacken und wieso laufend halb so alte Frauen an ihm interessiert sind. Hier hat Schlink wohl die Freuden des Alters ein wenig überschätzt.

Auch macht der Ermittler, weil ihn der Fall betrifft, ständig Spesen, ohne dass jemand dafür aufkommt - eine ehrenwerte, aber nicht unbedingt realistische Annahme.

Wenn man von diesen Mängeln abstrahiert, ist dies dennoch einer der bemerkenswerten Bände der SZ-Reihe.
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