Es wird kein Kindle Gerät benötigt. Laden Sie eine der kostenlosen Kindle Apps herunter und beginnen Sie, Kindle-Bücher auf Ihrem Smartphone, Tablet und Computer zu lesen.

  • Apple
  • Android
  • Windows Phone
  • Android

Geben Sie Ihre Mobiltelefonnummer ein, um die kostenfreie App zu beziehen.

Kindle-Preis: EUR 9,99
inkl. MwSt.

Diese Aktionen werden auf diesen Artikel angewendet:

Einige Angebote können miteinander kombiniert werden, andere nicht. Für mehr Details lesen Sie bitte die Nutzungsbedingungen der jeweiligen Promotion.

An Ihren Kindle oder ein anderes Gerät senden

An Ihren Kindle oder ein anderes Gerät senden

Facebook Twitter Pinterest <Einbetten>
Seit der Samba Samba ist: Roman von [Lins, Paulo]
Anzeige für Kindle-App

Seit der Samba Samba ist: Roman Kindle Edition

4.0 von 5 Sternen 7 Kundenrezensionen

Alle Formate und Ausgaben anzeigen Andere Formate und Ausgaben ausblenden
Preis
Neu ab Gebraucht ab
Kindle Edition
"Bitte wiederholen"
EUR 9,99

Kindle-Deal des Monats
Kindle-Deal des Monats
Ausgewählte Top-eBooks mit einem Preisvorteil von bis zu 50% warten auf Sie. Entdecken Sie jeden Monat eine neue Auswahl. Hier klicken

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Eine wilde Geschichte, fremdartig, sinnlich und voller Lebensfreude.
Münchner Merkur, 14.12.2013

Ein sinnlicher, wortgewaltiger Trip in die Vergangenheit, die jedes Brasilien-Klischee unterläuft.
Dresdner Morgenpost, 14.10.2013

„So wenig wie „Die Stadt Gottes“ nur ein Buch über Drogen ist, so wenig ist „Seit der Samba Samba ist“ nur eines über Musik; beiden gemeinsam ist das Thema der Schwarzen in einer weiß dominierten Gesellschaft.“
Der Spiegel, Matthias Matussek, 07.10.2013

Lins - Autor des legendär verfilmten Romans "City of God" - feiert die Geburt des Sambas, zeigt aber auch, dass sein Triumph längst nicht alle rassistischen Schranken beseitigte.
SonntagsZeitung (CH), 06.10.2013

Anders als in "Cidade de Deus" (City of God) ist Lins hier kein sachlicher Chronist der Gewalt, sondern ein schwärmerischer Flaneur der Rhythmen und afrobrasilianischen Rituale, die sich gegen rassistische Polizeiwillkür und gesellschaftliche Verachtung behaupten müssen.
Zitty Berlin, 03.10.2013

Der neue Roman ("Seit der Samba Samba ist") ist ein drastisches Sittenbild, und mehr noch, ein Tatsachenroman im Rhythmus der Musik. Romantisch und realistisch zugleich, gewissermaßen im Rhythmus des Samba, schildert Paulo Lins wie sich der Samba aus dem kriminellen Milieu löst und zum Zusammenhalt der gesamten Gesellschaft beiträgt.
ZDF, Das Blaue Sofa, Wolfgang Herles, 13.09.2013

Kurzbeschreibung

Rio de Janeiro, Ende der zwanziger Jahre: In den Bars und Bordellen des Armenviertels hat sich Brancura, ein junger, kräftiger Schwarzer, als Zuhälter etabliert. Mit der schönen Mulattin Valdirene verbindet ihn so etwas wie Liebe. Doch sie träumt vom sozialen Aufstieg und macht einem hellhäutigen Portugiesen schöne Augen. In der »Bar do Apolo « tröstet sich Brancura über seinen Kummer hinweg. Und beflügelt vom Zuckerrohrschnaps flüchtet er sich in die Musik. In diesen Nächten mit seinen schwarzen Freunden entsteht etwas völlig Neues: eine Musik voller Leidenschaft, kraftvoller afrikanischer Rhythmen und überschäumender Lebensfreude. Und auch Valdirene kann sich der Sinnlichkeit dieser Musik nicht entziehen.

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 678 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 352 Seiten
  • Verlag: Droemer eBook; Auflage: 1 (28. August 2013)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B00COD70L8
  • X-Ray:
  • Word Wise: Nicht aktiviert
  • Verbesserter Schriftsatz: Aktiviert
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen 7 Kundenrezensionen
  • Amazon Bestseller-Rang: #136.311 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop)

  •  Ist der Verkauf dieses Produkts für Sie nicht akzeptabel?

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?

Kundenrezensionen

4.0 von 5 Sternen
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Wie in „City of God“ entfaltet Lins nun bei einem anderen Thema in seiner poetischen, bildkräftigen und oft (gerade was den erotischen Bereich des Lebens angeht) sehr klaren und direkten Sprache einen Teil der Geschichte, der emotionalen Lebensweise Brasiliens.

Als roter Faden dient ihm dabei die „Neuerfindung“ des Karnevals, die Gründung von Sambaschulen, die Entfaltung einer weitergehenden, anderen, von innen kommenden Leidenschaft, die sich seitdem nicht mehr nur auf dem Tanzparkett, sondern auch in den Bewegungen eines großen Zuges von Menschen die Strassen entlang Bahn bricht, mit der dafür sich entfaltenden, eigenen Rhythmik.

Die nicht künstlich „erfunden“ wurde, sondern die, wie Lins in seinem Roman fühlbar anlegt, aus dem Lebensgefühl der Volks- und Mentalitätsmischung heraus entsteht. Aus dem einfachen Volk, aus dem Rotlichtviertel, aus der Leidenschaft, der Liebe, der nach vorne gebrachten Erotik, der Eifersucht.
Emotionale Tiefen, die Lins an der Kerngeschichte des kleinen Gauners und Zuhälters Brancura, der „seine“ Prostituierte Valdirene „außergeschäftlich“ liebt und begehrt, der dennoch sich hinreißen lässt, eine andere aus Begehren heraus zu heiraten, ohne seine Eifersucht auf Sodre, den zweiten Mann, der Brancura massiv umschwärmt, damit stillen zu können. Der damit aber Valdirera sehr verletzt und sie sich verhärten lässt, ihm gegenüber.

Begehren und Wollen, Hinhalten und am „ausgestreckten Arm“ verhungern lassen. Käuflichkeit, Armut, Leidenschaft.
Eine Melange an Emotionen, die Lins wunderbar dazustellen vermag.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar 9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Format: Kindle Edition
Nicht nur um den Samba geht es in diesem Buch, wiewohl dessen Geschichte und unverwechselbarer Charakter eine Schlüsselrolle darin spielen. Nicht minder prägen all die Leidenschaften den Roman, die im Samba besungen, gespielt und getanzt werden: Liebe, alle Facetten der Erotik, Verzweiflung, Hoffnung, Hass, Eifersucht, Einsamkeit, Wut, Sehnsucht und so viele mehr. Sie prägen auch, immer wieder wechselnd und einander oft überlagernd, die temperamentvolle Beziehung zwischen Bancura und Valdirene und ähnlich jene zwischen Brancuras Konkurrent Sodré und Valdirene.
Der Autor liefert jedoch sehr viel mehr als eine historische Milieustudie, in die neben den einfachen Lebensverhältnissen, dem Kampf ums Überleben und jenem um die Liebe sowie glühende Erotik auch die religiösen und kulturellen Hintergründe der geschilderten Epoche einfließen: Eine bunte Mischung aus historischen und fiktiven Charakteren des Rio de Janeiro der 1920er-Jahre bevölkert die Geschichte und treibt sie voran; es handelt sich um authentische, sehr lebendige, geradezu plastisch gezeichnete Figuren, die auf ihre schlitzohrige Weise und in ihrer unverhüllten Menschlichkeit die Sympathie des Lesers erringen, zumal beim Kampf um ihr Recht auf ihre Passion, den Samba.
Paulo Lins, selbst mit dem Leben in den Favelas, Slums, vertraut, versteht es, den Leser zu fesseln und ihn die exotische Welt seiner Protagonisten fast hautnah, sinnlich erleben zu lassen. Ein Glossar am Ende des Buchs erweist sich hierbei als sehr hilfreich. Vor den Augen des Lesers entwickelt sich der Samba äußerst dynamisch von einer verbotenen Musikform aus den Armenvierteln hin zu dem heute allseits bekannten Tanz und Teil des ausgelassenen Karnevals. Und wie nebenbei zaubert Lins noch ein Romanende, das die Liebesgeschichte um Brancura, Valdirene und Sodré abrundet und an Schönheit und Tiefgang kaum zu überbieten ist.
Kommentar 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Format: Kindle Edition
Der Anfang des Buchs war etwas wirr. Viele lange Namen, Strassen, Viertel ... nichts, was man aus Rio kannte. Aber Paulo Lins hat das Blatt nach 50 Seiten gedreht. Mit seinen Lieblingsthemen Sex, Favela, Gaunerei und diesmal auch Samba aus der Ursprungszeit versetzt er den Leser mit Leichtigkeit in die 30-iger Jahre. Der Hauptspielplatz ist das Nuttenviertel, was aber kein Anlass zu Vulgaritäten oder gar Sexorgien ist. Nein, es ist die leichte brasilianische Art mit Sex umzugehen, egal welcher Art und egal wer mit wem. Zum Schluss rückt der geschichtliche Aspekt, die Erfindung des Sambas und die Gründung der ersten Sambaschule, in den Vordergrund. Rein faktisch sehr interessant, wie alles losging und prima ge(be)schrieben. Ganz klar 5 Sterne.
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Format: Gebundene Ausgabe
Mit diesem Roman taucht man tief in eine Favela in Rio de Janeiro in den Jahren 1928-31 ein. Drogen und Prostitution bestimmen die Atmosphäre - und der Samba, eine damals ganz neue Musik zum Mitsingen, Mitlaufen und Tanzen. Es waren die Enkel der schwarzen Sklaven, die den Samba mit ihren ganz eigenen Instrumenten - Reco-Reco, Cuica, Tambourin und Surdo - aus den Regionen Umbanda und Cancomblé nach Rio brachten. Der Obrigkeit waren die aufheizenden Rhthymen im 2/4 Takt ein Dorn im Auge, sie verteufelten sie als Teufelswerk und verhafteten immer wieder die Sambistas. Paulo Lins zeichnet auch den Aufstieg des Ismael Silva nach, dessen Musik - insbesondere das Lied "Me faz carinhos" - von einem Verleger entdeckt und populär gemacht wurde. Bald entstanden die ersten Sambaschulen - die übrigens später eng mit den neu gegründeten Fußballschulen kooperierten, woher die besondere Ästhetik und das Rauschhaft-Dionysische des brasilanischen Fußballs rühren.

In Gang gesetzt wird die Romanhandlung durch eine Liebesgeschichte, die es in sich hat: In die Prostituierte Valdirene verlieben sich zwei sehr unterschiedliche Männer. Der eine, Brancura, ist ein Schwarzer aus der Favela, der praktisch nichts anderes kennt als Prostitution. Er wird der Zuhälter von Valdirene. In der Apollo-Bar lernt er Musiker kennen, reimt schließlich Texte für Sambas und bricht zwischenzeitlich aus der Favela aus. 1929 gründet er zusammen mit dem erwähnten Ismael Silva und anderen Freunden "Deixa Falar", die erste Sambaschule.
Sein erotischer Rivale ist ein Weißer, Sodré, der schon als Kleinkind aus Portugal nach Brasilien kam, ein Spätzünder, ein Bettnässer, als Jugendlicher von einem Matrosen missbraucht.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
click to open popover