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Kundenrezensionen

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am 22. Oktober 2013
Als große Hallervorden-Fans war "Sein letztes Rennen" für meinen Sohn und mich natürlich Pflicht... und das nicht erst zuhause sondern im Kino! Ich sage oft: "Den Film musst du im Kino sehen"... und immer meine ich es so. "Sein letztes Rennen" MUSS man im Kino schauen... und in diesem Falle meine ich es so ernst wie selten zuvor. :o)

Fast 2 Stunden faszinierend tiefsinnige Unterhaltung, fantastische Darsteller - jeder gibt alles und das Produkt ist grandios. Sie zweifelten an Hallervorden's Fähigkeiten, ernste Rollen glaubhaft zu spielen? Ganz ehrlich: ich tat's! Es gab in "Didi's" alten Filmen immerzu diese bestimmten "Grimassen", die Hallervorden einfach nicht ablegen zu können schien. Aber er hatte ja bis dato auch nur in lustigen Filmen gespielt, und das ist "Sein letztes Rennen" wirklich nur sehr bedingt.

Im Grunde bekommt man ein intensives Drama zu sehen. Zwar gibt es hier und da etwas zu schmunzeln, aber wann immer man zum Lachen ansetzt, bleibt es einem gleich wieder im Halse stecken. Ein unvergessliches Erlebnis: Vielleicht 20 Zuschauer waren gestern Abend im Kino zugegen, vorwiegend Senioren. Mein Sohn und ich waren die mit Abstand jüngsten Gucker. Ich werde diese zwei Stunden meinen Lebtag nicht vergessen. Vor dem Kinobesuch hatte mich mein Sohn gebeten, danach bei Saturn die neuesten Handies anschauen zu dürfen. Und was war? Wir kamen derart übersensibilisiert, beide den Tränen nahe und runter mit den Nerven aus dem Kino, dass der urbane Irrsinn nur noch zur Flucht nach Hause drang.

"Sein letztes Rennen" will aufzeigen, dass mit älteren Herrschaften sensibler umgegangen werden soll. Sie befinden sich nicht auf dem Abstellgleis, nur weil sie körperlich nicht mehr so gut können wie in jungen Jahren und vielleicht etwas länger brauchen, ihre Gedanken zum Ausdruck zu bringen.
Ohne spoilern zu wollen, ging mir während der Filmes oft durch den Kopf, was die Herrschaften, die im Film - wie auch in der Realität - alte Leute mit Basteln und gemeinsamem Singen den Lebensabend versalzen, denn glauben, wann genau der Tag war, ab dem man festlegen durfte, gestandene Herrschaften wie Dummköpfe behandeln, entmündigen und einsperren zu dürfen. Ich als Philosoph, der sowieso täglich die Hände über dem Kopf zusammenschlägt, wenn er wahrnimmt, wie die Menschen miteinander und auch mit anderem Leben umgehen, dachte mir nur: "Das, was im Film gezeigt wird, ist ein krasses (aber natürlich wahres) Exempel für das, was in allen Schichten und Altersgruppen tagtäglich passiert. Warum zum Teufel können wir unsere Mitmenschen nicht mit etwas Distanz behandeln, warum können wir unser anvisiertes Handeln nicht vorher hinterfragen und uns im Zweifelsfall zurückhalten?".

Mein Gott, sind wir von diesem Film begeistert! Und wie sehr bin ich es von Dieter Hallervorden, der hier wirklich ganz und gar nicht "Didi" spielt. Heike Makatsch: Wahnsinn! Frederik Lau: Wahnsinn! Tatja Seibt, Katrin Saß, Regie, Kamera, Schnitt und Musik: Wahnsinn!

Danke für diesen tollen Film, dessen Erfahrung man mit dem für's Kinoticket bezahlten Geld nicht aufwiegen kann. Und Danke, Herr Hallervorden, für viele Jahre tollen Kinos und TVs. Wollten Sie in Ihrem hohen Alter noch einmal richtig auf die Kacke hauen und Ihnen ein würdiges Denkmal setzen - es ist Ihnen mit Bravour gelungen!

5 von 5 Sternen für den bisher besten Film des Jahres und eine definitve Empfehlung für all diejenigen, die mit Drama und / oder Dieter Hallervorden etwas anfangen können, diesen Ausnahmefilm unbedingt im Kino zu schauen, solange er noch läuft.
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am 21. April 2014
Vorab: Ich weine nie im Kino. Ich finde das zutiefst beschämend, in der Öffentlichkeit weinen! Deshalb habe ich auch nie Taschentücher dabei. Selbst schuld in diesem Fall. So musste ich meine Ärmel benutzen, um nicht ständig mein Hemd zu besiffen.
Ich habe "Sein letztes Rennen" durch Zufall gesehen, weil ich gerade Zeit hatte und nur dieser Film gerade anfing.
Von der ersten Minute an hat er mich gepackt wie kaum ein anderer. Es beginnt mit einer Sportübertragung, die uns den Hauptdarsteller vorstellt: Als ein grandioser Sportkommentator den jungen Läufer Paul, gespielt von Hallervorden, anfeuert "flieg, Paule, flieg ins Ziel", mit einem Pathos und einer Sprechart wie man sie tatsächlich in der Sportberichterstattung vor 40 Jahren hören konnte, da flog dem Film mein Herz entgegen. Gleichzeitig bekam ich auch Angst. Ein so wunderbarer Anfang, der kann ganz schnell abgleiten, abrutschen in Mittelmaß. Das tut er nicht. Aus einem Grund: Dieter Hallervorden.

Tatsächlich finde ich den Film nicht in jedem Punkt gelungen. Die Nebendarsteller tun manchmal leider genau das: sie stellen dar. Was deshalb so auffällt, weil Hallervorden nicht darstellt, nicht spielt, sondern "ist".
Wäre das Sean Connery, wäre es Bill Murray oder Robert DeNiro, der sich da vor unseren Augen im wahrsten des Sinne des Wortes die Seele wieder in den Leib rennt, sie hätten einen Oskar, einen Golden Globe und sämtliche Titelseiten erobert.
Aber es ist "nur" ein deutscher Film, darum bleibt es bei bescheidenen Zuschauerzahlen und einer bescheidenen Anzahl an Rezensionen auf Amazon.
Trotzdem schön: So zeigt Riedhoff eindrucksvoll, dass Deutschland in der Welt des Films gebraucht wird.

Der Regisseur und Drehbuchautor versteht sich darauf, mit ganz wenigen Bildern ganz viel Emotion zu erzeugen und so trägt einen der Film von Rührung zu Trauer, zu Triumph und nimmt einen immer mit.

Das war das erste Mal seit Jahren, dass ich aus dem Kino kam und das Gefühl hatte, etwas erlebt zu haben, was ich nicht hätte verpassen wollen.
Danke!
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TOP 500 REZENSENTam 16. August 2014
Ich bin mit Dieter Hallervorden groß geworden. Alle Klamauk-Komödien, alle Filme, alle TV Serien gehörten zu meiner Kindheit.
Das was Dieter Hallervorden hier mit dem letzten Rennen abliefert ist Kino erster Klasse.
Selten so einen realitätsnahen, ehrlichen, tiefsinnigen, traurigen und zugleich mit Humor angereicherten Film geschaut.

Als gelernter Altenpfleger kann ich jedem Seniorenzentrum nur wünschen das es nur solche Bewohner bekommt wie Paul Averhoff (D.Hallervorden) . Dieser Film zeigt in einer absolut richtigen Art das wir vielleicht mal Teile unseres eigenen Handels und unserer Gesellschaft überdenken sollten.
Ein Film voller Liebe, Gefühle, Wut und Trauer im hohen Alter. Es wird jeden von uns treffen und so sollte man diesen Film auch in Erinnerung behalten. Ansehen, nachdenken, behalten und nicht vergessen.
Es wird auch vielleicht Zuschauer geben die Szenen und Momente im Film aus ihrer eigenen Familie wieder erkennen.

Ich kann Dieter Hallervorden für diesen Film nur danken, auch wenn ich weiß das dieser Film an dem Großteil der Deutschen vorbei geht.

Alle Schauspieler wirken wie ich finde glaubhaft. Gerade die Heimbewohner spielen ihre Rollen mehr wie realistisch. Respekt.
Eine Ausnahme wäre die Rolle der Sozialarbeiterin im Heim, welche ich dann doch eher in den Bereich der Komödie schieben würde. Aber genau das ist es auch was diesen Film nicht nur zu einem Drama macht, sondern zu einem traurig, lustigen, realistischen Lebensabschnitt, vielleicht dem letzten.

5 Sterne , ohne weitere Worte.
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Die Averhoffs führen ein geruhsames Leben. Die beiden hochbetagten Rentner leben noch zu Hause. Einst in den 50ern war Paul (Dieter Hallervorden) Weltklasse-Marathon-Läufer und Olympia-Sieger in Melbourne 1956. Aufgrund ihres gesundheitlichen Zustandes kommt jedoch erneut der Notarzt um Pauls Frau Margot (Tatja Seibt) zu versorgen. Auf Drängen der Tochter Birgit (Heike Makatsch) geben beide ihr geliebtes Haus auf und ziehen in ein Heim.

Zwar benötigt Margot aufwändige Pflege, die ein deutsches Heim mittlerweile nicht mehr leisten kann. Pflegerinnen und Pfleger haben - das dürfte den Zuschauer bekannt sein - nur wenige Minuten für einen Heimbewohner Zeit. Desweiteren kommt Paul nicht mit den Bewohnern und dem Umgang klar. Während Rentner Rudolf (Otto Mellies) in die Therapeutin Frau Müller (Katharina Lorenz) verschossen ist, ist er von der ersten Minute an gegen Pauls Auftreten. Er hält ihn für einen Unruhestifter und Querulanten. Der rüstige Paul denkt nämlich nicht daran, so einen Mist wie Kastanienmännchen zu bauen oder sich an anderen Kleinkinderschmodder zu beteiligen. Das Leben ist für ihn dort trostlos weil alle nur noch auf ihr Lebensende warten und dort verwaltet werden. Also versucht er diesen tristen Abläufen zu entfliehen und beginnt wieder zu trainieren. Er teilt mit, am Berlin-Marathon teilzunehmen und bittet um die Hilfe seiner Frau. Während einige Heimbewohner sich an Paul als Olympiasieger erinnern und mitfiebern gibt es natürlich auch jene, die an den ruhigen Ablauf gewohnt sind. Und auch bei der Heimleitung gibt es massiven Widerstand, da Paul mit seinen Aktivitäten diese Abläufe stört. Obwohl er auf voller geistiger Höhe ist holen sie sogar jemanden vom Amtsgericht um seine Rechte einzuschränken...

Die DVD beinhaltet Interviews mit Cast und Crew, Trailer, aber erwähnenswert sind zwei Audiokommentare. Insbesondere die Einblicke von Regisseur Killian Riedhof , der in beiden Kommentaren spricht (einmal mit Dieter Hallervorden, einmal mit Marc Blömbaum, Drehbuch und Peter Hinterthür, Musik) geben nicht nur viele Informationen über die Hintergründe der Story und berühren häufig. Auch wenn es dann lästig ist, den Film insgesamt drei Mal abzuspielen (normal und dann jeweils pro Kommentar, sollte sich der Käufer wirklich die Kommentare auch anhören, sie sind wirklich sehr gut.

Hierin wird allerdings auch auf alternative und erweiterte Szenen eingegangen, die man hatte. Wenn man diese gefilmt hat, so befinden sie sich leider nicht als Extra auf der DVD.

Wer kennt nicht Dieter Hallervorden? Als Kind habe ich immer gerne seine Ulknudelfilme gesehen. Doch Geschmäcker ändern sich und so würde ich die Filme um Didi und den darin befindlichen infantilen Humor heute nicht einmal mehr mit der Kneifzange anfassen.

Doch wie guter Wein werden auch einige Schauspieler im Alter immer besser. So gelingt es Dieter Hallervorden hier, ein eindringliches Porträt von alten Mitmenschen zu zeichnen, die noch nicht aufs Abstellgleis geschoben werden wollen. Trotz aller akuten Probleme in Politik und Wirtschaft ist dieses Problem immer noch nicht angegangen worden und die Zustände, wie man mit alten Menschen in Deutschland umgeht, katastrophal. Es mag sicherlich so sein, dass alte Menschen einen geregelten Tagesablauf benötigen. Ob dieser jedoch für alle gleich darin bestehen muss, seinen Namen zu klatschen oder irgendeinen anderen Mist zu machen, ist mehr als fraglich. Schließlich kommt der überwiegende Teil aus einem Berufsleben und ist hoch intelligent. Nicht jeder alte Mensch wird dement und häufig liegt es an körperlichen Gebrechen. Hier kratzt der Film natürlich nur an der Oberfläche und häufig muss man als Zuschauer nur wütend den Kopf ob so viel Verbohrtheit schütteln, wobei natürlich jedem klar ist, woran es liegt: es liegt mal wieder am lieben Geld, wie so vieles.

Selbstverständlich badet der Film geradezu in Klischees und jedem dürfte auch klar sein, in welch vorgestrickten Mustern er abläuft. Die schauspielerische Darstellung von Hallervorden in dieser Tragikomödie ist jedoch außergewöhnlich. Nicht nur das, man muss ihm Respekt zollen, dass er mit damaligen 78 Jahren noch so läuft und bis an die Grenzen der Belastbarkeit viele körperliche Anstrengungen für den Film in Kauf nimmt. Ich wäre froh, wenn ich mit 78 auch noch so gut drauf wäre. Man kann Herrn Hallervorden nur eine lange Gesundheit wünschen, sodass er auch weiterhin dem nachgehen kann, was er so liebt und was er am besten kann: Schauspielern.
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am 10. August 2015
Wer bei Dieter Hallervorden noch Filme wie "Didi der Doppelgänger" im Kopf hat, sollte sich vom Klamauk-Klischee lösen.
Im Großen und Ganzen toll gespielt und das Thema sollte uns auch irgendwie mitnehmen; dennoch muss ich sagen, dass der Funke bei mir nicht so ganz übergesprungen ist.
Wenn man den Film schaut wirft man doch irgendwie einen bangen Blick auf die eigene Zukunft.
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TOP 500 REZENSENTam 16. Februar 2015
Da ich neulich den Film " Honig im Kopf " mit Dieter Hallervorden gesehen habe und mir seine schauspielerische Leistung sehr imponiert hat, habe ich mir jetzt seinen letzten Film " Sein letztes Rennen " gekauft. Auch in diesem Film geht es ums Alter, allerdings spielt Dieter Hallervorden hier keinen Alzheimerkranken, sondern einen überaus fitten Rentner, der sich noch einmal einer großen Herausforderung stellt.

Als junger Mann hat Paul Averhoff ( Dieter Hallervorden) als Marathonläufer olympisches Gold geholt. Seine Frau trainierte ihn und hat seinen Erfolg miterlebt. Mittlerweile leben die Beiden in einem Altersheim, da ihre Tochter ( Heike Makatsch) als Stewardess viel unterwegs ist und sich nicht um sie kümmern kann. Doch gegen das Leben im Altersheim, in dem die Bewohner behandelt werden wie Unmündige und mit "Verhaltenstherapie " (Kastanienmännchen basteln und Lieder singen) und Tabletten ruhiggestellt werden, rebelliert Paul. Er will noch nicht zum alten Eisen gehören und stellt sich einer Herausforderung. Er will noch einmal den Berlin - Marathon gewinnen und dafür trainiert er hart. Den Therapeuten und Leitern im Heim gefällt Pauls Eigenwilligkeit nicht. Sie bemerken, dass auch die anderen Insassen sich nicht mehr so leicht lenken lassen und bald mehr an Pauls Training, als an Bastelstunde und Singkreis interessiert sind. Doch dann stirbt Pauls Frau Margot.

Mit viel Humor , aber auch einem ernsten Unterton wird dieser Film in Szene gesetzt, in dem Hallervorden wieder einmal zeigt, dass mehr in ihm steckt, als den " Blödelbarden " zu geben. Seine Rolle ist ihm wie auf den Leib geschrieben und er meistert sie souverän. Mir hat dieser Film sehr gut gefallen, in dem auch ganz klar Kritik an der Seniorenbetreuung in Heimen geübt wird, die hier meiner Meinung nach noch harmlos dargestellt wurde. Wer alt wird, gibt seinen Verstand und sein Urteilsvermögen und sein Recht auf Respekt bei der Anmeldung ab. Dieter Hallervorden zeigt hier ganz deutlich, dass alte Menschen noch sehr wohl Leistung bringen können und ein Recht auf Selbstverwirklichung haben und keine sabbernden Tattergreise sind, die mit Singkreisen und Bastelarbeiten, wie sie im Kindergarten Usus sind, ruhig gestellt werden wollen.
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am 8. Mai 2014
Man sollte es kaum glauben Didi und kein Witzfilm! Dieser Film ist ein toller Film, voller Tiefgang und ich habe ihn mit meinem Mann zusammen sehr gerne gesehen! Bei mir sind auch einige Tränen geflossen, denn das Thema ist natürlich nicht ohne!
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am 30. Dezember 2015
Ich stand am Anfang dieser Produktion negativ gegenüber, auch wenn ich wusste, dass Didi Hallervorden auch ein Charakterschauspieler ist. Fast selbst in dem Alter, geht man mit der Thematik anders um, als junge Mitbürger, da man nicht weiss, ob man nicht auch seine letzten Jahre in einer dieser "faszinierenden" Anstalten verbringen darf, in denen es keine Privatshäre und kein Hobby wie meinem intensiven Modellbau gibt. Es macht einen nachdenklich und kommt dann zu dem Schluss, dass man den "Alten" Kompetenzen abstreitet - so wie man es selbst früher auch getan hätte oder hat - die diese noch überzeugend vertreten und beweisen können. Man wird im Kopf alt, dass ist die Gefahr, die viele nicht wahrhaben wollen. Denen kann mit diesem Film Mut und Hoffung gegeben werden. Bei den jüngeren sollte hängenbleiben, auch sie werden schneller alt, als sie wünschen und könnten aber auch dann noch beweisen, mit welcher Willenstärke Dinge erreichbar sind, an die man so überhaupt nicht glaubt. Die Sterne sind zu Recht vergeben.
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Die Probleme, die sich in Altersheimen zum Teil für die dort Gepflegten und ihre Angestellten ergeben, werden hier eigentlich nicht wirklich dargestellt und deswegen kann ich den Film nicht guten Gewissens mit fünf Punkten bewerten. Denn was hier gezeigt wird ist zwar beunruhigend und in vielerlei Hinsicht für die Betroffenen belastend - aber noch weit von Missständen, wie sie immer wieder angeprangert werden entfernt.

Davon abgesehen ist aber auch "Sein letztes Rennen" ein Film mit Dieter Hallervorden, der sich eigentlich sehr optimistisch mit dem Älterwerden auseinander setzt. Das größte Problem damit scheinen hier die Jüngeren zu haben - seien es nun die Pflegekräfte oder die Angehörigen. Dieter Hallerworden als ehemalige Marathonlegende, die es noch einmal so richtig wissen möchte und mit seinem Training für den Berlinmarathon das Altenheim aufmischt, in das er und seine Frau gerade gezogen sind, ist wirklich sehenswert und die Geschichte hat am Ende auch einen hohen Tränendrüsenfaktor. Diesen Film haben wir bestimmt nicht zum letzten Mal gesehen.
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am 26. August 2015
"Nonstop Nonsens" prägt nachwievor das Bild von Dieter Hallervorden. Daß er über Jahrzehnte erfolgreich und sinnreich politisches Kabarett betrieb, verdrängt man eher. Humorvolle Momente findet man auch in "Sein letztes Rennen". Aber die Nähe des Alters zum Lebensende macht den Film an vielen Stellen sehr traurig.
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