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Sein letzter Wille
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 8. November 2017
Dieses Buch fesselte mich von Anfang bis zum Ende. Am liebsten würde ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.
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am 14. Dezember 2014
Keine Inhaltsangabe, damit niemand schimpft, ich hätte die Spannung verdorben. Wobei hier das erste Problem auftaucht: Welche Spannung sollte man hier wohl verderben? Der Plot fängt ja noch ordentlich an - Popstar macht sich dünne, als seine Frau im 8. Monat schwanger ist, sie will dass man ihn findet. Okay. Ein nachvollziehbarer Wunsch. Nur, der Grund, weshalb er abgehauen sein soll, ist völlig unglaubwürdig. Daraus entspinnt sich dann eine Handlung, in der es dann auch noch um Bruder und Schwägerin des Ermittlers und um Mafiapaten geht. Garniert wird das Ganze mit jenseitigen Mafia-Klischees (z.B. ein Krematorium hinterm Haus des Mafiapaten für die Leichen seiner Opfer - heul!), viel - gutgeheissener - Selbstjustiz und zwar schlagkräftigen, aber leider total begriffsstutzigen Ermittlern. Manchmal möchte man sie schütteln, in der Hoffnung, der Groschen könnte dadurch endlich fallen.
Zu dieser grauslig langatmigen, nicht plausiblen Handlung fügt sich dann noch eine Sprache, über die sich zwar jeder auf Zeilenhonorar schreibende freie Mitarbeiter einer Lokalzeitung freuen würde, nicht aber jemand, der einen ordentlichen Krimi/Thriller lesen will: Kein Substantiv ohne Attribut! Auf die "breite Brust" folgen die Augenlider, die sich "zitternd öffnen"., es gibt "überehrgeizige Tennismütter" und "aberwitzig hohe Absätze". Das einzige Klischee, das ausgelassen wird, sind die "Augen wie ein tiefer Waldsee". Ansonsten wird alles geboten, was sonst Groschenromane ausmacht. Einschliesslich absolut hölzerner Dialoge. Fazit: schade um die Bäume, die für dieses Buch gefällt werden missten.
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am 2. Juli 2013
Vor einer längeren Bahnfahrt habe ich dieses Buch (in der engl. Originalversion) gekauft. Andere Bücher von Coben wie Tell no One oder Caught haben mir recht gut gefallen. Ideal für eine längere Reise. Da mein Zug bald fuhr, habe ich nicht im Internet nachgeschaut, denn eigentlich wollte ich kein Buch der Molitar-Reihe kaufen, da ich fürchtete, der Autor würde hier allen Realismus fahren lassen und von einem super-duper-Helden (denn er muss ja mit jedem Buch ein bisschen doller werden) wollte ich eigentlich nichts lesen. Da hat mir die Wallander für die nächsten 10 Jahre gereicht. Leider konnte ich mich nicht an den Namen der Helden erinnern ... Naja, es ist genauso eingetroffen. Myron und seine Freunde können alles, wirklich alles, haben auf alles eine flapsige Antwort parat und sind dazu noch so unglaublich tiefsinnig und familienliebend. Gerade die Figur des Win ist hanebüchen. Der Schreibstil ist auch deutlich "taffer" als in Tell no One oder Caught. Borderline Groschenroman.

Den zweiten Stern eigentlich nur, weil ich es dann doch zu Ende gelesen habe.
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am 21. März 2012
Harlan Coben begann im Jahre 1995 seine Myron-Bolitar-Reihe. Mit "Sein letzter Wille" (Live Wire, geschrieben 2011) legt er nun den zehnten Band dieser Serie vor.

Wer Fan der Reihe ist, wird es genießen, all den vertrauten Figuren wieder zu begegnen, seien es Windsor Horne Lockwood III, genannt Win, Esperanza, Big Cyndi, die Ache-Brüder und Myrons Eltern genannt El-Al.

Für Neueinsteiger kann das mitunter beim Lesen das ein oder andere kleinere Problem ergeben, einfach weil bestimmte Andeutungen und Bezugnahmen auf frühere Ereignisse dann etwas ins Leere laufen.

Natürlich erklärt der Autor zufriedenstellend alle Geschehnisse, so dass man das Buch auch ohne Vorkenntnis der bisherigen neun Bände lesen kann, doch für das ganz große Vergnügen, sollte man sich die anderen Bücher nicht entgehen lassen (Am Ende der Rezension sind sie noch einmal chronologisch aufgelistet.).

Myron, der eine Agentur besitzt, welche Sportgrößen und andere Prominente vertritt, wird mit einem persönlichen Schicksalsschlag konfrontiert. Sein Vater kommt ins Krankenhaus und sein Zustand ist sehr ernst.

Dazu besucht ihn eine Klientin, Suzze Trevantino, ein früherer Tennisstar. Sie möchte, dass Myron ihren Ehemann findet, Lex, einen Rockstar und ebenfalls einer der Klienten der Agentur. Suzze ist hochschwanger und Lex ist Hals über Kopf weggelaufen, nachdem er einen anonymen Eintrag auf der Facebookseite seiner Frau gefunden hat, worin behauptet wird, dass Kind wäre nicht von ihm.

Natürlich kann man sich fragen, wer nimmt solche Einträge überhaupt ernst, jeder kann alles einfach so ins Internet schreiben, das ist kein Grund einfach wegzulaufen, doch Lex hat es getan und damit beginnen die Probleme, nicht nur für ihn, sondern auch für Myron, der nicht anders kann, als Suzze zu helfen.

Je tiefer er in das Familiendrama eintaucht, desto mehr wird er auch mit Geheimnissen seiner eigenen Familie konfrontiert, besonders mit denen, die seinen Bruder betreffen, welcher die Familie vor vielen Jahren verlassen hat. Myrons Vater, auf der Intensivstation, wünscht sich endlich Gewissheit über das Schicksal seines anderen Sohnes zu haben und so macht sich Myron daran, auch dieser Spur zu folgen.

Doch das bedeutet, dass er sich den Lügen der Vergangenheit stellen muss und dabei gerät er mehr als einmal in tödliche Gefahr.

Denn es ist nicht alles so einfach wie es scheint, denn Lex ist Mitglied einer Rockband, die zwar noch immer sehr erfolgreich ist, aber die seit vielen Jahren keine Live-Auftritte mehr absolviert hat. Auch dahinter verbirgt sich ein schreckliches Geheimnis, wie der Verlauf der Ermittlungen ergibt.

Während der Suche begegnet er auch Kitty, seiner Schwägerin. Aus dem gefeierten Tennisstar von einst, ist mittlerweile eine Drogensüchtige geworden. Der Verbleib seines Bruders Brad bleibt mysteriös, dafür lernt Myron seinen Neffen Mickey kennen, mittlerweile fünfzehn, ebenfalls Basketballspieler, wie früher Myron auch und ein verschlossener Junge, zu dem Myron erst einen Zugang finden muss.

Diese Begegnung macht das Buch allerdings auch wichtig für eine neue Serie, welche Harlan Coben mittlerweile begonnen hat und die sich hauptsächlich an jüngere Leser richtet, denn in ihr spielt Mickey Bolitar die Hauptrolle. (Der erste Band ist unter dem Titel "Shelter" auf englisch bereits veröffentlicht.) Myron hat dort den einen oder anderen Auftritt, was für Fans sicher von Interesse ist.

Die Vielzahl an Kniffen, Verwicklungen und Wendungen führt hin zu einem grandiosen, sehr spannenden Finale, und Harlan Coben zeigt einmal mehr, warum er zu den weltweit erfolgreichsten Thrillerautoren gehört.

Ein packender Erzählstil, lebendige Dialoge, liebevoll gestaltete Nebenfiguren und ein gnadenloser, Myron stets zur Seite stehender, Win, machen "Sein letzter Wille" zu einem wahren Lesevergnügen.

Myron Bolitar Fans werden natürlich ohne zu zögern zum Buch greifen. Für Leser, die mit der Reihe noch nicht so vertraut sind, ist es eventuell ratsamer zuerst die früheren Bücher zu lesen.

Bereits in der Myron-Bolitar-Reihe erschienen:

01. Deal Breaker (1995, auf Deutsch erschienen unter dem Titel: Das Spiel seines Lebens)
02. Drop Shot (1996, auf Deutsch erschienen unter dem Titel Schlag auf Schlag)
03. Fade Away (1996, auf Deutsch erschienen unter dem Titel Der Insider)
04. Back Spin (1997, noch nicht ins Deutsche übersetzt)
05. One False Move (1998, noch nicht ins Deutsche übersetzt)
06. The Final Detail (1999, noch nicht ins Deutsche übersetzt)
07. Darkest Fear (2000, noch nicht ins Deutsche übersetzt)
08. Promise Me (2006, auf Deutsch erschienen unter dem Titel: Ein verhängnisvolles Versprechen)
09. Long Lost (2009, auf Deutsch erschienen unter dem Titel:Von meinem Blut)
10. Live Wire (2011, auf Deutsch erschienen unter dem Titel: Sein letzter Wille)

In der Mickey-Bolitar-Reihe erschienen:

01. Shelter (noch nicht ins Deutsche übersetzt)

Weitere Bücher von Harlan Coben:

- Play Dead (1990, noch nicht ins Deutsche übersetzt)
- Miracle Cure (1991, noch nicht ins Deutsche übersetzt)
- Tell no One (2001, auf Deutsch erschienen unter dem Titel: Kein Sterbenswort)
- Gone for Good (2002, auf Deutsch erschienen unter dem Titel: Kein Lebenszeichen)
- No Second Chance (2003, auf Deutsch erschienen unter dem Titel: Keine zweite Chance)
- Just one Look (2004, auf Deutsch erschienen unter dem Titel: Kein böser Traum)
- The Innocent (2005, auf Deutsch erschienen unter dem Titel: Kein Friede den Toten)
- The Woods (2007, auf Deutsch erschienen unter dem Titel: Das Grab im Wald)
- Hold tight (2008, auf Deutsch erschienen unter dem Titel: Sie sehen dich)
- Caught (2010, auf Deutsch erschienen unter dem Titel: In seinen Händen)

Fünf Sterne für einen intensiven, emotionalen Thriller voller Spannung und Geheimnissen aus
der Vergangenheit. Harlan Cobens Bücher unterhalten auf großartige Weise. Unbedingt lesenswert!
33 Kommentare| 32 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
VINE-PRODUKTTESTERam 28. Januar 2016
Myron Bolitar ist Inhaber einer Agentur, die Sportgrößen und Promis betreut. Er kennt viele Leute und einige davon darf er betreuen und tut das auch noch, obwohl sie ihre Sportkarriere bereits hinter sich gelassen haben.
Eines Tages steht Suzze Trevantino, eine ehemalige Tennisspielerin, vor ihm und bittet um Hilfe. Sie ist mit Lex, einem Rockstar, verheiratet und sie erwarten gerade ihr erstes Kind.
Als auf Facebook ein Kommentar auf ihrer Seite auftauchte mit der Bemerkung, dass das Kind nicht von Lex wäre, verschwindet dieser urplötzlich. Myron soll nun nach ihm suchen.
Während der Suche begegnet er Kitty, seiner Schwägerin. Er wusste nicht, dass sie wieder in der Stadt waren, wo sie doch schon seit Jahren weggezogen waren. Als er sie ansprechen will, verschwindet auch sie und will sich nicht finden lassen. Auch sie gehörte einst zu den Tennisgrößen, hält sich jetzt jedoch mehr oder weniger mit Drogen über Wasser.

Myrons Vater musste plötzlich ins Krankenhaus, sein Zustand ist ziemlich ernst. Es ist, als würde er mit seinem Leben abschließen, aber er will noch wissen, was mit seinem Sohn Brad passiert ist, der vor Jahren mit seiner Familie verschwand.

Myron macht sich auf die Suche nach Lex und parallel dazu nach seinem Bruder.
Suzze vertritt die Meinung, dass der Kommentar auf Facebook über das Baby von Myrons Schwägerin Kitty sein könnte, aber welchen Grund hätte sie, so etwas bösartiges zu tun?
Da wird Suzze tot aufgefunden. Myron, der sie gut kannte, wusste, dass sie von den Drogen weg war und sich gemeinsam mit Lex auf das Baby freute und doch starb sie an einer Überdosis. Mord oder Selbstmord? Myron ist völlig fassungslos und will nur noch eins, Lex finden, seinen Bruder finden und wissen, warum Suzze sterben musste.

Während der Suche fallen Myron eine Reihe von Geheimnissen der Vergangenheit auf die Füße, auch die seiner eigenen Familie. Er lernt seinen 15-jährigen Neffen Mickey kennen, den er bis dahin noch nie gesehen hat. In der Vergangenheit gab es ein Vorkommnis, das Brad und Myron auseinanderbrachte, so dass Brad nur noch Kontakt zu seinen Eltern hielt, nie wieder zu Myron. Kitty versucht mit Macht, Myron aus dem Weg zu gehen und diesen nicht wissen zu lassen, wo sich Brad aufhält.
Was Myron auch anfässt, alles hat irgendwie mit der Vergangenheit zu tun.

Ich hatte anfangs ein paar Probleme, in das Buch hineinzufinden, dass es bereits der 10. Teil einer Reihe war und wahrscheinlich auch der letzte, war mir zu dem Zeitpunkt noch nicht bewusst.
Bei einigen Andeutungen auf vorangegangenes hatte ich davon bereits eine Ahnung, aber da der Autor diese kurz wiedergegeben hatte, fiel das nicht so schwer ins Gewicht.

Das Buch ist spannend geschrieben, so dass der Leser am Ball bleibt und wissen möchte, wie alles zusammenhängt. Mit der Auflösung lässt der Autor sich jedoch wirklich bis zum Schluss Zeit und sorgt dort noch für eine Überraschung.

Obwohl mir das Buch gefallen hat, habe ich mir im nachhinein gewünscht, ich hätte die Reihe früher schon gekannt und hätte doch mit dem 1. Band der Reihe angefangen.
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VINE-PRODUKTTESTERam 24. Januar 2017
Von Harlan Coben kenne ich bereits einige Romane, allerdings war dies mein erstes Buch der Myron-Bolitar-Reihe. Vermutlich ist es nicht besonders klug, mit dem zehnten (und bisher letzten auf deutsch erschienenen) Band der Serie anzufangen, da man viele Zusammenhänge anfangs nicht so gut versteht und darauf angewiesen ist, dass diese Dinge aus der Handlung ergeben – was sie aber größtenteils tun. Es dauert nur ein wenig.
Als Kenner anderer Coben-Romane trifft man trotzdem auf alte Bekannte – wie die Chefermittlerin Loren Muse oder die Ex-Wrestlerin Esperanza Diaz.
Myrons zehnter Fall an sich ist (diesmal) nicht besonders spektakulär oder verzwickt. Die Ermittlungen, sofern man sie überhaupt so nennen möchte, dümpeln so vor sich hin. Aufgelockert werden sie lediglich durch jede Menge witzige Sprüche und Beschreibungen. Den packensten Teil der Handlung machen zweifellos Myrons familiäre Verwicklungen aus. In der Hinsicht weiß „Sein letzter Wille“ durchaus zu punkten.
Die Auflösung am Ende ist nicht sonderlich überraschend (weder das über den einsiedlerischen Rockstar noch die über den Bruder) und wirken stellenweise ein wenig sehr konstruiert.
Ob ich traurig darüber bin, dass die Serie nach dem zehnten Band fürs Erste auf deutsch nicht weitergeführt wird (Ende 2016 erschien in den USA „Home“, das aber vermutlich noch ein, zwei Jahre brauchen wird, bevor es auf deutsch erscheint), weiß ich nicht. Es wird soweit alles aufgeklärt, außerdem ist die Familie Bolitar ja nicht ganz aus der Welt. Statt mit Myron geht es inzwischen mit seinem Neffen Mickey Bolitar weiter. In der Hinsicht war es vermutlich gut, zuerst „Sein letzter Wille“ zu lesen, bevor ich mir irgendwann „Nur zu deinem Schutz“ (und die bisher zwei weiteren Nachfolgebände) vornehme.
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am 19. April 2015
Ich habe vor einiger Zeit den Krimi "Ich vermisse dich" von Harlan Coben gelesen und war hin und weg. Mit einer ähnlichen Erwartung bin ich an dieses Buch gegangen.

Ich muss ehrlich sein, die Erwartungen wurden nicht ganz erfüllt. Für mich kann man die beiden Bücher nicht unbedingt auf ein Level stellen, was dennoch nicht heißt, dass es sich bei diesem Krimi um ein schlechtes Buch handelt.

Ich persönlich fand den Inhalt des Buches bzw. die Story gut, an einigen Stellen vielleicht etwas langatmig, aber insgesamt interessant und spannend. An einigen Stellen ist es mir persönlich etwas zu "unrealistisch", d.h. die Schilderungen sind etwas mir zu realitätsfern für einen Krimi, der sich sonst an der normalen Alltagswelt orientiert.

Die Sprache oder der Schreibstil ist recht einfach gehalten, manchmal vielleicht ein kleines bisschen zu einfach und platt.

Fazit: Insgesamt ein nettes Buch, was man mal gelesen haben kann, aber nicht unbedingt gelesen haben muss.
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am 18. Mai 2012
"Spannend wie immer..1a!!!!!"
Ich habe meinem Mann dieses Buch geschenkt, da er alle anderen von Harlan Coben verschlungen hat.
Die Freude war groß und ich habe ihn 2 Nächte nicht mehr gesehen bzw. stören dürfen!
Im ersten Satz habe ich ihn zitiert.
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am 18. August 2012
Zusammenfassung:
Myron Bolitar führt zusammen mit einem Freund eine florierende Agentur für Promis aller Art. Er managt nicht nur Filmstars und Sportler sondern auch allerlei berühmte Musiker. Eines Tages wendet sich die Ex-Tennisspielerin Suzze an ihn und bittet Myron bei einem persönlichen Problem um Hilfe. Suzze ist schwanger und eigentlich glücklich mit dem Musiker Lex Rider verheiratet. Der lässt sie jedoch kurz vor der Geburt ihres gemeinsamen Kindes vom einen Tag auf den anderen sitzen. Grund dafür ist ein Facebook-Kommentar. In diesem Zweifelt eine Unbekannte die Vaterschaft von Lex Rider an. Myron versucht seinem Schützling zu helfen und macht sich auf die Suche nach Lex Rider. Dabei begibt er sich nicht nur persönlich in Gefahr, sondern zieht auch seine eigene Familie mit in die Intrigen des Show-Business hinein.

Kritik:
„Sein letzter Wille“ ist ein eher ungewöhnliches Buch mit einer interessanten, modernen Idee. Und das ist auch schon das einzig positive, was man darüber verlauten kann. Ich habe mich beim Kauf vom Klappentext in die Irre führen lassen. Die Geschichte mit dem Facebook-Kommentar hat sich interessant und modern angehört. Ich erwartete eine Art Internet-Thriller, wie ich sie schon des öfteren gelesen habe – allerdings noch nie im Zusammenhang mit Facebook. Ein großer Irrtum!
Die Geschichte kommt nur langsam in die Gänge. Man muss sich seitenweise irgendwelche Geschichten über Promis und deren Drogen-Leben anhören, bevor der erste Mord passiert.
Auch der Schreibstil konnte mich nicht überzeugen. Er ist oberflächlich und relativ stumpfsinnig. Das Buch besteht für meinen Geschmack aus viel zu viel wörtlicher Rede. Für ein Drehbuch würde sich diese Art von Schreibstil vielleicht eignen, aber nicht für einen ganzen Roman, der flüssig zu lesen sein muss. Zudem wird überall reißerisch die ach so tolle Promi-Welt mit Dachterrasse, Privatjet und Groupie-Sex angepriesen. Als sehr störend empfand ich auch den Humor des Autors beziehungsweise dessen Charakteren. Es kommen zwar relativ viele flotte Sprüche vor, diese sind aber meistens billig und zünden nicht – zumindest nicht bei mir.
Am wenigsten haben mir jedoch die Charaktere gefallen. Sie sind zwar hipp und modern, werden aber alle nur sehr oberflächlich und lieblos beschrieben. Keiner der Personen wurde mir während der Geschichte wirklich sympathisch. Vielleicht liegt das aber auch nur an meinem völligen Desinteresse für Drogen-Abstürze, Groupie-Blowjobs, Partytiere und Promis im Allgemeinen. Wem das eben so geht: Finger weg! Wer eine Art schlecht geschriebene Reality-Doku über das Promileben in Amerika lesen möchte, dem gefällt dieses Buch vielleicht.
Zum Plot der Geschichte kann man nur sagen, dass er zwar logisch ist und ein interessantes Ende bietet, aber insgesamt wegen den oben genannten Mängeln nicht überzeugen kann. Das Buch zieht sich sehr in die Länge.

Pro:
interessante Idee

Contra:
schlechter Stil
langatmig
gewöhnungsbedürftiger Humor
unsympathische Charaktere
Promi-Klatsch

Sein letzter Wille“ möchte ein hipper und moderner Krimi sein, kann jedoch insgesamt nicht überzeugen. Die Idee Facebook in ein Buch zu integrieren, ist zwar interessant, aber letztendlich ist die gesamte Umsetzung des Buches aus oben genannten Gründen nicht gelungen. Ich kann diesen Thriller nicht weiterempfehlen. Für Promi-Liebhaber ist er vielleicht interessant.
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am 17. April 2012
Ich kenne alle ins deutsche übersetzte Bücher dieser Reihe, aber diese Geschichte fand ich jetzt eigentlich nicht so interessant und spannend, besonders "die Geheimnisse der Vergangenheit" fand ich eher mau (da sie ja eigentlich nur aus irgendwelchen Drogenproblemen bestanden),aber hin und wieder hat der eiskalte Winlock mich dann doch vor endloser Langeweile gerettet.Besonders kurz vor dem Ende, dass ich dann auch wirklich überraschend fand, denn ich wußte gar nicht, dass die Myron Bolitar Reihe mit diesem Buch zuende geht. Schade!!!
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