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Sein und Zeit
Format: Gebundene Ausgabe|Ändern
Preis:29,95 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 31. März 2016
Natürlich ein hervorragendes Werk! Heideggers Sprache ist ein poetischer Wirbel, dessen Sog man entweder nicht entkommt oder mit dem man nicht mitkommt. Aber auf jeden Fall kein Buch für Laien (ich will das hier mal anführen, weil ich Rezensionen zu anderen philosophischen Büchern entnommen habe, dass mache denken es handle sich um "Romane"?!) Sein und Zeit ist ein philosophisches Standardwerk, ein Buch, dass geschrieben werden musste. Trotz aller Diskussionen um Heidegger, ziehe ich voller Respekt den Hut vor diesem Mann und seinen Gedanken. Seit ich ihn zum ersten Mal gelesen habe, hat er mich tief berührt. Nun habe ich mir endlich, nachdem ich vorher nur mit kopierten Blättern gearbeitet habe, dieses Buch gekauft. Die Ausgabe ist etwas älter, aber eine gute stabile gebundene Ausgabe. Ein Buch, um damit zu arbeiten.
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am 17. Mai 2018
Der Artikel ist in Ordnung und befindet sich in einem guten Zustand. Allerdings hätte erwähnt werden müssen, dass der Artikel bereits benutzt wurde! Es sind Bleistiftmarkierungen im Buch vorhanden.
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am 1. November 2012
Aufweisen der Wirklichkeit durch das Leben selbst.- Anstoß für jedes moderne Seinsbewusstsein.- Um das Buch zu Ergrüden, also sein Sein, reicht das lesen nicht aus, man muss es denken auch ausserhalb des Geschriebenen.- Die harte "Arbeit" zahlt sich aus, für mich tat sie das.- Einer der schwerwiegensten Bücher unserer Zeit.
Ohne Sein und Zeit einer allgemeingültigen Wehrtung unterziehen zu wollen, muss ich das Potenzial dieser Gedanken für mich höher wehrten, als wir das Heute mit seinem Hauptwerk tun.
Faszination durch diesen „heimlichen König des Denkens" (Hannah Arendt) die Hannah Arendt dort beschreibt teile ich mit ihr.
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am 21. Dezember 2017
Sein und Zeit ist nun mal ein muss für das philosophische Denken der Gegenwart, da hilft auch nicht das Wissen um die antisemitische and faschistische Haltung Heideggers. Aber auch die großen Philosophen sind vor menschlicher Blindheit und Ignoranz nicht verschont. Politische Kritik funktioniert für mich leider nur, wenn ich auch das Ganze im Blick behalte und weiß, was ich eigentlich kritisiere.

Ich freue mich immer wieder, wenn es solche Schätze auch für wenig Geld gibt, so dass sie die Regale der PhilosophiestudentInnen füllen können!!! Danke dafür!
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am 4. Januar 2013
Zweifellos eines der bahnbrechenden Werke in der neueren Philosophiegeschichte. Dennoch als Einführung in Heidegger's Denken aus meiner Sicht nicht unbedingt zu empfehlen. Seine Antrittsvorlesung 1929 in Freiburg "Was ist Metaphysik ?" scheint mir als erste Begegnung mit seinem Werk die sinnvollste Wahl zu sein.
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am 12. Juli 2014
Es ist hier nicht der Ort, sich mit diesem für die Philosophie des 20. Jahrhunderts so grundlegenden Werk inhaltlich auseinanderzusetzen. Statt dessen möchte ich all jene zur Lektüre ermuntern, die diese noch als zu große intellektuelle Herausforderung empfinden. Mich selbst hat dies 20 Jahre abgehalten. Die von mir gelesene Ausgabe war die 17. Auflage von 1993. Seitdem stand das Werk in meinem Bücherregal ohne dass ich mich hinreichend vorbereitet fühlte.

Nach der Lektüre kann ich nun sagen, dass meine Ehrfurcht wenngleich nicht unbegründet doch ein wenig zu groß war. Sicherlich, ohne ein gewisses Grundverständnis des Heideggerschen Denkens geht es nicht. Das lässt sich aber leicht anhand gängiger Einführungen in die Philosophiegeschichte aneignen. Auch die sicher nicht ganz einfache Sprache Heideggers sollte nicht von einer Lektüre abhalten. Diese kann sogar positiv als Zwang zur langsamen (entschleunigten) Lektüre helfen, noch tiefer zum Kern der Analyse vorzudringen und diese nachdenkend zu verstehen.

Ist erst einmal die Spur der Argumentation aufgenommen, fällt es gar nicht so schwer, ihr weiter zu folgen. Die immer wieder eingestreuten Zusammenfassungen bereits früher gewonnener Erkenntnisse helfen den Faden zu behalten, auch wenn man nicht die Zeit findet, das Werk an einem Stück zu lesen.

Zum Schluss möchte ich doch eine inhaltliche Beobachtung ansprechen. Der Rückgang auf die "Alltäglichkeit" und das "Man" nährt zuweilen den Verdacht, hier sei die Theorie an das allgemein Offenbare herangetragen worden und nicht erst aus dem philosophischen Nachdenken gewonnen. Vielleicht hat Heidegger aber auch recht mit seinem Vorwurf an die ontologische Überlieferung vor allem seit Aristoteles, sie habe die falsche Weggabelung genommen und sei deshalb zu destruieren, damit neu angefangen werden kann, über den Sinn von Sein nachzudenken. Wie dem auch sei, auf Heideggers neuem Weg finden sich viele sehr anregende Gedanken. Besonders hervorheben möchte ich hier die §§ 54 ff über den Ruf des Gewissens - das ist einfach genial durchdacht.
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am 6. Mai 2014
" Lernt mich gut Lesen ", mit dieser Bitte wandte sich Friedrich Nietzsche an seine Leser, in der Hoffnung, den Menschen von seiner Eile und Hektik zu befreien und ihn stattdessen für eine " Goldschmiedekunst des bedächtigen Lesens ", zu sensibilisieren, die es vermag, ein Bewusstsein für das langsame Reifen einer Erkenntnis zu schaffen. Früchte benötigen viel Zeit um zu wachsen und wer zu ungeduldig für diesen Prozess ist und sich daher gar nicht erst die Mühe zum Sähen machen will, der wird natürlich gar nicht in den Genuss bestimmter Perlen kommen und womöglich den ganzen Ablauf, aus Verbitterung, noch als fragwürdig deklarieren. Nietzsches Appell sollte man sich daher im Hinterkopf behalten, um nicht nur den Eingang zu Sein und Zeit zu finden, sondern diesen auch versteht zu übertreten. Als Begrüßungsgeschenk erwartet uns eine Existentialanalyse, die aufgrund der verschraubten Begriffsterminologien, zunächst vielleicht äußerst ungewöhnlich daherkommt, allerdings nicht wegen ihrer vermeintlichen Tiefgründigkeit, sondern vielmehr hinsichtlich, der unkonventionell anmutenden Trivialität, die es vermag, die unwissentlich ausgeführten Interaktionen mit der Lebenswelt, die wir verlernt haben wahrzunehmen, wieder ins Bewusstsein zu rufen.

Doch Heidegger beginnt zunächst mit jener berühmten Frage, nach dem Sinn von Sein, von der er meint, sie hätte in der heutigen, durch Seinsverlassenheit geprägten Zeit, ihre Bedeutung verloren und sieht sich als ein Wiederentdecker, der das Erbe Platons weiterzuführen vermag. Dem Philosophen zufolge, habe die Tradition, das Sein fehlerhaft, wie etwas Seiendes aufgefasst, doch der bloße Charakter der Vorhandenheit, der Substanz, offenbare noch keine Verständnisbezüge. Schließlich führe die Erkenntnis, dass der Mensch ist, noch nicht zu dem Wissen was der Mensch ist. Man habe zeitlebens, den wesentlichen Bezug zur Zeit vergessen, die jedoch den essentiellen Boden, in Form eines Verständnishorizontes darstellt, auf dessen Grundlage, die Dinge untereinander erst sinnhafte Beziehungen ausbilden können. Heidegger wollte ähnlich wie Nietzsche, dem menschlichen Leben, dass durch die Wissenschaft nur noch unter seinem objektivierenden und theoretischen Gesichtspunkt betrachtet wurde, das Gefühl für seine Eigentümlichkeit und Besonderheit wieder zurückgeben. Mithilfe seiner neuen Ontologie, die die Zeit berücksichtigt, versucht er das Wesen des Menschen, von seinem gegenständlichen Status zu entkleiden und stattdessen eine existentielle Betrachtungsweise dagegenzustellen, die den Bezug zur Lebenswelt wiederherstellt. Es gilt aufzuzeigen, dass der Mensch sich nicht als ein Ding unter Dingen vorfindet, dass in der Welt, den Charakter eines abgeschlossenen Ganzes darstellt, sondern ein zu füllendes Gefäß, dass sich voller Möglichkeiten in eine offene Zukunft entwerfen und verwirklichen kann. Sartre wird daraus später, den für den Existentialismus auszeichnenden Satz " Die Existenz geht der Essenz voraus " herausfiltern.

Doch in welchem Zustand, wird uns der Sinn des Seins eigentlich fraglich ?. Es ist die Grundstimmung der Angst, die Heidegger, von Kierkegaard übernommen, sie aber von ihrem theologischen Fundament entkleidet hatte, um sie dem Menschen stattdessen als ein Mittel aufzuzeigen, dass die Welt als ein nacktes " Das " betrachten lässt. Das aufkommende, unbestimmte Gefühl der Angst, vermag den Menschen aus seiner festgelebten Welt herausfallen zu lassen und ihm stattdessen einen distanzierten Blick, auf seine einstigen Vertrautheitsbezüge zu offenbaren. Heidegger erblickte im Gefühl der Angst das Bewusstsein für die eigene Freiheit und legte damit ein Fundament, welches Sartre später veranlasste es weiterzuentwickeln, indem er die Angst mit dem Nichts identifizierte ( Siehe " Das Sein und das Nichts ) . Doch um in den besagten Modus zu gelangen, der uns veranlasst, die Welt nach ihrem Sinn zu befragen, müssen wir zunächst in Heideggers Fundamentalontologie eintauchen und uns die menschliche Verfassung des in-der-Welt-Seins ansehen.

Von Husserls Phänomenologie geprägt, zeigt Heidegger nun die unterschiedlichen Lebenseinstellungen auf und beginnt bei einem Zustand, in dem wir uns immer schon vorfinden, nämlich dem In-Sein. Heidegger möchte auf die Gleichzeitigkeit des Wechselverhältnisses zwischen Bewusstsein und Lebenswelt aufmerksam machen, um den in der philosophischen Tradition vorherrschenden Disput, zwischen Realismus und Idealismus endgültig beizulegen. Was folgt, sind die bekannten Bindestrichwörter, die die Welt in ihrem Zusammenhang, jedoch ohne in subjektive oder objektive Beschreibungen zu verfallen, beschreiben soll. Heidegger geht es gerade um den retrospektiven Versuch, mittels Begriffen wie Mit-sein-mit-anderen, oder In-der-Welt-Sein einzelne Elemente, als ein Ganzes zu betrachten und damit die Zusammenhänge in der menschlichen Lebenswelt zu verstehen. Für diesen Prozess des Verstehens, bedient er sich eines hermeneutischen Zuganges, um das Dasein zu analysieren und zu interpretieren. Angeregt durch Wilhelm Diltheyes Lebensphilosophie, verfährt er nach der Devise " Die Natur erklären wir, das Seelenleben verstehen wir " und setzt Sein mit Verstehen gleich. Phänomenologie und Hermeneutik verbindend, gelingt ihm so eine neue Beschreibung der Welt, die durch ihre sinnhaften Bezüge, den Menschen und die Dinge innerhalb verschiedener Zusammenhänge einordnet. So fungiere das Werkzeug z.b. zum Hausbau und das Haus wiederum als Wohnsitz für den Menschen. Auf diese Weise bilde sich die Welt, als Bedeutung gebender Hintergrund ab, auf dessen Grundlage Sinnzusammenhänge erst möglich werden.

Der Mensch ist jedoch nicht nur ein verstehendes, sondern auch ein sorgendes Lebewesen, zu dessen bestimmender Seinsverfassung auch das Bewusstsein, des eigenen Zeitbezuges gehört, wodurch die Möglichkeit, sich und seine Handlungen in eine ominöse Zukunft auszurichten, ermöglicht werden kann. Oder existentialistisch ausgedrückt " Wir müssen unser Leben führen ". Doch gerade dieses Müssen bereitet dem Menschen Angst und weist ihn auf seine zufällige Faktizität hin. Er versucht sich daher in selbstgeschaffenen Strukturen einzuleben, die es ihm ermöglichen, seine abgrundartige Umgebung vergessen und dafür in entlastenden und verantwortungsabgebenden Institutionen, Schutz suchen zu lassen. Heidegger zufolge, führe genau diese Tendenz, zu einem Leben in der Seinsverfassung der " Uneigentlichkeit ", die uns als ursprüngliche Gestalt in jeder Situation auszeichnet, da wir uns immer in vereinnahmenden Interaktionen vorfinden. Ähnlich wie Nietzsche oder Rousseau, sah auch Heidegger in der Gesellschaft, die Möglichkeit vor der eigenen Individualität und Eigenverantwortung zu flüchten und dafür in das allgemeine " Man " unterzutauchen. Wie man das eben so macht.

Der Moment in dem diese Strukturen zerbrechen und wir unser eigenes Selbst entdecken können, entsteht durch den schon erläuterten Zustand der Angst, der uns die Augen für unser " Möglichsein " zu öffnen und das eigene Selbst aus dem " Man " zu befreien vermag. Als Schlüsselerlebnis stellt die Angst, als Gewissheit der eigenen Zeitlichkeit, auch den Anfangspunkt für ein selbstgewähltes, eigentliches Leben dar. Wer sich der eigenen Zeit bewusst wird, der erkennt sich und seine Existenz, als ein fortlaufend abschließendes Ereignis, welches durch den Tod vollendet wird und damit als gelebtes Dasein aufhört zu sein. Der Mensch, der sein Leben zu zeitigen hat, wie Heidegger sagt, unterscheidet sich gerade durch sein Maß an Spontanität und Eigenengagement, von der bloßen Vorhandenheit eines Seienden, dass seine Zeit nicht auszufüllen hat. Aufgrund des menschlichen Verlangens nach Sicherheit und Festigkeit, erscheinen Religionen, Institutionen und Moralvorstellungen, als Versuche in selbstgeschaffenen Strukturen, sich in zeitlose, beharrende Objekte zu verwandeln, um die Gewissheit des " Sein zum Tode " zu verdrängen.

Der Sinn des Seins stellt die Zeit dar, wie Heidegger schon zu Beginn erläutert, doch diese vermag von sich aus keinen Sinn zu geben. Es ist der Mensch, der versteht dem Sein einen Sinn aufzuerlegen, um diesen durch die Geschichte fortlaufend " ereignen " zu lassen. Diese Erkenntnis, einer " seynsgeschichtlichen " Wahrheit, wird Heidegger nach Sein und Zeit, zu einer Neuausrichtung bewegen, die ihn den Schwerpunkt verstärkt auf das Ereignis legen lässt.
" Sein und Zeit " , das auf den ersten Blick überaus theoretisch und verschraubt daherkommen mag, stellt sich bei genauem Lesen, als ein überaus praktisches und lebensorientiertes Buch dar, für dessen Verständnis wir jedoch unsere ganze bisherige Lebensbetrachtung umstellen müssen. Zuvörderst sollte man sich allerdings mit Husserl, Hegel, Kierkegaard, aber auch mit Nietzsche und Kant beschäftigt haben, um das gewisse Gefühl für Zeit, Sinn und Verstehen auszubilden. Doch wie heißt es so schön " Gut Ding will Weile haben "
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am 6. August 2016
Nachdem ich dieses Buch weniger als zwei Wochen genutzt habe fingen die ersten Seiten einfach an rauszufallen.
Jede Werbebroschüre ist besser gebunden und besonders bei einer solch komplexen Lektüre ist eine robuste Bindung notwendig.
Solange das Buch nicht als Loseblattsammlung verwendet werden soll ist es vollkommen unbrauchbar.
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am 19. März 2017
Der Text ist nicht registerhaltig gedruckt! Das ist absolut dilettantisch (sollte jedenfalls im professionellen Satz nicht mehr vorkommen) und erschwert durch das so entstehende wirre Schriftbild unnötig das Lesen (Die Schrift der jeweiligen Rückseite "scheint" zwischen den Zeilen der aktuell aufgeschlagenen zu lesenden Seite hindurch). Ein Ärgernis, das mir erst bei der Arbeit mit dem Text übel aufstieß. Das Buch ist das Geld nicht wert.
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am 13. November 2015
1. So zu schreiben, das muss man erstmal bringen. Ist der Wahnsinn, was und wie man nicht alles aus welchen Ecken und Winkeln "beleuchten" kann?!
2. Heideggers "Sein uns Zeit" ist einfach "nur" EIN Denkansatz. Nicht zu über- und nicht zu unterschätzen.
3. Man sollte das Buch lesen und sich dann seine EIGENEN Gedanken für SICH dazu machen. So wie bei Allem was einem im Leben begegnet...

"Das Leben ist eine Tatsache, es bedarf weder einer Erklärung noch einer Bestätigung. Erklären heißt rechtfertigen, und warum sollten wir das Leben rechtfertigen? Zu leben -- ist das nicht genug? Lasset uns denn leben!" Daisetz T. Suzuki
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