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Sehr geehrtes Facebook!: Ein Rentner versteht die Welt nicht mehr - und greift zur Schreibmaschine Audio-CD – Audiobook, 2. Dezember 2013

3.7 von 5 Sternen 53 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Sprecher:

Jochen Bendel begann seine Karriere nach einer klassischen Musik-, Gesangs- und Sprechausbildung bei hr3 und BR3. Der Wechsel zum Fernsehen machte ihn bald zum Moderator beliebter TV-Shows wie "Ruck Zuck". Als erfolgreicher Synchronsprecher ist er in zahlreichen Filmen und Serien zu hören.

Michael Schwarzmaier arbeitet als Schauspieler und Sprecher. Nach einem geisteswissenschaftlichen Studium besuchte er zunächst die Schauspielschule in Berlin und stand dann zehn Jahre an Theatern in Deutschland und Südamerika auf der Bühne.


Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
Ein alter Mann versteht die Welt nicht mehr - und das zeigt er ihr mit der Empörung, die man nur auf der Schreibmaschine zustande bringt. Über die Frage an Johannes B Kerner, warum denn seine Sendung neuerdings "Markus Lanz" heiße, musste ich Tränen lachen, auch die Antwort des ZDF ist genial. Und so geht es in einem fort, absolut aberwitzige Anliegen (Milchmädchen ist gar keine Zahncreme? Wie kann ich die Rückseite der CD abspielen?) und staubtrockene, haarsträubende, liebevolle Antworten. Hans Hermann ist nicht nur ein skurriler Alter, man schließt ihn ins Herz und wundert sich mit ihm und wenn man das Buch durch hat, hat man sich endlich mal wieder richtig schön krumm gelacht. Großartig!
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Von Ste am 10. Dezember 2013
Format: Taschenbuch
Ein Rentner tippt mit seiner Schreibmaschine Briefe an Unternehmen. Manchmal bekommt er Standart-Antworten, manchmal mit Liebe und Verständnis getippte Zeilen zurück.
Auf charmante Weise wird deutlich wie schwierig es dem ein oder anderen Älteren Menschen fallen muss sich dem Zeitgeist anzupassen und mit den schnellen Veränderungen unserer Zeit Schritt zu halten.
Natürlich sind diese Briefe fingiert, nicht jedoch die Antworten. Und es ist schön dass sich der ein oder andere wirklich Zeit für diese genommen hat.
Allein den Schreiber des Antwortbriefes von Viva hätte ich gern umarmt....
Es sind kurze Briefe und ebenso kurze Antworten und damit die absolut geeignete Lektüre für zwischendurch.
Man ist fast versucht zu sagen "Klolektüre", doch Obacht... Vielleicht kommen ihre Gäste dann von dort nicht mehr zurück. :)
Mich hat es aufgeheitert, weil es fröhlich ist ohne böse zu sein.
Und netter Humor, der mal nicht auf Kosten eines einzelnen geht und nicht persönlich ist macht Freude!
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
in einer guten stunde war ich schon durch - nicht aufm klo, aber im bett. :D
herr stolze verfasst originelle briefe an institutionen jeglicher art. die darauf erhaltenen antworten sind bei weitem nicht nur die 0815-standardantworten, sondern teilweise selbst berührend und lustig.

ich kanns nur empfehlen!
(und würde selber echt gerne wissen, wieso z.b. apple nicht geantwortet hat ...)
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Format: Taschenbuch
Das Lustigste, was ich seit Langem gelesen habe. Man denkt erst, der Witz sind vielleicht die Antworten der Firmen, aber es ist der feine Humor der Anschreiben, das leicht Verdrehte, Altmodische dieses fiktiven Rentners, den man lachend lieb gewinnt. Eigentlich ist das Literatur. Und ein soziologischer Blick auf die Waren- und Konsumwelt, in der es – aus der Sicht des Rentners – bald keine gute Wurst mehr gibt, nur noch Biowurst. Wäre Loriot nicht schon tot, müsste er es geschrieben haben
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Von Diablo3 TOP 1000 REZENSENT am 10. März 2014
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Die Idee des Buches ist nicht ganz neu. Vor einigen Jahren gab es mal ein ähnliches Werk von Jürgen Sprenzinger namens "Sehr geehrter Herr Maggi". Auch damals wurden Firmen und Institutionen mit fingierten Briefen kontaktiert und die Antworten (wie auch die Briefe selbst) waren zum Schreien komisch.

Das vorliegende Buch knüpft an diese Tradition an, diesmal in der erfundenen Figur von Hans Herrman Stolze, einem rüstigen Rentner, der die Neuzeit noch nicht ganz für sich entdeckt hat.

Leider kommt das Buch nicht ganz an den alten Klassiker ran, was nicht unbedingt an den Briefen liegt, wenn auch diese oftmals nicht ganz so lustig sind, wie die damaligen Schreiben. Leider sind auch die Antworten meistens eher nüchterner Natur. Wahrscheinlich wurde dem Autor die Rolles des interessierten Rentners einfach zu gut abgenommen, als dass man noch Antworten im gleichen Ulk-Stil zurückgeschrieben hätte.

Trotzdem eignet sich das Buch natürlich hervorragend, wenn man nur wenig Zeit zum Lesen hat und zwischendurch gerne etwas Schmunzeln möchte.

Von mir daher 3 Sterne.
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Format: Taschenbuch
Hans-Hermann Stolze ist 87 Jahre alt. Oder 84. Manchmal auch 88. Aber egal wie alt er ist, seine Schreibmaschine leistet ihm treue Dienste wenn es darum geht, alle möglichen Firmen und Institutionen anzuschreiben um die Welt zu verstehen.
Er bittet Olympia, seine Schreibmaschine mit dem @-Zeichen nachzurüsten, fordert einen Amazon Katalog in Papierform an oder möchte das Seepferdchen für Senioren machen. Das Highlight für mich war jedoch, als er an die NDR Zuschauerredaktion schreibt, um anzubieten, eine Sendung von Günther Jauch nicht mehr anzuschauen, da er gehört hat, dass die Sendung von zu wenig jungen Leuten geschaut wird. Er wollte durch den Verzicht den Alterdurchschnitt wieder senken. Dem Antwortschreiben beigelegt war ein personalisiertes Autogramm von Günther Jauch.

Zu fast jedem Brief von Herrn Stolze gab es auch eine Antwort. Hier war auch gleich zu erkennen, welcher Sachbearbeiter Humor hatte, und wer zum Lachen in den Keller geht. Teilweise waren den Schreiben kleine Aufmerksamkeiten beigelegt, wie z.B. das oben erwähnte Autogramm, ein Seepferdchen Aufnäher für die Badehose oder Warengutscheine von Rewe. Einige Antworten fielen komplett sachlich aus, haben aber das Anliegen von Herrn Stolze beantwortet. Auch bei den Antwortschreiben habe ich einen Favoriten, und zwar der handgeschriebene Brief, der mit einem Lineal geschrieben wurde. Auch wurde hier manuell ein Rechtschreibfehler korrigiert, wie es Herrn Stolze des Öfteren passiert. Kein Wunder bei so einer alten Schreibmaschine ;). Hier hätte ich mir an manchen Stellen auch gewünscht, dass Herr Stolze sein Farbband öfter auswechselt, da die Briefe teilweise schwwer zu lesen waren.
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