| Publisher | Kösel-Verlag; 3rd edition (30 Sept. 2019) |
|---|---|
| Language | German |
| Hardcover | 288 pages |
| ISBN-10 | 3466311292 |
| ISBN-13 | 978-3466311293 |
| Dimensions | 14.5 x 2.3 x 22.1 cm |
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| Customer Reviews | 4.5 out of 5 stars 398Reviews |
Seelenprügel: Was Kindern in Kitas wirklich passiert. Und was wir dagegen tun können

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Book details
- Print length288 pages
- LanguageGerman
- PublisherKösel-Verlag
- Publication date30 Sept. 2019
- Dimensions14.5 x 2.3 x 22.1 cm
- ISBN-103466311292
- ISBN-13978-3466311293
Book overview
Viel zu viele Kinder sind in ihrem Betreuungsalltag psychischer Gewalt durch Erwachsene ausgesetzt weiß die Pädagogin und Psychologin Dr. Anke Elisabeth Ballmann. Kinder erleben aggressives und respektloses Verhalten von Personen, denen sie vertrauen können sollten wie schmerzhafte, unsichtbare Schläge. Die Autorin weist anhand zahlreicher Beispiele aus ihrer langjährigen beruflichen Praxis auf Missstände in Kitas hin. Sie erläutert die späteren Konsequenzen und fordert zum Umdenken auf. Ohne anzuklagen möchte sie aufklären und bricht deshalb das Schweigen rund um den Alltag in Erziehungseinrichtungen. Dabei setzt sie Impulse für neue Wege in Bildungspolitik und Erziehungswesen.
About the Author
About the author
Follow authors to get new release updates, plus improved recommendations.Dr. Anke Elisabeth Ballmann is an educational scientist and is considered a visionary in education with love and heart. For three decades, she has been advocating for child-friendly learning and non-violent pedagogy.
She is the founder and director of LERNMEER - Institute for Child-Centered Pedagogy, a lecturer at the Friedrich-Alexander University in Nuremberg, and the initiator of the Foundation for a Non-Violent Childhood. Over the past 15 years, she has worked in more than 700 childcare facilities, spending approximately 60,000 hours in consultations, training, and further education with educators, parents, and children.
Her commitment extends beyond the well-being and rights of children. With immense courage, determination, and bravery, she takes a stand to enable children in their early years to have positive learning experiences, as these will shape them into adulthood. With tremendous enthusiasm, she champions approaches and projects that focus on and promote the joy and desire for learning across all age groups. Her moving lectures on her core topics have earned her the reputation of an innovative education expert. She sees in every adult the eager-to-learn inner child, waiting to rediscover the joy of learning. Her motto is: “Learning with body and soul.”
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An Erzieher*innen? JA! Unbedingt!
Wer nicht nur den Buchtitel liest, sondern das ganze Buch, kann aus meiner Sicht nicht umhin, sich von seiner etwaigen Erstbewertung zu verabschieden. Ich verfolge die zum Teil hitzig geführten Diskussionen um Anke Ballmanns Buch und weiß, dass nicht wenige Fachleute nur aufgrund des Buchtitels zu der Auffassung gelangen, dass es sich hier um ein aufmerksamkeitserzeugendes Pädagogenbashing handelt. Hier muss ich sehr deutlich wiedersprechen. Anke Ballmann gelingt es ganz wunderbar, einerseits den Finger in die Wunde zu halten und pädagogisches Fehlverhalten an Kitas sehr deutlich zu benennen. Andererseits schreibt sie immer wieder überaus wertschätzend über all die wunderbaren Erzieher*innen, die es heute an ihren Einrichtungen auch deswegen so schwer haben, weil sie selbst – wie auch die Kinder und Eltern - mit den „faulen Äpfeln“ zusammenarbeiten müssen. Ich bin Lehrer und weiß, dass es in nahezu jedem pädagogischen Team Fachkräfte gibt, die Gift versprühen und mit einer kaum auszuhaltenden Dominanz unterwegs sind. Gerade junge, engagierte Pädagog*innen haben es an der Seite solcher Kolleg*innen unglaublich schwer.
Ja, der Titel „Seelenprügel“ hat es in sich. Aber abgesehen davon, dass es noch nie, nie sinnvoll war, sich allein vor dem Hintergrund eines Buchtitels ein differenziertes Bild zu machen, möchte ich nachfragen, ob es sinnvoller gewesen wäre, wenn Frau Ballmann zum Beispiel folgenden Titel gewählt hätte:
„Integritätsverletzungen an Kitas“
Wer hätte es gelesen? Für mich steht fest: Je mehr Menschen dieses Buch lesen, desto besser! Auch deswegen halte ich den Titel für absolut passend.
Ich bin sehr dankbar dafür, dass endlich eine aus der Praxis kommende Expertin den Mut aufgebracht hat, über all die entwürdigenden Grenzverletzungen zu berichten, die an Kitas definitiv stattfinden. Anke Ballmann bezieht sich nicht auf Vermutungen, Ahnungen oder die „Stille Post“. Sie war dabei. Sie saß inmitten der Kinder, die beschimpft, bloßgestellt und erniedrigt wurden. Sie hat sie erlebt, die „Marias“ dieser Welt, die gegen Mütter einen hohen Aggressionspegel aufbauen und an den Kindern auslassen. Sie kennt sie, die „Amelies“, die keine „fabelhafte Welt“ anbieten, sondern eine Schreckensherrschaft: „Amelie kostet die Situation richtig aus. Gerade der Jakob, der immer so lästig ist, total ausgebremst zu sehen, erfreut sie zutiefst. `Na, Herr Gescheit, so klug war das wohl nicht von dir. Und was machst du jetzt?`“ Sie beobachtete die „Gundulas“, die ihre Tyrannei damit begründen, dass sie „das“ ja nur machen, „… um die Kinder stark und hart für ihr späteres, ja mit Sicherheit auch hartes Leben zu machen“.
Anke Ballmann hebt ihre Stimme, um den „feigen Weg des Schweigens“ zu beenden. Sie macht all den Müttern Mut, die an ihren Bauchgefühlen zweifeln und nicht als „Helikoptereltern“ dastehen wollen.
Die „Domäne des Stocks“ ist vorbei, jedoch dominiert in vielen Pädagog*innen-Köpfen noch immer die Überzeugung, dass man bereits kleine Kinder bestrafen und kleinhalten müsse. Nach dem Motto: „Früh übt sich, was ein Dübel werden soll!“ Die heute stattfindenden Integritätsverletzungen sind auch deswegen teilweise so schwer zu erkennen und zu beanstanden, weil sie eher unauffällig passieren und daher oft nicht ernstgenommen werden: „Seelenprügel bluten nicht, man sieht sie nicht, also tun sie auch nicht weh!“ An vielen Einrichtungen – so Anke Ballmann – wird geschwiegen, verharmlost und einfach so weitergemacht wie bisher. Nicht selten auch unter Zuhilfenahme des Märchens vom ominösen „Früher“. Hier schreibt die Autorin sehr klar:
„Wer unbedingt wieder sein `Früher` haben will, der darf das gerne tun, aber dann bitte mit allen Konsequenzen: Smartphone und PC sofort abgeben, nur noch mit der Kutsche reisen und sich ausgestattet mit einem vorsintflutlichen Waschbrett ans Ufer des nächsten Flusses begeben. Und vor allem weg mit moderner ärztlicher Versorgung und, ach ja, beim Zahnarzt keine Betäubung mehr – viel Spaß im schönen `Früher`! Voll und ganz wie früher, aber dann bitte mit allen Konsequenzen – wie bei der antiquierten Erziehung: Wer nicht hören will, muss fühlen.“
Ohne zu viel vorwegnehmen zu wollen, sei angedeutet, dass Anke Ballmann zum Teil sehr resolut zur Sprache bringt, dass ihrer Ansicht nach viel zu oft und viel zu lange über zweite Chancen für Seelenprügel-Erzieh*innen geredet wird. Hier müsse man auch auf der Führungsetage deutlich schneller handeln: „Es wird Zeit, dass weniger geredet und mehr gehandelt wird. Und mit Handeln meine ich das beinharte Kündigen von Kita-Personal, das für diesen Beruf nicht geeignet ist, Seelenprügel verabreicht und als Resultat ihres Wirkens unglückliche und traumatisierte Kinder in die Welt entlässt.“
Anke Ballmann gelingt es auf eine griffige, nachvollziehbare, sprachlich gewandte und nicht selten auch sehr humorvolle Art und Weise, unhaltbare Missstände zu benennen. Bisweilen laufen dem Leser gleichzeitig Lach- und Trauertränen über die Wangen. Hinzu kommt – und das ist eine besondere Stärke des Buches –, dass die Autorin in ihren kritischen Beschreibungen nicht „steckbleibt“. Der Leser wird glücklicherweise nicht „entlassen“ mit der Einsicht, dass alles ganz furchtbar ist und mit Sicherheit auch bleiben wird. Ganz im Gegenteil: Frau Ballmann schaut nach vorne, skizziert Auswege und erörtert Perspektiven, die Mut machen. Die Autorin steht für eine „Neue Haltung, (ein) neues Handeln, weil es einen anderen Weg gibt.“
Ich empfehle, Anke Ballmanns Buch „Seelenprügel“ tatsächlich zu lesen. Von Anfang bis zum Ende. Vom Cover bis zum Buchdeckel. Vom Titel bis zum Dankeswort.
„Seelenprügel“ ist ein Buch von einem wundervollen Menschen für wundervolle Menschen.
Andreas Reinke
An Erzieher*innen? JA! Unbedingt!
Wer nicht nur den Buchtitel liest, sondern das ganze Buch, kann aus meiner Sicht nicht umhin, sich von seiner etwaigen Erstbewertung zu verabschieden. Ich verfolge die zum Teil hitzig geführten Diskussionen um Anke Ballmanns Buch und weiß, dass nicht wenige Fachleute nur aufgrund des Buchtitels zu der Auffassung gelangen, dass es sich hier um ein aufmerksamkeitserzeugendes Pädagogenbashing handelt. Hier muss ich sehr deutlich wiedersprechen. Anke Ballmann gelingt es ganz wunderbar, einerseits den Finger in die Wunde zu halten und pädagogisches Fehlverhalten an Kitas sehr deutlich zu benennen. Andererseits schreibt sie immer wieder überaus wertschätzend über all die wunderbaren Erzieher*innen, die es heute an ihren Einrichtungen auch deswegen so schwer haben, weil sie selbst – wie auch die Kinder und Eltern - mit den „faulen Äpfeln“ zusammenarbeiten müssen. Ich bin Lehrer und weiß, dass es in nahezu jedem pädagogischen Team Fachkräfte gibt, die Gift versprühen und mit einer kaum auszuhaltenden Dominanz unterwegs sind. Gerade junge, engagierte Pädagog*innen haben es an der Seite solcher Kolleg*innen unglaublich schwer.
Ja, der Titel „Seelenprügel“ hat es in sich. Aber abgesehen davon, dass es noch nie, nie sinnvoll war, sich allein vor dem Hintergrund eines Buchtitels ein differenziertes Bild zu machen, möchte ich nachfragen, ob es sinnvoller gewesen wäre, wenn Frau Ballmann zum Beispiel folgenden Titel gewählt hätte:
„Integritätsverletzungen an Kitas“
Wer hätte es gelesen? Für mich steht fest: Je mehr Menschen dieses Buch lesen, desto besser! Auch deswegen halte ich den Titel für absolut passend.
Ich bin sehr dankbar dafür, dass endlich eine aus der Praxis kommende Expertin den Mut aufgebracht hat, über all die entwürdigenden Grenzverletzungen zu berichten, die an Kitas definitiv stattfinden. Anke Ballmann bezieht sich nicht auf Vermutungen, Ahnungen oder die „Stille Post“. Sie war dabei. Sie saß inmitten der Kinder, die beschimpft, bloßgestellt und erniedrigt wurden. Sie hat sie erlebt, die „Marias“ dieser Welt, die gegen Mütter einen hohen Aggressionspegel aufbauen und an den Kindern auslassen. Sie kennt sie, die „Amelies“, die keine „fabelhafte Welt“ anbieten, sondern eine Schreckensherrschaft: „Amelie kostet die Situation richtig aus. Gerade der Jakob, der immer so lästig ist, total ausgebremst zu sehen, erfreut sie zutiefst. `Na, Herr Gescheit, so klug war das wohl nicht von dir. Und was machst du jetzt?`“ Sie beobachtete die „Gundulas“, die ihre Tyrannei damit begründen, dass sie „das“ ja nur machen, „… um die Kinder stark und hart für ihr späteres, ja mit Sicherheit auch hartes Leben zu machen“.
Anke Ballmann hebt ihre Stimme, um den „feigen Weg des Schweigens“ zu beenden. Sie macht all den Müttern Mut, die an ihren Bauchgefühlen zweifeln und nicht als „Helikoptereltern“ dastehen wollen.
Die „Domäne des Stocks“ ist vorbei, jedoch dominiert in vielen Pädagog*innen-Köpfen noch immer die Überzeugung, dass man bereits kleine Kinder bestrafen und kleinhalten müsse. Nach dem Motto: „Früh übt sich, was ein Dübel werden soll!“ Die heute stattfindenden Integritätsverletzungen sind auch deswegen teilweise so schwer zu erkennen und zu beanstanden, weil sie eher unauffällig passieren und daher oft nicht ernstgenommen werden: „Seelenprügel bluten nicht, man sieht sie nicht, also tun sie auch nicht weh!“ An vielen Einrichtungen – so Anke Ballmann – wird geschwiegen, verharmlost und einfach so weitergemacht wie bisher. Nicht selten auch unter Zuhilfenahme des Märchens vom ominösen „Früher“. Hier schreibt die Autorin sehr klar:
„Wer unbedingt wieder sein `Früher` haben will, der darf das gerne tun, aber dann bitte mit allen Konsequenzen: Smartphone und PC sofort abgeben, nur noch mit der Kutsche reisen und sich ausgestattet mit einem vorsintflutlichen Waschbrett ans Ufer des nächsten Flusses begeben. Und vor allem weg mit moderner ärztlicher Versorgung und, ach ja, beim Zahnarzt keine Betäubung mehr – viel Spaß im schönen `Früher`! Voll und ganz wie früher, aber dann bitte mit allen Konsequenzen – wie bei der antiquierten Erziehung: Wer nicht hören will, muss fühlen.“
Ohne zu viel vorwegnehmen zu wollen, sei angedeutet, dass Anke Ballmann zum Teil sehr resolut zur Sprache bringt, dass ihrer Ansicht nach viel zu oft und viel zu lange über zweite Chancen für Seelenprügel-Erzieh*innen geredet wird. Hier müsse man auch auf der Führungsetage deutlich schneller handeln: „Es wird Zeit, dass weniger geredet und mehr gehandelt wird. Und mit Handeln meine ich das beinharte Kündigen von Kita-Personal, das für diesen Beruf nicht geeignet ist, Seelenprügel verabreicht und als Resultat ihres Wirkens unglückliche und traumatisierte Kinder in die Welt entlässt.“
Anke Ballmann gelingt es auf eine griffige, nachvollziehbare, sprachlich gewandte und nicht selten auch sehr humorvolle Art und Weise, unhaltbare Missstände zu benennen. Bisweilen laufen dem Leser gleichzeitig Lach- und Trauertränen über die Wangen. Hinzu kommt – und das ist eine besondere Stärke des Buches –, dass die Autorin in ihren kritischen Beschreibungen nicht „steckbleibt“. Der Leser wird glücklicherweise nicht „entlassen“ mit der Einsicht, dass alles ganz furchtbar ist und mit Sicherheit auch bleiben wird. Ganz im Gegenteil: Frau Ballmann schaut nach vorne, skizziert Auswege und erörtert Perspektiven, die Mut machen. Die Autorin steht für eine „Neue Haltung, (ein) neues Handeln, weil es einen anderen Weg gibt.“
Ich empfehle, Anke Ballmanns Buch „Seelenprügel“ tatsächlich zu lesen. Von Anfang bis zum Ende. Vom Cover bis zum Buchdeckel. Vom Titel bis zum Dankeswort.
„Seelenprügel“ ist ein Buch von einem wundervollen Menschen für wundervolle Menschen.
Andreas Reinke
Im Zuge der Recherche für mein eigenes Buch "Sorgenkind KITA" fühlte ich mich in allem bestätigt! Mir ging es wie ihr - ich musste meinen Erlebnissen Luft machen und sie öffentlich aussprechen!
Ihre Schilderungen sind tatsächlich NICHT übertrieben oder gar an den Haaren herbeigezogen! Ihre sogenannten "faulen Äpfel" (so beschreibt sie Menschen, die in Kitas arbeiten und Kindern seelisches Leid antun) gibt es wirklich in jeder Einrichtung. Ich kann das bestätigen. Ich habe mich während des Durchlesens ständig selber reden gehört und würde mir wünschen, dass Eltern und Staat endlich aufwachen, um zu erkennen, wo die Ursachen dieser Misere liegen. Unzureichende oder gar fehlende Ausbildung, ein zu geringer Personalschlüssel und Menschen mit viel zu wenig Herzenswärme sind in Kitas immer ein Problem. Natürlich lässt die Autorin nicht unerwähnt, dass es glücklicherweise auch eine Menge wirklich hervorragende pädagogische Fachkräfte gibt, die eine wunderbare Arbeit mit viel Herz und Verstand leisten. Nichts desto trotz sollten Eltern ihr Kind und auch das Personal sensibel wahrnehmen und den Mut haben, einzugreifen. Genauso sollten aber vor allem die MitarbeiterInnen die Courage besitzen, Missstände im eigenen Team zu benennen.
Ich kann dieses Buch nur wärmstens empfehlen für alle Menschen, denen das Seelenheil unserer Kinder am Herzen liegt. Nur wer dazu in der Lage ist, sich selber und sein Verhalten reflektieren zu können, ist dazu fähig, mit Kindern respekt- und liebevoll umzugehen. Danke, Anke Ballmann - das sehe ich absolut genauso!!!
Im Zuge der Recherche für mein eigenes Buch "Sorgenkind KITA" fühlte ich mich in allem bestätigt! Mir ging es wie ihr - ich musste meinen Erlebnissen Luft machen und sie öffentlich aussprechen!
Ihre Schilderungen sind tatsächlich NICHT übertrieben oder gar an den Haaren herbeigezogen! Ihre sogenannten "faulen Äpfel" (so beschreibt sie Menschen, die in Kitas arbeiten und Kindern seelisches Leid antun) gibt es wirklich in jeder Einrichtung. Ich kann das bestätigen. Ich habe mich während des Durchlesens ständig selber reden gehört und würde mir wünschen, dass Eltern und Staat endlich aufwachen, um zu erkennen, wo die Ursachen dieser Misere liegen. Unzureichende oder gar fehlende Ausbildung, ein zu geringer Personalschlüssel und Menschen mit viel zu wenig Herzenswärme sind in Kitas immer ein Problem. Natürlich lässt die Autorin nicht unerwähnt, dass es glücklicherweise auch eine Menge wirklich hervorragende pädagogische Fachkräfte gibt, die eine wunderbare Arbeit mit viel Herz und Verstand leisten. Nichts desto trotz sollten Eltern ihr Kind und auch das Personal sensibel wahrnehmen und den Mut haben, einzugreifen. Genauso sollten aber vor allem die MitarbeiterInnen die Courage besitzen, Missstände im eigenen Team zu benennen.
Ich kann dieses Buch nur wärmstens empfehlen für alle Menschen, denen das Seelenheil unserer Kinder am Herzen liegt. Nur wer dazu in der Lage ist, sich selber und sein Verhalten reflektieren zu können, ist dazu fähig, mit Kindern respekt- und liebevoll umzugehen. Danke, Anke Ballmann - das sehe ich absolut genauso!!!
Absolut empfehlenswert! Leicht und verständlich geschrieben für Eltern und Fachkräfte voller Wissen mit aktuellen Forschungen.
Absolut empfehlenswert! Leicht und verständlich geschrieben für Eltern und Fachkräfte voller Wissen mit aktuellen Forschungen.
Ballmann zeigt, dass die Kinder täglich vielfältigen Schikanen ausgesetzt sind. Das Anbrüllen der Kinder, auch direkter Druck und Zwang, z. B. ein Kind mit harter Gewalt das Essen in den Mund zu schieben, gehören offensichtlich zur Tagesordnung im KITA-System. Doch noch schlimmer sind die Schilderungen, die deutlich machen, mit welchen subtilen Methoden den Kindern tagtäglich mittels psychischem Druck Gewalt angetan wird - Kinder werden in würdeloser Art und Weise genötigt, gedemütigt, vorgeführt und erniedrigt. Gerade diese unsichtbare psychische Gewalt ist die Hölle für Kinder, so dass die Schäden - so Ballmann - für die Kinderseelen nicht zu unterschätzen sind, auch und besonders auf lange Sicht.
Ballmann wünscht sich, damit solche schlimmen Zustände auf Selten minimiert werden, dass Eignungsprüfungen, Persönlichkeitstests und stetige Aus-/Weiterbildungsangebote für das Erziehungspersonal im KITA-System geschaffen werden.
Eigentlich neu erschienen mir die von Ballmann beschriebenen misslichen Zustände, die es im KITA-System gibt, nicht. Meine Erinnerungen an die Kindergartenzeit, auch wenn die seit Jahrzehnten verweht ist, sind nicht besonders rosig. Die von Ballmann geschilderten Beispiele, ob Druck und Gewalt oder das würdelose Erniedrigen, Demütigen und Vorführen von Kindern, dies ist nicht wirklich neu, insbesondere wurde dies zu meiner Zeit von der "charmanten Dame" Leiterin des Kindergartens genüsslich umgesetzt, gerade die etwas introvertierten Kinder hatten stark zu leiden. Auch das eigentliche Personal, das die Kinder zu betreuen hatte, stand ebenfalls qualvoll unter der Fuchtel der "charmanten Dame".
Demzufolge: Nichts wirklich Neues unter der Sonne war im Buch zu finden.
Ballmann zeigt, dass die Kinder täglich vielfältigen Schikanen ausgesetzt sind. Das Anbrüllen der Kinder, auch direkter Druck und Zwang, z. B. ein Kind mit harter Gewalt das Essen in den Mund zu schieben, gehören offensichtlich zur Tagesordnung im KITA-System. Doch noch schlimmer sind die Schilderungen, die deutlich machen, mit welchen subtilen Methoden den Kindern tagtäglich mittels psychischem Druck Gewalt angetan wird - Kinder werden in würdeloser Art und Weise genötigt, gedemütigt, vorgeführt und erniedrigt. Gerade diese unsichtbare psychische Gewalt ist die Hölle für Kinder, so dass die Schäden - so Ballmann - für die Kinderseelen nicht zu unterschätzen sind, auch und besonders auf lange Sicht.
Ballmann wünscht sich, damit solche schlimmen Zustände auf Selten minimiert werden, dass Eignungsprüfungen, Persönlichkeitstests und stetige Aus-/Weiterbildungsangebote für das Erziehungspersonal im KITA-System geschaffen werden.
Eigentlich neu erschienen mir die von Ballmann beschriebenen misslichen Zustände, die es im KITA-System gibt, nicht. Meine Erinnerungen an die Kindergartenzeit, auch wenn die seit Jahrzehnten verweht ist, sind nicht besonders rosig. Die von Ballmann geschilderten Beispiele, ob Druck und Gewalt oder das würdelose Erniedrigen, Demütigen und Vorführen von Kindern, dies ist nicht wirklich neu, insbesondere wurde dies zu meiner Zeit von der "charmanten Dame" Leiterin des Kindergartens genüsslich umgesetzt, gerade die etwas introvertierten Kinder hatten stark zu leiden. Auch das eigentliche Personal, das die Kinder zu betreuen hatte, stand ebenfalls qualvoll unter der Fuchtel der "charmanten Dame".
Demzufolge: Nichts wirklich Neues unter der Sonne war im Buch zu finden.
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