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Secondhand-Zeit: Leben auf den Trümmern des Sozialismus Gebundene Ausgabe – 26. August 2013

4.6 von 5 Sternen 47 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

textico.de

20 Jahre nach dem Ende der Sowjetunion ist Russland für viele Westeuropäer und insbesondere die Deutschen noch immer ein Rätsel - die Medien berichten über Putin, soziale Ungerechtigkeit, politische Unterdrückung, Missachtung der Pressefreiheit und über Gerichtsurteile gegen Industrielle oder Aktivisten; doch was denkt der einfache Russe über sein Land? Was will der Mensch auf den Straßen Russlands? Die Journalistin Swetlana Alexijewitsch stammt aus der Ukraine, ist in Weißrussland aufgewachsen und beschreibt in ihren Büchern und Reportagen das Leben in den ehemaligen Sowjetrepubliken. Sie berichtet mit den eigenen Worten der Menschen, die dort leben und verleiht ihnen damit eine Stimme; eine Stimme die über die Zeit nach dem Sozialismus spricht - nicht umsonst heißt ihr neues Buch deshalb auch Secondhand-Zeit: Leben auf den Trümmern des Sozialismus, für das sie den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels erhielt, während ihre Bücher in Weißrussland verboten sind.

Mit der ihr einzigartigen, kollagenartigen Zusammenstellung zahlloser persönlicher Interviews, zielt Alexijewitsch auf „eine größtmögliche Annäherung an das wahre Leben“ - egal ob sie in Der Krieg hat kein weibliches Gesicht das Leben sowjetischer Soldatinnen im Zweiten Weltkrieg, in Zinkjungen die Geschichten der Hinterbliebenen Familien Gefallener aus dem Afghanistankrieg oder in Im Banne des Todes das Schicksal der von der Tschernobyl-Katastrophe betroffenen Menschen beschreibt: immer trifft sie einen Nerv und enthüllt die Realität hinter dem Schleier der Macht. Das ist unbequem für ein Regime und bedeutet in Weißrussland Anklagen und tägliche Repressalien - dennoch entscheidet sich Alexijewitsch für ein Leben in ihrer Heimat.

Mit Secondhand-Zeit: Leben auf den Trümmern des Sozialismus wirft Alexijewitsch ein authentisches, manchmal rohes, ungeschliffenes Schlaglicht voll Meinungen und Emotionen auf das postsowjetische Russland, das von seiner Freiheit überfordert ist, hoffnungsvoll in die Vergangenheit blickt und in der Gegenwart von Stalin träumt. --Wolfgang Treß/textico.de

Pressestimmen

»Wer verstehen will, warum sich das Land derzeit in eine beunruhigend andere Richtung entwickelt, muss Swetlana Alexijewitsch lesen.«
Björn Gauges, Fuldaer Zeitung 09.05.2015

» ... eine fesselnde Lektüre.«
Jakob Hayner, Jungle World Online 22.10.2015 -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch.

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Die Autorin sammelt Stimmen aus der ehemaligen Sowjetunion und aus den Jahren nach der Wende. Eindrücke, Gefühle und Erinnerungen der Befragten fügen sich zu einem großen, eher traurigen Chor. Man versteht, wenn sich ältere Russen von der jetzigen Zeit enttäuscht fühlen. Ihr Leben lang haben sie gekämpft und gelitten. Viele vermissen im heutigen Russland Ideale und Wertvorstellungen, sie können nicht verstehen, wie man Freiheit an der Anzahl der Wurstsorten messen kann. Es kommen Menschen zu Wort, die Jahre ihres Lebens in Lagern verbracht haben und diese Qual nie mehr loswerden. Es wird aber auch von Schergen und Henkern berichtet, die zu Stalins Zeiten Massenerschießungen durchgeführt haben. Immer wieder taucht in den Interviews Stalins Name auf, leider auch mit Sehnsucht nach einer "starken Hand" verbunden.

Das Buch ist ein Spiegelbild sowjetischer Geschichte. Dieses "Gesellschaftsexperiment" hat viel länger als in anderen Ostblockstaaten die Menschen geprägt und lässt viele ratlos zurück, deren Ideale und Werte auf einmal nicht mehr gelten. Von etlichen Selbstmorden ist die Rede. Die Autorin führt in den Jahren nach 1990 lange Gespräche mit den verschiedensten Menschen, die sowjetische Vergangenheit spielt dabei immer eine zentrale Rolle: Straflager, Denunziationen, wirtschaftliche Not, aber auch Zusammengehörigkeitsgefühle und Ideale. Viele der Befragten vermissen die früheren intensiven politischen "Küchengespräche". Etliche Interviews berichten von den Konflikten, die im Süden Russlands nach dem Ende der Sowjetunion aufbrachen. Aus guten Nachbarn wurden über Nacht Feinde. Massaker und Plünderungen waren an der Tagesordnung.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Das Bild von Russland und/oder von der ehemaligen Sowjetunion in West-Europa ist mir irgendwie zu einseitig, zu sehr politisch geprägt. Mich hat es vor Allem interessiert, wie der Mensch, der normale Bewohner der Sowjetunion den Umschwung und die Entwicklung seit 1999 wahrnimmt, seine Meinung interessiert mich, seine Ansichten.
Swetlana Alexijewitsch hat es geschafft dieses Bild zu zeichnen. Sie hat die Menschen einfach sprechen lassen. Sie nimmt weder Einfluss auf das Gesagte, noch erfährt man ihre persönliche Meinung. Sie lässt den Menschen reden. Ausreden. Aus allen Altersgruppen, vielen Ländern und Teilen der ehemaligen Union, etwaigen gesellschaftlichen Schichten.
So entsteht ein sehr kontroverses Bild, ein anderes Bild, als das wir uns hier im Westen gemalt haben... bzw. für uns gemalt wurde.
Ich kann dieses Buch uneingeschränkt jedem Interessierten empfehlen.
5 Sterne!
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Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
Die Autorin schreibt in einer Art Interview-Stil, allerdings ohne vorgefertigte Fragen.
Sie ermutigt ihre Protagonisten, ihr eigenes Leben zu erzählen.
Für den politisch, historisch und an Menschen interessierten Leser gibt es viel zu lernen und -hoffentlich!- zu verstehen.
Obwohl dieses Buch leicht verständlich ist, handelt es sich keineswegs um leichte Kost.
Es gibt viele Adjektive, mit denen man die Berichte beschreiben kann:
Erstaunlich, bedrückend, schockierend, unverständlich, traurig, Augen öffnend, ...
Mir hat es geholfen, ein ganzes Volk zu verstehen, auch wenn ich vieles keineswegs nachvollziehen kann.
Äußerst interessant, sehr glaubhaft und vor allem authentisch!
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Format: Gebundene Ausgabe
Swetlana Alexijewitsch hat Interviews mit Menschen gemacht, die noch heute vom Stalinismus geprägt sind und nicht mit dem Leben nach dem Zusammenbruch des Sowjetreiches zurechtkommen. Sie schildert aber auch die unglaublichen, entsetzlichen Biographien aus der Stalinzeit: Ein gläubiges Parteimitglied, seit 1922 dabei, wird 1937 verhaftet, gefoltert, weiß nicht warum. Im Krieg kommt er frei, darf gegen die Deutschen kämpfen. Die Partei sagt: “Sorry, Deine Frau ist verstorben.” (Sie war ebenfalls verhaftet worden.) “Aber hier ist Dein Parteibuch zurück.” “Da war ich glücklich”, sagt er im Interview.

30 Jahre hat sie daran gearbeitet. In Minsk, Weißrussland, wo sie lebt, dürfen ihre Bücher nicht verlegt werden. Im Oktober 2013 hat sie den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels erhalten.

Eine weitere Lesefrucht: “Die Mehrheit fühlt sich von der Freiheit genervt. 'Ich habe drei Zeitungen gekauft, und in jeder steht eine andere Wahrheit. Wo ist die richtige Wahrheit? Früher hast du morgens die Prawda gelesen und wusstest Bescheid. Hattest alles verstanden.`” (p 12)

Durch die Erinnerungen der Interviewpartner wird etwas erkennbar, was keines der Sachbücher zum Stalinismus und vor allem dem Roten Terror leistet, die ich kenne, – bei allen Verdiensten – leisten konnte: Was richteten Stalins willige Vollstrecker in den Köpfen der Menschen an? Es waren Tausende, die die Lager bewachten, die die Planvorgaben an Erschießungen erfüllten, die Anklageschriften und Urteile erfanden und verlasen. die die Opfer aus den Wohnungen und Büros holten und solange vernahmen, bis sie auch das Widersinnigste gestanden.
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