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Sea Of Cowards

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Produktinformation

  • Audio CD (21. Mai 2010)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Warner Bros. Records (Warner)
  • ASIN: BT00CHI1V2
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Produktbeschreibungen

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Die amerikanische Supergroup The Dead Weather ist kein von langer Hand geplantes Projekt. Im Sommer 2008 befanden sich die Raconteurs auf Tour mit The Kills, danach ging man in Jack Whites „Third Man Studio“ in Nashville / Tennessee und ließ sich musikalisch treiben. In nur zweieinhalb Wochen entstand das Debüt Horehound, wurde voller Lobes besprochen und stürmte die Charts in den Staaten wie England. Das war Mitte 2009, und mal ehrlich: Klingen die Songs noch nach, haben sie sich im Gedächtnis eingebrannt? Dabei ist erst ein Jahr vergangen, und schon liegt mit Sea Of Coward der Nachfolger vor. Eingespielt im identischen Line-Up: Jack White kennt man von den White Stripes und seinem Projekt Raconteurs, dem auch Jack Lawrence angehört. Dazu kommen Alison Mosshart von The Kills sowie Dean Fertita, Mitglied der Queens of The Stone Age. Viel musikalische Potenz also, aber so allmählich entsteht der Eindruck, dass der als Genie und Wunderkind hochstilisierte Jack White in seinem Arbeitseifer allmählich an die Reserven seiner Pulverkammer geht. Den Glorreichen Vier des Indie-Rock gelingt mit Sea Of Coward nicht der ganz große Wurf, aber The Dead Weather sind auch davon entfernt, einen zu enttäuschen. Es fehlt zwar an unwiderstehlichen Melodien und der großen Inspiration, aber die Song verfügen über viel Wucht. Alles wurde im Blues getränkt, mit Psychedelia versetzt und dann in harten und schweren Rock gegossen. Geprägt wird alles vom Sound der 70er-Jahre, Hard-Rock und deutlichen Einflüssen von Led Zeppelin. Richtig Vergnügen machen die vielen kirren Geräuschen und recht verrückten Momente. --Sven Niechziol

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Als hetze sie jemand mit der Mistgabel durchs Dorf, veröffentlichen die Dead Weather nur ein Jahr nach dem Debüt ihr zweites Album "Sea Of Cowards" und liefern die Bestandsprobe einer Supergroup wider Willen. An mangelnder Beschäftigung leidet dieser Haufen freilich nicht. Alison Mosshart ist hauptberuflich Sängerin der Kills, Jack White Frontmann bei den White Stripes, sein Namensvetter Jack Lawrence schwingt den Raconteurs-Bass und Dean Fertita muckt eigentlich für die Queens Of The Stone Age. Zusammen bilden sie The Dead Weather und nicht nur die Qualität ihres Erstlings "Horehound" war beeindruckend, auch die neuen Songs auf "Sea Of Cowards" haben mehr Schmiss als erwartet.

Wahrscheinlich fielen sie bei den vorangegangenen Sessions hinten runter und wahrscheinlich war das dem Workaholic Jack White ein Dorn im Auge, denn was produziert ist, muss veröffentlicht werden. Nur mit solch einer Philosophie kann er all die Nebenprojekte und regelmäßigen Releases seiner White Stripes stemmen - und weil der Tausendsassa mit wilder Lockenmähne nie in den Urlaub fährt. Zumindest nicht letzten Sommer als die Welttournee der Dead Wheater bewies, wie blind das Verständnis innerhalb der Band ist. Sängerin Alison Mosshart entpuppte sich als waschechte Rampensau, die auf der Bühne nur noch als wilde Haarpracht wahrnehmbar war, so ausgelassen plärrte die meist zurückhaltende Kills-Frontfrau ihre Lyrics ins Mikro. Doch genau das macht die Faszination der Dead Weather aus: Obwohl vieles auf dem zweiten Werk der Band nach Jam Session circa zwei Uhr morgens klingt, sind die Songs auf "Sea Of Cowards" durchdacht und ein ungestümes Gebilde massenhafter Soundschichten. Der ruppige Blues-Charakter des Vorgängers klingt ausdifferenzierter und trotzdem nicht stumpf oder belanglos nach egomanischem Muckertum.

"Sea Of Cowards" ist als Bestandsprobe von The Dead Weather vom ersten Takt an eine schlichte Meisterleistung - selbst wenn die Kritiker des Debüts "Horehound" erneut rummeckern werden und den ebenso langweiligen wie ungerechtfertigten Kommentar abgeben, Whites Truppe klinge wie eine Led-Zeppelin-Tributeband und wer das gut fände, solle direkt beim Original reinhören. Trotzdem sind White, Mosshart & Co weiterhin die beste Supergroup des Jahrgangs 2009. Egal was sie musikalisch anstellen, es ist immer schräg und herrlich schön zugleich. Nur das Veröffentlichungstempo sollte langsam gedrosselt werden: 2012 reicht für Album Nr. 3 vollkommen aus, mal ganz im Ernst.


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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Von Mapambulo TOP 500 REZENSENT am 3. Mai 2010
Format: Audio CD
... verwunderlich. "Horehound", das Debüt von The Dead Weather ist noch nicht mal ein Jahr in den Läden und schon steht der Nachfolger im Regal. Nun, da an der gewaltigen Arbeitsfreude eines Jack White niemand mehr den leisesten Zweifel haben kann, muss die Frage vielmehr lauten: Kann mit der kaum zu bändigenden Quantität im Ausstoß auch die Qualität noch Schritt halten? Und - schon wieder verwunderlich - nach den ersten Umdrehungen möchte ich fast behaupten, die Band um Gitarrenquäler White und The-Kills-Chanteuse Alison Mosshart hat einem streitbaren ersten ein besseres zweites Album folgen lassen. Die Frage, wie das gelungen ist, läßt sich nicht ganz so einfach beantworten - manchmal sind es ja nur Nuancen, die einen Eindruck in die eine oder andere Richtung kippen lassen. "Sea Of Cowards" ist nicht das komplett widerspenstige, sperrige Monster, als welches "Horehound" noch um die Ecke kam - sicher sind auch hier die überdrehten Blueschords, die kreischenden Riffs in der Überzahl, aber es wird deutlich öfter variiert, vermehrt Pausen gesetzt und "Hörbarkeit" wirkt nicht gleich wie ein Schimpfwort. Die beiden ersten Titel, übergangslos ineinanderlaufend, "Blue Blood Blues" und "Hustle And Cuss" könnte man fast schon als "old school" im white`schen Sinne bezeichnen, straffer Beat, satter Blues mit einer sehr angenehmen Verwandtschaft zu den göttlichen Mother Toungue. Ein U-Turn dann für "The Difference Between Us", Mosshart erinnert hier verdächtig an Emily Haines` Metric oder auch Garbage mit Shirley Manson - elektronisch verzierter Rock mit Breakbeatzugabe.Lesen Sie weiter... ›
6 Kommentare 28 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
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Format: Audio CD
Wer ein braves zweites "Horehound" erwartet wird enttäuscht.
"Sea of Cowards" ist nicht viel weniger experimentierfreudig, was das Sounddesign angeht. Die Songstrukturen vom neuen Album sind dagegen wesentlich undifferenzierter - aber hey: it's only rock'n'roll but i like it.
Das Album ist mit seinen gut 30 Minuten sehr kurz, aber umso intensiver. Es wird nicht lange Stimmung aufgebaut, man bekommt den puren Rock direkt "voll auf die Fresse".
Trotzdem bleibt "The Dead Weather" für mich das interessanteste Projekt von White, weil er sich an bestehenden Klischeesounds nur ganz ganz grob orientiert, stattdessen etwas produziert, was man in der populären Musik so wirklich noch nie gehört hat. Außerdem merkt man dem Projekt sehr positiv an, dass es eben nicht nur ein Jack-White-Projekt ist, besonders Alison Mosshart, aber auch Jack Lawrence und Dean Fertita haben den Sound der Band erheblich mitgestaltet.

Im Übrigen ist noch positiv anzumerken, dass die Qualität des Tonträgers (vom Material her) die beste ist, die ich bisherr in meinem Regal stehen habe. Da hat man wirklich das Gefühl, dass die die Jahre des rauf und runterspielens überstehen wird.
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Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Habe die White Stripes Alben und auch beide Racounters Scheiben, also mussten irgendwann auch die beiden Veröffentlichungen von the Dead Weather her. Muss sagen, dass die Racounters und die White Stripes mir etwas besser gefallen, dennoch hat auch dieses Album irgendetwas. Düster, rau, stampfend, psychodelisch... also vieles, was man mit 70iger Rock verbinden kann. Wer die erste Scheibe mochte wirde die hier auch mögen, werde sie mir immer mal wieder anhören, wenn ich Bock auf Mr. White hab. In puncto Alternativ Rock auf jeden Fall ein Treffer!!!
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Von Vanakam am 5. Juni 2010
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Endlich, sie sind zurück und besser als zuvor. Das Album rockt!!! Hatte mir auf youtube die Live Vidoes bereits angeschaut und konnte den Tag der Veröffentlichung kaum abwarten! Auch wenn die Liveaufnahmen noch druckvoller sind, so enttäuscht mich persönlich keiner der Songs. Moderner Indie Blues Rock, wenn man mal eine der vielen Schubladen aufmachen will. Laut und abgefahren. KAUFEN!!! Und im Juli nach Berlin, dann LIVE!
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Von Yves am 16. April 2013
Format: MP3-Download Verifizierter Kauf
exellent production!!!!! This is how music could sound if the people how produce it are very skilled. Simply a Pearl
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Format: Audio CD
...bestehend aus Mastermind Jack White (Sänger und Gitarrist der White Stripes und der Raconteurs), der charismatischen The Kills Sängerin Alison Mosshart, dem verschwiegenen Bassist der Greenhorns und Raconteurs, Jack Lawrence und Dean Fetita, dem neuesten Gitarristen der Queens of the Stone Age, sollte als die Supergroup schlechthin in diesem Album ein Rockfest vom feinsten abfackeln.
Leider war es der Gruppe scheinbar wichtiger auf die Schnelle aus den Überresten des Vorgängers und einem kurzen Boxenstop in einem Studio ein neues, wenig kreatives Album auf den Markt zu bringen, als sich tatsächlich über längere Zeit mit den jeweiligen Stärken zu befassen und etwas Innovatives zu schaffen.
Der gesamte Sound, sowie die Aufmachung der Band ist mir zu gewollt dreckig und alternativ; man erhält das Gefühl, dass sie sich zu sehr um den schmutzigen und schrägen Sound bemüht haben, sodass einem eben dieser mit der Zeit einfach ungemein auf die Nerven und Ohren gehen kann.
Nur weil man innerhalb weniger Tage mehrere Songs zusammenschreiben kann, muss man diese nicht unbedingt sofort auf eine CD pressen und der breiten Masse hinwerfen.
Anstatt das konzeptlose Album zwischen den Touren der einzelnen Bands zu produzieren hätten sich die Herrschaften um etwas wirklich Kreatives und Einschlägiges bemühen können, denn dass diese Truppe Potential hat, ist mehr als eindeutig.
Ich persönlich zähle die White Stripes, die Raconteurs, QotSA und The Kills zu meinen persönlichen Lieblingsbands und bin gerade deswegen sehr enttäuscht, dass das Quartett nicht zu mehr im Stande war, als diesem überladenen und zu gewollt schrägen Altenrativealbum.
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