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Schwimmer in der Wüste: Auf der Suche nach der Oase Zarzura Taschenbuch – 1. Oktober 1998

4.6 von 5 Sternen 9 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Ladislaus (Lásló) E. Almásy (1895 - 1951), Pilot und Autopionier, wurde nach Testfahrten und geschäftlichen Aufenthalten in Ägypten zu einem der besten Kenner der östlichen Sahara. Als Offizier des mit Deutschland verbündeten Ungarn half er im Zweiten Weltkrieg dem deutschen Geheimdienst.

Kundenrezensionen

4.6 von 5 Sternen
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Top-Kundenrezensionen

Von Ein Kunde am 18. April 1999
Format: Taschenbuch
Die Zusammenstellung von Almasy's Reiseberichten läßt einen in eine andere Welt eintauchen. Es ist zum einen die Welt der Entdecker und Forscher zum anderen auch die politische Welt in der Zeit um den zweiten Weltkrieg, einer Zeit in der die isolierten ortskundigen Forscher vor Ort nicht mehr nur mit der Natur sondern auch noch mit der Politik kämpfen müssen. Eine Situation, die bis heute noch real scheint in diesem Teil der Erde. Auf der anderen Seite beziehen sich weite Teile des Buches auf die Entdeckung von Oasenverbindungen und in Vergessenheit geratenen Stätten der Vorzeit. In diesem Buch kommt jeder auf seine Kosten und auch der Erzählstil, der bei vielen Entdeckerberichten doch etwas karg ist, zieht einen bei Almasy in den Bann.
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Von Ein Kunde am 13. Januar 2000
Format: Gebundene Ausgabe
Wer inspiriert vom Meisterwerk "Der englische Patient" das Buch des Helden dieses Films kauft und liest und ein Werk wie den Film erwartet wird enttäuscht und begeistert sein. Enttäuscht, weil das Buch nicht große Gefühle schildert sondern eher nüchtern über Expeditionen in die Lybische Wüste berichtet. Begeistert, weil er unabsichtlich ein Meisterwerk erworben hat, das den Leser in eine Welt führt, die ihm zwar räumlich und zeitlich noch sehr nah ist, aber schon fast unwirklich fern wirkt. In klarer Sprache und lebhaftem Erzählstil nimmt Almasy den Leser mit in die letzten unerfoschten Gebiete dieser Erde, so leer und unwirtlich, daß die bloße Existenz zum Überlebenskampf wird. Mit seinen Expeditionen erkundet Almasy diesen letzten leeren Raum in der Wüste und findet verschollene (unbewohnte) Oasen und geheimnisvolle Felsenbilder. Daß es sich bei Almasy um eine Ausnahmeerscheinung handelt, wird dem Leser spätestens dann klar, wenn er die Originalfotos von den Expeditionen betrachtet oder gebannt die Geschichte des Geheimkommandos 1942 liest. Und wenn die Bilder von der Rallye Paris-Dakar über den Bildschirm flimmern, erwacht im Herzen der Wunsch, es Almasy gleichzutun und auch einmal im Leben durch die Wüste zu fahren (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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Format: Taschenbuch
Schwimmer in der Wüste - paradox? Ganz und gar nicht. Für den geographisch und geschichtlich interessierten Leser der wohl spannendste und informativste Reisebericht in Bezug auf die ägyptsich-lybische Sahara. In wohltuender politischer Distanz zur damaligen politischen Gegenwart (ein gescheiteter österreichischer Maler werkelt gerade an seinem tausendjährigen Reich) beschreibt der Autor seine Expeditionen (zu Land und in der Luft) auf der Suche nach einer sagenumwobenen Oase in der südägyptischen Sahara....ob bei technischen, organisatorischen, bürokratischen oder geographischen Problemen, man schwitzt mit dem Autor. Unbedingt lesen.....
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Eine spannende Zusammenstellung von Reiseberichten aus einer Zeit, als Wüstenreisen nicht buchbar waren, sondern einer individuellen intensiven Planung bedurften. Der oft bemühte Zusammenhang mit der Geschichte des 'Englischen Patienten' ist höchstens angedeutet vorhanden und beschränkt sich auf geographische Details.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Ich liebe die Verfilmung von "Der englische Patient" sowie die Ondaatje-Vorlage und stieß daher zwangsläufig auf das vom Helden Ladislaus E. Almásy selbst verfasste Werk "Schwimmer in der Wüste", das eine Neuauflage des ursprünglichen Werks "Unbekannte Sahara" darstellt: Eindrückliche Bilder (inklusive der prähistorischen Schwimmer), eine grobe Übersichtskarte der libyschen Wüste sowie detailierte Informationen über Wüstenexpeditionen in den 20er und 30er Jahren des 20.Jahrhunderts waren die Highlights eines eher trockenen Geographieberichts. Als größte Schwachstelle empfand ich die Aneinanderreihung von drei unabhängigen Buchteilen (Unbekannte Sahara von 1939 - Ergänzende Kapitel von 1934 - Tagebuch eines Geheimkommandos von 1942), die stilistisch nicht passten und für eine unnötige quantitative Aufblähung sorgten.
Kurzum: Die realen Berichte reichen nicht an die Klasse des Sekundärromans von Ondaatje bzw. an die Minghella-Verfilmung heran!
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