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am 23. Januar 2012
Als großer Jane Austen-Fan wollte ich mir das Buch mit Ihren Frühwerken natürlich nicht entgehen lassen und bin auch nicht enttäuscht worden. Ich stimme zu, dass die Geschichten in diesem Buch regelrecht bösartig und gemein sind. Meiner Meinung nach geht Jane Austen in ihren Büchern generell recht kritisch mit ihren Mitmenschen um und stellt ihre Fehler und Schwächen nicht unwesentlich heraus. Aber in den großen Romanen gelingt es ihr, das mit einem Augenzwinkern und auch ziemlich humorvoll zu präsentieren, so dass die eigentliche Aussage gut verpackt ist. In dem hier vorliegenden Buch ist das nicht so. Da wird mit sehr offenen und deutlichen Worten gespielt, nicht nur angedeutet, sondern unmissverständlich Klartext geredet.
Sicherlich nimmt genau das den "Heiligenschein" von Miss Austens Kopf, was auch gut so ist. Ja, es ist ein Buch mit ihren Jugendwerken und für eine Veröffentlichung sind sie sicherlich nicht gedacht gewesen. Aber damit lernt man einen wesentlichen Teil über die Denk- und Sichtweise von Jane Austen kennen. Wer sich allerdings seine gute Meinung über eine liebenswürdige Jane Austen nicht vermiesen möchte, sollte die Finger davon lassen.
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am 30. Januar 2002
ist dieser Schmöker. Ich kann ihn nur wärmstens empfehlen.
Zufällig bin ich darauf gestoßen und ich bereue es nicht!
Ich kenne alle Romane von Jane Austen und finde sie wunderbar.
Aber wo ihre Romane vollkommen, ausgeklügelt und atmosphärisch unfehlbar und hochunterhaltsam sind, sind diese kleinen Erzählungen - sehr praktisch für unterwegs oder abends vorm Schlafengehen, da kurz und kurzweilig - kleine Ausschnitte ihres Könnens, jedoch nicht weniger amüsant.
Da ist zum Beispiel diese Satire auf Briefromane, bei der ich mich schief gelacht habe und die allein den Kauf dieses Buches unentbehrlich macht.
Dieses Buch hat mir einige Stunden schöne Unterhaltung beschert. Und ich weiß jetzt auch mehr von Jane Austen und ihrem Werk. Vielleicht die weniger bekannten und unentdeckten, aber nichtsdestotrotz wissenswerten Seiten ihres Könnens.
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am 28. Dezember 2011
Ich habe alle Romane von Jane Austen gelesen, in Deutsch und in Englisch, so oft, dass ich sie mittlerweile fast selbst sprechen koennte. Jane Austen hat meine uneingeschraenkte Verehrung seit meiner fruehesten Jugend - und als ich dieses Buch hier entdeckte, dachte ich, das gibt es nicht, ein mir bislang verborgen gebliebener Schatz, dieses Buch muss ich haben !

Und so kommt es mir fast wie Frevel vor, Heiligenschaendung gar, hier eine negative Rezension abzugeben.

Die Kurzgeschichten im Buch sind meist in Briefform verfasst und zeigen so viel Oberflaechlichkeit, Berechnung, Dummheit und alberne Unsinnigkeit der handelnden Personen, dass es schon fast deprimierend zu lesen ist.

Ausserdem tragen die in Rede stehenden Personen oft den gleichen Nachnamen und sind nur durch Ihre Anrede als Mr./Mrs. oder Ms. bzw. durch die Initialen ihrer Vornamen voneinander zu unterscheiden, was ich unheimlich verwirrend und damit nervig fand, weil ich immer nachsehen musste, wer nun eigentlich an wen über wen schreibt, furchtbar!

Mag sein, dass Jane Austen die Menschen ihrer Zeit damit treffend karikiert, aber fuer mich ist es zu viel Sarkasmus, zu boese, regelrecht dreist, ein derartig überhebliches und vernichtendes Urteil ueber seine Mitmenschen abzugeben, ich kann es kaum glauben und all das ganz und gar ohne Augenzwinkern, ohne Witz, als eine pauschale Allgemeingueltigkeit (heute sagt man dazu Stammtischgeschwätz) - ich kann das nicht ertragen.

Nach Seite 107 breche ich jetzt ab, ich will mir das Andenken an Jane Austen und ihre liebenswuerdige Warmherzigkeit nicht vermiesen. Es ist eben nichts als ein freches (fruehes) Jugendbuch der Autorin, eine fuer mich bedeutungslose Schreibuebung und dabei moechte ich es belassen.

Ich bin sehr gespannt, ob es jemand wagt, sich meiner Meinung anzuschliessen, denn wie gesagt, einer Heiligenschaendung droht die Steinigung, mindestens..
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am 31. August 2016
Viele kennen Jane Austen von ihren Werken: “Stolz und Vorurteil”, “Emma”, “Northanger Abby”, “Mansfield Park”, “Verstand und Gefühl” und “Überredung”. Und welche, die sie nicht beenden konnte, aber trotzdem posthum veröffentlicht wurden.
Doch wissen manche nicht, dass diese Engländerin nicht nur diese Bücher geschrieben hat, sondern viele Kurzgeschichten oder Geschichten in Briefform.
Mit diesen hat sie ihre Umgebung unterhalten und manchmal auch parodiert. Wir wissen ja, dass sie sehr gemein sein konnte, feinfühlig und ihre Feder ließ teilweise nichts aus. Sie beobachtete jeden um sich herum und nahm jegliche Eigenschaften in ihre Erzählungen mit auf. Wer sich also mit ihr anlegte, konnte sicher sein, in einer Geschichte zu erscheinen ;-)
Sie war schon einzigartig und ich bin großer Fan ihrer Bücher.
Nun habe ich also endlich auch ihre Jugendwerke gelesen, wenngleich ich einige schon aus der einen oder anderen Biografie kannte.
Die Geschichten, die in reiner Briefform sind, finde ich nicht ganz so berauschend. Sie waren etwas langweilig, aber auch da kann man bereits erkennen, wohin ihr Weg sie führen sollte.
Ich möchte an dieser Stelle gar nicht auf alles eingehen, denn das wäre schade für zukünftige Leser.
Doch auf eine muss ich zu sprechen kommen:
Die Geschichte Englands.
Noch nie habe ich derartiges gelesen. Ihre Art über die Könige und Königinnen zu schreiben, ist einzigartig.
Besonders ihre Charakerisierung von Heinrich VIII, die sie mit folgenden Zeilen beginnt:
“Ich täte meinen Lesern einen Schimpf, so glaubte ich, sie seien mit den einzelnen Umständen der Herrschaft dieses Königs nicht ebenso vertraut, wie ich es bin. Ich werde ihnen daher ersparen, abermals zu lesen, was sie bereits kennen, und mir die Mühsal, niederzuschreiben, was ich nicht genau erinnere, und mich darauf beschränken, einen oberflächlichen Abriß der wichtigsten Ereignisse zu geben, die seine Regierungszeit kennenzeichnen.” – Seite 108

Dieses Buch ist etwas ganz besonderes. Denn ihre Schwester, Cassandra, hat viele ihrer Briefe verbrannt und manch eine Geschichte verschwand.
Es gibt Biografien, bei denen man merkt, dass die Verwandte – die sie schrieben – nur auf den Ruhm und den Namen aus waren. Doch ist dies hier anders. Ja, es mag nicht perfekt sein und manches ist auch etwas langweilig, aber es zeigt eine Seite der Autorin, die man in ihren späteren Werken kaum mehr zu sehen bekommt.
Natürlich hat sie in ihren Büchern wunderbare Charaktere eingebaut, die man entweder lieben oder hassen muss. Die in ihrer Art so ironisch sind, dass man einfach nur schmunzeln muss.
Doch ist die junge Jane so böse und gehässig, dass es Spaß macht, ihren Werdegang zu verfolgen.
Jane Austen ist eine Meisterin ihrer Zeit gewesen. Das, was sie als Teenager verfasst hat, ist wirklich genial.
Ich gebe allerdings trotzdem nur vier Sterne, weil ich glaube, dass vieles in der Übersetzung verloren gegangen ist. So zum Beispiel wurde aus Anne Bolely Anna Bullen.
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am 27. Oktober 2013
manche Geschichten sind jedoch sehr eigensinnig, gewöhnungsbedürftig. Aber es zeigt die Entwicklung, die Jane Austen gemacht hat, bis sie die großen Werke schreiben konnte.
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am 2. November 2014
Lieferung kam im angegebenen Zeitraum, Buch ist gut erhalten. - Leider war die Beschreibung des Inhaltes in der Angabe nicht so deutlich gewesen. Ich hatte gedacht, es handelt sich um den Roman der "Drei Schwestern". Das scheint es aber wohl nicht mehr zu geben. Schade. Aber sonst ok.
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