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Schweres Beben Taschenbuch – 1. August 2006

3.7 von 5 Sternen 28 Kundenrezensionen

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Wer auf den neuen Roman von Jonathan Franzen wartet, muss sich noch etwas gedulden. Strong Motion wurde nämlich in den USA bereits 1992 veröffentlicht und war -- nach Die 27ste Stadt -- Franzens zweiter Roman. Dass nach dem überwältigenden Erfolg der Korrekturen nun auch die früheren Werke ins Deutsche übersetzt werden, ist aus Verlagssicht ebenso verständlich wie für die Leser interessant. Denn hier kann man im Rückblick die schriftstellerische Entwicklung des gefeierten Amerikaners beobachten -- die Ansätze von sprachlicher Brillanz und das große Erzähltalent ebenso wie die noch vorhandenen Schwächen.

Was Franzen jedenfalls damals schon konnte, ist, den Leser über fast 700 Seiten gefesselt zu halten und für seine Charaktere zu interessieren. Handlungsgerüst und Grundkonstellation allerdings wirken arg konstruiert, die Symbolik -- das Beben der Erde spiegelt die persönlichen und gesellschaftlichen Erschütterungen -- zu aufgesetzt. Im Mittelpunkt der fassettenreichen Handlung steht die Familie Holland, „in der man selten die Kraft hatte, an einem anderen Leben als dem eigenen Interesse zu zeigen oder auch nur vorzutäuschen“. Bei leichten Erdstößen in Massachusetts ist ausgerechnet Louis Hollands Stiefgroßmutter das einzige Todesopfer. Seine Mutter dagegen erbt dadurch ein millionenschweres Aktienpaket eines Chemiekonzerns. Die Erdbeben gehen weiter und der 23-jährige Louis lernt zufällig die Seismologin Renée kennen, die wiederum den Konzern verdächtigt, durch das Einpumpen giftiger Rückstände in ein kilometertiefes Bohrloch die Beben auszulösen. Louis verliebt sich in die sieben Jahre ältere Renée und zerstreitet sich mit seiner Mutter ob des unerwarteten Geldsegens, auch weil diese seine Schwester bevorzugt.

Schweres Beben ist Familiendrama -- mit den für Franzen typischen tragikomischen Zügen --, aber auch Umweltkrimi und Gesellschaftsroman mit ziemlich deutlicher Kritik, ebenso am Kapitalismus wie etwa an fundamentalistischen Abtreibungsgegnern oder den Medien. Aber am beeindruckendsten an diesem Werk ist vielleicht die Liebesgeschichte zwischen den zwei Außenseitern Louis und Renée, die dem Roman nach vielen Irrungen und Wendungen sogar ein versöhnliches Ende beschert. Mit den unvergesslichen Lamberts aus den Korrekturen können die Hollands zwar nicht mithalten. Aber die Wartezeit auf den wirklich neuen Roman von Jonathan Franzen kann Schweres Beben doch recht vorzüglich verkürzen. --Christian Stahl -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe.

Pressestimmen

Ein großer Roman. Eine der schönsten Liebesgeschichten dieser Zeit. (Süddeutsche Zeitung)

Jonathan Franzen zeigt ungemein unterhaltsam und humorvoll, was die Stärken des amerikanischen Romans ausmacht. «Schweres Beben» ist ein weiteres gewichtiges Kapitel der Menschlichen Komödie. (Literaturen)

Ein sprachgewaltiges Panorama. (Die Welt)

Moralisch und zynisch, heftig und sanft, komisch und traurig zugleich. Als hätten Bob Dylan und The Clash zusammen einen Song geschrieben. (die tageszeitung)

«Schweres Beben» ist nicht nur ein spannender Ökokatastrophenthriller, sondern auch ein Liebes- und Familienroman. (Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung)

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Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Ich sags gleich raus: Franzen hat mich mit seinen "Korrekturen" gepackt, wie schon seit Jahren kein Autor. Natürlich waren die Erwartungen gegenüber dem Frühwerk etwas geschmälert. Und wer - und davon gehe ich bei den meisten aus - die "Korrekturen" schon intus hat, wird zumindest phasenweise enttäuscht. sein. Gut, die Rahmenhandlung ist fast spannender, fast realistischer, wenngleich etwas weltverschwörerischer. Doch um die Story geht es nicht, es geht um die Darstellung der Charaktere und natürlich um die detailverliebten Darstellungen, die manchen Lesern ja auch langatmig vorkommen können. Mag der Autor hier noch nicht so perfekt gewesensein, wie später bei den Korrekturen, so liegt vielleicht gerade darin die Faszination. Mal ähnelt die Detailtreue den Korrekturen, mal ist sie weit schwächer ausgeprägt. Das ist nicht unspannend.
Aber: Die beiden Hauptcharaktere werden brilliant dargestellt, und zumindest ich habe - obwohl von Alter und Sozialistion doch eher den Korrekturen-Helden mehr zugetan - beim Lesen nicht absetzen können, wurde vom Autor noch mehr gepackt als bei den Korrekturen, zumindest phasenweise.
Natürlich ist das alles subjektiv: Schon auf den ersten Seiten fand ich "Schweres Beben" zumindest gut, dann begann eine Phase, in der mir das an "Korrekturen" erinnernde Strickmuster langweilig wurde - aber nur kurz, dann war ich drinnen und wollte immer nur mehr, mehr und mehr - so wie seinerzeit schon bei den Korrekturen, nur war diesmal meine Gier noch unbändiger.
Ich weiß nicht, ob man "Schweres Beben" nicht besser vor "Korrekturen" lesen sollte, aber auf alle Fälle ist es neben seinem Hauptwerk das empfehelenswerteste Buch von Franzen - und wie gesagt, mich hat es unglaublich gepackt.
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Von dreamjastie TOP 1000 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 2. September 2007
Format: Taschenbuch
"Schwere Beben" entstand 1992 und weist stilistisch bereits den Weg zum Nachfolger "Die Korrekturen". Wieder wird das Innenleben einer Familie, der Familie Holland, akribisch seziert. Wieder wechselt Franzen innerhalb des Romanes die Perspektive und zerlegt den Roman dafür in vier Teile, chronologisch geordnet und doch subtil mit Rückblenden angereichert, die dem Leser zum rechten Zeitpunkt das eben Nötige enthüllen. Doch Franzen wäre nicht Franzen, würde er es sich und uns so einfach machen, denn jeder Teil des Romanes beinhaltet subtile Perspektivwechsel, als wolle er damit unterstreichen, dass im Leben nichts so ist, wie es scheint, dass alles in Bewegung ist: die weiten Passagen, die im wesentlichen und sehr akribisch Louis Holland begleiten, enfant terrible der Familie und überhaupt nicht zufrieden damit, dass seine Mutter dank einer Erbschaft jetzt Millionärin ist und sich augenblicklich daran macht, das Geld auszugeben; jene Passagen, am Anfang und am Ende des Romanes, legen den Fokus zunächst und sehr kurz auf seine schnöselige Schwester Eileen. An dem Punkt, an dem sich Louis von seiner Freundin Renee Seitchek trennt, im Mittelteil, wechselt Franzen die Perspektive und übergibt den Stab an Renee, die die Geschichte durch ihre geradezu detektivische Arbeit nunmehr vorantreibt, und doch beginnt er diesen zweiten Teil zunächst mit einer eingehenden Skizzierung ihres Studienkollegen Howard Chung. In dem Moment jedoch, in dem ein Anschlag auf sie verübt wird, wechselt er zurück zu Louis, der gerade im Haus seines Vaters Bob ankommt, um sehr schnell und unvermittelt auf diesen überzuspringen und ihm und seinen Erinnerungen Raum zu geben, die einiges von den Hintergründen der Geschichte zu enthüllen haben.Lesen Sie weiter... ›
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Format: Taschenbuch
Man kann der Problematik schwerlich ausweichen, dass man ein Buch eines Autors liest, das einen fasziniert, man dann anschließend sich dem weiteren Werk dieses Autors annimmt, auf frühere Werke stößt und enttäuscht wird. So ging es mir nach der Lektüre von Franzens Meisterwerk ‚Die Korrekturen’ mit seinem Erstlingswerk ‚Die 27ste Stadt’, was mich dennoch nicht davon abhielt, den zwischen diesen beiden entstandene Roman ‚Schweres Beben’ zu lesen.

Der Umwelt-Liebes-Wirtschaftsroman zeigt zweifelsohne das enorme Talent Franzens. Seine Dialoge sind meisterhaft, die Charakterisierung der Hauptfiguren, neben der gesamten Familie Holland vor allem die junge Seismologin Renée, ebenfalls. Man wird von den Dialogen regelrecht aufgesogen, so sarkastisch, so realistisch schreibt er.

Für mich persönlich spielt Franzen jedoch mit zu vielen Themen auf einmal: Umweltkatastrophen ausgelöst durch Wirtschaftsinteressen, die Abtreibungsproblematik und ihre Auswüchse in den USA gemischt mit religiösem Fanatismus, Familienpsychogramme im typisch-amerikanischen Mittelstand, Liebesgeschichte zweier Außenseiter. (Auch die ‚Korrekturen’ wären für mich noch einen Deut genialer ohne den Ausflug ins Baltikum.)

Die ‚Korrekturen’ mit der Familie Lambert im Mittelpunkt bleiben für mich mit Abstand das Meisterwerk Franzens und ein Meilenstein in der amerikanischen Gegenwartsliteratur. ‚Schweres Beben’ gefällt mir allerdings deutlich besser als ‚Die 27ste Stadt’. Und damit muss man ihm eines lassen: Er wird bisher von Roman zu Roman – für die er sich ausreichend Zeit lässt – besser. Ich bin gespannt, ob er diese Entwicklung mit seinem nächsten Werk halten kann, oder zumindest nicht abfällt.
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