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Schwarzer Wald von [Montag, Holger]
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Schwarzer Wald Kindle Edition

3.3 von 5 Sternen 86 Kundenrezensionen
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Winterzeit, ein früher Abend im dicht verschneiten Schwarzwald: Fünf junge Winterurlauber werden auf der Heimreise durch einen Geländewagen von der Straße gedrängt. Zwar wird keiner von ihnen verletzt, doch ihr auf dem Feld stehendes Auto lässt sich nicht mehr starten.

Zwei der Freunde suchen Hilfe bei einem nahe gelegenen Bauernhof. Als sie zur Unfallstelle zurückkehren, sind ihre Freunde spurlos verschwunden. Am nächsten Tag stellt sich heraus, dass diese in der Nacht offenbar noch in einen weitaus schlimmeren Unfall verwickelt und schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht wurden. Der Beginn eines Albtraums ...

„Spannend und verstörend.“ (Saarbrücker Zeitung)
„Der Autor hat etwas Neues gewagt. Nach der Lektüre dieses Buches ist nichts mehr, wie es war.“ (Pfälzischer Merkur)
"Ein düsteres Stück, dessen Vorhang erst in den letzten Zeilen fällt." (Saarländischer Rundfunk)

Von Holger Montag sind als e-book im kindle-Shop folgende Titel erhältlich: REISEN MIT PIPPO, LIEBE ODER SO, SCHWARZER WALD, WEIT HINTERM KILIMANDSCHARO.

Auszug aus dem ersten Kapitel. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Finster und abweisend baut sich der Wald vor uns auf. Im fahlen Licht der Abenddämmerung wirken die ohnehin schon gewaltigen Tannen noch größer. Geschlossen wie Mauern flankieren sie die schneeverwehte Straße, die sich schüchtern durch sie hindurch windet.
Die Baumkronen scheinen sich einander zuzuneigen, als tuschelten sie über uns. Von Zeit zu Zeit rutscht der Schnee von ihnen herunter und landet mit einem erstaunlich lauten Klatschen auf der Windschutzscheibe.
Für einen Moment habe ich sogar das Gefühl, ein eiskalter Tropfen sei auf meinem Augenlid gelandet. Ich schaue nach oben und taste den Fahrzeughimmel ab. Er ist trocken.
„Was tust du da?“, fragt Tim.
„Nichts“, sage ich und schüttele seinen Blick ab, „gar nichts.“
Die Straße ist sehr glatt, wir kommen nur langsam voran. Ab und zu kann man jenseits der Fahrrinne einen dieser düsteren Bauernhöfe erspähen, doch niemals brennt dort Licht. Es scheint Stunden her zu sein, seit wir zuletzt ein bewohntes Gehöft passiert haben.
In der Gegend möchte man nicht überm Zaun hängen, so hätte mein Vater diesen Landstrich wohl charakterisiert und in seinem Lieblingsspruch wie immer das Wörtchen „tot“ vergessen. Dieser Spruch ist so ziemlich das Einzige, was mir von ihm in Erinnerung geblieben ist. Und selbst den kenne ich womöglich nur aus Erzählungen.
Ein bläuliches Licht liegt in der Luft, zuckt und verflüchtigt sich, sobald ich genauer hinsehe. Die Konturen der Landschaft um uns herum sind nur schemenhaft erkennbar, noch immer schneit es in dicken Flocken vom Himmel herab.
Es war schön gewesen, dies alles bei Tag zu sehen, doch im Halbdunkel des hereinbrechenden Abends fühlt man sich in eine bedrohlich anmutende Welt oder - positiver ausgedrückt - in ein Märchen versetzt, in dem jede Scheune wie eine Höhle und jeder Bauernhof wie ein Hexenhaus aussieht. Der Zuckerguss auf den Dächern ist da, es fehlen eigentlich nur noch die bunten Lichter im Fenster.
Judith kannte die Gegend aus früheren Jahren und hatte uns versichert, die Unterkünfte seien billig und die Loipen würden früh und regelmäßig gespurt. So hatten wir uns kurz entschlossen zusammengetan und ein paar Sachen gepackt. Der Schwarzwald gehörte uns in diesen vier Tagen, in den Loipen begegnete einem nahezu niemand, und ich für meinen Teil fühle mich trotz allen Ärgers gut erholt.
Es geht eng zu in Armins Toyota. Judith sitzt vorne bei ihm und gibt die Strecke vor. Die beiden sind erst seit kurzem zusammen, und es freut mich für Judith, dass sie offenbar gut miteinander harmonieren, obwohl ich dieser Verbindung anfangs mit gemischten Gefühlen gegenübergestanden habe.
Inzwischen aber denke ich, dass Armin perfekt zu Judith passt. Sie ist ein sehr netter, aber auch komplizierter Mensch, und es ist für ihren Partner nicht einfach, ihrem Wesen gerecht zu werden.
Das Gleiche kann man übrigens über Sara und Tim sagen, die neben mir im Fond sitzen. Wobei ich das nett schon wieder relativieren würde, vielleicht müsste man sie dazu besser kennen. Ihre komplizierte Seite hingegen ist uns inzwischen allzu sehr vertraut.
„Und den wollte Claussen unbedingt im Team haben?“, fragte mich Judith einmal leise, als wir Karotten fürs Abendessen schälten. Tim hatte zunächst versucht, uns seinen Teil der Küchenarbeit zuzuschanzen, und sich schließlich so bös in den Finger geschnitten, dass Sara und Armin ihm im Bad einen Verband anlegen mussten.
„Ist der auf der Arbeit genauso ungeschickt?“
„Im Gegenteil“, sagte ich.
„Meinst du, er verscheißert uns?“
„Ich hab noch nicht rausbekommen, ob es bloß ne Masche ist. Vermutlich schon.“
Tim ist noch relativ neu in meinem Projektteam, trotzdem riss er uns alle schon bei unserem ersten gemeinsamen Auftrag mit seinen Ideen mit. In Sachen Kreativität und Planung ist er mir ein Stück weit voraus, wie ich zugeben muss.
Andererseits ist unsere Kundschaft eher konservativ orientiert, und ich kann mich noch gut daran erinnern, dass Claussen mir in meiner Anfangszeit genau das Experimentieren mit neuen Formen, Anordnungen und Materialien strikt untersagt hatte, wegen dem er Tim derzeit mit Lob überschüttet.
Da nur einer von uns im kommenden Jahr in die Projektleitung aufsteigen wird und Claussen den Wettbewerb zwischen uns bewusst schürt, halte ich für gewöhnlich bewusst ein wenig Abstand zu Tim und trinke nach der Arbeit höchstens mal ein Bier mit ihm.
Als ich ihm kürzlich von meinem geplanten Kurzurlaub erzählte, fragte er spontan, ob er und seine Frau nicht mitkommen könnten. Ich fühlte mich ein bisschen überrumpelt, war aber zugegebenermaßen auch neugierig, mehr über ihn zu erfahren. Also besprach ich mich mit Judith, die keine Einwände hatte, und so waren wir zu fünft losgefahren. Jetzt wünsche ich mir, sie hätte Nein gesagt. Oder ich. Es wäre uns einiges erspart geblieben.
Sara und Tim befinden sich im ehelichen Dauerstreit, seit wir die Fahrt angetreten haben. Womit dieser ursprünglich mal begonnen hat, kann ich nicht mehr sagen, aber er zieht sich durch diese gemeinsamen Tage wie ein roter Faden.
Einen Urlaub mit Judith zu verbringen ist eine gefahrlose Sache, das habe ich schon ein Dutzendmal gemacht. Dies aber ist etwas anderes, und es ist mir peinlich, dass der Vorschlag, Tim und Sara mitzunehmen, ausgerechnet von mir gekommen war.
Seit der Sache beim Frühstück schweigen sie sich nur noch an. Wieder mal eine Kleinigkeit, wieder mal Streit bis aufs Messer. Alle sind sauer, die Stimmung ist im Eimer. Im Stillen beneide ich Judith und Armin um ihr einsilbiges Gespräch über die Straßenverhältnisse.
Ich dagegen sitze neben zwei in Verbohrtheit erstarrten Schaufensterpuppen, und es ist nicht damit zu rechnen, dass während der Heimfahrt noch ein weiteres Wort fallen wird. Aber das ist vielleicht auch besser so.
„Was ist los?“, frage ich, als wir anhalten. Sara und Tim schlafen, und auch ich habe etwas vor mich hingedöst. Es ist noch nicht spät, aber die Dunkelheit und die Schaukelei im Auto machen müde. 19:17 zeigt die Digitaluhr im Armaturenbrett an.
„Wir haben uns verfahren“, antwortet Armin. Er schaltet das Innenlicht an, um selbst einen Blick auf die Karte zu werfen, die Judith auseinandergefaltet hat.
Sara neben mir knurrt unwillig und macht Anstalten, sich im Schlaf an meine Schulter zu schmiegen. Auf der Hinfahrt hätte ich mich dagegen nicht gewehrt, aber inzwischen vermag ihr schönes Gesicht die Tatsache nicht mehr aufzuwiegen, dass sie eine nachtragende Zicke ist. Ich schiebe sie von mir weg, hinüber zu Tim, der hat sie immerhin geheiratet.
Judith und Armin brüten über der Straßenkarte, das Lämpchen über ihren Köpfen verbreitet ein kaltes, weißes Licht. Ich sehe nach draußen. Es ist mittlerweile stockdunkel, und selbst der Schnee auf den Bäumen erscheint nur noch als blaugrauer Schatten.
Anscheinend befinden wir uns auf einer Art Feldweg, denn es sind weder Laternen noch irgendwelche Straßenbegrenzungen zu entdecken. Judith meint, sie habe die Gegend noch nie gesehen, wobei ich mich frage, ob ich in der Dunkelheit meine eigene Heimatstadt erkennen würde.
Sie zeigt auf einen Punkt auf der Karte, wo sie unseren gegenwärtigen Standort vermutet. Laut Armins Schätzung sind wir allerdings ganz woanders. Kurzum, wir haben auch nicht die leiseste Ahnung, wo genau wir uns befinden. Uns wird nichts anderes übrig bleiben, als weiterzufahren und nach Straßenschildern Ausschau zu halten, die auf Orte hinweisen.

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 518 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 189 Seiten
  • Verlag: mandarin-verlag; Auflage: 1 (24. Februar 2013)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B00BL095NG
  • Text-to-Speech (Vorlesemodus): Aktiviert
  • X-Ray:
  • Word Wise: Nicht aktiviert
  • Screenreader: Unterstützt
  • Verbesserter Schriftsatz: Aktiviert
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.3 von 5 Sternen 86 Kundenrezensionen
  • Amazon Bestseller-Rang: #162.310 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop)

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Kundenrezensionen

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am 7. Dezember 2013
Format: Kindle Edition|Verifizierter Kauf
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am 24. März 2013
Format: Kindle Edition|Verifizierter Kauf
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am 4. März 2013
Format: Kindle Edition|Verifizierter Kauf
11 Kommentar| 15 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. Februar 2013
Format: Kindle Edition|Verifizierter Kauf
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am 3. März 2013
Format: Kindle Edition|Verifizierter Kauf
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TOP 500 REZENSENTam 1. März 2013
Format: Kindle Edition|Verifizierter Kauf
11 Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. März 2013
Format: Kindle Edition|Verifizierter Kauf
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am 19. März 2013
Format: Kindle Edition|Verifizierter Kauf
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