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Schwarze Diamanten: Der dritte Fall für Bruno, Chef de police Gebundene Ausgabe – 19. April 2011

4.0 von 5 Sternen 77 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Martin Walker, geboren 1947 in Schottland, ist Schriftsteller, Historiker und politischer Journalist. Er lebt in Washington und im Périgord und war 25 Jahre lang Journalist bei der britischen Tageszeitung ›The Guardian‹. Er ist im Vorstand eines Think Tanks für Topmanager in Washington, den er sieben Jahre präsidierte, und ist außerdem Senior Scholar am Woodrow Wilson Center in Washington DC. Seine ›Bruno‹-Romane erscheinen in fünfzehn Sprachen. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch.


Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
"Schwarze Diamanten" ist die dritte Episode in einer Reihe niedlicher Provinz-Romane, die uns der englische Journalist und Frankreich-Fanatiker Martin Walker jeweils pünktlich zur Sommerszeit unterjubelt. Damit zielt der Autor genau auf die richtige Saison, in denen seine Bruno-Romane zu lesen sind: die warme Jahreszeit macht uns empfänglich für anständige, beschwingte und leichtverdauliche Geschichten die in Gegenden spielen, die in uns Erinnerungen an unbeschwerte Ferien wachrufen.

Daran ist grundsätzlich nichts Schlechtes. Ich habe die ersten beiden Bruno-Romane mit Vergnügen gelesen und den dritten Band mit Vorfreude gekauft. Leider muss ich nach der Lektüre feststellen, dass dem belesenen und kultursinnigen Bildungsbürger Walker bereits jetzt langsam aber sicher die Ideen auszugehen scheinen. Dabei ist ihm mit dem pittoresken Provinzkaff Saint-Denis im Périgord im tiefsten Frankreich eine beschaulich-schöne Kulisse gelungen, die er bedachtsam mit lustigen, skurrilen und doch lebensechten Menschen ausstaffiert hat; Menschen, denen man in den Bruno-Romanen immer wieder gerne begegnet, an deren Geschicken man Anteil nimmt und mit denen man ganz gerne ein bisschen leidet und ihnen noch lieber bei ihnen alltäglichen Verrichtungen über die Schulter schaut - eine Art "Lindenstrasse" in Sichtweite des Atlantiks.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Na ja, schreiben kann er, der Martin Walker mit der beeindruckenden Vita. Allerdings fällt der nunmehr als Paperback erschienene Band 3 stark gegenüber den ersten beiden Bänden ab. Die charmante Idee die Erlebnisse einen Kleinstadtpolizisten im schönen Perigord zu beschreiben, ist im ersten Band vollständig aufgenommen, im zweiten Band zumindest noch vorhanden, verliert sich allerdings stark im dritten Band "Schwarze Diamanten". Den "Trüffelbetrug" löst Bruno so nebenbei. Dass er (der Kleinstadtpolizist!!) aber mit verschiedenen Spitzen des französischen Geheimdienstes chinesischen Menschenhandel aufklärt und versucht, die Hintergründe des französischen Indochinakrieges zu beleuchten, ist schon weit hergeholt. Also: Martin Walker, besinn Dich doch wieder zurück zu dem sympatischen "Flic", der allerdings auch ein wenig weniger Gutmensch, dass heisst, mit typischen menschlichen Fehlern behaftet sein sollte!.
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Von Buchdoktor HALL OF FAME REZENSENTTOP 500 REZENSENT am 23. April 2011
Format: Gebundene Ausgabe
Es ist Spätherbst in Saint-Denis im französischen Périgord, die Zeit, in der Polizeichef Bruno und seine Jagdgenossen auf die Trüffeljagd gehen. Genauer gesagt: meistens finden die Hunde die Trüffel. Mit der Schließung des Sägewerks im Ort, nachdem der Besitzer gegen Umweltauflagen verstoßen hat (mal wieder sind die EU-Vorschriften Schuld), erhält die dörfliche Idylle einen deutlichen Dämpfer. Kurz vor Jahresende verlieren viele Männer im Dorf ihre Arbeit - ausgerechnet kurz vor der Bürgermeisterwahl. Brunos Gelegenheits-Liebhaberin Pamela ist noch rechtzeitig vor der Wahl Mitglied bei den écolos, den Grünen geworden. Ein weiterer écolo ist Guillaume, Sohn des Sägereibesitzers Pons, nach jahrelanger Weltenbummelei gerade in die Heimat zurückgekehrt. Vom Ausgang der Wahl wird Brunos Stelle als lokaler Polizeichef abhängen - und Bruno wäre mit Sicherheit zutiefst geknickt, wenn er für den Beruf Haus, Garten und sein Saint-Denis verlassen müsste.

Als es auf dem Markt von Alvère zu Schiebereien mit Trüffeln schlechter Qualität kommt, schlagen die Wogen im Ort hoch. Der Ruf der Region ist leicht zu schädigen, die großen Pariser Hotels sind als Kunden nur mit ausgesuchter Qualität zu halten. Da die beträchtlichen Gebühren aus dem Trüffelhandel in die Gemeindekasse fließen, brennt die Trüffelfrage den Bewohnern stärker auf den Nägeln als die hohe Politik. Bruno wird als neutraler Trüffelexperte herangezogen; ein Gefallen, den er seinem alten Freund Hercule schuldig ist. Als Hercule tot aufgefunden wird, sieht sich Bruno bei seinen Ermittlungen einem Gewirr an möglichen Motiven gegenüber.
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Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
Zu viele Klischees (Frau-Mann, der gute Polizist, die Franzosen, die Grünen, die Linken, die Résistance, der Algerienkrieg, ...) , zu sehr voraussehbar, ...
Ich habe knapp ein Viertel des Buches gelesen und stosse von Seite zu Seite auf weitere Klischees.

Unzumutbar und unerträglich ist die Figur des Hauptprotagonisten - Superman ist ein Nichts gegenüber Bruno.
Bruno kann alles: kochen, jagen fischen, Trüffel suchen, ... er kennt die Bibel, die klassische Musik, die regionale Geschichte, die nationale Geschichte, ... er ist der perfekte Gastgeber, der perfekte Liebhaber, der perfekte Polizist, der perfekte Tennisspieler, der perfekte Rugbytrainer, ... er schafft in 24 Stunden das, was normale Menschen nicht in einer Woche hinbekommen. Er kennt alles und jeden in einem Umkreis von 100 Kilometern und trifft all diese Leute bei einem einzigen Restaurantbesuch in einem angesagten Lokal, das alle kennen - ausser ihm: ?!?!?!?! - wie geht das denn?
Nachdem ich die beiden ersten Fälle mit einem gewissen Vergnügen gelesen habe, werde ich den dritten wohl nur zu Ende lesen um ein gewisses "return on invest" zu haben. Den vierten und alle weiteren Fälle werde ich mir auf jeden Fall nicht antun.
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