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am 15. Juli 2011
Das erste Buch, das wohl im Hinblick auf die EM 2012 - die ja bekanntlich in Polen und der Ukraine stattfindet - geschrieben wurde, legt die Messlatte für kommende Veröffentlichungen sehr hoch.
Fußballfans wird Thomas Urban durch lesenswerte Beiträge, beispielsweise über Ernst Willimowski, in den WM-Büchern der SZ-WM- Bibliothek bekannt sein und dass er ein Kenner der deutsch-polnischen Geschichte ist, bewies er schon in diversen anderen Publikationen.
Mit seinem aktuellsten Werk betritt er nun absolutes Neuland - über die Fußballbeziehung zwischen Polen und Deutschland hat bisher niemand in einem solchen Umfang geschrieben. Dass auch diese Beziehung eine ganz besondere war und auch immer noch ist, kann man hier nachlesen: In spannenden Kapiteln schreibt er von der wechselhaften Fußball- Geschichte beider Länder, widmet sich noch mal sehr intensiv der Biografie Willimowskis. Besonders interessant wird es, wenn Urban in mehreren Kapiteln die Geschichte des oberschlesischen Industriegebiets, das immer wieder die Staatsangehörigkeit wechseln musste und aus der unter anderem auch Willimowski stammt, aufarbeitet.
Abgerundet wird das Buch durch Kapitel über jüdische Fußballer, die Wasserschlacht von Frankfurt während der WM 1974 (immer noch das große Fußballtrauma der Polen), die sozialistische Völkerfreundschaft zwischen der DDR und Polen sowie einigen Kurzbiografien polnischer Fußballer, die sich in der deutschen Bundesliga durchgesetzt haben.
Allen, die sich für Fußballgeschichte interessieren und sich schon jetzt Hintergrundwissen für die EM aneignen wollen, sei dieses Buch hiermit an Herz gelegt.
Das sehr lesenswerte und kompetente Buch lässt einen die EM mit Spannung und erweitertem Horizont erwarten.
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Thomas Urban ist langjähriger Polen-Korrespondent der Süddeutschen Zeitung, verheiratet mit einer Polin und Sohn von Schlesiendeutschen - und wie Sinkiewicz und Podolski in Bergheim bei Köln aufgewachsen. Das hört sich alles an wie die perfekte Vorbereitung für dieses Buch. Kurz vor der EM in Polen (und der Ukraine) brachte Urban die Fußball-Geschichte in, welch ein Zufall, 11 Kapiteln zu Papier.

Zum Inhalt: Da ist zum einen die Anfangszeit des Fußballs, ausführlich beschrieben am Beispiel schlesischer Vereine und Spiele. Die politischen National-Nickligkeiten auf allen Seiten erzählt Urban nebenbei, doch nicht minder eindrücklich. Die Besatzung bietet die brutalsten Facetten: Die Wehrmacht verbot selbst einfaches Fußballspielen, dafür konnte man bereits in ein KL kommen, in dem einige Fußballer (teils aus anderen Grunden, etwa als Juden) ermordet wurden.
Nach dem Krieg ging das Pendel der Vertreibung oder Zwangseinbürgerung in die andere Richtung. Doch auch später gingen deutsche Polen nach Westen: die Familien Podolski und Klose etwa. Urban erzählt die deutsch-polnische, die schlesische Geschichte ebenso nach wie die weiteren fußballsportlichen Höhepunkte. Ob 1974 (West-)Deutschland Weltmeister geworden wäre, wenn der Platzregen vor dem Spiel gegen Polen nicht gewesen wäre. In der Schlammschlacht verpuffte die Dribbelkunst der eigentlich "besten Mennschaft des Turniers", so Paul Breitner. Die DDR-Auswahl wiederum versetzte 1979 mutmaßlich die Getränke der Polen, um das EM-Qualifikationsspiel zu gewinnen.

Dieses Buch fand ich bei der BPB (Bundeszentrale für politische Bildung) als günstigen Nachdruck. Viereinhalb Sterne.
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am 30. September 2015
Ein Buch, von dem man unbekannte und bereits für viele vergessene Geschichte lernen kann. Es ist meine Meinung nach sehr objektiv geschrieben worden.
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am 22. Juli 2014
......ich finde es ist gut geschrieben und behandelt das Thema Fußball in Bezug auf die polnisch-deutsche Geschichte hervorragend. Gerne wieder!
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am 15. April 2013
Bereits seit einigen Jahren ist Polen EU-Mitglied und zählt inzwischen auch zum Schengen-Raum. Damit ist das Land zwischen Oder und Bug eigentlich ein ganz normaler Nachbar wie Dänemark oder die Niederlande. Aber nur eigentlich. Im Grunde paradox, denn bei näherer Betrachtung verbindet Deutschland und Polen eine lange, gemeinsame Geschichte. So ist es auch im Fußball. Die Wasserschlacht von Frankfurt, womit das legendäre Halbfinalspiel bei der 74er Weltmeisterschaft gemeint ist, gilt in Polen noch heutzutage als eines der größten fußballerischen Traumata. Zu ebenjenen führte bei manchem wechselwilligen Spieler die - diesem Wunsch gegenüber - oftmals ablehnende Haltung der Regierung in Warschau in den 1980er Jahren. Dies bekamen u.a. auch die jeweils handelnden Personen beim 1. FC Köln zu spüren.
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am 21. Januar 2012
Das Buch "Schwarze Adler, weiße Adler: Deutsche und polnische Fußballer im Räderwerk der Politik" habe ich aufgrund einer Rezension der Neuen OZ, die sehr positiv ausfiel, gekauft und verschenkt. Da ich auch noch keine Rückmeldung, weder positiv noch negativ, bekommen habe, kann ich keine Aussage zum Buch treffen.
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