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Schumanns Schatten: Variationen über mehrere Personen Roman Taschenbuch – 1. November 1998

4.7 von 5 Sternen 11 Kundenrezensionen

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Nervenheilanstalt Endenich bei Bonn: Der Patient tobt, beschimpft und bespuckt seinen Wärter Klingelfeld, diese treue Seele, die eigens für sein Wohlergehen abgestellt wurde. Musik hört er nicht mehr, dafür Stimmen. "Wie hat sich seine arme Frau mit ihm plagen müssen". Die täglichen Klistiere, sinnlose Quälerei gegen eine sinnlose Krankheit. Wir schreiben das Jahr 1854. Es geht dem Ende zu. Robert Schumann hat noch zwei Jahre zu leben.

Diese wie ein Buch ins Buch eingeschobenen Endenich-Szenen sind eine einzige Tour de force. Härtling, inzwischen ein Spezialist für ganz eigene, hocheinfühlsame "Roman-Biographien", kam über seine Romane Schubert und Hölderlin auf Schumanns Spur. Hatte dieser die beiden doch glühend verehrt.

Zart wie ein Aquarellist breitet Härtling das Leben des -- 1810 in Zwickau geborenen -- genialen, oft verwirrten, aber auch verwirrenden Komponisten vor dem Leser aus. Dabei entsteht weit mehr als nur Biographisches. Da ist der frühe, rätselhafte Freitod der Schwester Emilie, der wie ein Beilhieb die Familie zerstört. Der Vater geht daran zugrunde. In Schumann jedoch scheint der Schmerz einen Kreativschub ausgelöst zu haben. Nach ungeliebtem Jurastudium und Reisen zu Wagner und Heine nimmt er bei dem berühmten Klavierlehrer Wieck in Leipzig Unterricht. Wiecks Tochter Clara ist zu diesem Zeitpunkt neun Jahre alt.

Seine ersten Kompositionen, die "Abegg-Variationen" und "Papillons" erscheinen. Frauen fühlen sich angezogen von Schumann, er bleibt ihnen gegenüber seltsam sprachlos, stammelnd. Am Klavier kann er das Nichtgesagte ausdrücken. Eine jedoch liebt er, wird ihr hörig. Lange vor Clara. Sie ist Schumanns Schicksal.

Am Schluß bedankt sich Peter Härtling bei Clara Haskil: "Sie spielte vor mehr als vierzig Jahren in Stuttgart Schumanns Klavierkonzert in a-Moll. Es klingt in meinem Gedächtnis weiter bis auf den Tag." Und führte zu diesem wunderschönen Buch. --Ravi Unger

Pressestimmen

"Ein höchst einfühlsames, atmosphärisch dichtes, bisweilen leicht melancholisches Porträt." (Peter Mohr im "General-Anzeiger", Bonn) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Das Buch ist empfehlenswert. Viele Details seiner Gedankenwelt und seiner Briefe werden preisgegeben. Liebevolle Beschreibung eines geistig Kranken. Ein Buchtipp nicht nur für Musikfans.
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Von Uwe Lass am 28. April 2014
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
das ist ein Roman- keine Biografie- auch wenn sich das Metier zwangsläufig vermischen muss.
Will man Verständnis für die dunklen Seiten in Roberts und Claras Biografien haben, genügt diese Lektüre nicht. Sie bringt aber durchaus neue Erkenntnisse und sie bewegt- das ist ihr Verdienst.
Sonst ist eigentlich schon alles in den Rezensionen gesagt.
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Format: Taschenbuch
Es ist kein völlig neues Schumann-Bild, das Peter Härtling in seiner Romanbiographie zeichnet. Und doch ist es ein Buch, das eigenständig erzählt und gewichtet, das anders ist als "bloße" Biographien. Obwohl nicht in der Ich-Form geschrieben, wagt und fühlt sich Härtling sehr tief in das Seelenleben dieses zerrissenen Musikers hinein. Der relativ frühe Tod des Vaters, einem erfolgreichen Buchhändler, und eine Überdosis an obsessiver, distanzloser Jean-Paul-Lektüre scheinen zu Schumanns tiefer, oft stummer Melancholie nicht wenig beigetragen zu haben. Die Haltlosigkeit des manisch saufenden und in Leipzig Frauen nachstellenden Studenten Schumanns kommt krass wie nie zuvor zum Vorschein.
Implizit transportiert "Schumanns Schatten" auch eine sympathische Kritik des Virtuosenkultes: Der Klavierlehrer Friedrich Wieck, bei dem Schumann Unterricht nahm und bei dem er seine spätere Frau Clara kennenlernte, erscheint als selbstsüchtiger, seelenloser Zirkusdompteur; so etwa stellt man sich heute auch Lang Langs Vater vor. Schumann selbst verstümmelte sich mit extremen Fingerübungen (er band dabei den 4. Finger fest!) seine linke Hand, was ihn zwang, auf eine Virtuosenlaufbahn zu verzichten und sich ganz aufs Komponieren und auf das literarische Schreiben über Musik zu verlegen - fast wirkt es wie ein bewusstes Kalkül. Wie kühn, überschwenglich und reich diese Musik dann wurde, das glaubt man in dieser Prosa förmlich zu hören. Höchste Bewunderung nötigt es einem ab, wie Härtling die Liebe zwischen Clara Wieck und Robert Schumann in ihrem Auf und Ab zeichnet.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Toller Roman mit biografischen Fakten zu Schumanns Schicksal. Toll und unterhaltsam geschrieben. Für alle, die Schumann lieben und ihn kennen lernen möchten.
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Format: Taschenbuch
Schumanns Schatten
Peter Härtling beschreibt in zwei immer wieder gegeneinander unterbrochenen Erzählsträngen das Leben von Robert Schuhmann.
Der eine Strang ist das sich leicht entwickelnde Leben des jungen Schumann, der andere erzählt in zunehmender Dichte wie sich seine Krankheit fort entwickelt und wie es schlechter und schwieriger für den Patienten wird.
Die Entwicklung einer Freundschaft, Liebe, Problematik, schließlich Verbindung mit Clara Wieck, einer einzigartigen Pianistin, die er schließlich zur Frau wählt und die ihn sein Leben begleitet und ihm vielfach das Überleben sichert, ist der schöne, große, lange Hauptpart dieses Buches.
Die Krankheit, eine schon in frühen Jahren zugezogene Geschlechtskrankheit, erinnert heute, in den Zeiten von Aids, eindringlich an die Beschränkungen der medizinischen Kunst. Genau wird der Krankheitsverlauf beschrieben. Es ist bedrückend zu erkennen, wie gering das Wissen der Ärzte vor 150 Jahren war und ernüchternd zu lesen wie ihre Therapien und Maßnahmen eingesetzt wurden.
Eine ungewöhnliche Biografie, die viel über den Musiker Schumann sagt, ihn aber von seiner menschlichen Seite analysiert und nicht so sehr die musikwissenschaftliche Brille trägt. Man kann sehr leicht in einen Bann gezogen werden, der einen das Buch nicht mehr so sehr als Lebensgeschichte, sondern beinahe als Krimi erscheinen lässt.
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Format: Taschenbuch
Schumanns Schatten
Peter Härtling beschreibt in zwei immer wieder gegeneinander unterbrochenen Erzählsträngen das Leben von Robert Schuhmann.
Der eine Strang ist das sich leicht entwickelnde Leben des jungen Schumann, der andere erzählt in zunehmender Dichte wie sich seine Krankheit fort entwickelt und wie es schlechter und schwieriger für den Patienten wird.
Die Entwicklung einer Freundschaft, Liebe, Problematik, schließlich Verbindung mit Clara Wieck, einer einzigartigen Pianistin, die er schließlich zur Frau wählt und die ihn sein Leben begleitet und ihm vielfach das Überleben sichert, ist der schöne, große, lange Hauptpart dieses Buches.
Die Krankheit, eine schon in frühen Jahren zugezogene Geschlechtskrankheit, erinnert heute, in den Zeiten von Aids, eindringlich an die Beschränkungen der medizinischen Kunst. Genau wird der Krankheitsverlauf beschrieben. Es ist bedrückend zu erkennen, wie gering das Wissen der Ärzte vor 150 Jahren war und ernüchternd zu lesen wie ihre Therapien und Maßnahmen eingesetzt wurden.
Eine ungewöhnliche Biografie, die viel über den Musiker Schumann sagt, ihn aber von seiner menschlichen Seite analysiert und nicht so sehr die musikwissenschaftliche Brille trägt. Man kann sehr leicht in einen Bann gezogen werden, der einen das Buch nicht mehr so sehr als Lebensgeschichte, sondern beinahe als Krimi erscheinen lässt.
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