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Schuld und Sühne: Roman in sechs Teilen mit einem Epilog Gebundene Ausgabe – 15. Januar 2006

4.5 von 5 Sternen 170 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Rezension

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Schuld und Sühne
OT Prestuplenie i nakazanie OA 1866 DE 1882 (unter dem Titel Raskolnikow)Form Roman Epoche Realismus
Schuld und Sühne ist der erste von Fjodor Dostojewskis großen Romanen und vielleicht sein bekanntestes Werk. Die spannende Kriminalhandlung, die harmonische Komposition und die psychologisch brisanten Charaktere machen den Text zu einem Höhepunkt realistischer Erzählkunst.
Entstehung: Dostojewski arbeitete an Schuld und Sühne seit Sommer 1865. Den frühen Entwürfen zufolge war eigentlich der Trinker Marmeladow, eine spätere Nebenfigur, als Held vorgesehen, bevor die Geschichte eines Studenten, der zum Mörder wird, in den Mittelpunkt des Interesses rückte und dem Roman eine völlig neue Richtung gab.
Inhalt: Der junge Habenichts Rodion Raskolnikow tötet eine alte Pfandleiherin und ist gezwungen, auch ihre Schwester zu erschlagen, um das Verbrechen zu vertuschen. Zur Tat treibt ihn einerseits die blanke Not, andererseits seine Weltanschauung: Er rechnet sich vor, die Alte sei für niemanden von Nutzen, »nicht besser als eine Laus«, und ihr Geld wäre anderswo sinnvoller angelegt. Außerdem möchte sich Raskolnikow selbst beweisen, dass er wie die großen Männer der Weltgeschichte im Stande ist, um eines großen Zieles willen Menschenleben zu opfern. Da es seiner Überzeugung nach keinen Gott gibt, ist alles erlaubt, was sich logisch begründen lässt. Nach dem Mord allerdings setzen ihm der scharfsinnige Untersuchungsrichter Porfiri Petrowitsch und vor allem sein eigenes Gewissen zu. Raskolnikow wird von Fieberträumen verfolgt und siecht dahin, bis ihn Sonja, eine junge Frau, die ihre heruntergekommene Familie als Prostituierte ernährt, durch ihre Liebe und ihren Glauben auf den rechten Weg zurückführt. Sie liest ihm aus der Bibel von der Auferstehung des Lazarus vor und bewegt ihn, seine eigene, spirituelle Auferstehung in Angriff zu nehmen: Raskolnikow gesteht die Tat und büßt seine Schuld in Sibirien. Darin, dass sein Held dem Druck seines Gewissens nicht standhält, liegt Dostojewskis eigenwilliger Gottesbeweis und darin liegt auch seine Kritik an den atheistischen Gesellschaftstheorien, die zu seiner Zeit in Mode waren.
Struktur: Die Ereignisse sind so angeordnet, dass der Mord bereits im ersten der sechs Teile geschildert wird, während der Prozess der Läuterung die nächsten fünf Teile einnimmt; die biblische Lazarus-Episode dient dabei als Leitbild. Der Held ist von Charakteren umgeben, die helle und dunkle Fassetten seines eigenen Charakters symbolisieren: Sonja und dem treuen Freund Rasumichin stehen der perfide Kleinbürger Luschin und der moralisch verkommene Swidrigailow gegenüber. Auch die einzelnen Figuren sind nach dem Kontrastprinzip und gerade deshalb so spannungsvoll konzipiert: Raskolnikow ist ein widerwilliger Mörder, Sonja eine ehrbare Prostituierte und Porfiri Petrowitsch will den Studenten zwar überführen, zeigt ihm gegenüber aber auch väterliches Verantwortungsbewusstsein.
Wirkung: Ein russischer Kritiker, der in Raskolnikows nihilistischen Thesen seine eigenen wiedererkannte, soll bei der Lektüre in Tränen ausgebrochen sein. Schuld und Sühne fand in ganz Europa großen Widerhall. Im Zuge eines immer größer werdenden Interesses an Psychologie rühmte man an dem Roman besonders die glaubwürdige Darstellung pathologischer Zustände. Direkt unter seinem Einfluss stehen z. B. Mit dem Augen des Westens (1911) von Joseph R Conrad sowie Leviathan (1929) von Julien R Green. Der Text ist in ungezählte Sprachen übersetzt, dramatisiert, als Oper inszeniert und vielfach verfilmt worden. Er könnte das international populärste Werk der russischen Literatur überhaupt sein. N. S. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Der Verlag über das Buch

Das Taschenbuch ist mit einem hochwertigen Flexocover ausgestattet. Aufwändig produziert mit einer Glanzfolien-Kaschierung und veredelt durch Reliefprägung. Das Vorsatzpapier entspricht der Cover-Motivfarbe. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
Dostojewski liefert hier eine spannende und psychologisch perfekt konstruierte Geschichte über einen vermeintlich perfekten Mörder, der vor der Polizei und, viel wichtiger, vor seinem eigenen Gewissen auf der Flucht ist. Der Held, Rodion Raskolnikow, ein verarmter Student, hat eine alte Frau ermordet, um an ihr Geld - sie ist Wucherin - heranzukommen. Er hat die Tat perfekt geplant und sich eine wohldurchdachte Rechtfertigung ausgedacht, um sein Gewissen zu beruhigen. Aber es funktioniert nicht alles wie geplant...
Die Geschichte ist packend, der Held gehört zu den lebendigsten Figuren, die die Literatur zu bieten hat und sein Innenleben ist beklemmend gut geschildert. Darüber hinaus ist das Setting - St. Petersburg - großartig und sehr atmosphärisch beschrieben. Dieses Buch gehört zur Weltliteratur, es läßt einen nicht mehr los.
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Format: Taschenbuch
Mit diesem Buch gelingt es Dostojewski, dem Leser einen tiefen Einblick in die Psyche eines anderen Menschen zu gewähren. Durch seine detaillierte Beschreibung der äußeren Lebensumstände, Beobachtungen und Gedankengänge der Hauptfigur, kann man die Entwicklung derselben nicht nur nachvollziehen, sondern sogar "erleben". Gerade dadurch, dass diese Entwicklung sehr extrem ist und schließlich nicht nur zu mehreren Morden, sondern auch in dem Wunsch zur Sühne sowie tief empfundener Liebe führt, gewinnt dieses Buch an Tiefe und Spannung. Dostojewski schafft es, trotz dieser extremen Entwicklung, dem Leser diesen Menschen näher zu bringen, ja sogar ihn zu verstehen. Diese Art den Leser die inneren Prozesse eines anderen Menschen erlebbar zu machen, habe ich bisher sonst nur bei Hermann Hesse gefunden.
Des Weiteren merkt man diesem Buch sein Alter kaum an, da die Sprache des Buches nicht antiquiert wirkt.
Lediglich die Fülle an russischen Namen und Spitznamen macht es dem Leser nicht leicht die Personen zuzuordnen, weswegen ich empfehlen würde das Buch ohne große Unterbrechungen durchzulesen oder sich Namensnotizen zu machen.
Für mich ist diese Buch eine große Bereicherung gewesen. Ich habe es genossen, mit diesem Buch eine geistige Reise in die Psyche eines Menschen zu machen, welche fast das gesamte Spektrum der menschlichen Gefühle umfasste. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
Rodion Raskolnikow ist nicht nur ein Doppelmörder aus Habgier und Selbstüberschätzung, er zeigt auch keinerlei Reue. Er ist wehleidig, wankelmütig und mitleidlos gegen andere. Wie kann man am Schicksal einer solchen Figur Anteil nehmen über Hunderte von Seiten? Genau darin, Empathie selbst für einen solchen Mistkerl zu erzeugen, besteht die große Kunst Dostojewskis. Man will, dass der Mörder überführt wird - und hofft doch, dass er davonkommt. Man fühlt sich abgestoßen von seinen Gedanken und Taten, von seiner Antriebslosigkeit und Weinerlichkeit und erkennt sich doch allzu oft selbst. Um Sühne geht es vordergründig; in Wahrheit wünscht man sich, dass Erlösung immer möglich ist, egal, was man getan hat. Denn das Scheißgefühl, etwas auf dem Kerbholz zu haben und sich vor den Folgen zu fürchten, kennt nun mal jeder. Die (Er-)Lösung, die hier angeboten wird, ist sicher nicht nach jedermanns Geschmack, aber stellt doch insgesamt zufrieden. Und kann man der Geschichte selbst nichts abgewinnen, allein die Sprachgewalt dieses Weltklassikers ist fünf Sterne wert.
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Format: Taschenbuch
Für Raskolnikov ist die Antwort auf diese Frage klar: ja. Er, ein mittelloser, aber hochbegabter Student, eingepfercht in der düsteren, "sargartigen" Enge seines Zimmers, entwickelt eine wahnwitzige Genietheorie. Da er sich selbst, nach dieser Theorie, für ein Genie hält, gibt er sich selbst die Erlaubnis, seine Pfandleiherin, die "nur" eine Laus wäre, zu ermorden. Mit dem Geld, welches er ihr rauben will, könnte er sein Studium fortsetzen - doch dem geneigten Leser wird schnell klar, dass es ihm im Grunde um viel mehr geht, hauptsächlich um Selbstbestätigung. Trotz sämtlicher Zweifel macht er sich mit einer Axt auf den Weg zu der "Alten", mit der Absicht, sie zu töten. Doch der Mord, den er vorher einige Male im Kopf "vorgeplant" hat, verläuft anders als er denkt; nur mit Mühe kann er unbemerkt entkommen. Raskolnikov hat also, könnte man meinen, das perfekte Verbrechen begangen. Doch ausgerechnet das eigene Gewissen macht ihm einen Strich durch die Rechnung... Das besondere an diesem gar nicht verstaubten Klassiker ist meiner Meinung nach seine Vielschichtigkeit. Der erste Teil, in dem Raskolnikov den folgenschweren Doppelmord begeht, ist unglaublich spannend; teilweise ist mir beim Lesen fast das Herz stehen geblieben. Die folgenden Teile, in denen Raskolnikov im Fieberwahn liegt, lesen sich auch sehr... verzerrt, als wäre man selbst in einem Delirium gefangen. In den restlichen Teilen dagegen wird man förmlich überschwemmt mit klugen Gedanken und Fragen philosophischer Natur, die sich der ein oder andere sicher schon einmal selbst gestellt hat. Nach dem Genuss dieses Buches muss ich wirklich sagen, dass kein anderes Buch mich jemals so sehr zum nachdenken angeregt hat, wie "Schuld und Sühne". Meiner Meinung nach sollte jeder dieses Buch (mindestens!) einmal gelesen haben, denn es wühlt Fragen auf, die im Grunde die ganze Menschheit und ihr Verhältnis zueinander betreffen.
1 Kommentar 19 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
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