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Schtonk! 2000

Der Redakteur Willié startet den Coup seines Lebens: Bei einem Kameradschaftsabend? trifft er den Kunsthändler Dr. Knobel, der gerade ein geheimes Tagebuch des Führers fertiggestellt hat. Eine Zeitung zahlt jeden Preis, um die Geschichte endlich umschreiben zu können.

Laufzeit:
1 Stunde, 46 Minuten

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Details zu diesem Titel

Genre Komödie
Regie Dietl, Helmut
Studio Westdeutscher Rundfunk (WDR)
Altersfreigabe Freigegeben ab 6 Jahren
Rechte nach dem Kauf Sofort streamen Details
Format Amazon Video Streaming

Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: DVD Verifizierter Kauf
Zu diesem großartigen Film haben sich schon viele Vorrezensenten treffend und ergiebig geäussert, eine der besten deutschen Komödien der letzten Jahre - in allen Rollen absolut brilliant besetzt und zu Recht mit einer Oscar-Nominierung gekrönt. Der Film hat das Zeug zum Klassiker.

Dass der Film zugleich auch eine der teuersten Produktionen seiner Zeit war, sieht man ihm ebenfalls in fast jeder Einstellung an - sinnigerweise wurde daher als Format auch Cinemascope gewählt und so konnte sich die Kamera Xaver Schwarzenbergers in all den üppigen Bühnenbildern und Aussensets richtig austoben.

Leider bleibt davon auf dieser DVD von Eurovideo nicht viel übrig - sie wird zwar als "Widescreen" angepriesen, das Bildseitenverhältnis sollte bei diesem Film jedoch 2,35:1 sein und nicht 1,85:1. Das bedeutet wieder einmal, dass der Käufer hier für einen beschnittenen Film zahlt, bei welchem ein beträchtlicher (wie wahr!) Teil des Bildmaterials einfach wegfällt. Warum das so sein muss, ist mir schleierhaft - wahrscheinlich ein halbherziger Versuch, sich irgendwo zwischen 4:3 und echtem Breitbild zu treffen.

Fazit: Ein toller Film auf einer unzureichenden DVD - in heutiger Zeit, wo Breitbildfernseher die Oberhand gewinnen absolut inakzeptabel. Ich fordere eindringlich eine Neuauflage dieses Klassikers!
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Format: DVD Verifizierter Kauf
Ich studierte noch, als dem STERN das unvergeßliche Malheur passierte, das "Schtonk" zugrunde liegt, die originale Ausgabe habe ich heute noch und wohlige Schauer über die Verletzbarkeit medialer Platzhirsche tröstet mich auch heute noch. Immer noch nicht weiß ich was unterhaltsamer war: Herrman Willié in "Schtonk" (hinreißend gespielt von Götz George) oder der echte Gerd Heidemann, der nach dem STERN-Debakel seinen Hut nehmen mußte und zur tragischen Figur wurde. Von diesem Monsterflop hat sich der STERN (im Film logischerweise der "STAR") niemals erholt. Veronica Ferres als dummgeile Landpartie, die sich an Uwe Ochsenknecht schmeißt um dem Alltagsleben zu entfliehen: das ist einfach nur genial und sie kommt bei einer ähnlichen Rolle wie z.B. bei "Rossini" bei weitem nicht an die "Schtonk"-Leistung heran. Unvergeßlich bereits die Einleitung: Berlin wird zerbombt und Zarah Leander singt passenderweise "Davon geht die Welt nicht unter". Natürlich nicht. Berlin bleibt ja bis heute Reich... Das Schärfste an diesem Film bleibt in der Einleitungssequenz der Dialog: "Der Führer brennt nicht", nachdem ein verblödeter SS-Mann versucht, den toten Adolf mit einem Streichholz in Brand zu setzen. Aber der STERN war in seiner unfreiwilligen Realsatire auch nicht schlecht. Redet da jemand von Fiktion? Quatsch! Man kann es nicht mehr unterscheiden.
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Format: DVD
Der Film, um den es hier geht, ist klasse. Ich habe ihn seinerzeit im Kino gesehen und er hat bis heute nichts von seinem Witz verloren. Die erstklassige Darstellerriege trägt das ihrige dazu bei.
Leider ist die Umsetzung auf DVD dermaßen übel geraten, daß man jedem Interessierten nur raten kann: abwarten, bis eine Neuauflage kommt (falls sie kommt). Das Bild ist sagenhaft unscharf, so daß man sich wieder zurück zur alten Röhrenglotze sehnt, die derartige Mängel gnädig ignoriert. Für mich ist so etwas um so unterverständlicher, als ich wesentlich ältere Filme auf DVD besitze, die um Welten besser dargestellt werden.
Ebenso störend ist die nicht anamorphe Formatwiedergabe, was aber auch schon oben erwähnt wurde.
Insgesamt sehe ich solche DVD's als Betrug am Kunden, da vorsätzlich ein minderwertiges Produkt erzeugt und geliefert wird, obwohl technisch weit Besseres möglich wäre.
Leider handelt es sich bei dieser DVD um keinen Einzelfall.
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Format: DVD
Helmut Dietl gelang mit SCHTONK ein würdiges Denkmal für die Tagebücher-Affäre des Stern, und zwar in der einzig angemessenen Weise: Als Satire.

Völlig überzogen, jedoch ohne ins Klamaukhafte zu wechseln, erzählt er die Geschichte eines ehrgeizigen aber irgendwie unfähigen Journalisten (Götz George), der über die Verbindungen der Nichte Görings (Christiane Hörbiger) von einem Fälscher (Uwe Ochsenknecht) mehrere in völlig lächerlicher Weise gefälschte angebliche Hitler-Tagebücher in die Hände bekommt und hier den größten Coup seines Reporterlebens vermutet. Er überzeugt sein Magazin (das hier HH-Press heißt - ha ha) und kommt inmitten der mit der Veröffentlichung einhergehenden Feierlichkeiten durch ein Gutachten des Bundeskriminalamtes zu Fall, das besagt, dass das verwendete Papier eindeutig aus der Nachkriegszeit stammt.

Dieses Meisterwerk ist durch und durch bösartig. Das meiste Fett bekommen natürlich die Medien weg, als dass sie mehr oder weniger blind und süchtig nach der Jahrhundert-Story sehenden Auges in die Katastrophe streben, genau wie es beim Stern damals geschah. Gewinnstreben, Profilierungssucht, Eitelkeiten und Sensationsgier werden von Dietl gnadenlos offengelegt.
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