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Schreckens Männer: Versuch über den radikalen Verlierer (edition suhrkamp) Broschiert – 27. März 2006

4.3 von 5 Sternen 18 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Hans Magnus Enzensberger wurde 1929 in Kaufbeuren geboren. Als Lyriker, Essayist, Biograph, Herausgeber und Übersetzer ist er einer der einflussreichsten und weltweit bekanntesten deutschen Intellektuellen.


Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Broschiert
Enzensbergers Essay sorgt für Aufregung! Es sind ja auch spannende Fragen, die der Publizist zu beantworten versucht: Warum laufen Menschen Amok? Warum sprengen sich so viele junge Leute mit Begeisterung in die Luft, um sich und möglichst viele andere Menschen in den Tod zu reißen? Woher kommt diese Verachtung für das Leben und die damit einhergehende Todessehnsucht?

Im ersten Teil des Essays "Schreckens Männer - Versuch über den radikalen Verlierer" bezeichnet Enzensberger diese Kategorie Mensch als radikalen Verlierer. Dieser zeichne sich durch "Todeswunsch und Größenwahn" aus und sei nicht in der Lage, die Schuld für seine missliche Lage bei sich selbst zu suchen, so dass er immer andere für sein Leid verantwortlich mache (14). Berühmt-berüchtigte "Verlierer-Heimat[en]" (19) seien der Nationalsozialismus sowie der Kommunismus.

Im zweiten Teil analysiert Enzensberger das Verliererkollektiv, welches heute die größte Bedrohung für den Weltfrieden darstellt: den Islam. "Seitdem existiert nur noch eine gewaltbereite Bewegung, die in der Lage ist, global vorzugehen. Das ist der Islamismus" (25). Hier fänden sich alle Charakteristika, die den radikalen Verlierer auszeichnen: Größenwahn (durch den Koran bedingt), eine Herabsetzung des Diesseits zu Gunsten des Jenseits, das sich Gefallen in der Opferrolle und, damit verbunden, die Überzeugung, andere seien für den Niedergang der arabischen Welt in den vergangenen 800 Jahren verantwortlich (Juden, Amerikaner, Kapitalisten, Ungläubige).
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Format: Broschiert Verifizierter Kauf
Hans Magnus Enzensberger hat sich seit Ende der fünfziger Jahre immer wieder in die politische, philosophische und literarische Diskussion in Deutschland eingemischt. Er gehörte zu den Gründern wichtiger Zeitschriften wie dem "Kursbuch" oder "Transatlantik", hat selbst zahllose Essay- und Gedichtbände veröffentlicht.

Wenn er jetzt in einer erheblich erweiterten Fassung eines zunächst im November 2005 im SPIEGEL erschienenen Essays zu den Diskussionen über islamistischen Terrors und Gewalt Stellung nimmt, erwartet man eine Sicht der Dinge, erwartet man Argumente und Hinweise, wie sie vorher so noch nicht in der Debatte zu hören oder zu lesen waren.

Und Enzensberger gelingt es tatsächlich in "SchreckensMänner. Versuch über den radikalen Verlierer" ein ganz eigenes Bild von Menschen zu zeichnen, an deren Entwicklungsende der Amoklauf oder das Selbstmordattentat steht.

Das ist sehr aufschlussreich und zeigt durch historische Parallelen (Hitler z.B.), daß das Phänomen nicht neu ist. Wenn der radikale Verlierer sich vergesellschaftet, eine Verliererheimat findet, dann potenziert sich die destruktive Energie, oft in einer jener zahllosen, sich Befreiungsbewegung nennenden Gruppen auf der Welt, denen es doch am Ende nur um ihre eigene Macht/Ohnmacht geht oder ging.

"Seitdem existiert nur noch eine einzige gewaltbereite Bewegung, die in der Lage ist, global vorzugehen. Das ist der Islamismus." (25)

Enzensberger beschreibt in der Folge den Niedergang der islamischen Gesellschaft seit dem Mittelalter und zitiert den "Arab Human Development Report" der UN, wo, von islamischen Wissenschaftlern erforscht, den islamischen Staaten ein trauriges Zeugnis ausgestellt wird.
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Format: Broschiert Verifizierter Kauf
Alle Zivilisation gründet sich auf Beständigkeit. Wenn diese Zivilisation aber Verlierer hervorbringt, so stellen diese nicht selten die Zivilisation selbst radikal in Frage.
Besonders häufig bringt die Ideologie des Islam junge Männer hervor, die all das real existierende mit ihrem Vernichtungswillen radikal in Frage zu stellen, bereit sind.
Wie verhalten sich die Vernichtungsimpulse dieser "Schreckensmänner" zu der sie umgebenden Zivilisation? Worauf gründet sich ihre Agression? Wie ist ihre Ideologie?
Fragen, auf die Hans Magnus Enzensberger eine Antwort sucht - und sie schließlich auch gibt.

Ein notwendiges und ein mutiges Buch, das gelesen werden sollte!
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Format: Broschiert
Wettbewerb, Kapitalismus und Globalisierung: nicht jeder kann in diesem System mithalten. Doch als Verlierer nimmt Enzensberger nur die Angehörigen jener Splittergruppe unter die Lupe, die über kein Selbstbewusstsein verfügen und sich selbst als Verlierer wähnen. Verfolgt von ihren Versagensängsten, fürchten sie sich vor nichts so sehr wie vor dem selbstmörderischen Urteil, das sie gegen sich selbst zu fällen bereit sind. Darum lenken sie die unreflektierte Vorstellung von Schuld und Scheitern auf ihre Mitmenschen.
Radikale Verlierer, warnt Enzensberger aus gutem Grund, sind lebende Zeitbomben, die jeden Augenblick explodieren können: vom Amok laufenden Familienvater bis zum Al-Quaida-Attentäter.
Beiläufig erwähnt Enzensberger, dass es sich bei den radikalen Verlierern fast ausschließlich um Männer handelt. Denn es geht um den Verlust von Macht; einer Macht, die unauflösbar mit dem Gesellschaftsbild von Männlichkeit verknüpft scheint und so die "imaginäre Fallhöhe" des radikalen Verlierers bestimmt. Viele Worte sind es allerdings nicht, die Enzensberger um die fragwürdige Konstruktion von Männlichkeit verliert. Das ist schade, denn genau das wäre das Interessante an dem Thema, in dem sich individuell-psychologische und gesellschaftspolitische Erklärungs- und Lösungsansätze vereinen.
Enzensberger, der sich nach dem Einmarsch der US-Truppen in den Irak als glühender Kriegsbefürworter bekannt hatte, schwankt dabei selbst unentschlossen hin und her. Sind es die turbokapitalistischen Rahmenbedingungen der Globalisierung, an denen gedreht werden muss, um das Problem anzugehen?
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