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Der Schneider von Panama Taschenbuch – 1999

2.8 von 5 Sternen 22 Kundenrezensionen

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Kindle Edition
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Taschenbuch, 1999
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Produktinformation

Produktbeschreibungen

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John le Carré, der größte Schriftsteller von Spionageromanen während des Kalten Krieges, fährt auch nach der Ära des Eisernen Vorhangs fort, ein Genre zu formen, zu dessen Perfektionierung er wesentlich beitrug. Der klassische Spionageroman war quasi eine Geschichte der Guten (England, Vereinigte Staaten) gegen die Bösen (Nazi-Deutschland, Sowjetunion), in der das Gute mehr oder weniger siegreich war. Der Schneider von Panama ist etwas ganz anderes: Ein Spionageroman ohne Spione, in dem die Bösen die meiste Anerkennung ernten. Es ist außerdem eine boshaft lustige Satire.

Der Roman spielt in Panama, wo eine Verschwörung im Gange ist, um den Panama-Vertrag zunichte zu machen, der die Kontrolle über den Panamakanal den Panamaern 1999 zurückgeben würde. Im Zentrum der Ereignisse steht Harry Pendel, der Schneider aus dem Titel. Er wird gezwungen, für den britischen Geheimdienst zu arbeiten und heckt eine linksgerichtete Bewegung mit der Zielsetzung aus, das amerikanische Militär zu ködern, die schmutzige Arbeit zu tun -- nämlich Panama à la 1989 zu besetzen und den Vertrag für null und nichtig zu erklären. Angefangen von den Charakteren bis hin zum Schauplatz hat es le Carré erfolgreich geschafft, neue Parameter für ein altes Genre zu setzen.

Klappentext

In Panama bahnt sich eine Verschwörung an, um den Panama-Vertrag zunichte zu machen. Dieser sieht vor, die Kontrolle über den Kanal 1999 den Panamaern zu überlassen. Der gutmütige Herrenschneider Harry Pendel wird von dem britischen Spion Andy Osnard gezwungen, für den Geheimdienst zu arbeiten. Er soll das amerikanische Militär ködern, die schmutzige Arbeit zu tun - nämlich Panama wie 1989 zu besetzen und den Vertrag für null und nichtig zu erklären. Pendel verfolgt jedoch ein ganz anderes Ziel. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe.

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Hörkassette
Harry Pendel ist ein durch Fehlinvestitionen hochverschuldeter Herrenschneider in Panama City. Pendel ist bekannt in der Oberschicht und seine Frau ist die Chefsekretärin von Ernie Delgado, dem Vorsitzenden der Kanalkommission. Harry Pendel ist somit das perfekte Opfer für Andy Osnard, der für den britischen Geheimdienst arbeitet und Pendels eher unrühmliche Vergangenheit kennt. Er erpresst Pendel für England zu spionieren und weitere Agenten anzuwerben, als Gegenleistung will er dessen Geldprobleme beheben.
Von den Umständen dazu gezwungen sieht sich Harry nur mit sehr viel Phatasie und Kreativität dazu in der Lage, Osnars Wünsche zu erfüllen. Er wird ein Meister des positiven Hörens. Dabei werden den Leuten gewisse Worte in den Mund gelegt, die sie vielleicht gesagt hätten, wenn sie ihnen zum richtigen Zeitpunkt eingefallen wären. Pendel greift die Fäden aus der Luft, verwebt sie und schneiderte Anzüge daraus, die der Realität perfekt passen.

Diese Geschichte hat drei Aspekte:
Jimmy Carter handelte 1977 mit General Omar Torrijos Verträge aus, nach denen der Kanal am 31. Dezember 1999 an Panama übergeben werden sollte. Das Buch "Der Schneider von Panama" erschien noch vor diesem Zeitpunkt, nämlich 1999 und spielt mit den Rückgabeängsten bezüglich dieser wichtigen Seehandelsstraße. Die USA sind eine sichere Größe, aber Panama? Dieser Teil der Geschichte hat an Aktualität verloren und ist nun Geschichte, denn der Kanal wird nun schon seit vielen Jahren von der panamaischen Kanalbehörde verwaltet. Die Behörde ist autonom, allerdings wird ihr Vorstand vom panamaischen Präsidenten ernannt.
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Von Ein Kunde am 31. Juli 2003
Format: Taschenbuch
Das Buch ist klar zu empfehlen ! Exzellente Sprache, perfekt gezeichnete Charaktere, viele satirische Seitenhiebe. Überhaupt ist das Buch satirischer als die meißten anderen Werke von John Le Carré. In den anderen Rezensionen wird öfters beschrieben wie "langweilig" das Buch doch sei. Doch wer Wert auf intelligente Unterhaltung, ausgedrückt mit exzellenter Sprache legt, der wird an dem Buch seine Freude haben. Und für all die, dies langweilig finden empfehle ich seichte Kost wie James Bond etc.
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Format: Gebundene Ausgabe
Darauf habe ich schon lange gewartet. Ein Buch, dass sich nicht leicht dahin liest, sondern ein Buch für die "grauen Zellen" und ein Buch über das man nach dem Lesen nachdenkt. Ein Buch, dass man nicht so schnell vergisst, weil es nicht, wie die meisten Bücher, nur so dahin plätschert. Man vollzieht in diesem Buch Sprünge von der Lüge zur Wahrheit und von der Wahrheit zur Lüge, immer in dem Glauben, das gerade gelesene wieder relativieren zu müssen. Ein Buch, dass die Hauptfigur nicht in den Himmel lobt und gerade deshalb so etwas wie Trauer für Harry Pendel, dem Schneider, hervorruft, denn er ist selbst Schuld an den Ausuferungen seines ach so schön "erfundenen Lebens". Ein Buch das Spaß macht bis zum Schluss ohne richtiges Happy End und einer doch etwas gebrochenen Hauptfigur.
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Format: Gebundene Ausgabe
Sowohl John Le Carré als auch Übersetzer Werner Schmitz haben sich mit diesem Buch selbst übertroffen. Solch ausgeprägte Spiele mit der deutschen Sprache ist man sonst nur aus wirklich deutschen Texten gewohnt.
Aber auch die Story steht dem in nichts nach: Wer sich für die drückende Hitze in Panama, die Korruption der Mächtigen und die beinahe kindlichen Spielereien der Geheimdienste in diesem eigentlich ja völlig unschuldigen Land interessiert, der ist mit Le Carrés Werk genau richtig bedient.
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Format: Taschenbuch
e
Panama City, Mitte der 90er Jahre des 20. Jahrhunderts. Harry Pendel hat sich hier gut eingerichtet. Zehn Jahre zuvor hatte er ein Herrenkonfektionsgeschäft eröffnet. Dass er einen Teil seines Lebens davor in einem Gefängnis abgesessen hat, weiß nicht mal seine Frau. Er ist glücklich verheiratet, hat zwei Kinder. Alles wäre für den Engländer in Ordnung, hätte er nicht jede Menge Schulden an der Backe. Dann bekommt er Besuch von Andy Osnard. Denn der englische Geheimdienst hat Pendel als Informanten auserkoren. 1999 soll der Panamakanal von den Amerikanern an Panama übergeben werden, und die Käufer stehen angeblich Schlange, nur die Briten sind nicht dabei. Pendel wittert das Geld, willigt ein – und beginnt zu labern. Denn eigentlich weiß er so rein gar nichts. So erfindet er eine geheime, aber stille Opposition, die den Kanal sperren und die Regierung stürzen will. Und während die Briten noch beraten, mit wie viel Pfund Sterling sie die stille Opposition unterstützen wollen, ist die panamaische Regierung schon auf die vermeintlichen Spione aufmerksam geworden – und beginnt mit der Aufräumarbeit. Und die ist sehr schmerzhaft… Ein ironischer Roman, sehr spitzzüngig. Er schildert die Verzweiflung der Geheimdienste, die nach dem kalten Krieg Angst haben, untätig sein zu müssen. Also wird viel Geld für irgendwelchen Schwachsinn ausgegeben. Das ist interessant, jedoch hat auch nicht den Hauch von Spannung oder Action. Die Charaktere sind uninteressant, Le Carré lässt die Geheimdienstmitarbeiter wie Vollidioten aussehen. Auch der ironische Stil geht einem irgendwann auf den Senkel, so dass man zuletzt froh ist, das Buch zu Ende bekommen zu haben.
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