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Schnee am Bosporus: Remzi Ünals erster Fall (Unionsverlag Taschenbücher) Taschenbuch – 15. Juli 2013

3.6 von 5 Sternen 8 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Celil Oker, geboren 1952, arbeitete als Journalist, Übersetzer und Leiter einer Werbeagentur. Mit Schnee am Bosporus gewann er den ersten türkischen Wettbewerb für Kriminalliteratur.


Kundenrezensionen

3.6 von 5 Sternen
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Top-Kundenrezensionen

Von aph76 am 17. März 2003
Format: Taschenbuch
Oker hat mit Remzi Ünal einen Privatdetektiv geschaffen, der sympathisch wirkt, mit dem man sich ein Stück weit identifizieren kann. Es handelt sich nicht um einen schiesswütigen Superhelden, sondern wie ein ganz normaler Mensch wie Du und ich.
Die Geschichte aus dem modernen Istanbul ist spannend erzählt, ist sehr unterhalten, jedoch nicht ein grosser Wurf. Wer aber einfach einen unterhaltenden Krimi zum Entspannen braucht, ist mit diesem Buch gut bedient.
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Von Ewald Judt HALL OF FAME REZENSENT am 30. September 2002
Format: Taschenbuch
Einmal für Leser deutschsprachiger Kriminalromane etwas ganz anderes - ein Privatdektektiv, der in Istanbul ermittelt. "Schnee am Bosporus" (UT metro 181 - "Ciplak Ceset", 1999) ist das erste Buch des türkischen Journalisten Celil Oker, das gleich mit dem "Kaktus", einem türkischen Preis für Kriminalliteratur ausgezeichnet wurde. Hauptfigur ist der Ex-Pilot und nunmehrige Privatdetektiv Remzi Ünal, der in seinem ersten Fall von Yusuf Sari, einem Unternehmer aus Tarsus beauftragt wird, seinen Neffen zu suchen, der in Istanbul an der Bosporus-Universität studiert und verschwunden ist. Bald kommt Remzi Ünal darauf, daß dieser Neffe - Ibrahim Sari - nicht nur studiert, sondern auch dunklen Geschäften nachgeht - und sich in Lebensgefahr befindet. Über einen toten Filmproduzenten, den Transport von dicken Geldpaketen, einen Drogenpaten, zwei Studentinnen und einen am Verschwinden von Ibrahim Sari besonders interessierten Studiendekan gelingt es ihm unter Lebensgefahr den Neffen von Yusuf Sari zu finden und den Hintergrund des Falles aufzuklären. Alles in allem ein erfrischender, leicht lesbarer Kriminalroman, der sowohl in die großstädtische Szene Istanbuls wie auch das orientalische Milieu der Türkei eintaucht.
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Format: Taschenbuch
Städtekrimis sind zur Zeit unglaublich in. Das gilt nicht nur für Krimis aus Münster (Kehrer) oder aus dem Sauerland als typische Regionalkrimis in Deutschland, das gilt natürlich auch international. Leo Malet ist mit seinen Paris-Krimis ein gutes Beispiel dafür. Die ganze Handlung spielt sich in Paris ab und alle Beteiligten haben i.d.R. mit der Stadt zu tun. Simenons Maigret lebte zwar auch in Paris und bearbeitete dort die meisten seiner Fälle, aber er ist immerhin ab und zu nach Flandern oder an die Küste gereist.
Celil Oker hat sich Istanbul als Handlungsort ausgesucht. Nicht nur in der Wahl einer bestimmten Stadt ähnelt er Leo Malet, auch in der Sprache und in den Bildern, die die Hauptfiguren abgeben. Die Sprache ist häufig derb und einfach, was als Natürlichkeit gelobt wird, was manchmal aber auch ins Banale und Triviale abgleitet. Dennoch ist das Buch durchaus lesenswert. Es zeigt Einblicke in eine für westliche Augen fremde Welt, die durch andere Wertvorstellungen geprägt ist, wobei diese sich - zum Nachteil der Betroffenen - immer stärker an einen westlichen Standard annähern.
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Format: Taschenbuch
Manche müssen erstmal richtig auf die Schnauze fliegen, um wieder klar zu werden. Remzi Ünal gehört wohl zu dieser Sorte Mensch. Er ist Privatdetektiv in Istanbul, der Hauptstadt der Kulturen, am Schnittpunkt von Asien und Europa, im Schmelztiegel der Völker. Er war Pilot, weswegen er auch heute ein Ass am Flugsimulator ist. Da darf ihn niemand stören. Wenn doch, dann flucht er herrlich ausgiebig.
Als erstes bekommt dies Yusuf Sari zu spüren. Er hat eine Anzeige Remzis in der Zeitung gesehen und dachte sich, dass es eine gute Idee wäre den Schnüffler zu engagieren seinen Neffen zu finden. Der wiederum studiert in Istanbul und ist seit einiger Zeit verschwunden. Der Geschäftsmann aus der Provinz – Remzi kennt Tarsus ganz gut, weil er dort vier Jahre seines Lebens verbracht hat – lädt Remzi ein, um die Modalitäten zu klären.
Nachdem das Finanzielle geklärt ist, Remzi einen – jedoch sehr verschwommenen - Einblick in die Familiengeschichte erhalten hat, macht sich Remzi Ünal auf die Suche nach dem verschollenen Ibo Sari. Auf dem Campus hört er das, was er schon längst weiß. Ibo hat Prüfungen, die er zum Teil schon versäumt hat. Viele kennen Ibo, aber seit Wochen hat ihn keiner mehr zu Gesicht bekommen. Dann wird Remzi Ünal bedroht. Er solle sich vom Campus fernhalten, sonst wird es schmerzhaft für ihn. Als er brutal überrumpelt wird, weiß er zumindest, dass seine Nachforschungen nicht unbemerkt blieben und er wohl auf einer richtigen Spur ist. Zu Zuhal, der Freundin Ibos baut er – unfreiwillig eine besondere Beziehung auf. Sie scheint der Schlüssel zu dem ganzen Schlamassel zu sein.
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