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Schmerznovelle Taschenbuch – 2. Mai 2002

3.8 von 5 Sternen 18 Kundenrezensionen

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Helmut Kraussers Arbeit an der Schmerznovelle wird durch zahlreiche Tagebucheinträge dokumentiert. Diese belegen, dass der Autor sich bereits im Dezember 1999 intensiv mit dem Werk beschäftigt hat: Die Notizen oszillieren zwischen totaler Verzweiflung ("Habe nachts in Sachen Schmerznovelle total versagt", 8.12.1999) und beinahe grenzenlosem Optimismus ("Die Schmerznovelle könnte dein bestes Buch werden. Das Allerbeste", 9.12.1999). Krausser, der sich längst jenseits der Popliteratur in der deutschen Literaturszene etabliert hat, bezeichnet die Schmerznovelle als einen "Mysterythriller auf dem Gebiet der Psychopathia Sexualis, erweitert um essayistische Elemente", bei dem seine eigentliche Intention die Beschreibung des "schmalen Grats zwischen Erotik und Pornografie" ist.

Weil sich die schmale Novelle rasch zu einem spannenden Krimi entwickelt, sei vom Plot nur wenig verraten: Der Protagonist und Erzähler -- Wissenschaftler und Psychiater -- besucht in einem mondänen österreichischen Badeort seinen einstigen Doktorvater, der ihm von einem besonders interessanten Fall, dem Ehepaar Palm, erzählt. Nach und nach erarbeitet er sich die obsessive Geschichte des Paares -- bis er feststellt: Johanna Maria Palm und ihr Mann sind eine Person.

Doch was ist so fesselnd an dieser traumatischen Persönlichkeitsspaltung, die dem Leser als eine sexuell aufgeladene Novelle präsentiert wird? Zunächst steht für den Erzähler das wissenschaftliche Interesse im Vordergrund: Er ist Analytiker und -- wie vor ihm auch schon Max Frischs Homo Faber -- gewohnt, die "Dinge so zu sehen, wie sie sind", was sich in einer möglichst objektiven Erzählperspektive ausdrücken sollte. Jedoch: In dem Maße, in dem der Erzähler sich mit aufklärerischem Impetus dem Fall annimmt, desto mehr verfällt er der wahnsinnigen Aura der Johanna Maria Palm, ohne am Ende noch zu wissen, ob er sie als Heiland erlösen oder aber sich in den dunklen Abgründen ihrer Psyche verlieren will -- oder: ohne noch fähig zu sein, Wahn und Wirklichkeit voneinander zu unterscheiden und letztlich dazu beizutragen, den eigenen Verfall (als Protagonist und in der Folge als Erzähler) kontinuierlich voranzutreiben.

Wie bei Schnitzler in der Traumnovelle die Ehekrise, so dient hier die individuelle psychische Erkrankung der Protagonistin als Motor, das Verhältnis von faktischer und psychischer Wirklichkeit zu exemplifizieren. Und dies ist auf geradezu irritierende Weise gelungen. --Kristina Nenninger -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

Ein Buch, nach dem man sich fühlt wie nach einer langen Nacht des Fremdgehens: verschwitzt, schuldig, erregt, delirös, betrunken, hungrig, erschöpft. Gratuliere zu dem bösen, wunden, verzaubernden Buch. Helmut Kraussers «Schmerznovelle» ist das beste Krimipornomelodram aller Zeiten. (Tom Tykwer)

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Als eingefleischter Krausser-Fan bin ich von dieser Novelle sehr enttäuscht. Irgendetwas, was mich aus seinen anderen Büchern immer angesprungen und begeistert hat, ist hier nicht (mehr?) vorhanden. Kein grosser Erzählbogen wie in 'Melodien', keine glaubwürdige und einen heftigen Sog entwickelnde Tragödie wie in 'Thanatos' bloss lieblose, kleine Einträge und 'sexuelle Aberrationen', die mich überhaupt nicht aufregen oder berühren. Dass die Einträge kleine Mosaiksteinchen sind ergibt am Ende noch kein schönes Mosaik, höchstens Fetzen. Ich weiss, dass Krausser das viel besser kann, aber gerade die Romane, in denen es um psychologische Studien geht ('Der grosse Bagarozy' 'Schmerznovelle') sind seine schwächsten Texte. Vielleicht liegt das daran, dass Krausser immer beschreibend am besten ist (eine Landschaft, ein Szenario, Menschen) aber unglaubwürdig und teilweise hanebüchen wird, wenn er erklärt und Theorien abgibt über Charaktere oder eben diese 'Aberrationen'. Ohne Theorien käme er eleganter hin und ihm würde bestimmt ein literarischer Bogen einfallen, der diese Theorien überbrückte (zum Beispiel das Motiv Musik oder griechische Mythen...). Krausser hat in der neuen deutschen Literatur die allerschönsten Bücher geschrieben und ich hoffe, dass er in diese Richtung zurückfindet.
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Format: Taschenbuch
es ist klar, warum diese hochpoetische Novelle die Leserschaft
polarisiert. Hier geht es um einen gefuehlsverschlossenen Arzt, der eine Patientin missbraucht, um mit ihrer Hilfe wieder ins Leben zu finden, nachdem seine letzte grosse Liebe (Sonja- dieses Motiv wird nur mit einem Wort angedeutet) wohl ums Leben gekommen ist. Tatsaechlich findet ein gegenseitiger Missbrauch statt, in einer bizarren Menage a trois. Das ist kein Stoff fuer zarte Pflanzen, wer Erotik erwartet - nein, das ist kein erotischer Text und will es auch nicht sein. Dennoch ist es alles andere als ein chauvinistischer Text. Krausser sagt in jedem Buch die Wahrheit ueber Maenner und Frauen, wer souveraen genug ist, liebt ihn dafuer. Die anderen wenden sich mit Grausen. Auch wenn es selbst fuer jene schwer sein duerfte, dem rasenden Spanungssog dieser Obsessionsgeschichte zu entgehen.
Dieses Buch ist ein moderner Klassiker, gerade weil es immer Debatten ausloesen wird.
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Von Ein Kunde am 2. Mai 2002
Format: Gebundene Ausgabe
Psychiater versucht, fragile Persönlichkeit zu heilen. Da er ein Mann ist und sie eine Frau und wir es hier mit Literatur zu tun haben, kommen beide nicht umhin, sich immer mehr ineinander zu verstricken. Gefangen in alten Mustern, zieht ihn vor allem an, was sie krank gemacht hat; sie tut alles, damit er sie noch kaputter macht. Die Kämpfe werden in halbdunklen, verhangenen Zimmern, düsteren Diskotheken und moderen Wohnungen ausgetragen -nicht immer sind beide liebenden Gegenspieler körperlich anwesend ... .
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Format: Taschenbuch
Die "Schmerznovelle" scheint exemplarisch zu belegen, dass sprachliche Fantasie keineswegs bedeutet, unumstößliche, wortgewaltige und teilphilosophische Gebilde zu kreieren. Vielmehr sollte das Kriterium lauten, dem Leser (!) dieses wort- und bildgewaltige Moment zu entlocken. Soll heissen: Was hat ein Leser davon, durch das gesamte Buch hindurch die Beschreibungen, Überlegungen und Ansichten vorgefertigt serviert zu bekommen?

Während die oft zu fantastische und allzu rigide Sprache die einen zu begeistern vermag, wird es die anderen schlicht enttäuschen.
Vieles scheint (aller Wortgewandheit zum Trotz) zu befangen, zu überladen und ironischerweise zu inhaltsleer.
Das an und für sich vorhandene Potential der Geschichte hätte den mündigen Leser zu durchaus mehr animieren sollen denn zum schlichten Lesegefährten, der allzu oft zwischen den Zeilen hindurch fällt und fernab der fabulösen Sprache anderen Gedanken nachhängen muss.
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Format: Taschenbuch
Wer sich als offener und vielseitig orientierter Leser versteht, schreckt vor nichts zurück, auch nicht vor zunächst irritierenden Rezensionen und Aussagen. Derer gibt es über Helmut Kraussers „Schmerznovelle" so einige: Während Rezensenten der Zeit und der Neuen Züricher Zeitung das Werk zerreißen und es sogar als „Albtraumnovelle" bezeichnet wird, meint Lutz Hagestedt in der SZ, Krausser sei „auf dem bisherigen Höhepunkt seiner Erzählkunst angekommen". Auf dem Einband findet sich ebenfalls eine lobende Bewertung - von Tom Tykwer, der Kraussers Schmerznovelle als „das beste Krimipornomelodram aller Zeiten" bezeichnet.
Nach nur wenigen Seiten wird klar, was zu solch einer ambivalenten Rezeption führt: Die Geschichte um einen Psychologen, der bei der Ausübung seines Berufs alle Grenzen des Arzt-Patient-Verhältnisses vergisst, ist gespickt von Sex und Gewalt in reinster Form. Ohne es zu realisieren, gerät der eigentlich verantwortungsbewusste Wissenschaftler in den rauschhaften Sog von Johanna Palm, seiner Patientin, die ihm ab ihrer ersten Begegnung keine ruhige Minute mehr lässt. Je mehr er die mysteriöse Frau kennen lernt, desto mehr wird er abhängig von ihr, mit fatalen Folgen ...
Geschickt schafft es Krausser durch seine parataktischen, kurzen, eindringlichen Sätze und seine klare Sprache den Rezipienten mit in den Sog zu ziehen, der seinen „Ich-Erzähler" ergriffen hat. Einmal in die Hand genommen, möchte man den Text kaum mehr bei Seite legen. Wie ein Spielball lässt man sich durch die Rückblenden und Vorausschauen mit dem Plot in die Vergangenheit und Zukunft befördern. Belohnt wird man mit einem alles andere als vorauszuahnenden Ende.
Kurzum: Wer Krausser die manchmal überzogenen pornographischen Elemente des Textes verzeiht, die anscheinend viele abschrecken, wird seine Freude an diesem Text haben.
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