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Schlafes Bruder [Special Edition]

3.9 von 5 Sternen 54 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Darsteller: André Eisermann, Dana Vávrová, Ben Becker, Angelika Bartsch, Michael Mendl
  • Komponist: Enjott Schneider, Hubert Goisern
  • Künstler: Ute Hofinger, Joseph Vilsmaier, Alexander Berner, Lisy Christl
  • Format: PAL, Special Edition, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: STUDIOCANAL
  • Erscheinungstermin: 4. Mai 2004
  • Produktionsjahr: 2000
  • Spieldauer: 127 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen 54 Kundenrezensionen
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

In eindringlichen Bildern erzählt er die Geschichte des Johannes Elias Alder. In der beklemmenden Enge seines von Inzucht verrotteten Voralpendorfes wirkt er wie ein überirdisches Wesen. Das musikalische Genie mit den teuflisch gelben Augen wird wie ein Aussätziger behandelt. Als man endlich seine Begabung erkennt, ist es zu spät. Elias hat alles verloren, Peter, den einzigen Freund, seine große, aber unerfüllte Liebe Elsbeth und den Mut, sich dem Leben zu stellen.
"Komm. oh Tod, du Schlafes Bruder."

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Genies faszinierten die Menschen schon immer und wenn das Genie auch noch ein Außenseiter ist, bietet es hochwertigen Stoff für Romane. Das war so bei Patrick Süßkinds Das Parfüm, wo das olfaktorische Genie ein mörderisches Monster ist und auch bei Robert Schneiders von der Grundstimmung sehr ähnlichem Debütroman Schlafes Bruder, in dem das musikalische Genie in einer monströsen Umwelt zugrunde geht.

1995 verfilmte Joseph Vilsmaier den literarischen Sensationserfolg Schneiders und bestätigte seinen Ruf als Spezialist für modern umgesetzte Heimatthemen. Schon 1988 hatte er mit der Verfilmung des autobiographischen Bauernromans Herbstmilch von Anna Wimschneider auf sich aufmerksam gemacht. 1997 sorgte er dann mit Comedian Harmonists für den größten deutschen Kinohit des Jahres. Hier wirkte auch Ben Becker mit, der in Schlafes Bruder die zweite männliche Hauptrolle spielt. Zum Durchbruch wurde der Streifen für André Eisermann (Kaspar Hauser) als musikalisches Wunderkind Elias, das keine Noten lesen kann, es aber versteht, mit seinem Orgelspiel göttliche Gefühle herauf zu beschwören.

Die Geschichte spielt Anfang des neunzehnten Jahrhunderts, und Vilsmaier versucht, die bäuerliche Tristesse und die in Elias' kleinem Heimatdorf herrschende Inzucht realistisch abzubilden. Interessant ist, wie er sich die damalige Dorfgesellschaft vorstellt, mit bigotten Geistlichen, prügelnden Lehrern und verbohrten Bauern. Ob das wirklichkeitsnah ist oder nicht, hier wirkt sie wie die Gemeinschaft der Vorhölle und für den fast heiligen Helden des Films gereicht sie zum Untergang. Der Film kam beim Publikum sehr gut an, wurde aber von der Kritik nicht nur gelobt, einige halten die Adaption des Romans für zu pathetisch. Trotzdem, ein 111 Minuten langer Sog wird für denjenigen entstehen, der sich auf die mystischen Stimmungen und die starken Bilder des Films einlässt. --Daphne von Unruh -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Von Ein Kunde am 16. Januar 2005
Format: DVD
Die neue DVD-Ausgabe von 2004 HAT Untertitel. Und:

Von einigen Kritikern hier wurde offensichtlich übersehen, dass das Drehbuch zu diesem Film ebenfalls vom Romanautor Robert Schneider erstellt wurde - und dass der Autor beim Dreh anwesend war und sogar in einer Nebenrolle (Kutscher) spielt. Etwaige Abweichungen und Kürzungen im Vergleich zur Romanvorlage sind somit nicht dem Regisseur Joseph Vilsmaier "anzulasten", sondern durchaus im Sinne des Autors geschehen, und nur so wurde der Stoff filmisch umsetzbar. Dies wird in dem Making-Of-Bonusmaterial auf der DVD dokumentiert. Robert Schneider selbst nennt dort diesen Film einen "Film nach Motiven des gleichnamigen Romans". Eine 1-zu-1-Verfilmung wäre für ihn ein Fehler gewesen, sagt er.

Auch wenn, oder vielleicht gerade WEIL der Roman als "unverfilmbar" gilt, kann man sagen, dass hier ein kunstvoller und bewegender Spielfilm geschaffen wurde. Man sollte generell nie Bücher und Filme vergleichen, denn Bücher leben viel mehr von der eigenen Phantasie als Filme (Dies hat sich ja unter anderem auch bei der Verfilmung von "Der Herr der Ringe" gezeigt...) Filme unterliegen immer gewissen Grenzen, seien sie finanzieller oder anderer materieller Natur. Die Phantasien eines Autors und Lesers sind nicht ersetzbar oder bezahlbar. In diesem Sinne sollte man auch an diesem Spielfilm nicht so viel rummäkeln, sondern der Geschichte und der Musik zuhören und sich auf die Seele des Films einlassen. Denn nur selten werden die Themen Musik, Liebe, Gott und Tod derart genial verknüpft wie in dieser Geschichte.
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Format: DVD
Wir wissen es alle: Vilsmaier hat für diesen (und seine anderen ja auch) Filme nicht nur viel Lob, sondern auch tüchtig Prügel geerntet. Widmen wir uns mal den Kritikpunkten: Da hiess es stellenweise, Vilsmaier sei mit seiner hanebüchenen Neoheimatästhetik einfach auf dem falschen Dampfer, es hiess, der Roman sei ohnehin unverfilmbar und ausserdem fanden einige den Film viel zu pathetisch, spätestens nach der Szene in der Kirche, in der tausend Kerzen vor lauter Schreck angesichts der Spielkünste des Elias erlöschen. Touristikaufnahmen, tönte es sogar, denn die zahlreichen Kamerafahrten über die Alpen schienen einigen wohl zu aufdringlich.
Ich kann, obwohl ich die Romanvorlage für grandios und in der Tat für unverfilmbar halte, diesem Film dennoch meine uneingeschränkte Sympathie entgegenbringen. Sicher, der Film ist pathetisch, unrealistisch, märchenhaft, er versucht das Erhabene zu vermitteln (gerade in der Musik!), ein religiöses Urgefühl, eine Verlorenheit in selbstzerstörerischer Liebe und der Übermacht der Natur, aber es hat ja auch niemand behauptet dass dieser Film ein realistisches Porträt des Alltags in den Alpen sei! Selbstverständlich ist vieles daran realistisch: die Armut, der Inzest, der Aberglauben, die kleinen Alltagsfehden, der Schmutz und die Krankheit. Aber wie der Roman transportiert auch der Film (und das mag man als misslungen betrachten, ich tu es jedoch nicht!) ein Moment des Religiösen, des Erhabenen, und das IST pathetisch und muss es sein und ist im Rahmen eines Filmes, den selbst die Darsteller als "grausames Märchen" titulierten, auch tragbar!
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Format: DVD Verifizierter Kauf
Wenige cineastische Erfahrungen gibt es die nachhaltig in der Seele, im Gefühl weiterklingen, die mit grosser sphärischer Wucht erschüttern wie ein Donnergrollen und dabei so zart und melancholisch sinnenfein schweben wie Joseph Vilsmaiers Adaption des Robert Schneider Romans "Schlafes Bruder".
Ein kleines Dorf, verlassen, rückständig, gelegen in den Schweizer Alpen Ende des achtzehnten Jahrhunderts. Eine Dorfgemeinschaft, bigott, engstirnig und dem harten bäuerlichen Leben verpflichtet.
Das Kind Johannes Elias Alder wird in diesen archaisch, alttestamentarischen Mikrokosmos hineingeboren.
Wie ein Kaleidoskop des menschlichen Verhaltens, und der menschlichen Verfehlungen wirkt das Dorfleben auf den Zuschauer. Zwischen wuchtigen Berghängen, riesigen Felsspalten, ein fast religiös überhöhter Blick auf die Kümmerlichkeit des Homo Sapiens.
Höchste Authentizität macht Vilsmaiers Film zu einem phantastischen, ja feierlich erhabenen Erlebnis.
Jedes Bild ,seien es regendurchnässte Feuerstellen, verwitterte Holzschindeln, das Knarren der Orgelinstrumente ,jedes vergerbte Gesicht, jedes verblichene Heiligenbild in kalten steinerne Kirchenräumen saugt den Zuschauer in die magisch kryptische Atmosphäre dieses Meisterwerkes.
Elias Alder wird wie ein Messias des Wahren , unschuldig Guten, in dieses verknöcherte soziale Geflecht geboren.
Umgeben von Neid, Mißgunst, Eifersucht, Bigotterie wird seine übermenschliche Gabe Töne, Melodien in göttlichen Sphären zu erschaffen, ihn wie ein Heilsbringer in der verderbten, kleingeistigen Menschenwelt erscheinen lassen.
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