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Schlafes Bruder Taschenbuch – Oktober 2007

4.1 von 5 Sternen 137 Kundenrezensionen

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Robert Schneider siedelt seinen Roman über das verkannte musikalische Genie Johannes Elias Alder in dem rauhen, vorarlbergischen Bergdorf Eschberg an, dessen Einwohner nur über alltägliche Dinge sprechen, sich ansonsten in Andeutungen ergehen und im Zweifelsfall lieber schweigen als reden. Elias, der von Geburt an anders ist als die Bauern, wird von diesen Menschen gemieden und von seiner eigenen Mutter abgelehnt.

So wie die drei Feuer, die das Dorf nach und nach auslöschen, so löscht die Enttäuschung über drei wichtige Menschen (Mutter, Vater und die unerwiderte Liebe zu Elsbeth) schließlich das Leben des zweiundzwanzigjährigen Elias aus.

Dieser Roman, der vordergründig sehr nüchtern, ja fast wie eine Chronik erzählt ist, bezieht seine Atmosphäre aus winzigen Details –- der Hut des Vaters als einziger Trost für den kleinen Jungen, die sparsame, aber umso deutlicher entsetzte Reaktion des jugendlichen Elias, als er sieht wie sein Vater einen Menschen umbringt.

Das Buch hat mich von Anfang bis zum Ende in seinen Bann gezogen. Ich habe es nicht –- wie Elias Canetti schrieb –- mit Freude gelesen, sondern mit einer großen Beklemmung und gleichzeitiger Begeisterung für den einzigartigen Stil Schneiders. Die Geschichte des Musikers Johannes Elias Alder wird mich sicher immer begleiten. --Cornelia Rediger -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"Ein Genie ohne Erweckung, ein Künstler ohne Berufung - das ist das Thema dieser fast spektakulär gut erzählten Geschichte."
(FAZ)
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
Anfänglich habe ich nur unwillig zu diesem Buch gegriffen, da ich es für den Deutsch-Unterricht lesen musste, aber schon nach der ersten Seite war ich von diesem Buch zutiefst gefesselt. Schon nach kurzer Eingewöhnung, ist es ein wahres Vergügen Robert Schneiders doch etwas ungewöhnlichem Erzählstil zu folgen, der es meisterhaft versteht, die triste und harte Realität der Bauern vergangener Zeiten mit dem Märchenhaften und Wunderbaren zu verbinden. Inmitten der unsäglichen Trostlosigkeit des Vorarlberger Bergbauern-Daseins im 19. Jahrhundert, lässt er Elias Alder, gleich einem Wunder, erstehen. Ein Mensch mit einer nahezu unglaublichen musikalischen Begabung und der Fähigkeit wahrhaft und mit aller Leidenschaft zu lieben. Leidenschaften an denen er letztendlich zerbrechen wird.
Ich habe auch einige der anderen Kritiken gelesen, und muss sagen, dass sie dem Buch teilweise unrecht tun. Meist geschrieben von Schülern, die in einem liebevollen und fürsorglichen Elternhaus aufwachsen, und darum nicht nachvollziehen können was bittere Armut, Ausweglosigkeit und ungebildeter Fanatismus mit Menschen anrichten kann, und diesem Buch Irrealismus vorwerfen. Aus Erzählungen meiner Mutter, über ihre eigene Mutter, Großmutter und Urgroßmutter, die aus dem bäuerlichen Milieu stammten, weiß ich jedoch, dass diese Beschreibung der bäuerlichen Lebensweise vergangener Zeiten, näher an der Realität ist, als wir uns das heute glüchklicherweise vorstellen können.
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Format: Taschenbuch
Eine grandiose Sprache beherrscht der 1961 geborene Robert Schneider, wie es scheint, schlafwandlerisch und mit handwerklerischem Geschick, aber was er auf diesem goldenen Boden erschafft, ist nichts Geringeres als "ein unvergessliches Buch" (Gérard Meudal, Libération) und "Staunen und Freude" (Elias Canetti). Denn über die gründliche stilistische Fertigkeit hinauswachsend treibt Schneider skurrile Ideen und fiktive Lebensentwürfe durch seine Zeilen, die sich um all die kleinen und großen Menschengefühle und Leidenschaften ranken und - den inneren Aufruhr krönend - um eine tödlich passionierte Liebe, auf deren sinnentleerter Kehrseite die jedoch weitaus tödlichere Leidenschaftslosigkeit steht.
Was schließlich in den Tod, "Schlafes Bruder" nämlich, mündet - ist es das Leid der Sehnsucht oder ist es das Leid der Sinnleere? -, darüber darf der mit neuem Sehnen angefüllte Leser nach Schließen des Buches nun selbst ausgiebig sinnieren. Wachgerüttelt ist er allemal, und im kalten Rauch des unvergesslichen Schwelbrandes, den das literarische Feuerwerk hinterlässt, schweben die gefährlichen Fragen nach dem Großen im menschlichen Dasein, die man doch so gerne - der Ruhe zuliebe - überhören mag. "Wer liebt, schläft nicht!", erinnert uns der Protagonist Elias Alder mit penetranter Dissonanz an etwas, das in uns gefälligst wachzubleiben hat, wollen wir nicht schon Jahrzehnte vor unserem Tod gestorben sein!
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Von Mick de Heden VINE-PRODUKTTESTER am 8. Oktober 2013
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Wie so oft Genie und Wahnsinn liegen sehr nahe beianander.
Elias, Sohn von Bergbauern hat das absolut besondere Gehör. Er hört was andere Leute nicht hören. Die Tiere im Wald, das Wispern des Grases, den Herzschlag eines ungebohrenen Kindes. Doch ausergewöhnliches passt nicht in dieses Bergbauerndorf. So wird Elias zum Aussenseiter.
Auch als er die Orgel der Kirche autoditaktisch repariert und dank seines Gehörs spielen lernt, bringt es ihn nicht wirklich weiter. Auch die LIebe zu einem Mädchen im Ort bringt ihm nur Leid, da er ihr diese nicht zeigt.
Bei einem Vorspielen in der nächsten Stadt, verzaubert er das Puplikum mit seiner Orgelmusik. Doch anstatt diesen Erfolg zu genießen und auszubauen, beschließt er zu sterben.
Es ist ein Buch, das die hart Bergbauernwelt am Anfang des 19. Jahrhunderts schonungslos darstellt. Es ist zeitweise richtig brutal.
Der Schreibstil des Autors ist ungewöhnlich. Vor einem neuen Kapitel deutet er immer kurz an, was passieren wird. Die Sprache ist klar und immer wieder durch, verständlichen, Dialekt durchsetzt.
Das Buch ist ein Klassiker und das zu Recht.
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Format: Taschenbuch
Unglaublich daß das Buch Robert Schneiders zuvor von so vielen Verlagen abgelehnt wurde! Kurz nach Erscheinungsdatum gekauft wurde dieser Band inzwischen von mir und Bekannten schon so häufig gelesen, daß der Einband bereits abgegriffen ist. Schneiders Schreibstil ist keineswegs ein Abklatsch alter Literatur - vielmehr hat dieser Autor durch seine eigenen Einflüsse eine völlig eigene revolutionäre Sprache geschaffen, der ich mich, einmal angefangen zu lesen, nicht mehr entziehen konnte. Der Dreck, die Armut und die Härte des Lebens in dem kleinen österreichischen Bergdorf wird von Robert Schneider so gut in Worte gefasst, daß man denkt das Übel und das Elend regelrecht zu schmecken. In dieser Kulisse spinnt sich ein Drama der Liebe zusammen, das sich weitab von Romantik und Poesie bewegt. Eifersucht schlägt in blinden Hass und blanke gewissenlose Gewalt um und spitzt sich zu, zu einer derart tiefen Besessenheit, wie sie zuvor noch nie auf Papier gebracht wurde.
Und es sind genau diese Abgründe, die dieses Buch so unglaublich faszinierend machen.
Nachdem das Buch im Vorfeld schon in den Himmel gelobt wurde, hab ich es vorerst mit eher kritischer Erwartung in die Hand genommen - aber ich kann es nur bestätigen: Hier wurde literarische Geschichte geschrieben. Unbedingt lesen!
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