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Der Schimmelreiter von [Storm, Theodor]
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Der Schimmelreiter Kindle Edition

4.3 von 5 Sternen 202 Kundenrezensionen

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Kindle Edition
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Länge: 104 Seiten Verbesserter Schriftsatz: Aktiviert PageFlip: Aktiviert
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Produktbeschreibungen

Buch der 1000 Bücher

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Der Schimmelreiter
OA 1888 Form Novelle Epoche Poetischer Realismus
Der Schimmelreiter von Theodor Storm ist zugleich Gespenstersage und die Tragödie eines Genies. Der Widerstreit zwischen Aberglaube und Rationalität, zwischen Tradition und Fortschritt ist das Thema dieser Novelle.
Inhalt: Hauke Haien ist ein begabter Autodidakt. Schon als Kind keimt in ihm der Gedanke, eines Tages einen neuartigen, flacheren Deich zu bauen, der dem Meer besser trotzen kann. Seine intellektuelle Überlegenheit hat indes eine Schattenseite: Hauke bleibt Außenseiter und wird gemieden. Er wird Kleinknecht des Deichgrafen und übernimmt das Amt schließlich selbst, als er die Tochter des verstorbenen Vorgängers heiratet. Nun endlich kann er sich seinen Lebenstraum erfüllen, den Neubau des Deichs. Mit dem ehrgeizigen Projekt wächst bei den Dörflern der Aberglaube. Nachts sehen sie auf einer Hallig einen gespenstischen Schimmel. Als Hauke eines Tages ein weißes Pferd erwirbt, verschwindet das nächtliche Phantom mit einem Mal. Von nun an sehen die Dörfler in Ross und Reiter die Verkörperung des Dämonischen. Als der Deich fertig gestellt wird, glaubt sich Hauke in seinem Werk verewigt. Doch er muss feststellen, dass der Rest des verbliebenen alten Deichs von Mäusen unterhöhlt ist. Er erkennt die Gefahr, handelt aber nicht, da er sich scheut, die Dorfgemeinschaft erneut zur Arbeit heranzuziehen. In einer stürmischen Nacht bricht der Deich genau an dieser Stelle. Alle Versuche, die Katastrophe zu verhindern, scheitern. Als Hauke mit ansehen muss, wie seine Frau und sein Kind in den Fluten untergehen, stürzt auch er sich samt Schimmel ins tosende Wasser. Was von ihm bleibt, ist der Deich – Wahrzeichen seines Genies und des Fortschritts – und sein Fortleben als gespenstischer Schimmelreiter im volkstümlichen Aberglauben.
Aufbau: Der Schimmelreiter ist Storms komplexeste Erzählung. Er wendet hier nicht die für die Novelle übliche einfache Rahmenerzählung an, sondern verschachtelt sie gleich mehrmals. So treten insgesamt drei Erzähler auf. Der erste ist der Dichter selbst, der seine Quelle – Pappes Hamburger Lesefrüchte – benennt. Der zweite Erzähler ist der Urheber jenes Berichts, den der Dichter gelesen hatte. Auf seinem Ritt über den Deich war er einem unheimlichen Reiter begegnet. Von einem alten Schulmeister, dem dritten Erzähler, hatte er die Geschichte des Schimmelreiters erfahren. Während dieser für den Lehrer nicht mehr als eine abergläubische Sage ist, sind die Dorfbewohner nach wie vor von seiner gespenstischen Existenz überzeugt. Durch die Rahmentechnik bleibt die Wahrheit indifferent. Der Augenzeuge will das Gehörte erst überschlafen und der Dichter schaltet sich gar nicht mehr ein. So kann sich der Leser für die eine oder andere Position entscheiden.
Wirkung: Der Schimmelreiter wurde Storms berühmteste Novelle, die auch heute noch ihren Platz im literarischen Kanon hat. Zum Ruhm beigetragen haben nicht zuletzt drei Verfilmungen (1933, 1978, 1984). S.W.

Rezension

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Der Schimmelreiter
OA 1888 Form Novelle Epoche Poetischer Realismus
Der Schimmelreiter von Theodor Storm ist zugleich Gespenstersage und die Tragödie eines Genies. Der Widerstreit zwischen Aberglaube und Rationalität, zwischen Tradition und Fortschritt ist das Thema dieser Novelle.
Inhalt: Hauke Haien ist ein begabter Autodidakt. Schon als Kind keimt in ihm der Gedanke, eines Tages einen neuartigen, flacheren Deich zu bauen, der dem Meer besser trotzen kann. Seine intellektuelle Überlegenheit hat indes eine Schattenseite: Hauke bleibt Außenseiter und wird gemieden. Er wird Kleinknecht des Deichgrafen und übernimmt das Amt schließlich selbst, als er die Tochter des verstorbenen Vorgängers heiratet. Nun endlich kann er sich seinen Lebenstraum erfüllen, den Neubau des Deichs. Mit dem ehrgeizigen Projekt wächst bei den Dörflern der Aberglaube. Nachts sehen sie auf einer Hallig einen gespenstischen Schimmel. Als Hauke eines Tages ein weißes Pferd erwirbt, verschwindet das nächtliche Phantom mit einem Mal. Von nun an sehen die Dörfler in Ross und Reiter die Verkörperung des Dämonischen. Als der Deich fertig gestellt wird, glaubt sich Hauke in seinem Werk verewigt. Doch er muss feststellen, dass der Rest des verbliebenen alten Deichs von Mäusen unterhöhlt ist. Er erkennt die Gefahr, handelt aber nicht, da er sich scheut, die Dorfgemeinschaft erneut zur Arbeit heranzuziehen. In einer stürmischen Nacht bricht der Deich genau an dieser Stelle. Alle Versuche, die Katastrophe zu verhindern, scheitern. Als Hauke mit ansehen muss, wie seine Frau und sein Kind in den Fluten untergehen, stürzt auch er sich samt Schimmel ins tosende Wasser. Was von ihm bleibt, ist der Deich – Wahrzeichen seines Genies und des Fortschritts – und sein Fortleben als gespenstischer Schimmelreiter im volkstümlichen Aberglauben.
Aufbau: Der Schimmelreiter ist Storms komplexeste Erzählung. Er wendet hier nicht die für die Novelle übliche einfache Rahmenerzählung an, sondern verschachtelt sie gleich mehrmals. So treten insgesamt drei Erzähler auf. Der erste ist der Dichter selbst, der seine Quelle – Pappes Hamburger Lesefrüchte – benennt. Der zweite Erzähler ist der Urheber jenes Berichts, den der Dichter gelesen hatte. Auf seinem Ritt über den Deich war er einem unheimlichen Reiter begegnet. Von einem alten Schulmeister, dem dritten Erzähler, hatte er die Geschichte des Schimmelreiters erfahren. Während dieser für den Lehrer nicht mehr als eine abergläubische Sage ist, sind die Dorfbewohner nach wie vor von seiner gespenstischen Existenz überzeugt. Durch die Rahmentechnik bleibt die Wahrheit indifferent. Der Augenzeuge will das Gehörte erst überschlafen und der Dichter schaltet sich gar nicht mehr ein. So kann sich der Leser für die eine oder andere Position entscheiden.
Wirkung: Der Schimmelreiter wurde Storms berühmteste Novelle, die auch heute noch ihren Platz im literarischen Kanon hat. Zum Ruhm beigetragen haben nicht zuletzt drei Verfilmungen (1933, 1978, 1984). S.W.

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 508 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 104 Seiten
  • ISBN-Quelle für Seitenzahl: 1499331452
  • Gleichzeitige Verwendung von Geräten: Keine Einschränkung
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B004UBCYFO
  • X-Ray:
  • Word Wise: Nicht aktiviert
  • Verbesserter Schriftsatz: Aktiviert
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen 202 Kundenrezensionen
  • Amazon Bestseller-Rang: #342 Kostenfrei in Kindle-Shop (Siehe Top 100 - Kostenfrei in Kindle-Shop)

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Top-Kundenrezensionen

Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
Kenne den Schimmelreiter noch von der Schulzeit und es war nicht erbauend. Jeder durfte/musste mal vorlesen und regelmäßig als Strafarbeit ein paar Seiten abschreiben. Da ich so fleißig war, keineswegs brav habe ich glaub den Schimmelreiter gefühlte 200.000 mal abgeschrieben. Eigentlich hätte ich ihn aus wendig rauf-und runter beten können. Die Schillers Glocke sowieso und andere schöne Dinge auch noch!

Schlimm, solch edle Werke einem unschuldigen (?) Kinde als Strafe angedeihen zu lassen. Wenn es eine Gerechtigkeit gibt, dann landete mein ehemaliger Deutschlehrer, dieses AR...mbandührchen in einer ganz speziellen Hölle. Dort muss er die nächsten 1000 Jahre das Buch von D. B. (hier ist nicht die Deutsche Bahn gemeint) rauf und runter lesen!

Hab mich wirklich erst viele Jahre später an dieses wunderbare Buch wieder heran gewagt. Das erste mal als ich es aufgeklappt in der Hand gehalten habe, dass war schon etwas besonderes. Hat gebrannt wie Feuer in der Handfläche. So muss sich Dracula fühlen, wenn er das Essen auf einem Silbertablett servieren darf.

Uhuuuuuuuuuund jahaaaaa, es kam sehr gut. Konnte mir das alles bildlich vorstellen. Nicht wie ich eine Person von früher würge, sondern das Dasein des Deichgrafen. Perfekt und gefühlvoll beschrieben, das komplette Umfeld, einfach alles. Die Natur, die Umstände, die Beweggründe, sehr eindrucksvoll und bewegend.

Fast war ich geneigt mir sehnsüchtig zu wünschen dort gelebt zu haben genau in dieser Zeit. Das schaffen nur wenige in ihren Werken, Sehnsucht zu schüren und den Leser zum Träumen zu bringen.

Es ist ein Werk, dass seinesgleichen suchen kann. Lesenswert, immer wieder.
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Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
Ich mag so 12 oder 13 Jahre alt gewesen sein als ich mit meinem Vater und meinem jüngeren Bruder die Ferien in einem kleinen Dorf der Lüneburger Heide (Glüsingen) verbrachte. Es war eine alte Tradition, dass unser Vater uns am Abend, vor dem Schlafengehen etwas vorlas. Dabei achtete er streng darauf, uns „gute Literatur“ schmackhaft zu machen, was sicher nicht ganz leicht war. Meine Helden hießen damals Tarzan, Winnetou und Old Shatterhand. Ich bin nicht ganz sicher aber ich glaube auch schon die ersten Groschenromane aus dem Bastei Verlag gelesen zu haben. Diese Helden hießen Jerry Cotton und Kommissar X. Von Theodor Storm hatte ich vielleicht schon mal in der Schule gehört aber er war mir bis dahin nicht wichtig. So kamen wir in den Genuss, den Schimmelreiter von Theodor Storm kennenzulernen. Mein Vater verstand es, spannend zu erzählen und so waren wir von dieser Novelle doch sehr gefesselt. Nun, fünfzig Jahre später, ist mir dieses Buch wieder aufgefallen und ich habe es auf meinen Kindle geladen. Das ganz Erstaunliche ist, dass diese Geschichte nichts aber wirklich gar nichts von ihrer Faszination verloren hat. Ich war, wie damals als Kind, von der ersten bis zur letzten Seite vom Leben des Hauke Haien gefesselt. Aus diesem Grunde möchte ich Ihnen diesen Klassiker ans Herz legen. Die etwas veraltete Sprache, die Theodor Storm verwendet, tut der Handlung keinen Abbruch, ganz im Gegenteil, sie gehört zu dieser Novelle wie das Salz in der Suppe.
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Format: Audio CD
Schade, dass man die Perlen der deutschen Literatur in der Schule durchleiden muss. Dank meiner überaus "kompetenten" Deutschlehrerin ist mir deutsche Literatur bis heute (und man darf mal anmerken, dass auch Herr Reich nicht unbedingt dazu beiträgt, zum Lesen in diesem Bereich zu ermutigen) ein Gebiet, dass mir immer ein mulmiges Gefühl vermittelt. Verstehst Du eh nicht. Wer hat denn nun was zu wem in welcher Szene gesagt?

So mit 20, 21, nachdem der Schulschock etwas nachgelassen hatte, fiel mir also der Schimmelreiter in die Hände. Als Nachwehe des Bildungsanspruchs (zumindest das hatte man mir vermittelt) habe ich also das kleine Reclamheftchen gekauft (macht sich ja auch gut im Bücherregal) und machte also den Fehler ;-) die ersten zwei Seiten zu lesen.

Ich war gefesselt. Ganz primitiv: Da ist Wetter und jemand flüchtet sich in die Geborgenheit eines Gasthauses und ein alter Mann erzählt eine alte Geschichte. Spätestens da stellt sich die erste Gänsehaut ein. Und plötzlich hört man den Nordseewind heulen, zittert mit Hauke und Elke, und weiß viel früher als alle, dass Hauke es richten wird. Das Leben ist oft grausam zu diesen Zeiten, doch es gibt Hoffnung.

Ehrlich gesagt, nachdem ich hier gelesen habe, dass Ihr das im Unterricht wahrscheinlich zerflückt habt, war ich froh, dass ich mit dem Schimmelreiter allein fertig werden durfte.

Bis heute einer meiner alsoluten Favourites, sammel inzwischen alle alten Ausgaben, weil ich ihn einfach unendlich liebe.

Heute spricht man ja oft von Kopfkino. Ich sag nur: Plötzlich bist Du vom Sturm durchgepustet, fühlst die Wärme im Deichgrafenzimmer, Du hast die Lösung gefunden, und Du weisst genau, wie der Schimmel drüben auf der Insel aussieht...

Gebt den Klassikern `ne Chance!
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