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Der Schieber Audio-CD – Audiobook, 1. September 2012

4.6 von 5 Sternen 101 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

„Rademacher versteht es, ein lebendiges Bild der Nachkriegszeit zu zeichnen. Er ermöglicht es seinen Lesern, sich in die Zeit einzufühlen ohne belehrenden Ton, sondern spannend verpackt in einem Krimi.“
HESSISCHE ALLGEMEINE

„Zeitgeschichte ganz nah. Und sehr berührend erzählt. Mit seiner Fortsetzung von ‚Der Trümmermörder‘ ist Rademacher wieder ein fesselnder Blick in eine noch nicht so ferne Welt geglückt, in der jeder ums Überleben kämpft.“
BRIGITTE

„Hier zeigt Rademacher, dass er sich nicht nur auf leise Töne versteht.“
OSTTHÜRINGER ZEITUNG

„Rademacher gelingt es, Zeitgeschichte mit Spannung zu verknüpfen. Man kann sich in die Welt des Aufbaus Deutschlands vertiefen. Fesselndes Geschichtsbuch!“
NEUE PRESSE

„Eindrucksvoll schildert Rademacher das Leben im Jahr 1947 mit allen Nöten und Hoffnungen. Ein Stück Geschichte wird lebendig und berührt den Leser ungemein.“
HAMBURGER MORGENPOST

„Das Faszinierende des Buches ist die Schilderung des zerstörten Hamburgs, für die der Autor offenbar viel recherchiert hat. Und ganz besonders widmet er sich in kleinen Beobachtungen und geschickt eingewebten Charakterstudien auch der Verfasstheit der Deutschen im Jahr zwei.“
WDR5 MORDSBERATUNG

„Wieder verbindet Rademacher eine spannende Krimihandlung mit einer genauen Beschreibung Hamburgs in der Nachkriegszeit. Die politische Lage wird ebenso behandelt wie die Probleme des Alltags in der zerstörten Stadt, die Schwierigkeiten der polizeilichen Ermittlungen unter erschwerten Bedingungen spielen eine große Rolle.“
AACHENER NACHRICHTEN

„Der Name Cay Rademacher bürgt für historische Kompetenz. (…) Neben dem spannenden Krimi-Plot bietet „Der Schieber“ auch eine lebendige Darstellung der bedrückenden Schwarzmarktlebensverhältnisse in den Nachkriegsjahren.“
GEISLINGER ZEITUNG / SÜDWEST PRESSE

„Das Buch wirft ein Schlaglicht auf eine aus den Fugen gegangene Welt. Der Autor vermeidet dabei strikt jedes Pathos, schreibt schnörkellos und temporeich. […] Ein Krimi mit Niveau und Tiefgang. Absolut empfehlenswert.“
BUCH-MAGAZIN

„Cay Rademachers Krimi „Der Schieber“ lebt von den authentischen Beschreibungen der Trümmerlandschaft, dem Leben darin und den täglichen Problemen. Das ist nicht nur anschaulicher Geschichtsunterricht mit großem Unterhaltungswert, „Der Schieber“ ist auch – wie es sich für einen guten Krimi gehört – eine nervenaufreibende Jagd nach dem Mörder.“
NDR HÖRFUNK

„Cay Rademacher beschreibt deutsche Geschichte, wie es spannender wohl kaum geht.“
FREUNDIN

„Atmosphärisch dicht und packend […] Eine sehr gelungene Mischung aus Krimi und Geschichtsbuch.“
OBERÖSTERREICHISCHE NACHRICHTEN

"Spannend. Authentisch."
Gerald Schaumburg, HESSISCHE ALLGEMEINE -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Cay Rademacher arbeitet als Redakteur bei GEO. Er studierte Geschichte und Philosophie. Neben zahlreichen Sachbüchern hat er Kurzgeschichten und historische Romane veröffentlicht. Im DAV erschien bereits sein Debüt-Krimi 'Der Trümmermörder'. Der Autor lebt mit seiner Familie in Hamburg.

Burghart Klaussner hatte Engagements an allen wichtigen deutschsprachigen Bühnen. Einem breiten Publikum wurde er durch Kinofilme wie 'Good Bye, Lenin!', 'Die fetten Jahre sind vorbei' und 'Das weiße Band' bekannt. Er erhielt zahlreiche Preise, u. a. den 'Silbernen Leoparden' in Locarno, den 'Preis der deutschen Filmkritik', zweimal den 'Deutschen Filmpreis' und den 'Deutschen Hörbuchpreis' als bester Interpret.


Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Der zweite Band von Cay Rademacher um den Oberinspektor Stave und wie schon im ersten Teil war ich auch diesmal davon begeistert, wie der Autor die Stimmung eingefangen hat. Er hat es wieder geschafft, das Hamburg im Jahr 1947 lebendig werden zu lassen. Um einen Kriminalfall herum lernen wir die Gegebenheiten Hamburgs kennen, die Lebensumstände werden dem Leser auf interessante, spannende und packende Weise näher gebracht. Der Neuanfang nach dem Krieg, die Heimkehr des Sonnes – der Neuanfang mit der neuen Partnerin. Dabei der Kriminalfall, der der Mittelpunkt der Handlung ist, aber dennoch nicht zuviel Raum einnimmt und überspitzt wirkt – denn das zwischenmenschliche ist ein wichtiger Bestandteil des Buches. Das macht die besondere Atmosphäre des Buches aus. Die Charaktere sind sehr glaubhaft dargestellt, mit all ihren Schwächen, Gedanken und Gefühlen, der Schreibstil klar und unverschnörkelt – dem „Rahmen“ entsprechend. Ich hoffe nun, es gibt noch einen weiteren Band, denn ich wüsste schon sehr gern, wie es mit all den liebgewonnenen Charakteren weitergeht.
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Format: Gebundene Ausgabe
Nach dem Kältewinter 1946/47 folgt in Hamburg ein ungewöhnlich heißer Frühling. Nach wie vor ist die Versorgung der Bevölkerung der zerstörten Hansestadt schwierig und auch die Wohnungssituation entspannt sich nur kaum merklich. Zudem schürt die Britische Besatzungsmacht mit dem Abbau und teilweise sogar der Sprengung wichtiger Hafenanlagen Angst unter den Hafenarbeitern...
In dieser Zeit wird in der Ruine einer Lagerhalle auf einer Blohm & Voss-Werft ein toter Junge auf einem noch scharfen Blindgänger gefunden und Oberinspektor Frank Stave wird mit dem Fall betraut. Dieser macht sich mit dem britischen Lieutenant James MacDonald auf die Suche nach dem Mörder - doch zuerst einmal müssen sie wissen, was der 14jährige überhaupt an diesen Ort zu suchen hatte. Nach und nach erfährt Stave, wie sich Kinder und Jugendliche ohne Eltern in Hamburg über Wasser halten. Aber auch privat gibt es beim Oberinspektor einige Neuigkeiten, die es erst einmal zu verdauen und auch zu regeln gilt, und dann kommen noch weitere zwei Leichen hinzu...

Im Grunde wird die Beschreibung "Kriminalroman" auf dem Cover des Buches dem Inhalt nicht gerecht, denn beim "Schieber" handelt es sich viel mehr als 'bloß' um einen Kriminalroman. Natürlich ist Frank Stave Polizist und ermittelt gemeinsam mit Kollegen und dem britischen Lieutenant MacDonald rund um dem Mord an Adolf Winkelmann, einem verwaisten Hamburger Jungen - aber dabei sind die Beschreibungen der zerstörten Stadt und der Lebenssituatonen verschiedenster Menschen einfach so atmosphärisch dicht, dass sie mich wirklich in diese Zeit haben eintauchen lassen!
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Von Buchdoktor HALL OF FAME REZENSENTTOP 500 REZENSENT am 17. August 2012
Format: Gebundene Ausgabe
Im Sommer 1947 ist im kriegszerstörten Hamburg unter Britischer Militärverwaltung die Bewältigung des Alltags noch immer eine tägliche Herausforderung. Ganze Straßenzüge sind zerbombt, viele Menschen leben in Baracken oder Bunkern und Lebensmittel werden noch immer auf Lebensmittelkarten zugeteilt. Einige tausend elternlose Kinder schlagen sich in der Stadt mit Kohlenklau von fahrenden Eisenbahnzügen und Schwarzmarktgeschäften durch. Davon sind (laut Rademachers Nachwort) allein eintausend so genannte Wolfskinder, die ohne Erwachsene aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten flüchteten. Der Hafen ist zerbombt, gesunkene Schiffe versperren die Fahrrinnen. Als auf dem Gelände der Werft Blohm und Voss in Steinwerder (die englisches Sperrgebiet ist) ein Jugendlicher erstochen aufgefunden wird, arbeitet der deutsche Oberinspektor Frank Stave von der Hamburger Kripo mit Lieutenant MacDonald von der Britischen Besatzungsarmee zusammen. Die halboffizielle Zusammenarbeit zwischen der Hamburger Kripo und den "Tommies" illustriert sehr gelungen, wie kompliziert das Zusammenleben von Besatzungsmacht und den Bürgern im besetzten Nord-Deutschland war. Von der Hamburger Polizei wird der Einsatz für Recht und Ordnung erwartet, Voraussetzung dafür ist jedoch, dass die Briten Benzin für den Fuhrpark, die "Peterwagen", bewilligen. Ermittlungen auf dem Werftgelände sind eine heikle Sache, da die Militärregierung gerade die Demontierung der Produktionsanlagen angeordnet hat und die zum großen Teil in der KPD organisierten Werftarbeiter das durch aktiven oder passiven Widerstand verhindern wollen. Ein Fächer von Mordmotiven bietet sich den Ermittlern an.Lesen Sie weiter... ›
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Format: Audio CD
Die Geschichte beginnt 1947 in Hamburg. Oberinspektor Stave, der bereits in Rademachers Geschichte „Der Trümmermörder“ ermittelt, ist auch diesmal wieder die Figur, die im Mittelpunkt des Ganzen steht. Mit dem Fund eines kleinen Jungen, der erstochen auf einer nicht gezündeten Bombe liegt, beginnt ein neuer, rätselhafter Fall.

Die Geschichte ist sehr detailliert geschildert, sodass der Hörer fast das Gefühl hat, selbst du die zerbombten Straßen und verlassenen Ruinen zu streifen.

Burghardt Klaußner, der schon den Vorgänger „Der Trümmermörder“ mit seiner Stimme aufleben ließ, baut nun das zweite Mal das noch größtenteils zerstörte Hamburg um den Hörer herum auf. Insbesondere die Darstellung der verschiedenen Charaktere durch unterschiedliche Stimmen gelingt Klaußner ganz ausgezeichnet: Er variiert in verschiedenen Dialekten und Akzenten, vom amerikanischen Akzent bis zum Hamburger Dialekt, mal ist seine Stimme rau und polternd, dann wieder ruhig und sanft.

Fazit:
Rademacher hat nach „Der Trümmermörder“ auch mit „Der Schieber“ einen Krimi geschrieben, der erfrischenderweise jenseits der herkömmlichen Krimi-Schauplätze in der heutigen Zeit spielt. Trotzdem liefert er einen spannenden Krimi, der absolut hörenswert ist – wozu Burghardt Klaußner als facettenreicher Sprecher auch einiges zu beiträgt.
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