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Kundenrezensionen

3,9 von 5 Sternen
17
3,9 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 1. Juli 2015
Schade, ich hatte mich sehr auf den 3. Band der Serie gefreut, wurde aber enttäuscht. Stachelmann wird immer wehleidiger und caotischer. Der HAndlungsablauf ist eine Kopie der vorherigen Bänden...
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am 10. Februar 2011
Ja, der 3. Band ist leider eine Enttäuschung. Die Unaufgeregtheit, das Alltägliche der Figur Stachelmanns, das in den ersten beiden Bänden für mich eine angenehme Qualität darstellte (gerade, weil Stachelmann eben kein Action-Komissar, sondern der schrullige, kranke Historiker ist), wenden sich hier leider gegen ihn.
Ab der Mitte des Buchs hat man das Gefühl, ist der Autor am kreativen Tiefpunkt angekommen und weiß gar nicht mehr, was und wo er mit seiner Figur eigentlich noch hin will: da wiederholt sich dann alles in der Endlosschleife (Anne anrufen - Rückenschmerzen - Mutter anrufen - Tagebucheintragung - Anne anrufen - Rückenschmerzen usw.). Auch der Zeitbezug (68er) wirkt in diesem Band sehr angelesen, nicht wirklich lebhaft eingefügt.

Der Autor sollte sich auch wirklich mal Gedanken über die Gesamtkonstruktion seiner Bücher machen - bei einem Krimi nicht unerheblich. Schon der 2. Band wartete am Ende mit einem Finale auf, dass zusehr von irgendwelchen ZDF-Krimis inspiriert war.
Hier im 3. Band wird die Story am Ende aber so dünn, so konstruiert, dass man ob dieser Lieblosigkeit wirklich Aggressionen bekommt (vor allem, weil das Buch dafür vorher schon viel zu lang war!).
Ja, und die Täterauflösung auf wenigen Seiten am Ende ist dann wirklich so was von uninspiriert, lachhaft und ärgerlich. Sehr, sehr schade...
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am 3. September 2006
Um es kurz zu machen: der lange erwartete dritte Band aus der Stachelmann-Reihe ist enttäuschend. Als Stachelmann-Fan habe ich mich nach Erscheinen sofort ans Lesen gemacht, musste das Buch wegen aufkommender Langeweile aber immer wieder weglegen. So nebulös, wie der Titel klingt, ist das ganze Buch konzipiert: Stachelmann macht sich daran, den Tod seines Freundes Ossi aufzuklären, an dessen Selbstmord er nicht glaubt. Er wird auf einen zweiten Mord gestoßen, der sich in der Zeit der auslaufenden Studentenbewegung und beginnenden Terroristenszene ereignet hat. Am Ende sind die Morde geklärt, insofern kommen Konsumenten konfektionierter Krimis auf ihre Kosten. Ansonsten aber ist die Geschichte äußerst unglaubwürdig. Die bei v. Ditfurth sonst so spannenden Rahmenhandlungen und historischen Einblicke sind reduziert auf Tagbucheintragungen eines Zeitzeugen, die nur wenig von dem Klima widerspiegeln, dass seinerzeit in der linken Szene geherrscht hat, sowie auf Erinnerungsfragmente eines inzwischen zum Penner verkommenen Mitstreiters, der - unter Alkohol gesetzt- ein paar Namen preisgibt. Auch die übrigen Figuren des Szenarios sind stereotyp und wenig originell. Das macht den Roman ermüdend. Und wenn am Ende die Lösung präsentiert wird, ist der Leser nicht nur gelangweilt, sondern verärgert. Es handelt sich - ohne hier allzu viel zu verraten - um eine Fehlkonstruktion, wo mit viel technischem Aufwand eine Romanfigur zum Täter zurechtgebogen wird. Leider nur ein durchschnittlicher Krimi.
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VINE-PRODUKTTESTERam 22. November 2016
Auch der dritte Band dieser Stachelmann- Reihe (ich nenne sie jetzt der Einfachheit halber mal so) war grundsätzlich nicht schlecht geschrieben, aber wenn ich ganz ehrlich bin haben mir die ersten beiden Romane ein kleines Stück besser gefallen. Das liegt vielleicht auch ein bisschen am Grundthema, denn Studentenunruhen Ende der Siebziger und internationale Revolution mit leichtem RAF- Einschlag sind nicht so ganz mein Ding.

Ein weiterer Grund sind aber auch die ständigen Rückblicke auf die ersten beiden Bücher. Wenn dieses Buch hier das erste ist, welches man aus der Stachelmann- Reihe liest, dann ist das ja ganz okay. Wenn man allerdings wie ich schon die ersten beiden Romane gelesen hat, dann fühlen sich diese Wiederholungen bezüglich des Privatlebens des Protagonisten, seine Probleme mit den Frauen, sein etwas schwieriges Verhältnis zu seinen Eltern, seine Krankheit und vor allem seine beruflichen Probleme mit seiner offensichtlich nie enden wollenden Habilitationsschrift, an wie ein zähes Stück Fleisch auf dem man herumkaut.

Im Ablauf ist die Handlung leider nicht immer ganz schlüssig und auch das Ende hat mich doch ziemlich überrascht. Dadurch blieben doch einige Fragen offen und ehrlich gesagt sind mir die ganzen Nebenkriegsschauplätze (Herzinfarkt der Witwe, Überfall auf Stachelmann, der Unfalltod der Angestellten in Heidelberg) dann auch eine Spur zu viel des Zufalls.

Für mich wirkt dieser Fall insgesamt leider nicht sehr authentisch. So scheint der Historiker Josef Maria Stachelmann doch unheimlich viel Tagesfreizeit zu haben, obwohl er ja einen Job hat. Mich verwundert aber auch das er immer ausreichend Bargeld parat und ich rede hier nicht von 50 Euro und offensichtlich auch sonst keinerlei finanzielle Probleme hat.

Trotz meiner Kritik ist dieses Buch aber nicht so schlecht geschrieben, allerdings gefielen mir wie schon erwähnt die ersten beiden Bände bedeutend besser und deshalb ziehe ich dieses Mal auch einen Stern ab.
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am 2. Januar 2014
...ein richtig interessanter Krimi vor dem Hintergrund deutscher Geschichte und einem sehr überraschendem Ende.
So muss ein richtiger Krimi sein!
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am 3. Januar 2014
Wer auf Deutsche Krimis steht ist hier richtig beraten. Für mich der beste Teil der Stachelmann-Reihe. Also los - Kaufen :)
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am 4. Juli 2013
Der bereits bekannte Historiker Dr. Josef Maria Stachelmann ermittelt wieder einmal auf eigene Faust. Sein Freund aus Studien- und Revolutionstagen in Heidelberg, Ossi Winter, soll sich mit einem neuen Insulinspray und Schmerzmitteln umgebracht haben. Doch Stachelmann kann das nicht glauben, sein Freund war niemand, der sich selbst das Leben nehmen würde. Neben der Leiche lagen Ausschnitte aus ihrer Zeit in Heidelberg, bei Demos und Streiks, und der Bericht über einen Mord, der damals nicht aufgeklärt werden konnte. Also vermutet Stachelmann Ossis Mörder in diesem Umfeld und reist nach Heidelberg- und damit auch in seine eigene Vergangenheit.
Selten erschien einem als Leser der Historiker Stachelmann so verdreht und auf Abwegen wie „Schatten des Wahns“. Diesem Wahn scheint er selber aufgesessen, so viele Hinweise sprechen dafür, dass er einfach falsch liegt mit seinen Ermittlungen. Dass er von der Polizei nicht ernst genommen wird, ist er inzwischen gewohnt, doch dieses mal kann ihn auch der Leser kaum ernst nehmen. Liiert mit einer Kollegin, fängt er etwas mit der Freundin des toten Freundes an, um dann einer Italienerin hinterher zu weinen, die er nur kurz kennen lernt. In diesem Band wirkt Stachelmann realitätsferner und verweichlichter als je zuvor. Geplagt von der Habilitation (die auch in Band drei immer noch nicht fertig ist) und seiner Arthritis stolpert er durchs Leben. Anrechnen muss dem Autor Christian v. Ditfurth bei dieser wirren Konstruktion jedoch, dass dem Protagonisten die Absurdität seines Handelns immer wieder bewusst wird, ohne dass er jedoch versucht, daraus auszubrechen. Eine richtige Krimi-Spannung will hier nicht aufkommen, so sehr steht Stachelmann im Fokus und nicht die Mordermittlung. Dies liegt sicher auch daran, dass er mit Ossis Vergangenheit auch seine eigene wieder ausgräbt. Der Schluss ist dann doch noch sehr gut gelungen, wenn vielleicht auch etwas knapp, und entschädigt für vorhergehende Wirrheiten des Herrn Doktor auf der Mörderjagd.
Christian v. Ditfurth hat mit „Schatten des Wahns“ ein solides Stück Literatur abgeliefert, ohne so stark zu überzeugen wie in den ersten beiden Büchern. Es bleibt zu hoffen, dass es nicht kontinuierlich bergab geht mit Stachelmann- und dass im vierten Band seine Habilitationsschrift endlich fertig hat!
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am 6. April 2007
Marx im Hirn, Che Guevara im Herzen und Ho Chi Minh auf den Lippen. Wer sich für die 68iger Generation interessiert, der ist hier richtig. Stachelmann, immer noch im Habil-Schwebezustand, begibt sich auf Spurensuche, denn Ossi ist tot. Selbstmord heißt die offizielle Version, der Stachelmann misstraut. Wurde hier eine alte offene Rechnung beglichen? Wusste Ossi zu viel? Stachelmann macht sich nach Heidelberg auf, durchforstet Archive und folgt einer Fährte in die Toskana. Am Ende kommt es anders, als mancher Leser denkt oder auch, wie er es sich gedacht hat. Stachelmann wünscht man zwar, dass er seine privaten Sachen einschließlich seiner Habil-Schrift in den Griff kriegt, dem Leser aber auch, dss er so bleibt wie er ist, ein Spurensucher mit Tiefgang.
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am 7. März 2010
Der dritte Fall für Stachelmann führt in seine eigene Vergangenheit. Der vom Staatsanwalt als Selbstmord deklarierte Tod seines Freundes weckt im Historiker natürlich Ermittlerinstinkte. Leider erfährt die auf eine Serie angelegte dritte Geschichte des rheumakranken und antriebsarmen Ermittlers keine Steigerung mehr. Der Plot wird schwächer, die Figur Stachelmanns kraftloser und langweiliger. Er ist eben kein Wallander, der an der Welt und sich selbst in aller Vielschichtigkeit leidet, sondern ein mehr oder minder erfolgloser Unidozent, der sein Leben nicht auf die Reihe kriegt. Seine Habilitation liegt immer noch herum und er kaut immer noch Tabletten. Mehr möchte ich davon nicht lesen.
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HALL OF FAMEam 28. Oktober 2007
"Schatten des Wahns" von Christian von Ditfurth (KiWi 1008 - Erstauflage 2006) ist nach "Mann ohne Makel" (KiWi 826 - Erstauflage 2002) und "Mit Blindheit geschlagen" (KiWi 924 - Erstauflage 2004) ein weiterer Fall mit dem Historiker Josef "Jossi" Maria Stachelmann. Dieser am Historischen Seminar der Hamburger Universität an seiner Habilitation schreibend wird wieder einmal - zum dritten Mal - in einen Kriminalfall hineingezogen. Sein Studienkollege aus Heidelberg, der Kriminalhauptkommissar Oskar Winter von der Hamburger Kriminalpolizei, wird von seiner Lebensgefährtin, der Kriminaloberkommissarin Carmen Hebel, tot aufgefunden. So wie es ausschaut, handelt es sich um Selbstmord. Alle sind sich dessen sicher, nur Stachelmann nicht. Aufgrund eines Aktenordners, der sich auf Winters Schreibtisch befand, und Protokolle, Flugblätter und Zeitungsausrisse von einem ungelösten Mord aus der Zeit der Studentenunruhen in den siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts enthielt, glaubt Stachelmann, daß sein Tod Mord war und mit dem "Heidelberger Thingstättenmord" von damals zusammenhängt. Er fühlt sich verpflichtet, den Tod seines Freundes aufzuklären. Seine Recherchen führen ihn über Heidelberg und Volterra nach Hamburg zurück. Es zeigt sich, daß viele nicht die sind, die sie vorgeben zu sein, daß Tote nicht unbedingt tot sein müssen und daß ein Tod ganz andere Ursachen haben kann, als alle angenommen haben. Insgesamt handelt es wieder um einen Roman mit dem Historiker Stachelmann als Kriminalisten, der trotz seiner 394 Seiten die Spannung bis zum Schluß aufrecht erhält.
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