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Schönes Spiel: Geschichten vom Golfen Audio-CD – Audiobook, CD

4.0 von 5 Sternen 3 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Evelyn Roll, geboren 1952, fing schon als Schülerin an, Golf zu spielen. Sie studierte Politische Wissenschaften in Freiburg. 1983 gab sie das Golfspielen für die nächsten 16 Jahre auf: Sie wurde Redakteurin, Korrespondentin und schließlich Autorin bei der Süddeutschen Zeitung. Nebenher arbeitete sie seit 1999 an ihrem Wiedereinstieg in den Golfsport. Im Jahr 2000 erhielt sie für ihre journalistische Arbeit den Theodor-Wolff-Preis. Ein Jahr später schlug sie beim SZ German Business Masters in Seddin den Longest Drive und wurde Rookie des Jahres in ihrem Heimatgolfclub Chieming. Seither kämpft sie um und gegen ihr Handicap von 25,5.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Im Trainingslager der anonymen Golfer
Es war einmal in finsterer Golfanfängervorzeit, als das Üben noch nicht geholfen hat, als wir kein Handicap hatten und nicht einmal eine Platzreife. Damals sind wir zum ersten und einzigen Mal in unserem Leben mit einer Reisegruppe und mit wildfremden Menschen in ein Trainingslager gegangen, auf Djerba.
Und das kam so: Spätestens im März fliegen alle Golfspieler unserer ja auch klimatisch ein wenig benachteiligten Republik in den Süden. Zumindest machen sich alle diejenigen auf, die in der zurückliegenden Saison ihr angestrebtes Handicap wieder einmal nicht erreicht, ihren Slice immer noch nicht wegbekommen und überhaupt die Saison vergeigt und verschlafen und wieder einmal viel zu wenig gespielt haben. Also doch alle. Meistens reisen sie mit ihrem heimischen Pro und den Freunden aus dem Club. Fahren los, bleich, untrainiert und wild entschlossen, was dazuzulernen und eine Menge Spaß zu bekommen - und Muskelkater. Meistens.
Nun haben Männer, diese fremden Wesen an unserer Seite, bekanntermaßen besonders in den Anfangsjahren ein schweres mentales Problem mit Golf. Sie können sich, aus uns Frauen unerfindlichen Gründen, den schon seit zehn Jahren spielenden Golffreunden auf keinen Fall als Mitgolfer präsentieren, bevor sie nicht selbst Handicap 28 spielen. Und wenn so ein Mann einen verantwortungsvollen,
Zeit raubenden Job hat und sich vielleicht auch noch verbiestert an seinen alten Hobbys und ungesunden, Kniescheiben beschädigenden Freizeitbeschäftigungen wie Tennisspielen festklammert, dauert das etwa drei Jahre. Danach erst bringt es der männliche Golfspieler übers Herz, sich und seine dramatischen Longhits endlich den bewundernden Blicken der Freunde auszusetzen und auch ihrem:
"Ja, sag mal? Supertoll! Wann hast du eigentlich angefangen?
" Eine Frage, die immer wieder gerne beantwortet wird mit: "Och, letztes Jahr. Aber leider erst im Herbst. Ihr wisst ja, was in meinem Laden los war. Und dann musste ich auch noch einmal für die Senioren von Rot-Weiß bei den Meden-Spielen antreten."
In seinen geheimen drei Anlaufjahren möchte der Golf spielende männliche Mensch also möglichst heimlich, oft und ungesehen trainieren, sehr gerne auch im Ausland. Aber nicht so gerne mit den Freunden aus dem eigenen Club. Also kann man nicht mit den Clubfreunden reisen und Spaß haben. Also muss für diese Zeit im März eine andere Lösung gefunden werden. Und also werden besonders im Frühjahr von den Reiseveranstaltern Gruppenkurse und Trainingslager angeboten für den anonymen Golfer. Die Vokabeln Gruppentraining oder Gruppenreise lösen allerdings bei sensiblen Männern, die noch nie in einem Charterflugzeug gesessen haben, Panikattacken und Abwehrpickel aus. Sie fürchten sich sehr vor dem Lärm und der Enge an Bord, vor den anderen, fremden Menschen, die bestimmt allesamt in karierten oder anderswie infantil gemusterten Spielhöschen und Hemdchen unterwegs sind, um die Erniedrigungen des Massentransportes noch zu vergrößern; die sich wahrscheinlich schon im Flugzeug nicht als Herr und Frau Schmidt, sondern als Oliver und Marianne vorstellen: Ihr könnt gerne Olli zu mir sagen.
In dieser für die weitere Entwicklung eines jeden Golfspielers außerordentlich kritischen Phase ist es die vornehme Aufgabe der Golf spielenden Frau, dem Mann behutsam die Angst zu nehmen, wenigstens die Angst vorm Charterflug, vor karierten Hosen, vor gruppendynamischen Berechenbarkeiten und vor Vier-Sterne-Strandhotels, die sich erst bei der Essensausgabe als getarnte Jugendherbergen entlarven.
Unser Veranstalter hieß "amp". Und "amp", so legte das Logo auf dem Briefkopf glücklicherweise nahe, stand für "agitur mente pilar". Der Rest war ganz einfach. Weil in unserem Fall der Mann eine jederzeit ausbeutbare Schwäche für alte Sprachen hat. Weil er es einen verlockenden Gedanken fand, den Ball am Ende tatsächlich mit dem Geist bewegen zu können, anstatt mit seiner noch ein wenig unvollkommenen Schwungtechnik. Vielleicht auch, weil er einem Veranstalter mit einem lateinischen Motto als Namen zutraute, die Unzulänglichkeiten des Massentransports gemildert zu haben.
Nun, der Charterflug war, wie Charterflüge nun mal sind, gehobener Viehtransport. Die karierten Mitreisenden waren, wie karierte Mitreisende in anonymen Golf-Trainingslagern sind. Das Essen war etwas schlechter als erwartet. Und dann acht Tage um 7:30 Uhr aufstehen, nichts sehen von Land und Leuten, kein Buchlesen am Strand, keine Aperitifs bei untergehender Sonne, keine Olivenkerne in die Brandung gespuckt. Sondern nichts als Golf, Essen, Schlafen, Frühstücken und wieder Golf.
Aber wir haben eine Menge dazugelernt. Mit Olli und Marianne treffen wir uns noch heute gelegentlich auf herrliche Runden am Wannsee. Zum Schluss der Trainingswoche auf Djerba haben wir unserem amp-Lehrer Seppi jedenfalls mit großer Dankbarkeit erzählt, wie hilfreich für einen intelligenten Golfer die Vorstellung ist, den Ball mit dem Geist bewegen zu können. Und auch, dass der Golf spielende Mann überhaupt nur unter Hinweis auf das kluge und lateinische Motto der Veranstaltung zum Mitkommen überredet werden konnte.
Da hat der Seppi aber gelacht: amp, das habe nun eigentlich nichts anderes zu bedeuten als Achim und Monika Picht, so hießen die beiden Erfinder und Gründer der Golfschule. Und als Achim und Monika sich scheiden ließen, habe man eine neue Bedeutung für die drei Buchstaben gesucht. Und gefunden. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


Kundenrezensionen

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Top-Kundenrezensionen

am 27. März 2011
Format: Taschenbuch|Verifizierter Kauf
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. November 2014
Format: Taschenbuch|Verifizierter Kauf
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. September 2010
Format: Gebundene Ausgabe
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

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