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Kommentar: Buch hat leichte Gebrauchs spuren ( Lese spuren ) Kanten leicht bestoßen 65 Jahr:2009
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Schön reich - Steuern zahlen die anderen: Wie eine ungerechte Politik den Vermögenden das Leben versüßt Gebundene Ausgabe – 2. Juni 2009

3,9 3,9 von 5 Sternen 21 Sternebewertungen

Deutschland, die Steueroase für Millionäre

Wer zahlt in Deutschland eigentlich Steuern? Vor allem die Arbeitnehmer. Denen wird jeder Cent sofort vom Lohn abgezogen. Für Millionäre ist Deutschland eine Steueroase. Denn die Finanzämter können schon längst nicht mehr gründlich prüfen. Lasche Gesetze, zu wenig Personal. So haben die Politiker selbst die milliardenschwere Steuerflucht der Reichen organisiert. Ein Insiderbericht aus einem geteilten Land.

Die Parteien überschlagen sich mit Vorschlägen für Steuerreformen: Der einfache Bürger solle doch am Aufschwung teilhaben. Was nicht diskutiert wird: Könnten sich die Reichen nicht so einfach der Besteuerung entziehen, könnten schon jetzt für alle Bürger die Steuern gesenkt werden. Rund 72 Milliarden Euro entgehen dem Staat jährlich, weil die Finanzämter immer weniger Personal haben. Häufig ist das sogar politisch gewollt, denn mit einer großzügigen Steuerverwaltung glauben Bundesländer, vermögende Unternehmer bei der Stange zu halten. Anhand von internen Unterlagen und Gesprächen mit Finanzbeamten, Zollfahndern und Staatsanwälten decken Sascha Adamek und Kim Otto den desolaten Zustand der Steuer- und Kontrollbehörden auf. Zugleich porträtieren sie schillernde Figuren aus der ansonsten verschwiegenen Welt der Wohlhabenden. Sie schildern deren Steuersparmethoden und Raffgier. So entsteht das Sittengemälde einer Elite, die sich schon längst vom Grundkonsens einer sozialen Marktwirtschaft verabschiedet hat.

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Sascha Adamek arbeitet seit sechzehn Jahren als Journalist und Filmemacher für den Rundfunk Berlin Brandenburg und den WDR, u.a. für die ARD-Politikmagazine „Monitor“ und „Kontraste“. Zusammen mit Kim Otto veröffentlichte er die Bestseller Der gekaufte Staat und Schön reich.

Kim Otto arbeitet seit dreizehn Jahren für das ARD-Politikmagazin „Monitor“ und ist Professor für Journalistik an der Hochschule für Medien und Kommunikation, Köln. 2007 wurde er, gemeinsam mit Kollegen aus der „Monitor“-Redaktion, für Recherchen zum Thema „Der gekaufte Staat“ mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet. Zusammen mit Sascha Adamek veröffentlichte er den gleichnamigen Bestseller sowie den Bestseller Schön reich.

Kim Otto arbeitet seit elf Jahren für das ARD-Politikmagazin „Monitor“ und ist Professor für Journalistik an der Hochschule für Medien und Kommunikation, Köln. 2007 wurde er, gemeinsam mit Kollegen aus der „Monitor“-Redaktion, für Recherchen zum Thema „Der gekaufte Staat“ mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet. Zusammen mit Sascha Adamek veröffentlichte er den gleichnamigen Bestseller sowie den Bestseller Schön reich.

Produktinformation

  • Herausgeber ‏ : ‎ Heyne Verlag (2. Juni 2009)
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Gebundene Ausgabe ‏ : ‎ 272 Seiten
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 3453162870
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3453162877
  • Abmessungen ‏ : ‎ 13.5 x 2.8 x 22.1 cm
  • Kundenrezensionen:
    3,9 3,9 von 5 Sternen 21 Sternebewertungen

Über die Autoren

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Kundenrezensionen

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21 weltweite Bewertungen

Spitzenrezensionen aus Deutschland

Rezension aus Deutschland vom 5. Oktober 2009
Ein voller Griff in das pralle Leben der Finanzämter.
100 % authentisch - 100 % hochinteressant.
Das Buch ist sehr zu empfehlen.
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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Rezension aus Deutschland vom 12. Dezember 2012
Als ich das Buch erwarb, hatte das Buch einen „Spiegel-Buch“-Aufkleber. In der Tat sind die beiden Autoren in der Lage die Einzelheiten der deutschen Steuerungleichheit in einer routinierten und gut lesbaren Weise darzustellen.

Es fängt an mit einem extrem kapitalistischen Chef, der in Hamburg arbeiten läßt, aber keine Steuern zahlt, weil er einen polnischen Wohnsitz angegeben hat. Ein nicht gern gesehenes Einfordern von Urlaub reicht für eine Kündigung. Eine Kündigung bezieht sich natürlich nicht auf ein Arbeitsverhältnis sondern auf die Geschäftsbeziehung, denn der Chef hat natürlich keine Mitarbeiter, sondern selbständige Geschäftspartner (schrödersche Ich-AGs).

Wer eine Jacht kauft, spart sich die Mehrwertsteuer, wenn er sie ins Ausland liefern läßt.
Millionäre, die privat mit Immobilien handeln, zahlen mitunter nicht mehr als 30000 € Steuern im Jahr. Das wird erreicht, indem Gewinne mit Krediten verrechnet werden, die extra zu diesem Zweck aufgenommen werden.
Dann geht es weiter mit den Steueroasen wie Schweiz, Lichtenstein, Luxemburg, Jersey und viele andere. Banken die sowohl in Deutschland als auch dort vertreten sind, helfen die Beträge diskret ins Ausland zu schaffen.

Für eine gerechte Steuerverteilung gibt es viel zu wenig Finanzbeamte und Steuerprüfer. Kriminelle Reiche nutzen das skrupellos aus. Weil Macht und Einfluß reicher Menschen oft in die Politik reicht, kommt es vor, daß besonders erfolgreiche Steuerprüfer abgezogen werden von ihren Aufgaben, sodaß bestimmte Firmen und Privatpersonen so gut wie keine Steuern zahlen müssen. Steuern werden hauptsächlich vom Mittelstand gezahlt, Reiche zahlen nicht so viele Steuern.

Durch Kompliziertheit und Uneinheitlichkeit des Steurersystems gibt es kaum Computerprogramme, die den Finanzbeamten ihre Arbeit erleichtern würde. Überforderte Beamte winken viele Aufgaben einfach nur durch.
Wie die Autoren herausgearbeitet haben, könnte man zu mehr Steuereinnahmen kommen, wenn man mehr Beamte einsetzt. Diese würden nur einen winzigen Prozentsatz von dem kosten, was sie einnehmen.

Der flüssige Erzählstil ändert nichts daran, daß ich das Buch irgendwann langweilig fand und nicht mehr weitergelesen habe.
Rezension aus Deutschland vom 10. August 2012
Ich habe selten eine so unsäglich dümmliche Ansammlung an den Kern der Fragestellung nicht treffenden und peinlichen Beispielen gelesen, die sich nach kommunistischem Manifest lesen. Da werden Steuerhinterzieher mit großem kriminellen Eifer als die Beispiele für eine zu lasche Besteuerung von Reichen herangezogen, kein Wort indes über die Anteile der Großverdiener am Steueraufkommen oder auch nur der Versuch, ausgewogen zu recherchieren. Das Buch ist wahrscheinlich ein Auftragswerk der Linken oder des DGB.
War ganz okay zum Anzünden meines Kamins, daher ein Stern, sonst nicht lesenswert.
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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Rezension aus Deutschland vom 27. September 2010
Bevor ich das Buch gelesen hatte sah ich die Fernseh-Doku gleichen Titels. Mir war natürlich klar, daß die beiden Autoren Adamek und Otto sich die Stories nicht aus den Fingern gesaugt hatten. Dennoch sind Doku und Buch starker Tobak. Die im Film enthaltenen Fälle findet man auch im Buch. Mittlerweile spricht es sich herum, daß Deutschland irgendwie garnicht mehr so ein Hochsteuerland ist, wie immer angenommen (und wie z. B. in der Propaganda der INSM und der FDP seit vielen Jahren ständig behauptet) - jedenfalls nicht für Multimillionäre und Milliardäre. Und das hat viele Gründe. Z. B. den Grund, daß sich unser Staat von einer flächendeckenden und gerechten Steuererhebung schon längst verabschiedet hat, was die Hoffnung beerdigt, alleine Reformen im Steuerrecht würden schon zu mehr Gerechtigkeit führen. Z. B. den Grund, daß flächendeckend mehr oder weniger stark nahezu alle Länderfinanzbehörden massiv Personal abgebaut haben, und ansonsten oft Anweisungen herausgeben, bestimmtes Klientel doch bitte nicht zu genau zu prüfen. Z. B. den Grund, daß Finanzbehörden mies ausgestattet, und darüberhinaus kaum vernetzt sind, was sie zu zahnlosen Tigern macht. Z. B. den Grund, daß auch Banken zu den Steuerhinterziehungs-Helfern gehören, selbstverständlich mit weitaus besserer Ausstattung als etwa ermittelnde staatliche Stellen. Usw...usf...

Das führt dann u. a. dazu, daß etwa der an der Cote d`Azur lebende Millionär Barski gerade mal 2.300,-- € Steuern auf 26.000 € zu versteuerndes Einkommen zahlt, während etwa eine klassische Mittelschichtfamilie auf 80.000 € Einkommen 16.240 € Steuern zahlt, mehr als das sieben(!)fache wie der o. a. Millionär. Das führt auch dazu, daß Bürger mit 500.000,-- € jährlich fast garnicht mehr überprüft werden, weil die Länder die Erfüllung der entsprechenden Anweisung des Finanzministeriums einfach nicht nachkommen, im Gegenteil. Manchmal wird den Fahndern sogar VERBOTEN, zu ermitteln: Hessen etwa hat bis 2003 15 Steuerfahnder, die sich mit besonders reichen Steuerhinterziehern sehr erfolgreich zu befassen hatten, aus ihren Jobs entfernt. Wir erinnern uns: ein paar besonders renitente Exemplare ließ man auf illegale Weise für verrückt erklären (Übrigens: der die illegalen Gutachten erstellende Psychiater ist mittlerweile rechtskräftig zu einer Geldstrafe verurteilt, im Buch ist dieser Punkt aber noch nicht enthalten). Und ... und ... und ...

Die beiden Buchautoren, die man auch als Mitarbeiter des Polit-Magazins "Monitor" vom WDR her kennt, haben eine Menge unglaubliches, und haarsträubendes Material zusammengetragen.
"Schön reich - Steuern zahlen die anderen - Wie eine ungerechte Politik den Vermögenden das Leben versüßt" heißt das Buch völlig zu recht. Deutschland IST mittlerweile eine Steuer-Oase für Millionäre und Milliardäre, und demzufolge ein Hochsteuerland für Arbeitnehmer und sonstige Mittelschicht-Angehörige, denn irgendjemand muss das alles ja bezahlen. Wenn man diese Berichte der beiden Autoren liest, wird auch Folgendes augenfällig: Gerade in diesen Tagen der Hartz4-Debatte, und dem widerlichen Geschacher darum, wieviel man denn nun den Ärmsten zum Überleben zugestehen möchte, sollte man als Bürger, und gerade als Angehöriger der sog. "Mittelschicht" Bücher wie dieses lesen, denn dann liegt offen zutage, WER die Mittelschicht mithilfe willfähriger Pölitiker nun WIRKLICH ausplündert, oder mit anderen Worten: Es sind NICHT "die da unten, es sind "DIE DA OBEN"! Ja, denn wem haben denn die Absenkung des Spitzsteuersatzes von 53 auf 42 % und die Einführung der neuen 25 %igen von der Einkommenssteuer unabhängigen Abgeltungssteuer für Kapitalerträge genutzt, und wer finanziert sie? Und jegliches Unrechtsbewußtsein sucht man bei DENEN vergeblich.

Das Buch ist absolut lesenswert, aber Vorsicht: Diverse Wutanfälle sind vorprogrammiert. Dazu passende, interessante Literatur: "Der gekaufte Staat" von den gleichen Autoren, "Bank-Räuber" von Leo Müller, "Die Profit-Geier" und "Die geplünderte Republik" von Thomas Wieczoreck, und "Meinungsmache" von Albrecht Müller
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