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Schäm dich!: Wie Ideologinnen und Ideologen bestimmen, was gut und böse ist Paperback – 29 Mar. 2021
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- Print length224 pages
- LanguageGerman
- PublisherWestend
- Publication date29 Mar. 2021
- Dimensions13.5 x 2.2 x 21.6 cm
- ISBN-103864892120
- ISBN-13978-3864892127
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Product details
- Publisher : Westend; 1st edition (29 Mar. 2021)
- Language : German
- Paperback : 224 pages
- ISBN-10 : 3864892120
- ISBN-13 : 978-3864892127
- Dimensions : 13.5 x 2.2 x 21.6 cm
- Best Sellers Rank: 215,221 in Books (See Top 100 in Books)
- 124 in Dictatorship (Books)
- 228 in Democracy (Books)
- 647 in US Politics
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Ich selbst denke als relativ hellhäutiger (alter) Mann an zwei Begebenheiten zurück, die mir widerfuhren:
1) Dritte Klasse (Anfang der 60er) wurde ich von der stellv. Schulleiterin korrigiert, als ich beim Beruf meines Vaters "Landwirtschaftlicher Arbeiter" nannte - Das heisst "Knecht"!
Nach meinem (absolvierten) technischen Diplom-Studium (in Minimalzeit von 7 Semestern) wurde mir von einer Kollegin (war Prof. im Osten gewesen) erklärt, dass ich in der DDR als "Bauernjunge" extra gefördert worden wäre - sie leider nicht, weil aus besserem Hause kommend.
... und da gäbe es noch soooo viele weitere Beispiele in meinen über 70 Lebensjahren!
Fazit: Diskriminierung gibt es überall ... und in jeder Kultur! Man sollte nicht "spalten", sondern versuchen, Gemeinsamkeiten zu finden - momentan passiert m.E. fast das Gegenteil ... mit voller Unterstützung unserer ÖRlichen, die ja auch so neutral sind ... äh, sein sollten.
Deshalb nochmals ein großes DANKE für Ihr Buch!
Fazit: ein wichtiges Buch um einmal auch dem letzten klar zu machen, dass Cancel Culture und Linksideologismus gefährlich ist.
Mir hat das Buch sehr geholfen, mit den Woko-Haram-Zeitgeistlichen umzugehen, welche die übelsten Psychospielchen nutzen, um andere Meinungen zu „canceln“ und Kritiker mundtot zu machen. Dies habe ich zweimal leidvoll erleben müssen und die Muster sind immer dieselben: die von Judith Basad Beschriebenen halten sich für moralisch höherwertig (den Soziolekt der Gendersprache verwenden sie religiös und missachten dabei die Rechte von potenziell 9 Millionen benachteiligten Menschen und 40 % der Bevölkerung, welche mit dieser Form - aber nicht mit dem Inklusionsgedanken - teilweise massive Probleme haben). Weil sie weder Argumente haben und auch nicht willens oder gar neugierig sind, intellektuell zu differenzieren, basiert ihr Handeln auf Ausgrenzung. Sei es in der Sprache (Tribalisierung in „Gendersensible“ und im logischen Umkehrschluss „Genderunsensible“, also Diskriminierende), bei der Nichtberücksichtigung von kritischen Rednern und Psychospielchen der übelsten Art. Auch die 1-Sterne-Bewertungen sind für ihr Handeln beispeilhaft: Verächtlichmachung des Kritikers ohne Argumente und zum Ausdruck gebrachter umgekehrter Rassismus ("weißer Mann").
Diese Bewegung erweist der LBGT-Community, der ich angehöre, einen Bärendienst, wenn eine ohnehin schon liberal eingestellte Gesellschaft von den Ideologen mit immer neuen Diskriminierungsphantasien überzogen wird und in Hochfrequenz mit Regenbogenflaggen und Gendergestotter behelligt wird und damit in die Reaktanz (Pychologie) getrieben wird.
Von den Tribalisierungsbemühungen in „WIR (Gendersensensible und woken)“ und „DIE (Genderunsensiblen)“ unterscheidet sich diese Minderheit, welche zunehmend wesentliche zentralen Stellen der Kommunikation und den ÖRR besetzt, allenfalls nur im Vorzeichen von AfD&Co. mit selber menschenverachtender Geisteshaltung, Menschen in Rassen einzuteilen.
Auch ihre Opferrolle ist vergleichbar mit der von Rechts: denn aus dieser lassen sich immer neue Forderungen stellen, immer mit dem Warnhinweis, ansonsten als schlechter Mensch frauenfeindlich, transfeindlich oder gar rechtsradikal zu sein. Ihnen kommt es nicht auf Gleichberechtigung an, sondern Macht.
Dass sie im Gegensatz zu tumben Rechten in der Regel gut gebildet, gut vernetzt und zentrale Stellen in Unternehmen, Verwaltungen, ÖRR einnehmen, macht die Social-Justice-Warriors nicht minder brandgefährlich.
Nun, die 90er-Jahre sind eine Weile her, bis vor drei Jahren war er entsprechend aus meinem Bewusstsein getilgt, der Rama Lama Ding Dong-Song. Bis ich eines Tages, ich weiß es noch genau, einen Artikel über sublime rassistische Entfaltungswege in der bundesdeutschen Gesellschaft las. Ich erwartete, dass nun – zurecht – mit rechten Tendenzen und Hassparolen ins Gericht gegangen wird. Dem war aber nicht so. Ordentlich angemetert wurden jene Biodeutschen, die Geld nach Afrika spenden, vielleicht sogar hinfahren, um freiwillige Sozialdienste zu absolvieren. Deutsche Frauen, die sich in Afrikaner verlieben, deutsche Männer, die farbige Frauen als attraktiv empfinden. Dass, so wurde mir erklärt, sei der wahre Rassismus, den es aus der weißen Bevölkerung herauszukriegen gilt. Deutsche, die ihrem unterschwelligen Rassismus ein schönes Gesicht geben. Das Fazit lautete: Wer Gutes denkt oder tut, ist ein Rassist, wer Schlechtes tut oder denkt auch. Ignorieren geht natürlich auch so überhaupt nicht, das ist demnach noch rassistischer. Nun ist es nicht so, dass ich die Herleitung so gar nicht verstünde. Und doch schob sich an jenem Tag, an dem ich diesen Artikel las, gegen Ende der Lektüre eben plötzlich diese Rocky Sharpe-Anfangssequenz in mein Hirn: „Rama Lam (Ding Dong), Rama Lam (Ding Ding Dong)“ .
Geht mir seitdem dauernd so, wann immer ich die mitunter absurden Mentalausritte einer sich als „woke“ feiernden Gesellschaft mitbekomme, schiebt sich mir direkt dieses blöde Lied ins Hirn. Man kann sich das durchaus vorstellen wie damals in der Serie „Ally McBeal“, die Nummer mit dem tanzenden Baby, mancher erinnert sich.
Es freut zu lesen, dass Judith Sevinç Basad offenbar das gleiche Problem hat. Und in ihrem Bestseller „Schäm dich!“ die Absurditäten der zuvorderst aus „rich kids“ bestehenden Wohlstandselite schonungslos entlarvt. Wobei das Wort „entlarven“ es gar nicht einmal trifft, mir selbst zumindest waren große Teile ihrer Ausführungen bereits bekannt, weswegen ich es eher als gut-kompakte Zusammenfassung bezeichnen möchte, aufbereitet für eine nicht allzu akademische, definitiv junge Leserschaft. Und doch freut es mich, klar, denn wenn eine junge weibliche Migrantentochter schlaue Dinge sagt, die sich dann auch noch gut verkaufen, kann das nur in meinem Interesse sein. (Wer im Übrigen der Meinung ist, dass auch mein Lob und meine positive Grundhaltung nicht darüber hinwegtäuschen können, dass der soeben geäußerte Satz einen unfassbar rassistischen Sexismus nah an der Grenze zu sexistischem Rassismus offenbart, hat gute Chancen ziemlich „woke“ dazustehen). Ja, vom reinen Faktenwissen her betrachtet hätte ich das Buch vielleicht auch schreiben können, wahnsinnig viel Neues war nicht darin für mich zu finden. Ich hätte nur eben keinen Verlag dafür gefunden, weil, nun, ich schwerlich rauskann aus meiner Haut. Was mir übrigens auch erst bewusst ist, seit anti-sexistische Anti-Rassisten mich so gerne daraufhinweisen, dass meine persönliche Meinung, egal wie sie ist, qua maskulin-weißer Visage in einer gerechten und gleichgestellten Welt als nachranging zu betrachten ist, daher bestenfalls gar nicht erst geäußert werden sollte. Was jedoch keinerlei Kritik darstellen soll, das war schon immer so, das gewisse Dinge zu gewissen Zeiten nur von gewissen Leuten gehört werden wollen, von anderen gewissen Leuten aber eben nicht. Um so wichtiger ist es seit jeher, dass es von den Leuten, die gerade gehört werden, dann eben auch gesagt wird. Genau dieser Verantwortung kommt Judith Sevinç Basad hier nach.
Was die studierte Germanistin hier sagt, daher bewusst einmal gerafft und nur angerissen runtergetuckert, da eigentlich bekannt: Dass gerade der Anti-Rassismus derzeit mit mitunter eindeutig rassistischen Gebrüll daherkommt und dafür sogar Belobigungen und Auszeichnungen einheimst. Dass die Anti-Sexismusbewegung bei aller Daseinsberechtigung einen nur schwerlich zu ertragenden Sexismus offenbart und jene Bewegungen, die am lautesten nach einer offenen und toleranten Gesellschaft rufen, so einiges sind – nur halt tolerant und weltoffen eher selten. Dass sich in jenen Kreisen, die für freie Entfaltungsmöglichkeiten eintreten, eine bizarre Vorliebe für totalitäre Methoden breitmacht, dass anti-rassistische Feministinnen immer öfter den bemerkenswerten Dreh hinbekommen die westlich-kritische Beurteilung islamisch geprägter Frauenunterdrückung (bis hin zum widerlichen Ritual der Genitalverstümmelung) maßzuregeln, da europäische Kolonialisten hier aus einer Warte der Arroganz urteilen und besser mal die Schnauze halten sollten, anstatt sich selbstherrlich für kleine afrikanische Mädchen einzusetzen…Rama Lama Ding Dong.
Dass der Gender Pay Gap von über 20 Prozent aber mal so richtig Rocky Sharpe-mäßig berechnet ist, ist mittlerweile vielschichtig durchkalkuliert und widerlegt worden, dass jene, die auf Demonstrationen entsprechende Plakate hochhalten, das gerne tun können, aber eben nicht ihre Alu-Hütchen vergessen sollten, bevor sie losmarschieren (der Gender Paygap liegt bei unter 3 Prozent auch selbst die lassen sich nur dann mit Sexismus erklären, wenn man das andere halbe Dutzend plausibler Gründe dafür ignoriert). Dass die Gendersprache von über 70 Prozent der Deutschen abgelehnt wird, also das Projekt eines letztlich kleinen und homogenen Zirkels ist, dass sich zwischen SPIEGEL, ZDF und Deutschlandfunk mittlerweile allzu viele Journalisten positioniert haben, die ihren Job zuvorderst pädagogisch auffassen. Und, gerade in diesen Tagen, nicht zu vergessen, dass anti-semitische Tendenzen gerade in diesen „woke“-Kreisen, das habe ich schon während meines eigenen Islamwissenschaftsstudiums vor 20 Jahren erlebt, zumindest mal sehr salonfähig sind. Ja, man muss es so hart sagen, es gibt in diesem Land viele sich als tolerant begreifende Menschen, die Juden absprechen je (je!) diskriminierende Erfahrungen gemacht zu haben. Begründung: Zu gut integriert, beruflich zu erfolgreich, zu weiß. Da wird es so düster, dass mir sogar das Rama Lama im Hirnhalse stecken bleibt.
Zu weiß – ein Punkt, den auch Judith Sevinç Basad persönlich kennt. Man könnte ja meinen, man würde ihr in Sachen Rassismus Gehör schenken, dem ist aber nicht so. Topbegründung von Anti-Rassisten, warum sie sich dazu nicht gar nicht äußern darf: Ihre Hautfarbe. Ganz schön hell geraten. So richtig,öhm, ausländisch sieht das jetzt nicht aus. Hm. Also ich fand die „verrückte halbe Stunde“ in der Diskothek ja seinerzeit immer etwas kurz, hätte das gerne länger gehabt. Der Nonsens, der sich hier Bahn bricht, dauert mir mittlerweile aber doch zu lang.
Kommen wir abschließend zu dem Punkt „Mehrwert“. Hat „Schäm dich!“ einen solchen? Absolut, hintenraus fährt die Autorin noch zwei Geschütze auf, die beweisen, dass – da sind wir aber allesamt erleichtert – einfach nur jung, weiblich, irgendwie Migrantin nun auch nicht reicht, um ein Buch von Belang zu schreiben. Denn sie widmet sich auf den letzten Seiten auch einer umfangreicheren Analyse der Fragestellung, die bisher unzureichend beantwortet wurde: Warum? Warum entsagt sich eine Bevölkerungsschicht, die sich absolut zurecht als „Bildungselite“, oftmals zugleich auch „Wohlstandselite“ nennen darf, so bewusst der Logik? Wenn es Doofheit nicht sein kann, was diese enorme Lust an Absurdität hervorruft, was ist es dann? Ihr Ergebnis hier nun aufzuführen, liefe unter Spoilern, daher verweise ich zusammenfassend lediglich auf einen Begriff, den sie selbst gar nicht nennt im Buch: Sehnsucht. Nicht den nach einer besseren Welt, dass es darum kaum geht, ist offensichtlich, die plumpe Einteilung in Gute und Böse, Täter und Opfer zu vehement betrieben, die Polarisierung und das Einsetzen von Hetze und Hass und Mobbing und mittlerweile auch Gewalt zu sehr Hauptstilmittel. Nein, da bin ich ganz bei Judith Sevinç Basad, es ist eine andere Sehnsucht, die da antreibt. Eine genrelle Menschheitssehnsucht, die schon Yuval Noah Harari in seinem Bestseller „Eine kurze Geschichte der Menschheit“ mit beeindruckender Klarsicht erläutert hat. Oder die Band Tocotronic dereinst als ein frühes Motto auf T-Shirts drucken ließ. David Fincher seinen mittlerweile als Klassiker bezeichneten Film „Fight Club“ (1999) drehen ließ.






