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am 5. Mai 2015
Um eines vorweg zu nehmen: nein, hier geht es nicht um Walt Disney. Es ist nicht seine Biographie und keine Homage an ihn, auch wenn das hier einige anders schreiben (allerdings scheinen die entsprechenden Personen den Film auch generell nicht verstanden zu haben, wie man ihren Rezessionen entnehmen kann). "Saving Mr. Banks" ist eine Hommage an Pamela L. Travers und die wahren Hintergründe zu "Mary Poppins".
Sie erinnern sich noch an diese qualvollen Deutschstunden, in denen von Ihnen verlangt wurde, doch bitte die Fragen aller Fragen zu beantworten, die da lautet: "Was will uns der Autor sagen"? Dieser Film zeigt mehr als deutlich, dass sich ein Autor mit seinen Absichten nicht an seinem Publikum orientiert, sondern in erster Linie eigene Erlebnisse und Eindrücke verarbeitet. Schreiben wird hier zu einer therapeutischen Maßnahme. Ein Umstand, der nicht selten als wahres Motiv hinter einem Roman steckt.
Travers "nervt" nicht in diesem Film, meine lieben Leute. Ihre bärbeißig-kühle Art entspringt einem Selbstschutzmechanismus, der sich im Laufe des Films für den Zuschauer erschließt, wenn man nur aufmerksam zusieht - und zuhört. Du gute Dame hat in Anbetracht von Disneys heiler Kitschwelt-Philosophie auch durchaus das Recht skeptischer, ja ablehnender Zurückhaltung. Oder hätten Sie Interesse daran, wenn sich ein ernsthaftes, mit vielen Emotionen verbundenes Element Ihrer Lebensgeschichte in singenden, tanzenden Zuckerbrei auf der großen Leinwand verwandeln soll?
Als Kind habe ich "Mary Poppins" mit anderen Augen gesehen - natürlich aus denen der Kinder Jane und Michael, die mit Mary zahllose phantastische Abeneteuer erlebten, durch die die ganz normale Alltagswelt bunt und fröhlich wurde, nun bestimmt von Kreativität und Fantasie - und einem kleinen Schuss Lebensweissheit, wie man aus Unangenehmen etwas Angenehmes zaubern kann. Aber aus heutiger Sicht betrachtet, ist es wahr. Es sind nicht die Kinder, die Mary Poppins rettet oder nicht nur). Es ist der korrekte Mr. Banks, der darum bemüht ist, in der Gesellschaft nicht aus dem Rahmen zu fallen - und der sich somit selbst geißelt und in einem "Bankkäfig" steckt, der ihm seine Lebenseinstellung vorzudiktieren versucht.
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am 18. Dezember 2015
Story (5)
Walt Disney (Tom Hanks) versucht der Autorin P.L. Travers (Emma Thompson) die Erlaubnis abzuringen, ihr Erfolgsbuch „Mary Poppins“ als Kinoadaption verfilmen zu dürfen. Dies erweist sich allerdings als sehr schwieriges Unterfangen, da Mrs. Travers sehr genaue Vorstellungen hat, wie ihr Buch umgesetzt werden soll.
Eines ist für sie klar, es darf auf keinen Fall ein Trickfilm werden, und auch von der Idee ein Musical daraus zu machen, ist sie alles andere als begeistert. Ihre direkte und unverblümte Art führt in der Zusammenarbeit mit dem Drehbuchteam immer wieder zu Konflikten, die schliesslich im Eklat enden.
Erst als Walt Disney die Hintergründe von Mrs. Travers Verhalten erkennt, beginnt eine Annäherung...

Ich kannte den Hintergrund der Entstehung des Mary-Poppins-Film nicht und finde, dass die filmische Umsetzung sehr gut gelungen ist und spannend inszeniert wurde.
Natürlich ist es keine Walt-Disney-Biografie, und auch sonst wurde vielleicht etwas viel Rührseligkeit hineingepackt, die eigentliche Grundgeschichte ist aber sehr gekonnt und mit viel Drive inszeniert worden. Man hat es ausgezeichnet verstanden, die 60er-Jahre aufleben zu lassen. Die regelmässigen Rückblenden in die Kindheit von P.L. Travers sind ausgezeichnet arrangiert, sie decken nach und nach den eigentlichen Kern der Geschichte auf.
Ich habe schon lange keinen Unterhaltungsfilm mehr gesehen, bei dem das Verhältnis von Information, Umsetzung und Konzept derart stimmig war, wie bei diesem Werk.
Zusammen mit den wunderschönen Landschaftsaufnahmen und der beeindruckenden schauspielerischen Leistung der Hauptfiguren ein sehr zu empfehlender Film.

Bild (4)
Das Bildseitenformat liegt in 2.40:1 (12:5 CinemaScope) vor.
Die Bildqualität ist grundsätzlich sehr gut ausgefallen. Die Grundschärfe ist über den ganzen Film hinweg auf einem guten bis sehr guten Level.
Die Farbgebung wirkt zuweilen etwas kräftig, ich vermute mal, dass man versucht hat, eine Art 60er-Jahre-Kolorit zu schaffen.
Der Schwarzwert ist im guten Bereich wie auch die Kontraste.
Auch wenn hier keine Referenzwerte erreicht werden, hat man es mit einer guten HD-Umsetzung zu tun.

Ton (4)
Das Tonformat liegt in DTS-HD 5.1 vor.
Auch tontechnisch kann die Blu-ray überzeugen, allerdings haben wir es hier mit einem äusserst ruhigen, sehr dialoglastigen Film zu tun, bei dem die Sourroundkanäle kaum eingesetzt werden. Die Dialoge sind aber jederzeit sehr gut zu verstehen und auch der Soundtrack weist viel Dynamik auf.
Die Tonbalance ist ebenfalls ausgezeichnet.

Extras (2)
Interessieren mich nicht. Es gibt leider wie bei Disney üblich kein Wende-Cover!

Fazit: Ein sehr ruhiger, spannend und hervorragend inszenierter Unterhaltungsfilm in guter Blu-ray-Umsetzung!
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am 23. November 2014
Gerade der Filmklassiker "Mary Poppins" kommt auf der Blu-ray gut rüber. Ich kenne die Fernsehausstrahlung und habe die VHS-Fassung gehabt. Nachdem ich mir die 2er Disc Fassung von "Mary Poppins" auf DVD gekauft hatte war ich vom Bild und vom Ton mehr als begeistert: So schöne klare und strahlende Farben hatte ich schon lange nicht mehr gesehen.
Und dann die Blu-ray: mich überraschten die Strahlenden Farben, die Effekte kamen gut rüber und das Filmkorn war nicht übertrieben. Was mich sehr überraschte, was die Tatsache, das die 5.1 Tonspur noch besser klang als vorher. Nun hörte ich in den Surroundboxen Effekte, die ich vorher noch nie gehört hatte. Somit hat man das Gefühl mitten im Film zu sitzen. Diesen Film zu sehen, macht einfach Spaß und auch die Specials auf der Disc gestatten einen Blick in die Produktion.

"Saving Mr. Banks" ließ mich aufhorchen und verwundern. War das nicht der Vater der beiden Kinder in "Mary Poppins"? Ja, war er. Mehr tiefe und einen Filmischen Einblick in die Entstehung von "Mary Poppins" kann es gar nicht geben. Ein filmisches "Making Of" von "Mary Poppins", das nicht schöner sein könnte. Beide Schauspieler - Tom Hanks als Walt Disney und Emma Thomsen als P. L. Travers - bieten ein Schauspiel sondergleichen. Beide verkörpern die Rollen authentisch, so daß man sich mit beiden Figuren identifizieren kann.
Bild und Ton sind durchweg gut. Das Bonusmaterial bietet einen nochmaligen Blick in die Entstehung von "Saving Mr. Banks" und "Mary Poppins". Man sieht nach diesem Film die Entstehung und auch die Handlung von "Mary Poppins" ganz anders, als P. L. Travers es vorgesehen hatte in Ihren Büchern.
Ich kann nur als Tip folgendes mitgeben: Zuerst "Saving Mr. Banks" ansehen und dann "Mary Poppins".
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am 4. Januar 2015
I think the wrong way to view the new film, Saving Mr. Banks, is as the making of Disney's classic, Mary Poppins. Saving Mr. Banks is really about storytelling as both truth and escape, as well as a film about fathers.

The film tells the true story of how Mary Poppins author, P.L. Travers, came to Disney Studios for two weeks in 1961, as Walt Disney and his ace crew of creatives tried to convince the ill- tempered Travers to allow them the rights to make Mary Poppins.

I think it's safe to say that we all know how the film ultimately ends, but how we get there is such an emotional journey that it is worth embarking upon. Emma Thompson portrays P.L. Travers with enough emotion buried within the subtext of her words that we care about this woman who is not all that immediately likable on the page, and in lesser hands the role would have been just that. Meanwhile, Tom Hanks plays the part of Walt Disney himself, with a twinkle in his eye, and yet he also manages to bring his trademark everyman quality to old Walt himself and make Walt not seem as if he's some myth, but rather a real man. However, the big mistake that many seem to be making with this film is that it's a movie about Walt Disney, and while Disney is a very important character in the film, this is P.L. Travers' story.

Through flashbacks we witness Travers' childhood in Australia and her relationship with her alcoholic banker father, Travers Goff, who was the inspiration for Mr. Banks in Mary Poppins, and is portrayed in this film by Colin Farrell with a charming, yet tragic likability. We witness how much of Travers' childhood went on to inspire Mary Poppins, and it's through these flashbacks that Saving Mr. Banks finds its heart. Without us seeing what P.L. Travers went through, it's hard for us to understand why she is so against Disney transforming, what is essentially, her own past into a film. This allows us to relate to this hard to relate to woman, which is the brilliant stroke of director John Lee Hancock and screenwriters Kelly Marcel and Sue Smith. As a matter of fact, if there is one word to describe Saving Mr. Banks for me, it is brilliant.

It is rare to see a film made by a major studio with this kind of thematic density, and that is why this is such a brilliant motion picture. There is an honesty to the way the film deals with the idea of fathers and that while they may not be infallible, they can still be saved. Then there are the thematic ideas of storytelling that ring so true to me as a storyteller myself. Whether we realize it or not, the stories we tell are reflections of ourselves and our own lives. Walt says it best late in the film when he points out that the true power of imagination and story is to lend hope, and I think that is why anyone deep down tells a story, and I think that idea sums up Disney's entire career.

There just aren't that many kind of films like Saving Mr. Banks in these cynical days, but if you allow yourself to feel, you will be swept away. This is a Disney movie, through and through. There are laughs and moments of soaring emotion throughout, and I wouldn't want anything different from a film made by Disney. Every time you hear, "Let's Go Fly a Kite," your spirit soars and as you watch the film, the song begins to take on a whole new meaning that makes it an even more life affirming song than you perhaps ever thought of it as before. It's not merely a great toe-tapper that closes a film, it's a song of hope.

I just can't say enough about Saving Mr. Banks, I loved it and I think everyone should see this film. The funny thing about all this is, is that without the film Mary Poppins, Saving Mr. Banks would not exist, and yet Saving Mr. Banks is a film that manages to improve upon what is already a near perfect classic and perhaps even best it. From now on, every single time you watch Mary Poppins, the many events and ideas of that film will take on a whole new meaning. In fact, I can't wait till the next time I see Mary Poppins again to see how it may affect me more strongly on an emotional level now knowing more of the story. Saving Mr. Banks is just a miraculous kind of movie that we need more of. It's classic Hollywood drama, so if you want my advice, bring a hankie and just enjoy yourself.
One of the best films I have seen 5/5.
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am 1. Mai 2015
... ist eine Geschichte, die viele von uns kennen und lieben. In diesem Film wird die Geschichte der Erfinderin der Figur von Mary Poppins, P.L. Travers erzählt, die sich 20 Jahre lang weigert, die Verfilmungsrechte ihres Buches an Walt Disney zu verkaufen, der damit ein Versprechen, das er seiner Tochter gegeben hat, einlösen will. Erst als Travers in finanzielle Schwierigkeiten gerät, ist sie bereit, sich mit Disney und seinem Stab in Los Angeles zu treffen und über eine eventuelle Verfilmung zu sprechen. Dabei bringt sie alle so ziemlich an den Rand der Verzweiflung mit ihren Vorstellungen und Forderungen - kurz. P.L. Travers ist eine echte Nervensäge, eine Zicke... oder? An dieser Stelle beginnt der tragische Teil der Geschichte: in Rückblenden wird die Kinderzeit von P.L. Travers erzählt, die sie mit ihrem liebevollen, aber leider alkoholabhängigen Vater verbrachte. Es war für mich sehr berührend, dass eine Person, die ein so heiteres und liebes Buch wie Mary Poppins schrieb, einen so tragischen biografischen Hintergrund hat. Für mich hat sich die Autorin mit ihrer Geschichte eine heile Welt erschaffen, die sie psychisch überleben ließ, wenn auch nicht ohne Narben...
Emma Thompson und Tom Hanks als zickige P.L. Travers und strahlender Walt Disney (was der Realität allerdings nicht entspricht, seine Persönlichkeit wird in diesem Film stark "geschönt") verkörpern ihre Rollen ganz ausgezeichnet. Manchmal wird etwas dick aufgetragen und manches wirkt auch übertrieben, dazwischen gibt es aber immer wieder ganz großartige, subtil gezeichnete Momente, die mir das Ansehen des Filmes sehr angenehm gestaltet haben. Ich kann diese DVD - trotz der Länge von 125 Minuten - empfehlen!
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am 23. April 2017
Sehr schöner Film mit einer herausragenden Emma Thompson als eigensinnige P. L. Travers und ein überzeugender Tom Hanks als Walt Disney. Die Chemie zwischen den Darstellern hat durchweg gepasst und auch die Zeitsprünge im Film waren stimmig eingesetzt. Sehr berührend und teilweise ergreifend gespielt. Und wer die Verfilmung von Mary Poppins noch aus seinen Kindertagen kennt, so wie ich, findet es sicherlich interessant, einige Hintergründe (aus Sicht von Disney) zur Entstehung des Filmes zu erfahren.
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am 25. Mai 2017
Dieser Film ist einfach toll! Ich hatte Mary Poppins davor noch nie gesehen und war nach diesem Film total gespannt worum sich die beiden Hauptpersonen im Film da eigentlich "gestritten" haben.
Der Film handelt davon wie Walter Disney die Autorin von "Mary Poppins" dazu überreden will ihre Geschichten in einen Disney Film zu verwandeln. Ganz toll und emotional gemacht, auch das Bonusmaterial ist wirklich schön gemacht.
Ich kann diesen Film jeden empfehlen!
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am 17. Februar 2015
Im Film geht es darum dass Walt Disney sein Versprechen an seine Töchter einhalten möchte Mary Poppins zu Verfilme. Die Autorin P.L. Travers ist davon aber nicht so begeistert und lässt die Dreharbeiten nur unter ihrer Aufsicht laufen und hat an Fast jeder Idee irgendetwas auszusetzen, dabei erinnert sie sich an ihre Kindheit. Die Handlung des Filmes ist sehr gut und überzeugend. Es gibt auch ein paar lustige und traurige Elemente im Film. Der Film ist auch sehr berührend. Man sieht zwischen dem Film immer Szenen aus ihrer Kindheit mit ihren Eltern. Die Schauspieler sind sehr gut und überzeugend und auch die Kulisse ist sehr schön. Insgesamt eine sehr schöne wahre Geschichte die auf jeden Fall 5 Sterne bekommt. Bild und Ton sind sehr gut, Extras sind leider keine enthalten. Den Film kann man sich auch mehr als ein mal ansehen, mir hat er sehr gut gefallen.

Auf jeden Fall zu empfehlen!
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am 18. Januar 2015
Ich bin ein Disney-Fan und gespannt in diesen Film ins Kino gegangen und... wurde sehr positiv überrascht.

Eine rührende Geschicht um die Erfinderin von Mary Poppins, deren Lieder mich in meiner Kindheit begleitet haben. Der Film spielt auf verschiedenen Ebenen. Zum einen wird die Entstehung des Films Mary Poppins gezeigt. Darüber hinaus erfahren wir etwas über Walt Disney und die Disney-Studios, die Amerikaner. Doch im Wesentlichen geht es um die Geschichte von Pamela Travers, der Autorin und Erfinderin von Mary Poppins und welchen Einfluss ihre eigene Familiengeschichte auf die Figur von Mary Poppins hatte.

Der Film spricht eher "leise" zum Zuschauer, trotz der farbigen Welt der Disney-Studios und der bunt-lustigen Figuren des Films "Mary Poppins".

Ich habe etwas ganz anderes gesehen, als ich erwartet hatte - und es war eine sehr positive Überraschung.
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am 25. August 2017
Es ist einfach ein wundervoller Film. Sehr amüsant auf der einen Seite, jedoch auch mit viel Tragig auf der anderen Seite. Emma Thomson hat die ihr angedachte Rolle hervorragend gespielt. Es ist kein Film, bei dem nur gelacht wird. Man erfährt jedoch viel über die Geschichte hinter Marry Poppins und über einen sehr hartnäckigen Unternehmer, der 20 Jahre lang darum kämpfte die Filmrechte zu erhalten, aufgrund eines Versprechens an seien Töchter.
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