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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
25
4,3 von 5 Sternen
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am 16. März 2016
"Sautanz" ist der zweite Fall für das Ermittlerduo Dorli und Lupo.
Dorli und Lupo sind mit ihren Freunden auf einer Segeltour, als die Leiche des Unternehmers Erich Smekal ans Boot klopft. Der Tote hat eine große Stichverletzungen am Bauch und der beste Freund des Toten, der auch nicht an einen Badeunfall glaubt, beauftragt Lupo mit der Lösung des Falles. Dorli nimmt Urlaub um Lupo bei den Ermittlungen zu helfen. Der Fall gibt einige Rätsel auf, denn der Tote scheint auf den ersten Blick überall beliebt gewesen zu sein. Wer sollte ihn also umbringen wollen? Die Konkurrenz? Oder die Familie, die sich komisch verhält? Da der Fall von der Polizei schon geschlossen wurde, die von einem Unfall ausgeht, können die beiden von dieser Seite auch auf keinerlei Hilfe hoffen.
Als sie der der Lösung langsam näher kommen, stirbt eine weitere Person, und auch Dorli droht große Gefahr …
„Sautanz“ ist ein wahrhaftiger Regionalkrimi, denn es wird viel Dialekt gesprochen, was für mich als Bayer nicht schlimm war. Das meiste habe ich verstanden und die Worte, die mir nicht bekannt waren, fand ich im Glossar gut erklärt. Veronika A. Grager hat es geschafft, einen unterhaltsamen, spannenden Krimi mit viel Humor zu schreiben und ihr Ermittlerpaar Dorli und Lupo überzeugen mit viel Herz und Verstand.
Fazit: Ein unterhaltsamer Regionalkrimi mit sympathischen Charakteren, viel Humor und einer spannenden Story! Empfehlenswert für alle Krimiliebhaber!
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am 7. April 2017
Dorli und Lupo Schatz, Band 2: Ein schöner Segelausflug auf dem Neusiedler See endet jäh, als ein Toter gefunden wird. Der Verstorbene schien ein wahrer Engel zu sein, wie die ersten Ermittlungen von Dorli Wiltzing und Privatdetektiv Lupo Schatz ergeben. Doch so unschuldig bleibt er nicht (und auch nicht der einzige Tote). Ein schwieriger Fall, wo lange kein Durchbruch in Sicht scheint. Dorli bringt sich durch Eigeninitiative in grosse Schwierigkeiten…

Erster Eindruck: Passend zum Buchtitel ist ein Schwein auf dem Cover – sieht toll aus.

Dies ist der zweite Band einer Reihe, lässt sich aber auch ohne Vorwissen aus Band 1 lesen (aber viel schöner ist es schon, wenn man Band 1 kennt).

Dorli hat es nicht leicht an ihrem offiziellen Arbeitsplatz (wenn sie nicht gerade mit Lupo an einem Fall arbeitet, ist sie Gemeindesekretärin): Der Bürgermeister ist nämlich mehr mit der „lieben“ Kollegin Barbara Schöne („blöd wie Bohnenstroh, durchgeknallt und hinterfotzig“, O-Ton Dorli) beschäftigt, anstatt sich um die wichtigen Geschäfte zu kümmern. Auch in der Familie ist es gerade alles andere als ruhig.
Lupo gesteht sich ein, dass er mehr als nur freundschaftliches Interesse an Dorli hat. Deshalb sticht es ihn jedes Mal, wenn Dorli nur schon den Oberleutnant Bergler erwähnt – diesen Schönling… Ich musste mehrfach schmunzeln, wenn der eifersüchtige Lupo einen Austicker hatte.

Die Autorin bringt dem Leser die Seglerei näher, lässt ihn auch in den Alltag einer Spedition oder in die Lokalpolitik Einblick nehmen. Die Geschichte hat sich wiederum flüssig lesen lassen und die Autorin hat es bis zum Schluss geschafft, Fährten in verschiedene Richtungen zu legen. Es gibt Dialekt (zum Glück hat es ein Glossar hinten im Buch), Spannung, schwarzen Humor – des mog i! Mein Highlight von Dorlis Sprüchen: „Oh Herr, lass Hirn vom Himmel regnen. Vielleicht trifft der eine oder andere Tropfen die Schöne und sickert durch den Pony.“ Da gibt’s nichts hinzuzufügen. Ich freue mich auf den nächsten Band.
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am 17. März 2014
Dorothea Wiltzing, kurz Dorli genannt arbeitet in der Gemeindeverwaltung. Seit ihre neue Kollegin mit an Bord ist, sinkt der IQ auf ihrem Arbeitsplatz ins bodenlose. Zum Glück kommt ihr guter Freund Lupo, der Privatdetektiv mit einem Angebot für eine Segeltour und rettet sie somit aus der Hirnlosigkeit. Doch während der Tour taucht tatsächlich eine Leiche im Wasser auf. Lupo wird von dem Freund der Leiche angeheuert, weil dieser nicht an einen Unfall glaubt. Der Tote ist angeblich ein Saubermann, ein wahrer Engel. Doch je mehr sie ermitteln umso mehr Dreck kommt an die Oberfläche. Genauso erhöht sich die Zahl derjenigen, die für den Mord verantwortlich sein könnten. Doch, wer hat den Mord wirklich begangen?

„Sautanz“ ist ein rasanter Krimi mit viel Humor. Dorli und Lupo sind ein schwer sympathisches Ermittlerpaar mit noch mehr Herz und Verstand. Einige Schwierigkeiten kann man bei den Gesprächen bekommen. Österreicher und Schweizer Dialekt sind nicht einfach zu lesen. Dafür gibt es aber ein klasse Glossar am Ende und es macht Spaß zuerst selbst den Inhalt der Gespräche zu entziffern. Wenn es dann gar nicht klappen mag, kann man hinten alles nachlesen.

Kurz und gut, das Lesen hat mir sehr viel Spaß gemacht und mein Ermittlernäschen war auch gefragt.
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am 13. März 2014
Gemeindesekretärin Dorli und Privatdetektiv Lupo segeln mit Freunden auf dem Neusiedler See – bis der schöne Wochenend-Ausflug durch eine angeschwemmte Leiche beendet wird. Ein Freund des Toten hat Zweifel an der Unfalltheorie der Polizei und beauftragt Lupo, das Ableben des allseits beliebten Spediteurs Erich Smekal genauer zu untersuchen. Dorli nimmt kurzerhand Urlaub, um gemeinsam mit Lupo in diesem rätselhaften Fall zu ermitteln…

„Sautanz“ ist bereits Dorlis und Lupos 2. Fall - für mich war dieser Einsatz am Neusiedler See der erste, den ich mit diesem herrlichen, sehr sympathischen Ermittlerduo erleben durfte.

Die Verknüpfung von Spannung und Humor ist Veronika Grager hervorragend gelungen, so dass ich mich in dieser Geschichte von der ersten bis zur letzten Seite sauwohl gefühlt habe. Es hat mir großen Spaß gemacht, gemeinsam mit Dorli und Lupo auf Verbrecherjagd zu gehen. Die beiden finden schnell heraus, dass Smekal nicht der Gutmensch war, als den ihn alle aus seinem Umfeld hingestellt haben. Trotz kleiner Erfolge gestalten sich die Ermittlungen als überaus schwierig, denn die Familie des Opfers verhält sich merkwürdig und ehemalige Mitarbeiter und Konkurrenten schweigen beharrlich. Als sie dem Täter endlich näher kommen, rutscht Dorli in eine für sie sehr brenzlige Situation.

Neben der spannenden Spurensuche nimmt man auch an dem Privatleben der Protagonisten Teil. Es war lustig zu beobachten, dass Dorli und Lupo einer gemeinsamen romantischen Beziehung eigentlich gar nicht so abgeneigt sind, aber keiner den ersten Schritt wagt.
Auch den stressigen Berufsalltag einer Gemeindesekretärin lernt man kennen - so anstrengend und nervig das Arbeitsleben für Dorli auch ist, für den Leser sind die Szenen auf dem Amt hochgradiger Spaß.

Veronika Grager hat den Krimi mit ganz viel Wortwitz gespickt und den Protagonisten viele lockere Sprüche in den Mund gelegt. Die Dialoge sind in Mundart geschrieben und verleihen der Geschichte damit eine Extraportion Schwung. Der österreichische Dialekt hat mir (in Norddeutschland geboren und aufgewachsen) keinerlei Probleme gemacht - aber für den Fall der Fälle gibt es am Ende des Buches ein umfangreiches Glossar.

Frisch-fröhlich geschrieben bietet „Sautanz“ durchweg kurzweilige Unterhaltung - ein spannender Lesespaß.
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am 10. März 2014
Beschreibung:
Ein Toter im Neusiedler See, der ein wahrer Engel zu sein schien und sich dann als zweifelhafte Figur entpuppt: Was für Gemeindesekretärin Dorli und ihren Freund, den Wiener Privatdetektiv Lupo, als nette Segelpartie beginnt, entwickelt sich zu einem Fall, der nicht zu knacken ist. Bis ihnen endlich der Durchbruch gelingt, muss noch jemand sterben – und Dorli gerät in höchste Gefahr. (Quelle: [...])

Das Cover:
Aus der Froschperspektive schaut man hoch zu einem Schwein, das offenbar mit seiner Nase im Dreck gewühlt hat. Dieser Gedanke passt ganz gut zu diesem Kriminalroman.

Meine Meinung:
Beim Reinlesen ins erste Kapitel spürte ich eine fast greifbare Spannung. Ich freute mich sehr auf das Buch, denn ich hatte durch diese Eingangs-Szene entsprechende Erwartungen aufgebaut.
Unter'm Strich muss ich sagen, war das Anfangskapitel mit Abstand das spannendste. „Sautanz“,war zurecht nicht als Krimi sondern als Kriminalroman bezeichnet. Und dennoch fand ich die Erzählweise auch dafür oft sehr ausführlich und an einigen Stellen unwichtig für die Lösung des Falles.
Der Fall selbst war schon ziemlich undurchsichtig. Sehr lange war unklar, wie der Tathergang nun war, es kamen so viele Theorien bzw. Gedanken beim Detektiv und seiner Freundin auf, dass sie selbst an einer Stelle fragte: „Geht's noch verwirrender?“ und damit im Buch genau das aussprach, was ich selbst gerade dachte. Zusätzlich zu diesem verworrenen Auftrag kam für mich noch die Schwierigkeit des Lokalkolorits in Form des teilweise starken Dialekts. Frau Grager hat praktischerweise ein erklärendes Glossar an den Anschluss des Romans gesetzt, jedoch bremste das häufige Hin- und Herblättern schon meinen Lesefluss und Lesegenuss.
Mal von der Überraschung abgesehen, dass der vermeintliche Saubermann eher das Gegenteil war, waren die Schwerpunkte des Ablaufes recht schnell vorhersehbar. Das ist für mich kein Kritikpunkt. Ich rätsele sehr gerne bei Krimis mit und es ist schön, wenn man den richtigen Riecher hat. Was mir aber nicht so gut gefiel waren die oft sehr übertriebenen Handlungen und auch Personen. Jede Überspitzung für sich alleine genommen wäre in Ordnung, aber diese große Menge an Unglaubwürdigkeiten geht zwar wegen der schriftstellerischen Freiheit völlig in Ordnung, trifft nur eben nicht meinen persönlichen Geschmack.

Mein Fazit:
Bei mir sprang der Funke nicht über. Ich vergebe 3 von 5 Sternen. Dennoch möchte ich diesen Kriminalroman all jenen empfehlen, die es nicht unbedingt spannend brauchen und bei einem Krimi gerne eine etwas ausführlichere, phantasievolle Erzählform mögen.

Infos zum Buch:
„Sautanz“ ist nach „Saupech“ der zweite Fall des Ermittler-Paares Dorli und Lupo aus der Feder von Veronika A. Grager. Der Kriminalroman ist unter der ISBN-Nr. 978-3-95451-262-1 im emons-Verlag erschienen. Er umfasst 272 Seiten und ist auch als ebook erhältlich.
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am 10. März 2014
" Sautanz "

von Veronika A. Grager

-= Klappentext=-

Ein Engel auf Erden landet als Leiche im Neusiedler See.
Bald ist klar: Es war kein Unfall.
Doch wer hätte einen Grund gehabt , den allseits beliebten Mann zu ermorden?
War der Spediteur der Konkurrenz ein Dorn im Auge ?
Hat sein Buchhalter nicht nur sein Geld , sondern auch sein Leben genommen?
Hat sich ein ehemaliger Mitarbeiter gerächt ? Gemeindesekretärin Dorotea Wiltzing , genervt vom Wahlkampfgetöse in Buchau , nimmt sich Urlaub , um gemeinsam mit Lupo Schatz auf Schnitzeljagd zu gehen.

-= Leseeindrücke =-

Die Verwaltungsangestellte Dorli , wird von ihrem guten Freund dem Privat Detektiv Lupo , bei den Ermittlungen in einem Mordfall um Hilfe gebeten .
Die Leiche des Unternehmers Erich Smekal " klopft " bei einer Segeltour von Lupos Freunden , Peter , Hilde , Dorli und ihm , an das Segelboot von Peter an .
Gemeinsam mit Dorli birgt Lupo den Toten und sieht die großen Stichverletzungen im Bauchraum . Für die beiden Hobbydetektive steht sofort fest , dass der Tote ermordet wurde Die Polizei ist ganz anderer Meinung und will den Fall schnell abschließen . Der Schweizer Beat , beauftragt Lupo , die Wahrheit über den Tod von seinem Freund Erich Smekal herauszufinden . Für den Detektiv und seine Freundin Dorli beginnt ein gefährliches Abenteuer mit internationalen Verwicklungen .

-= Fazit=-
Das Buch ist sehr flüssig geschrieben und leicht zu lesen , wenn man sich mit dem Lokalkolorit , in niederösterreichisch , etwas vertraut gemacht hat . Für ganz unbekannte Begriffe gibt es im Anhang ein gut sortiertes Glossar . Für mich war es das erste Buch dieser Art , aber ich hatte keinerlei Probleme , beim Lesen zu verstehen . Im Gegenteil , die Mundart macht den Krimi noch mal so gut und gleichzeitig sehr humorvoll !
Der 2. Band von Dorli und Lupo ist sehr " frisch und frech " geschrieben und entspricht einem guten unterhaltsamen Regional Krimi .

Von mir 5 *****

Unbedingt empfehlenswert für alle Krimiliebhaber
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am 15. Dezember 2014
Wie glücklich man am Lande war,
merkt man erst, wenn das Schiff untergeht. Seneca (ca. 4 v. Chr - 65 n. Chr)

Mit Sautanz" liegt nun der zweite Kriminalroman um die Gemeindebedienstete Dorothea Wiltzing (kurz Dorli genannt) und dem Wiener Privatdetektiv Lupo Schatz vor.

Auf dem Cover tanzt" diesmal wirklich die Sau. Abgesehen davon fällt eines sofort auf. Sautanz" ist wesentlich dicker als Saupech". Der Roman umfasst 70 Seiten mehr.

Die Haupthandlung spielt diesmal nicht nur in Niederösterreich, sondern auch im Burgenland.

Im neuen Roman wird Dorli von ihrem Freund Peter auf einen Segelturn auf dem Neusiedlersee, genauer von Rust nach Podersdorf, eingeladen. Dort soll auch das Seefest stattfinden. Nur widerwillig kommt Lupo mit. Auch Peters Frau Hilde ist mit auf Tour, und ein paar andere Freunde der beiden. Alle legen sie bald darauf gut gelaunt ab. Alle bis auf einen. Lupo wird gleich zu Beginn ganz grün um die Nase. Und während die anderen munter segeln und schwimmen, hält sich Detektiv Schatz lieber in der Nähe der Reling auf, und als er sich endlich ins Wasser wagt, steigt er auf einen Schilfstengel. Kein Urlaubsfeeling also für Lupo. Dorli hingegen ist passionierte Seglerin und genießt die Ausfahrt ... bis die Freunde gegen Mitternacht eine Leiche im Wasser finden.

Lange Zeit tappen sowohl Polizei als auch Dorli und Lupo im Dunkeln, doch je näher sie der Lösung kommen, umso gefährlicher wird es für Dorli.

Schon Saupech" war ein höchst amüsanter und spritziger Krimi mit viel Lokalkolorit.

Mit Sautanz" legt Veronika A. Grager ein Schäuferl" drauf.

Der Plot ist noch raffinierter, die falschen Fährten besser versteckt, die Dialoge noch witziger und der Fall sehr knifflig.

Veronika A. Grager schreibt atmosphärisch dicht, hält sich nicht mit seitenlangen Beschreibungen auf. Knackige, kurze Sätze, die sich auf das Wesentliche beschränken sind ihr Markenzeichen, sie fördern den Lesefluss und ziehen den Leser gnadenlos mit. Die kurzen Kapitel sind ebenfalls lesefreundlich.

Ihre Figuren sind liebevoll und lebensnah gezeichnet und sprechen authentisch, meist in Mundart, was dem Roman zusätzlich seinen besonderen Flair verleiht.
Statt nebenbei ist man mittendrin und hetzt zusammen mit Dorli und Lupo hinter dem Mörder her. Land und Leute werden wunderbar eingefangen. Die tollpatschigen Versuche von Lupo Schatz auf Dorli Eindruck zu machen erwecken beim Leser beinahe Mitleid und Beschützerinstinkte. Dorlis unnahbare Art andererseits steht im direkten Kontrast und oftmals fragt man sich: "Wird das in diesem Jahrhundert noch etwas mit den beiden?"

Fazit: Sautanz" ist eine saugute, saukomische und saugefährliche Verbrecherjagd mit Pfiff, Raffinesse und fesselnd von der ersten bis zur letzten Seite.

Ein unterhaltsamer, aberwitziger und spannender Leseabend ist garantiert, nachdem man - vielleicht nicht sofort - seinen nächsten Segelurlaub planen möchte. Top-Frühjahrslektüre!
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TOP 1000 REZENSENTam 11. März 2014
Autorin Veronika A. Grager präsentiert hier einen Krimi mit einem gewaltigen Schuß Humor und einem sonderbaren Ermittlerteam. Dorli und Lupo. Sarkasmus trifft Hochspannung. Ein neuer Fall für das Team mit brisanter kriminalistischen Ermittlung. Ein Krimi mit original Dialekt und Mundart!

Zum Inhalt:
"Ein Toter im Neusiedler See, der ein wahrer Engel zu sein schien und sich dann als zweifelhafte Figur entpuppt: Was für Gemeindesekretärin Dorli und ihren Freund, den Wiener Privatdetektiv Lupo, als nette Segelpartie beginnt, entwickelt sich zu einem Fall, der nicht zu knacken ist. Bis ihnen endlich der Durchbruch gelingt, muss noch ein Mensch sterben – und Dorli gerät in höchste Gefahr. Verbrecherjagd am Neusiedler See: rasant, atmosphärisch, aberwitzig."

Schreibstil:
Die Autorin besitzt den typischen Schreibstil für einen gelungenen Krimi, denn sie legt falsche Spuren, sorgt für Irrungen und Wirrungen, streut Handlungsstränge und lässt den Leser an den Ermittlungen aktiv teilhaben. Zudem trumpft die Autorin V. Grager mit einer gewaltigen Portion Komik und Humor, durch ihre sympathischen und eigenwilligen Ermittler, die mehr als einen siebten Sinn besitzen. Sie schreibt neuartig und andersherum bedient sie den Krimiliebhaber mit Altbewährten. Hier gibt es massig sprachliche Experimente und die gute alte und solide Kunst des Schreibens, gewürzt mit Ironie und Sarkasmus. Sehr gut gemacht und toll präsentiert. Autorin Grager wartet mit einem Krimi auf, der auch ohne übertriebene Morderei und Blut gut unterhält und für Lesevergnügen, unheimlich viel Witz und Spannung sorgt. Das Buch liest sich flüssig und unterhält. Sie schreibt flott, flüssig, humorig und trifft den Nerv der Zeit und lässt die Bauchmuskeln zucken. Ihre Art macht Lust auf mehr. Auch der manchen fremd erscheinende Dialekt trägt zur Besonderheit bei. Als BonBon darf man sich jedoch über ein Glossar im Buch freuen.

Charaktere:
Viel Geschick und Können beweist die Autorin bei der Auswahl der Charaktere. Denn hier treffen wir viele Persönlichkeiten und gerade das Team um die Ermittlungen wartet mit kuriosen Eigenschaften auf. Lupo und Dorli sind ein ganz spezielles und liebenswürdiges Team. Lupo ist eine ganz besondere Type, charmant, die gute alte Stube, galant und höflich, ein Kavalier. Dorli ist ganz Frau, taff, pfiffig und geschickt. Gerade diese Eigenschaften macht das Team so sympathisch. Hier treffen wir auf sympathische und unsympathische Figuren und dürfen so manchen Überraschungsmoment erleben. Veronika A. Grager beweist großes Geschick, denn sie bringt die vielen Rollen und Nebenrollen in Einklang und lässt den Leser somit mitfühlen und ganz wichtig: Sie lässt den Leser an den Ermittlungen teil haben! Und sie sorgt für ausreichend Humor mit der krimitypischen Spannung!

Meinung:
Das Treiben rund um die Ermittlungen, um die Identifizierung der Leiche, um die Mutmaßungen, um die Wendungen und Kuriositäten sind äußerst spannend und unterhaltsam dargestellt. Die Autorin reizt den Leser zum Schubladendenken und lässt diesen gekonnt damit auflaufen. Gerade die schöne heile Welt bröckelt langsam vor sich hin und immer neue Abgründe tun sich auf. Psychische Störungen, Lug und Betrug, Neid und Missgunst...Schließlich bringt es viel Potential für eine Kriminalhandlung gepaart mit Humor und Komik! Auch die Schauplätze sind gekonnt gewählt und machen das Geschehen lebendig und real. Die Kapiteleinteilung gefällt mir sehr gut und lässt das Buch sehr locker wirken. Gegen Ende gibt es nun dann die vielen Antworten auf die vielen offenen Fragen und die Handlungsstränge laufen zusammen. Ein tolles Krimierlebnis, für Liebhaber die gerne selbst ermitteln und den Spaß dabei genießen können...

Cover:
Ein saumäßiges Cover. Wirklich gelungen und schon anzuschauen. Blickfang ist natürlich hier, wie sollte es anders sein, eine Sau! Eine gelungene Rundung für ein rundum gelungenes Buch!

Die Autorin:
"Geboren in Wien und dort aufgewachsen auf einem Bauernhof. Matura Realgymnasium Neulandschule. Zwei Semester Chemiestudium.
Berufliche Laufbahn: Chemische Analytikerin, EDV, langjährige Assistentin der Geschäftsleitung, Betriebsratsvorsitzende. Zuletzt 7 Jahre im Aufsichtsrat der österreichischen Tochter eines amerikanischen Konzerns. In meinen vielfältigen Jobs erhielt ich Einblick in recht unterschiedliche Lebenswelten.
Schreiben war mir immer schon ein Anliegen. Die letzten zehn Jahre im Beruf fand diese Neigung ihren Niederschlag in einer periodisch erscheinenden Firmenzeitung. Doch erst mit dem Eintritt in den Unruhestand fand ich genug Zeit für regelmäßiges Schreiben neben der Familie und den dazugehörigen Haustieren.
Und so erblickt nun im Schnitt jedes Jahr ein neuer Roman das Licht der Welt.
Wer mehr über mich wissen will findet Texte, Fotos und Hörproben sowie Lesetermine auf meiner Homepage [...]

Fazit:
Ein sehr runder und gelungener Krimi mit Hochspannung, dank toller Ermittler und Charaktere. Ein bildhafter Schreibstil komplettiert das tolle Buch und sorgt für angenehmen Lesespaß.Pluspunkt ist der Mut zum Dialekt!
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am 12. März 2014
"Bergler und Lupo tauschten einen weiteren verständnislosen Blick, Marke »die Frau hat doch einen an der Waffel«." (S. 250)

Dieses Zitat aus "Sautanz" von Veronika A. Grager beschreibt eigentlich schon recht treffend eine der Hauptpersonen: Dorli, die sympathische Gemeindesekretärin, Hundeliebhaberin und Hobbydetektivin. Aber sie hat im netten Sinne "einen an der Waffel" und die beiden Herren Leo Bergler und Lupo sind auch nicht ohne. Aber mal der Reihe nach:

Es geht hier um einen Krimi, also gibt es erst mal "a Leich"... diese heißt im vorliegenden Fall Erich Smekal und wird im Neusiedler See gefunden. Die Polizei legt den Todesfall recht schnell als Unfall zu den Akten, doch ein Freund des Verstorbenen will an diese Version nicht glauben. Er engagiert Lupo, seines Zeichens Privatdetektiv, um heraus zu finden, was wirklich passiert ist.
Dorli ist gerade bei ihrer Arbeit im Gemeindehaus sowieso nicht besonders glücklich und so beschließt sie spontan, Urlaub zu nehmen und Lupo bei den Ermittlungen zu unterstützen.
Die Nachforschungen gestalten sich zunächst eher zäh, da irgendwie keiner der Befragten mit der Wahrheit rausrücken möchte. Und dann passiert auch noch ein zweiter Mord und die Sache wird immer gefährlicher - auch für Dorli persönlich!

"Sautanz" ist bereits der zweite Teil der Reihe mit Dorli und Lupo. Das erste Buch trägt den Namen "Saupech".
Ich habe dieses Buch ohne Vorkenntnis des Vorgängers gelesen, aber ich habe mich durchweg "gut aufgehoben" gefühlt und nicht das Gefühl gehabt, in Band 1 etwas Wesentliches verpasst zu haben. Um das Verhalten der Protagonisten vollständig oder noch besser zu verstehen, kann aber sicher das Vorwissen nicht schaden.
Veronika Grager haucht ihren Figuren gekonnt Leben ein, sie wirken liebenswürdig, sympathisch oder natürlich das Gegenteil - je nach ihrer Rolle in der Geschichte. Mit Dorli und Lupo, den Hauptpersonen habe ich schnell mitgefiebert und auch den lieben Idefix hab ich schnell ins Herz geschlossen.
Dieser zuweilen sehr schwarzhumorige, ironisch-bissige Regionalkrimi mit viel Lokalkolorit kann aber auch durch seine dialektreichen Dialoge wunderbar unterhalten. Und keine Angst: ein Glossar erleichtert die Übersetzung, falls nötig.
Der Kriminalfall ist gut durchdacht, wartet mit unerwarteten Wendungen auf und wird am Ende gut aufgelöst.
Natürlich findet man in diesem Buch insgesamt vielleicht einige Extreme, aber das ist durchaus gewollt und gehört einfach dazu. Wenn man lieber etwas lesen möchte, das ruhiger, realistischer, düsterer oder ernster ist, dann ist das vielleicht nicht die richtige Wahl. Wer sich aber gut unterhalten lassen will, herzhaft lachen, mit Dorli und Lupo mitfiebern und wissen will, wer Erich Smekal auf dem Gewissen hat, der sollte unbedingt zu "Sautanz" greifen!

Fazit: Ein unterhaltsamer Regionalkrimi mit österreich-schweizerischem Lokalkolorit, toll gezeichneten Charakteren, viel Humor und einer gut durchdachten Story! Ich freu mich schon auf Band 3!
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am 24. September 2014
Meine Meinung:
Schon das erste Buch über Dorli und Lupo hat mir wahnsinnig gefallen. Beide können nicht miteinander, aber auch nicht ohne einander. Ständige Alleingänge, die nicht unbedingt ungefährlich sind.

Dorli hab ich extrem ins Herz geschlossen. Mit ihrer frechen Klappe lässt sie sich nichts gefallen und setzt sich so in der Männerwelt durch.

Lupo ist manchmal ein bisschen verwirrt, aber so durfte ich ihn auch schon im ersten Buch kennen lernen. Durch diese Art und Weise kommt er aber immer voran.

Die kleinen Sicheleien der beiden sind urkomisch und man muss ab und zu wirklich herzhaft lachen. Veronika A. Grager versteht es mit verschiedenen Witzen ein Buch aufzulockern und dadurch den Leser bestens zu unterhalten.

Sehr gefallen mir auch die vielen österreichischen Einwürfe. Sie machen diesen Krimi wahnsinnig authentisch. Aber auch schweizerisch kommt diesmal nicht zu kurz :) Da muss man dann teilweise schon zweimal überlegen. Macht aber nichts :)

Fazit:
Auch dieser Krimi ist sehr zu empfehlen.
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