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Sanguis B. Vampire erobern Köln Taschenbuch – 19. Januar 2006

4.8 von 5 Sternen 10 Kundenrezensionen

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Pressestimmen

Wie wäre es wohl, wenn sich Vampire mittels eines Bakteriums in der ganzen Welt verbreiten würden? Wie lange würde es wohl dauern, bis es keine Menschen mehr gäbe? Thomas hätte sicher jeden, der ihm diese Frage stellte, für verrückt erklärt und ihm einfach bedeutet, gefälligst den Mund zu halten, doch noch bevor es überhaupt jemand wagen kann, befindet er sich gemeinsam mit ein paar (teils von ihm infizierten) Freunden in genau dieser Situation. Jede Nacht fordert ihre Opfer und jede Nacht gebiert ihre Monster. Bald steht ganz Köln unter der Herrschaft der Nachtwesen, bald Berlin, Hamburg, Paris ein neues Zeitalter beginnt, beherrscht von Monstern. Doch sind sie das wirklich? Auf welcher Seite wollte man wohl selbst stehen? Auf der Seite der Vampire, sich notgedrungen oder auch voller Genuss von menschlichem Blut ernährend und ewig lebend? Sich darüber Gedanken machend, wie man der Vermehrung der Vampire Einhalt gebieten kann, auf dass man auch noch in drei Monaten seine Nahrung finde? Oder auf der Seite der Menschen, bestenfalls einen schnellen Tod in Aussicht, im schlechtesten Fall ein Leben in Gefangenschaft, gleich in Massen gehaltenem Vieh, darauf wartend, getötet zu werden? Diese und viele andere Fragen stellen sich beim Lesen von Sanguis B. Vampire erobern Köln der ersten Buchveröffentlichung des Autors und lassen bist zur letzten Seite nicht mehr los. So realistisch, wie man eine solche Phantasiegeschichte eben erzählen kann, beschreibt er die Entwicklung einer neuen Gesellschaft, die Außerkraftsetzung aller geltenden Regeln und Moralvorstellungen sowie Wesen, bei denen man bis zum Schluss nicht sicher ist, ob man nicht lieber eines von ihnen wäre denn ein dem brutalen Tode vorbestimmter Mensch. Gekonnt versteht er es dabei, die eigentlich doch untoten Charaktere so lebendig erscheinen zu lassen, als weilten sie gerade unter uns, und schafft fernab der üblichen Klischees und romantisierten Vampirphantasien eine Geschichte faszinierend nah an der Wirklichkeit. Wirklich sehr gelungen! (Doreen Krase, Orkus Nr 05/ Mai 2006)

Thomas ist kein Held, aber als Weichei kann man ihn auch nicht bezeichnen. Er selbst sieht sich wahrscheinlich als einen jungen Mann mit Träumen, die aber ständig an der Realität scheitern. Und irgendwie kann er nie die Energie und den Mut aufbringen, diese Träume mit wirklichem Einsatz zu verfolgen. Also studiert er Alte Geschichte ;ohne sichtbaren Fortschritt; und hätte gern was mit Doro aber auch dort kommt er nicht voran, schon weil Doro mit Wilhelm zusammen ist. Der studiert BWL, was ihn zu einem echten Langweiler, aber eben auch zu einer guten Partie macht. Thomas wird nicht mehr viel Zeit haben, sich über solche Nichtigkeiten den Kopf zu zerbrechen. Denn schon am Anfang von Bernard Craws Roman Sanguis B. Vampire erobern wird er von Doro angefallen und getötet, nur um eine halbe Stunde später als Vampir wieder aufzuerstehen. Doro hat sich vor Thomas schon an ihrer besten Freundin und an Wilhelm vergriffen. Die beiden verspürten allerdings nicht den Drang, sich als Untote zu erheben, und so sind Doro und Thomas erstmal auf sich allein gestellt in dem Versuch, ihren neuen Zustand zu verstehen. Der furchtbare Hunger nach Blut und die Aversion gegen Sonnenlicht lassen die beiden schnell erkennen, dass sie zu Vampiren geworden sind; doch das Wie und Warum bleibt ihnen verborgen. Wie zwei Neugeborene müssen sie sich in einer plötzlich veränderten Welt zurechtfinden. Sie beschließen, Doros Wohnung zu verlassen und Thomas' Freundin Epi um Hilfe zu bitten. Die studiert nämlich Medizin und kann vielleicht herausfinden, was es mit der Veränderung auf sich hat. Bernard Craw macht seine Vampire jedoch äußerst aggressiv. Kommen sie einmal in die Nähe von Menschen, können sie in der Regel nicht an sich halten. Es ist ihnen unmöglich, ihren Hunger zu kontrollieren, und so ergeben sie sich schließlich dem Blutrausch. Daher sind bald nicht nur Epi und deren Bruder Christoph vampirisiert, sondern auch immer größere Teile der Kölner Bevölkerung. Ähnlich sieht es in anderen Großstädten aus: Der Vampirismus greift seuchenartig um sich und droht, bald die gesamte Menschheit auszulöschen. Die verbleibenden Menschen brauchen eine Weile, um eine Verteidigung aufzubauen, doch auch die Vampire sind nicht untätig. Bald bilden sich in ihren Reihen erste Machtzentren, die mit Strategie und Reißzähnen die Militärschläge der Menschen abzuwehren wissen und gleichzeitig eine neue Gesellschaftsordnung aufbauen wollen. Doch das entscheidende Problem ist: So rasend, wie sich die Seuche ausbreitet, wird die Menschheit in wenigen Monaten ausgerottet sein. Und wovon sollen sich die Vampire dann ernähren? ... ... Für alle Fans des Genres wurden zahlreiche Anspielungen und Querverweise in die Handlung eingebaut. Craw bedient sich bei bekannten Vampirmythen und tradierten literarischen Vorstellungen. Nur ein Beispiel dafür ist die Vampirin Camilla (warum eigentlich nicht Carmilla?), die beschlossen hat, dass man als Vampir in blumiger Sprache Verantwortung für seine höhere Geburt" übernehmen muss. Ganz klar eine Anspielung auf all die romantischen Vampire, die im Kielwasser von Anne Rice den Buchmarkt überrollt haben. Bernard Craw hat einen wirklich klugen Vampirroman geschrieben, ohne diese Tatsache auf jeder Seite plakativ zur Schau zu stellen. Ja, Sanguis B. lädt durchaus zu weiterem Nachdenken ein und macht es sich zur Aufgabe, das Prinzip Vampirismus ständig auf die ein oder andere Art und Weise zu hinterfragen. Doch darüber vergisst Craw auch nicht, seinen Lesern eine Handlung zu bieten. Es geht zur Sache in dem Roman Action, Folter, Flammenwerfer, zerrissene Körper und herumliegende Leichen gibt es in rauen Mengen. Craw ist sich nicht zu schade, auch jene Leser zu bedienen, die auf etwas härtere Kost stehen. Und so kann Sanguis B. vieles auf einmal und alles davon gut. Beeindruckend! (Michaela Dittrich, Buchwurm.info)

Man lasse sich nicht täuschen: nicht vom unbekannten Namen des Verlages, nicht vom reiße-rischen Titel oder dem oft strapazierten Vampirthema; auch nicht von den vielen negativen Erfahrungen, die man schon mit Vampirtexten aus unbekannten Verlagen gemacht hat. Man lasse sich nicht einmal vom primitiven Sprachstil der kursiv gesetzten ersten halben Seite täuschen, sondern lese einfach weiter aber zugegeben: Nach der ersten halben Seite war ich schon bedient. Ich verabscheue diesen Kurssatzhackstil, der mit Ausrufezeichen nicht geizt, Fragezeichen hingegen oft nicht kennt. Doch der kursive Text stellte ja einen fiktiven Auszug aus einer gleichfalls fiktiven Gazette namens Dom Express (ohne Bindestrich) dar; konnte es nicht sein, dass der Autor den Stil gewisser Presseprodukte kopierte, um ihn zu persiflieren? Ich nahm das als Arbeitshypothese, las weiter und stellte schnell Folgendes fest: 1. Bernard Craw kann wirklich gut schreiben, stilsicher und in wohlgestalteten, richtig interpunktierten Satzgebilden. 2. Das, was er sich ausgedacht hat, schildert er ebenso bitter-realistisch wie spannend. 3. Er konzentriert sich auf einige Hauptfiguren, durch deren Augen er den Leser das Geschehen sehen und werten lässt, und stellt diese psychologisch durchdacht dar, als Charaktere, nicht als Schablonen. 4. Craws Sicht auf Menschen und Gesellschaft gefällt mir. Und am Ende fügte ich 5. hinzu: Seine Art, den Schluss zu gestalten und seine Figuren aus einer verfahrenen Situation zu holen, ohne ein Happy-end zu konstruieren, sagt mir sehr zu. Damit wäre das Wesentliche zu den Vorzügen dieses Buches gesagt. Beginnend mit der Nacht vom 20. zum 21. Oktober, erzählt es in drei Teilen zu jeweils sechs Kapiteln (deren Überschrift ist einfach das Datum der jeweiligen Nacht), wie sich in Deutschland und zugleich fast überall auf der Welt der Vampirismus ausbreitet. Infektion spielt Ende Oktober, Ausbruch Ende November, Therapie Ende Dezember (vorsichtig mit falschen Hoffnungen, der Titel ist doppelbödig!). ... ... An diesem Buch stimmt alles, auch der Schluss, der das Rätsel um den wahren ersten Vampir und seine Ziele löst. Dass der Autor drei seiner Helden entkommen lässt, wird ihm kein Leser übel nehmen. An etwas darf man ja glauben; und ohnehin ist dieses Etwas, wenngleich nicht klein, so doch marginal angesichts all dessen, was Craw so realistisch und unsentimental darstellt, dass man ihm einfach Recht geben muss. Das Grauen, das er uns zeigt, läuft fast technisch ab, planbar, berechenbar, mit der Präzision eines Uhrwerks, unaufhaltsam kumulierend. Es ist modernes Grauen, und dieses Buch ist ein wirklich moderner Vampirroman. Auch in seinen Auswegen: Am Ende bleibt wenig mehr als der Rückzug, die private Utopie, ein vager Hoffnungsschimmer via Internet. Von so viel Konsequenz bin ich beeindruckt. (Peter Schünemann, Literra)

Orkus Nr. 05/ Mai 2006

Verfasserin: Doreen Krase (…) So realistisch, wie man eine solche Phantasiegeschichte eben erzählen kann, beschreibt er die Entwicklung einer neuen Gesellschaft, die Außerkraftsetzung aller geltenden Regeln und Moralvorstellungen sowie Wesen, bei denen man bis zum Schluss nicht sicher ist, ob man nicht lieber eines von ihnen wäre denn ein dem brutalen Tode vorbestimmter Mensch. Gekonnt versteht er es dabei, die eigentlich doch untoten Charaktere so lebendig erscheinen zu lassen, als weilten sie gerade unter uns, und schafft fernab der üblichen Klischees und romantisierten Vampirphantasien eine Geschichte faszinierend nah an der Wirklichkeit. Wirklich sehr gelungen!

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Format: Taschenbuch
Sanguis B. Vampire erobern Köln, ein Endzeit-Thriller. Bernard Craw bricht in seinem Debütroman mit dem Sujet des romantischen Horrors. Der Vampirismus verliert seine Individualität, seine Eleganz, sein Sex-Apeal. Es bleibt die Infektion, eine sich rasant ausbreitende Seuche, die nur Tote oder Krankheitsträger hinterlässt. Eine körperliche Verwandlung, die der Humanität ein Ende bereitet. Sowohl auf der Seite der Blutsauger, die ihre menschliche Nahrungsrationen täglich reduzieren, nur Fleischfetzen, Knochenberge oder neue Raubtiere hinterlassen, wie auf der des Staates, der Bomben gegen die Mutanten seiner eigenen Bevölkerung einsetzt. Homo Homini lupus est - Der Mensch ist dem Mensch ein Wolf. Die Vermutung der alten Römer findet ihre Bestätigung im heutigen Köln. Die Helden des Romans, der Student Thomas und die junge Wissenschaftlerin Epie, kämpfen in diesem Endzeitszenario um ihr Überleben, um das letzte Stückchen Menschlichkeit. Sie gehörten zu den ersten, die infiziert wurden. Während um sie herum ein finaler Machtkampf um die Vorherrschaft über

eine untergehende Spezies tobt, ergründen sie das Geheimnis um ihre Natur und suchen Rettung durch die Entwicklung eines grünen Serums, das den Lebenden und Untoten Ethik und Zukunft schenken soll. Sanguis B. Doch wer ist der Erste, dessen Schreckensherrschaft von Düsseldorf aus sich über die ganze Welt erstrecken will? Ein packend erzählter Thriller mit einer Vielzahl starker Charaktere. Düster, blutrünstig, entlarvend.
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Format: Taschenbuch
Vampire!

Vampire?

Gab es da nicht so einen Hype in der letzten Zeit, sabbernde, lüsternde Vampire mit funktionierender Libido und der Geilheit eines John Holmes???

Ich hatte Sanguis B. schon länger auf meinem SUB, schon vor dem Hype erstanden, aber durch diesem immer wieder verschoben.

Vergesst es. Diese Buch hat zwar lüsterne, notgeile und zähnefletschende Blutsauger im Programm, doch gilt diese Besessenheit nicht der Besteigung der netten kleinen Teenager von nebenan, sondern wirklich nur dem Blut dieser und anderer Personen.
Dabei spart Bernard nicht mit blutigen und spannenden Szenen, hier fliegen im wahrsten Sinne des Wortes die (menschlichen) Fetzen.

In diesem Buch wird auch endlich mal auf dem Punkt gebracht, das ein Tête-à-Tête mit Vampiren zwecks fehlenden Kreislaufsystems überhaupt nicht möglich ist, vielen Dank dafür, Bernard!!!

Kurz und Knackig das Fazit: Lesen heißt hier die Devise!
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Format: Taschenbuch
... an spannende Stunden im damals drögen Büroalltag verbinden mich mit diesem Werk, bevor es diese Form bekommen hat. Da war das Heimfahren in der U-Bahn schon etwas gänsehäutig, nach den Bildern, die sich beim Lesen in meinem Kopf gebildet haben.

Wer Vampirromane mag und mal etwas mit weniger Klischees sondern mit mehr "Bodenhaftung" lesen will, dem sei dieses Buch empfohlen.
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Format: Taschenbuch
Endlich mal ein Roman der mit neuen Ideen überrascht und zum Thema "Vampire" neue Aspekte und Denkansätze aufbringt. Und das von einem deutschen Autor der die Geschichte in einer deutschen Stadt spielen läßt. So realistisch und glaubhaft habe ich noch nie über Vampire gelesen. Sollte es mal Vampire geben - so könnte es wirklich ausgehen. Die Story ist logisch aufgebaut, glaubhaft erzählt und dabei von Anfang bis Ende unheimlich spannend. Die Schilderung über die Bildung der verschiedensten Gruppierungen mit unterschiedlichen Ausrichtungen, das Streben nach Macht und der ungleiche Kampf mit den Menschen - einfach Klasse! Auch die Diskussionen der Darsteller über religiöse, mythologische und moralische Zusammenhänge sind köstlich. Schön auch, dass wenig auf die "klassischen" Vampirattribute zurückgegriffen wurde und der Autor sich wirklich Gedanken gemacht hat, was in einem Fall von aufkommendem Vampirismus geschehen könnte. Schade, dass auf eine Schilderung der Situation aus der Sicht der Menschen verzichtet wurde. Dieser Roman stellt die Situation der Vampire so realistisch dar, das man sich dabei ertappt, Menschen denen man Nachts begegnet, kurz auf ungewöhnliche Verformungen begutachtet ;-) ...
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Format: Taschenbuch
Eine rätselhafte Mordserie erfasst die Stadt Köln. Die Behörden und Ordnungskräfte sind zunächst ratlos, die brutalen Morde jedoch nehmen mit jeder weiteren Nacht zu. Und mittendrin stecken der Student Thomas und seine Freunde Doro und Epi sowie deren Bruder Christoph... und sie werden viel tiefer in die Ereignisse verstrickt, als ihnen lieb sein kann...

Bernard Craws Vampir-Thriller ist rasant und spannend geschrieben. Seine Charaktere sind lebendig (auch wenn sie zumeist untot sind *g*) und facettenreich ausgearbeitet. Die vom Autor kreierte Atmosphäre ist düster und bedrohlich, aber dennoch realistisch und nachvollziehbar. Auch spart Craw nicht mit Vergleichen und Realitätsbezügen, die das Werk auch für einen Leser bzw. eine Leserin interessant machen, der / die für gewöhnlich mit Vampir-Geschichten weniger anfangen können.

Besonders hervorzuheben ist die ausgefeilte und exzellent eingesetzte Sprache des Autors. Bernard Craw spielt nicht nur mit Worten, oftmals malt er regelrecht mit ihnen - ohne dass auch nur einen Augenblick Kitsch oder überladene Klischees aufkommen.

A propos Klischees! Craw bricht mit vielen der in Vampir-Romanen sonst üblichen Darstellungen. Seine Vampire sind nicht sinnlich-erotisch, sondern triebgesteuerte Raubtiere, denen man nicht mit Knoblauch oder Kreuzen beikommen kann. Das ist erfreulich und macht die Handlung spannend und abwechslungsreich!

Auch spart der Roman nicht mit gesellschaftskritischen und naturwissenschaftlichen Gedanken bzw. Theorien, die den Leser / die Leserin nicht nur zum Weiterlesen in der von Craw kreierten Welt animieren, sondern auch zum Nachdenken über die Welt anregen, in der er / sie tatsächlich lebt.
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