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Kaufmotivation

Ich habe nach einer neuen Mittelklasse Kamera gesucht und bin hierbei auf die Samsung NX30 gestoßen. Bisher habe ich immer mit einer Canon 550 fotografiert, daher werde ich hier vielleicht Vergleiche ziehen. Hier meine Eindrücke:

Verarbeitung / Bedienung

Der Body ist gut verbaut, obwohl (klassisch Samsung) alles aus Plastik ist. Ebenso alle Regler, wie An-/Ausschalter, Programmwahl und Schussmodus. Die Kamera liegt aber gut in der Hand und ist verhältnismäßig klein und auch leichter als die Canon.

Alle Schalter und Inputs sind gut mit der rechten Hand zu erreichen und sind dort positioniert, wo man sie erwartet. Außerdem können alle Einstellungen auch am großen, gut auflösenden Touchscreen bearbeitet werden. Vom Touchscreen war ich wirklich positiv überrascht. Ich kannte Touchscreens bei Kameras bisher nur bei Digicams und die waren jedes Mal furchtbar. Der Screen von der Samsung reagiert aber sehr schnell und fühlt sich durch die Glasoberfläche auch entsprechend glatt an.
Den Screen kann man in fast alle Richtungen drehen, was vor allem praktisch ist, wenn man die Kamera nicht direkt ans Auge halten kann. Tatsächlich habe ich bei mir beobachtet, dass ich fast nur noch per Screen suche und nicht mehr in den Sucher hineinschaue. Grund dafür dürfte auch sein, dass es eben keine Spiegelreflex ist und man im Sucher daher sowieso nur einen weiteren Mini-Screen sieht, anstatt das direkte Motiv über einen Spiegel.

Besondere Funktionen

Die Kamera hat sowohl NFC Funktion als auch WLAN. Dadurch entstehen viele neue Möglichkeiten eine Kamera zu verwenden. Hier ein paar Beispiele, die ich alle getestet habe und überrascht war, dass alles ohne Probleme funktioniert hat:

- Bilder ans Handy/Tablet senden per NFC
- Auto-Upload über WLAN
- Remote Steuerung(!) der Kamera über das Handy/Tablet
Sobald man sein NFC-Handy an den NFC-Sender der Kamera hält (dieser befindet sich übrigens neben dem Touchscreen-Schanier), wird man in den PlayStore weitergeleitet, um sich die Samsung App zu installieren. Diese App übernimmt ab dann alle gewünschten Aufgaben, sobald man das Gerät nochmal an den NFC-Tag hält: Wenn man gerade ein Foto betrachtet, wird es ans Handy geschickt. Wenn man gerade im Aufnahmemodus ist, wird die Remotesteuerung gestartet.

Die Uploadmöglichkeiten sind über einen eigenen WLAN-Button neben dem An-/Ausschalter zu erreichen. Leider ist das Angebot hier etwas mager ausgefallen. Hier werden "nur" facebook, Picasa, YouTube, Dropbox und Flickr angeboten. Ich weiß, das sind die bekanntesten, aber ich vermisse auf jedenfall noch andere CloudStorage Anbiete wie GoogleDrive, OneDrive, Wuala, Tresorit oder andere. Vielleicht wird hier aber noch per Firmware-Upgrade aufgerüstet.

Positive Kleinigkeiten

- Der Auslöser ist sehr leise. Liegt sicher auch dran, dass kein Spiegel bewegt werden muss, aber sollte trotzdem erwähnt werden.
- Das Settingsrad dreht durch. Man kann also immer den kürzesten Weg zur gewünschten Einstellung drehen.

- Wenn man manuellen Fokus eingestellt hat, dann wird auf dem Screen ins Bild hineingezoomed, solange man den Fokusring dreht! Das ist wirklich cool und hilft das Bild auf ein bestimmtes Details scharf zu stellen.
- Bei Autofokus kann man per Touchscreen den Bereich wählen, der scharf gestellt werden soll. Das kennt man auch schon von Handykameras.

- In den manuellen Modi kann man sich per Display-Button eine Wasserwaage einblenden lassen! Vor allem für Architekturfotografie ist das äußerst praktisch. Es wird sowohl Kippwinkel als auch Neigungswinkel angezeigt.
- Den Touchscreen kann man natürlich auch verwenden, um bei Aufnahmen hinein zu zoomen und das Bild zu verschieben. Vorbei die Zeiten, in denen man ständig nur am Klicken ist, um das Bild nach rechts zu bewegen!

Negative Kleinigkeiten

- Als ich die Kamera das erste Mal angesetzt habe, war im Sucher alles verschwommen. Ich vermutete, dass das die Doptrie Einstellung ist, habe aber keinen Regler gefunden. Aber es gibt ihn, er ist nur recht gut versteckt: Man muss den Sucher rausziehen und findet ihn dann an der linken Seite vom herausgezogenen Sucher. Danach war das Bild normal.

- Es gibt einen "Schönes Gesicht"-Filter. Dabei werden die Objektiveinstellungen auf klassische Portrait-Parameter eingestellt und nach dem Knipsen werden Gesichter in der Aufnahme gesucht und direkt retouchiert. Das wäre an sich ganz nett, aber die Retusche ist leider grottenschlecht. Es wird einfach nur die Haut völlig überglättet ohne dabei wichtige Details, wie zB kleine Muttermale oder Sommersprossen beizubehalten. Klar: Das ist ein automatischer Filter und professionelle Fotografen "verwenden sowas ja eh nicht", aber für Urlaubsfotos wäre es sicher ab und zu praktisch.
- Samsung wirbt bei der Kamera mit einem super-schnellen Autofokus. An dieser Stelle ist mir nicht wirklich ein Unterschied zur Canon aufgefallen. Vielleicht bei sehr guten Lichtverhältnissen und Motiven mit klaren Kanten drin...aber das ich jetzt überwältigt wäre, wie schnell die Kamera den Fokus findet, kann ich leider nicht behaupten. Meiner Meinung nach ist der Fokus genauso schnell, wie man ihn von so einer Kamera erwarten kann.

Fazit

Ich bin bewusst nicht auf die klassischen Beurteilungsmerkmale eingegangen. Das machen sicher noch andere hier. Vielmehr wollte ich ein paar Dinge hervorheben, die den Alltag mit der Kamera besser oder schwieriger gestalten. Alles in allem kann ich die Kamera auf jeden Fall empfehlen! Samsung liefert eine wirklich gute Mittelklasse Kamera, die sich durchaus mit den Klassikern von Canon und Nikon messen kann.
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am 22. April 2017
Sehr gut geeignet für Einsteiger da es viele verschiedene voreingestellte Modis gibt aber man kann auch alles so einstellen wie man will. Das ausklappbare und drehbare Display ist super da man aus jeder Position Fotos machen kann. Mit dem wifi modi kann man Daten kinderleicht auf andere Geräte übertragen oder auch die Kamera fernsteuern. Die Bedienung ist super einfach da ea so ähnlich wie ein smartphone aufgebaut ist.
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Stil: mit 18-55mm Objektiv|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Als kurze Einleitung möchte ich erwähnen, dass ich schon die NX 11 und auch die NX20 verwendet hatte und mir daher die Rezensionsüberschrift "Konsequente Weiterentwicklung..." voll zutreffend erscheint.
Was macht die NX 30 also besser als ihre Vorgänger , wo hat sie ihre Stärken und wo evtl. kleine Schwächen ?

Fangen wir bei dem Erscheinungsbild und der Handhabung an:
Die NX30 wird mit einem 18-55-Millimeter-Kit-Objektiv (OIS III) geliefert. Ein kleines USB-Ladegerät, eine GLB sowie die Software Lightroom 5 ist inklusive. Die Kamera hat das Format einer kleinen DSLR und sieht optisch auch genauso aus. Sie bringt samt Objektiv, Akku, GLB sowie Trageriemen 710 Gramm auf die Waage (selbst gewogen). Die Qualität des Kameragehäuses ist in Ordnung, da leider zu weiten Teilen auf Kunststoff gesetzt wird, kommt sie bei der Wertigkeit an andere Metallgehäuse nicht ganz heran. Das bei dieser NX-Serie verwendete Gehäusedesign ermöglicht gegenüber vielen kleinen Systemkameras aber ein deutlich besseres Handling. Durch den großen und ergonomischen Handgriff lässt sich auch einhändiges Fotografieren sehr gut umsetzten. Die Größe der Tasten ist entsprechend dem Kameragehäuse gut gewählt, über die Wählräder können die Einstellungen schnell und komfortabel vorgenommen werden. Ein kleiner, manuell ausklappbarer Blitz ist integriert. Schön ist der hochauflösende (1 Mio Subpixel), schwenk und drehbare 3" Touchscreen. Hier wurden alle aktuellen Features verbaut. Die Kamera lässt sich beinahe vollständig über ihre Tasten oder aber auch nur per Touchscreen steuern. Gerade beim ganz gezielten Fokussieren eines Objektes ist der Touch sehr hilfreich, einfach Objekt antippen und fertig ! Auch die Bildvorschau sowie das Zoomen in`s aufgenommene Bild gestaltet sich nun ähnlich einfach wie beim Smartphone mit ein oder zwei Fingeraktionen.
Der sehr gut auflösende elektronische Sucher (2,36 Mio Einzelpunkte) ist ein Novum dieser Samsung. Er besitzt eine Dioptrienverstellung und kann nach hinten ausgezogen und zusätzlich in Rasterstellungen nach oben geklappt werden. Durch die hohe Auflösung ist nun außerdem eine Sucherklasse verfügbar, die erstmals keine einzelnen Bildpixel mehr erkennen lässt ! Es ist der beste elektr. Sucher den ich bisher nutzen konnte, er ist sehr hell und man kann in der Auflösung, in heller Umgebung, wenig Unterschiede zu einem optischen Sucher erkennen. Lediglich die Randbereiche sind unschärfer als die Bildmitte und der Sucher zieht bei schlechten Lichtverhältnissen das Bild stark nach und hat das übliche Farbrauschen! Es bleibt daher bei der Erkenntnis, dass auch dieser elektr. Sucher in einigen Belangen noch nicht ganz an die optischen Sucher herankommt, in anderen Disziplinen könnte er sie teilweise schon jetzt übertreffen (Live-Weißabgleich, Belichtung, Histogramme usw.).

Etwas technisches:
Als Sensor verwendet die NX 30 einen aktuellen 20 Mpixel APSC-Sensor. Zum Kontrast-AF ist ein Phasen-AF in Kombination hinzugekommen. Dies ermöglicht ein schnelles Scharfstellen mittels 247 Kontrast-AF-Punkten und 105 Phasendetektionspunkten. In der Mitte des Sensors befinden sich drei Kreuzsensoren. Der Autofokus profitiert vom sogenannten "Hybrid-AF", laut Angabe reichen kurze 0,22 Sekunden für das Scharfstellen. Ausschließlich manuelles fokussieren ist natürlich über den Wahlschalter am Objektiv und dem integrierten Fokusring auch möglich. Hier bietet die NX30 eine fünf- oder achtfach Lupe sowie ein Peaking in verschiedenen Stärken an. Als maximal kürzeste Belichtungszeit ist nun 1/8000 Sekunde möglich. ISO-Einstellungen sind von üblichen 100 bis hohen 25600 anwählbar! Serienbilder im JPG-Format sind mit 8,8 Bilder/s möglich wobei im RAW-Format die Rate etwas abfällt. Im RAW-Format fallen pro Bild ca. 20 Mbyte an, im JPG sind es bei feinster Auflösung ca. 8,5 Mbyte. Eine flotte SD-Karte ist hier empfehlenswert, ich verwende z.B. eine "Class10-SDHC UHS-I" mit ca. 45 Mbyte/s Schreibleistung.
Die Serienbilder werden automatisch jeweils in eigenen Ordnern abgespeichert, was das Handling (z.B. löschen) sehr vereinfacht.
Die Systemkamera ist mit WLAN und NFC ausgestattet und lässt sich mit dem Smartphone oder Tablet verbinden. Im Zusammenspiel mit der "Smart Camera-App" sowie dem "Remote-View-Finder-App" kann die NX30 nicht nur Bilder auf das Handy übertragen, sondern auch vom Smartphone aus ferngesteuert werden. Da die Funktion seit der NX 20 bekannt ist, habe ich das erste ferngesteuerte Auslösen nach ca. 5 Minuten Einrichtungsdauer hinbekommen. Wer es noch nicht kennt, kann auch mit einem "Smart Camera-Learn-App" alle Wifi-Funktionen anschaulich abrufen. Natürlich können von der Kamera auch Bilder direkt nach Facebook, eine persönliche Cloud, SkyDrive oder Picasa übertragen werden.

Für Kreative:
Die NX 30 bietet neben einer Vollautomatik auch die üblichen Halbautomatiken (Zeit- und Blendenvorwahl), eine Programmautomatik (P) und einen komplett manuellen Belichtungsmodus (M). Außerdem gibt es im Smart-Motivmodus 16 verschiedene Möglichkeiten für Kreative (Porträt, Feuerwerk, Panorama... usw. usw.). Die Modi C1, C2 stehen für die individuellen Einstellungen zur Verfügung. Am Objektiv gibt es weiterhin den Schalter für den Blendenprioritäts-Modus. Die weitere "Wi-Fi"-Option listet alle WLAN-Modi auf. Zusätzlich wurden 13 Filter für Bildeffekte integriert.

Bildqualität:
Die Bildqualität der Aufnahmen (Kitobjektiv) fällt gut bis sehr gut aus, die Farben sind eher natürlich und das Bildrauschen ist niedrig. Begann das Rauschen sichtbar bei der NX11 schon ab ISO 400, so erweiterte sich das bei der NX 20 auf ISO 800 und endet nun bei der NX 30 bei ISO 1600! Erst bei diesem Wert (in lichtschwacher Umgebung) wird das Bildrauschen deutlich sichtbar und der Rauschfilter muss etwas eingreifen. Nur bei gut ausgeleuchteten Aufnahmen ist meiner subjektiven Empfindung nach auch ein ISO-Wert bis 3200 (ohne Bildnachbearbeitung) verwendbar. Bis zu diesem Wert lassen sich qualitativ hochwertige Din-A 3 Abzüge einwandfrei anfertigen. Das ist schon ganz gut, aber es gibt APSC-Sensoren die das bis ISO 6400 schaffen. Hier kann Samsung seine Sensoren sicher noch weiterentwickeln.

Das OIS III-Kitobjektiv ist hervorragend bildstabilisiert!

Video:
Videoaufnahmen sind mit 50 (PAL) bzw. 60 (NTSC) Vollbildern/S in Full-HD-Auflösung möglich. Es lässt sich nun auch ein externes Mikrofon anschließen. Die Bildqualität der Videos fällt für mich subjektiv gut aus. Der Autofokus arbeitet sehr präzise und regelt recht flott nach. Der Autofocus ist bei dieser Kamera nicht hörbar, das ist sehr gut!

Ein paar Auffälligkeiten:
Der Sucher ist zu den Rändern hin unschärfer und zieht in dunklen Umgebungen das Bild sehr deutlich nach! Im Voll-Automatikmodus kann RAW nicht aktiviert werden (?). Das Aufladen des Akku ist momentan nur über den USB-Anschluss mit dem beiliegenden Ladeadapter und viel zu kurzem Kabel möglich! Die Akkukapazität wird im Display in Prozentangabe angezeigt (das ist gut) aber seine Kapazität lässt gefühlt sehr schnell nach! Ein Ersatz-Akku ist daher immer ratsam, lässt sich aber vorerst nur in der Kamera aufladen. Beim Panoramamodus ist mir bisher kein einziges scharfes Bild geglückt, aber das nur am Rande...

Fazit - Die NX 30 ist eine konsequente Weiterentwicklung der NX-xx Serie
Die Kamera ist das momentane Flaggschiff bei Samsung. Sie besitzt ein sehr gut in der Hand liegendes, recht professionelles Kameragehäuse mit schwenk-und drehbarem Touchscreen und sehr hochauflösenden elektronischem Sucher mit Schwenkfunktion. Die Abbildungsleistung sowie Low-Light-Fähigkeiten des Sensors bieten gute bis sehr gute Bildqualität, entsprechen aber meiner Meinung nach den heutigen Ansprüchen, die man an einen aktuellen APSC-Sensor stellen darf. Bis ISO 1.600 zeigen die Aufnahmen kaum Rauschen und auch die Detailwiedergabe ist sehr gut (siehe 2 Fotos - "Kerze und Dochtausschnitt" im Kundenbereich). Die relativ einfach zu verwendende Wifi-Funktionalität vervollständigt den guten Gesamteindruck ! Ein ganz kurzes Video für den groben Eindruck der Handyfunktion und des verstellbaren Suchers mal anbei ! Die Kamera richtet sich auf Grund ihrer Haptik und Ausstattung vermutlich an den ambitionierten bzw. semiprofessionellen Fotografen. Auf Grund des momentanen Preises (März 2014 ca. tausend Euro) reicht es bei mir nicht für 5 Sterne (siehe Auffälligkeiten) , 4 Sterne gehen aber i.O. Nach meinen Erfahrungen in den zurückliegenden Jahren ist aber, analog der NX20, von einem raschen Preisverfall auszugehen. Bei der NX 20 waren es z.B. in einem Jahr fast 50 %. Hier muss jeder selbst entscheiden, ob ein Abwarten sinnvoll ist. Wer ohne Sucher und mit weniger Gewicht auskommen möchte, kann mit der NX300M ähnliche technische Features sowie gleichwertige Bildqualität und ein noch intuitiveres Kameramenü erhalten.

Hier noch mal die wichtigsten Parameter:

Pro:
* Die Kamera liegt gut in der Hand
* Sehr gute bis gute Bildqualität & hohe Auflösung, bei ISO 100-1600
* Serienbildrate (8,8 Bilder/Sek.)
* schneller Autofokus (0,22 Sek.)
* Klappbarer und mit 2,36 Mio-Subpixel hochauflösender elektronischer Sucher
* Klapp-und schwenkbarer Touchscreen
* Minimale Verschlusszeit von 1/8.000 s
* 13 Kreativeffekte und 16 Smartmodi
* ein externes Mikrofon kann angeschlossen werden (3,5mm Klinke)
* WLAN-Modul zur drahtlosen Datenübertragung und Fernsteuerung
* unterstützt soweit alle SD-Speicherkarten, laut Testberichten bis zu 256GB
* Effektiver Bildstabilisator
* leiser Verschluss (Auslösungsgeräusch)
* Full-HD-Video-Aufnahme mit bis zu 60 Vollbildern/s
* Vollversion von Adobe-Lightroom-5

Kontra:
* Stark nachziehender Sucher (LowLight)
* Überwiegend Kunsstoffgehäuse
* "Nur" bis ISO 1600 rauscharme Aufnahmen
* Akku momentan nur in der Kamera aufladbar
* Kein RAW im Voll-Automatikmodus

Nachtrag am 13.9.2014:
Die Kamera hat sich im Alltag bewährt. Die Bilder werden durchweg gut bis sehr gut, sind eigentlich vergleichbar mit meiner DSLR 550D-Kitobjektiv! Der integrierte Blitz ist recht Leistungsstark, ich habe mir dennoch den Samsung SEF20A zugelegt, dieser ist etwas stärker, schwenk- und regelbar. Da der Preis nun sogar innerhalb von 6 Monaten schon um 44% gefallen ist, kann ich die Kamera nun sehr empfehlen, würde dennoch die NX-300M als schicke Alternative für diejenigen ansehen, die keinen Sucher benötigen. Samsung optimiert die Kameras über regelmäßige Firmwareupdates, ich habe die NX30 bisher 2 mal aktualisiert.
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TOP 1000 REZENSENTam 10. Februar 2015
Die NX30 liegt gut in der Hand. Sie hat einen sehr guten Sucher. Der Umgang mit den Einstellungen könnte besser nicht sein. Das Auslösegeräusch ist satt. Ich könnte mich in die Kamera verlieben. Aber das 18-55 Objektiv ist ausserhalb der Bildmitte nicht gut. Bei Portraits, oder allen Aufnahmen, die nicht verlangen, dass man Partien ausserhalb der Bildmitte kontrolliert, ist das Objektiv eigentlich unkritisch. Aber ansonsten ist es ungewohnt schlecht, wenn man es mit den Standard-Kit-Objektiven anderer Hersteller (z.B. Canon oder Olympus) vergleicht. Ich will Ihnen nur ein Beispiel geben: Ich habe mit der Kamera und dem erwähnten Objektiv meinen sehr großen Hund fotografiert mit Blende 5,6-8. Der Körper war scharf. Aber schon Kopf und Füße waren leicht unscharf. Und das störte mich doch sehr. Das war ich weder von meiner EOS 5D II noch von meiner Powershot SX50 HS gewohnt. Das lichtstarke und sehr teuere Samsung 16-50 2.0-xxx ist nach Testberichten "ein bisschen" besser. Aber wohl nicht entscheidend. Schade. Dabei könnte die koreanische Fertigung doch wirklich gute Ergebnisse liefern. In dem Land ist doch so eine hervorragende Optik-Schmiede wie SAMYANG ansäßig. Warum dann noch so schleche Objektive? Samsung muss sich nicht wundern, warum sie selbst von der NX1 weniger als erwartet verkaufen. Wenn man sich die Objektiv-Palette und die passenden Testergebnisse anschaut, dann ist eigentlich klar, wo die Schrauben anzuziehen sind.
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TOP 1000 REZENSENTam 14. Juli 2014
Ich bin im Besitz einer Canon 650D (Spiegelreflex, DSLR) und einer Canon S110 (Kompakt“knipse“). Durch einen glücklichen Umstand konnte ich die NX30 einige Wochen ausprobieren, wobei ich sagen muss, dass ich meine 650D eigentlich nie ersetzen wollte.

Vorweg: In meinen Augen ist die NX30 eine sehr gute Alternative zur Spiegelreflexkamera! Wer weder ein DSLM, noch ein DSLR-System hat, kann sich diese Kamera ruhig mal näher ansehen. Besonders geeignet ist die Kamera für Leute, die wenig einstellen und trotzdem gute Ergebnisse haben möchten und ebenso auch für solche, die sich langsam an die Fotografie herantasten möchten.

Die Automatikmodi (Smartmodus, Vollautomatik, Halbautomatik) liefern gute scharfe schön belichtete Bilder ab. Der Autofokus erweist sich bei ausreichend Licht als äußerst treffsicher. Ich habe mal ein bisschen herumexperimentiert und stelle fest, dass die Bildqualitätsunterschiede zu meiner 650D absolut gering sind. Ich wüsste nicht, welche Kamera jetzt die besseren Bilder liefert, wobei ich natürlich nur willkürlich herumprobiert habe. Unter Laborbedingungen würde da vielleicht schon ein eindeutiges Ergebnis bei rauskommen, möglicherweise sogar zugunsten der NX30.

Größter Vorteil gegenüber einer Spiegelreflexkamera ist auf jeden Fall das geringere Gewicht. Was nutzt einem die beste Kamera, wenn man sie nicht mitnimmt, weil sie zu groß, zu unhandlich, zu schwer ist? Natürlich haben DSLR auch ihre Vorteile, die aber vor allem für ambitioniertere Fotografen von Bedeutung sind. So gibt es für Canon-DSLR einen regelrechten Objektivpark. Da ist für jeden was dabei. Auch Objektive von anderen Herstellern, wie Tamron oder Sigma erweitern das Angebot der DSLR. Per Adapter können diese Objektive auch an der NX30 genutzt werden, aber in der Regel spielen diese Objektive dann nicht mehr ihre Stärken aus. Sie sind ja eigentlich für andere Kameras konzipiert worden. Andererseits deckt Samsung mit den 18-50mm und dem 50-200mm Objektiven, die es in einem Kit für derzeit 799 € gibt, einen Brennweitenbereich ab, der den meisten vollends genügen wird. Ich fotografiere z.B. meist mit einem 18-135mm Objektiv und zücke nur selten das 50-250mm Objektiv.

Die Bedienung der NX30 ist auch als Canon-Nutzerin weitgehend intuitiv. Die Knöpfe, Schalter und Rädchen sind gut positioniert. Sie sind natürlich etwas kleiner, als bei einer DSLR, aber man gewöhnt sich sehr schnell daran. Ganz toll ist das brillante klapp- und schwenkbare Touch-Display. Wer wie ich viel mit Display und weniger mit Sucher fotografiert (ganz anders hingegen bei der DSLR: da nutze ich zu 99% den Sucher!), der wird seine Freude an dem Display haben.

Den Akku erachte ich bei moderater Nutzung als völlig ausreichend. Allerdings darf ein Stromfresser wie WLAN nicht dauerhaft angeschaltet sein und auch das ständige Betrachten der Bilder auf dem Display mindert natürlich die Akkureichweite. Dass er sich per Kabel in der Kamera laden lässt, finde ich von Vorteil. Man kann die Kamera z.B. beim Autofahren an den Zigarettenanzünder per herkömmlichen MicroUSB anschließen. Das Kabel kostet nur ein paar € (endlich mal günstiges Zubehör! ;-)). Der Akku lädt sich schnell auf. Einen Zweitakku und ein externes Ladegerät würde ich aber in jedem Fall dazukaufen.

Die GPS-Funktion klingt im Text nett, aber ich habe es bisher nicht geschafft, meine Fotos mit einem Geotag zu versehen. Dazu muss die Samsung Smart Camera App installiert sein (bei mir iPhone 4S) und WLAN der Kamera aktiviert werden und WLAN der Kamera beim Handy angewählt werden und die App muss laufen usw.. Ich fand es zu kompliziert, völlig schnappschussUNtauglich. Die Geotags erscheinen dann, wenn man es mal geschafft hat, natürlich auch nur auf den Fotos, die an das Handy gesendet worden sind. Die NX30 hat ja kein GPS-Modul.

Die NX30 hat so viele Funktionen, die viele wahrscheinlich gar nicht brauchen werden. Entscheidend sind meist ja doch Bildqualität und Bedienung und beide sind top. Als Alternative zur DSLR kann ich die NX30 von daher auf jeden Fall empfehlen (dann im Kit mit dem 50-200mm Objektiv). Ich habe kurzzeitig überlegt, ob ich meine 650D samt Zubehör verkaufe und mir eine NX30 anschaffe, aber das werde ich nicht tun. Der finanzielle Verlust wäre mir zu groß. Hätte ich die 650D nicht, sondern noch meine olle 20D, hätte ich mich wahrscheinlich für die NX30 entschieden. Sie kann alles, was die größere DSLR auch kann und liefert wie gesagt eine Superbildqualität. Man darf bei allem auch nicht vergessen, dass die Bilder immer noch der Fotograf hinter der Kamera macht und nicht die Kamera alleine. Einen eingebauten Garant für 1A-Fotos gibt es auch bei dieser Kamera nicht. Die Smartmodi verhelfen aber auch Anfängern zu tollen Ergebnissen und wenn man sich ein bisschen mit der Technik auseinandersetzt, können die Ergebnisse nur noch besser werden.
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am 22. Juli 2014
Inhalt

Teil 1 - Das Fazit vorab: hochbegabte kleine DSLR-Schwester
Teil 2 - Unboxing und Installation
Teil 3 - Nachtfotografie
Teil 4 - ISO-Test
Teil 5 - Das ist alles nur ge-Cloud
Teil 6 - Lightroom - Beifall für die Beigabe
Teil 7 - Gesamtfazit in einem Satz

1. Das Fazit vorab: hochbegabte kleine DSLR-Schwester
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Seit knapp 4 Wochen ich die die Samsung NX30 Smart Camera auf Herz, Nieren und Sensor testen können (via Trnd-Community).

*Was mir gefallen hat*

- Bildqualität - im JPEG und erst recht im RAW-Modus
- Videoqualität ist super. Habe sie mangels videowürdigem Event nicht viel getestet, aber die gemachten Probeaufnahmen sind farbtreu, lichtstark und scharf.
- Lightroom-Bundle. Eine der besten Entscheidungen des Samsung-Produktmanagements ist das Bündeln von Adobe Lightroom gewesen. Erst dadurch erhalten die Bilder einen finalen Wow-Effekt.
- Das brilliante AMOLED-Touchscreen-Display. Wer Samsungs Displays der S-Reihe kennt, weiß wie toll deren Displays sind. Funktionen wie der Touch-Fokus sind darüber echt clever gelöst.
- Die praktischen Cloudfunktionen erlauben das schnelle Teilen von Bildern.
- Die NFC-Funktion erlaubt bei entsprechenden Geräten die schnelle Verbindung von Tablet/Smartphone und NX30. Es wird zwar "nur" das WLAN umgeschaltet und die App geladen, aber im Alltag ist das - echt praktisch.
- USB-Ladefunktion setzt die Philosophie des Universalnetzteils für mobile Geräte konsequent um
- Ich kann meinen 52mm Hoya-Digital Polfilter von der Lumix FZ150 beim Teleobjektiv weiterverwenden
- Die Flexibilität und Bequemlichkeit beim Fotografieren dank der zwei schwenkbaren Displays (Sucher und Back-Displays)
- Der eingebaute Blitz ist mit Leitzahl 11 schön hell und kann externen Blitz gut steuern (hatte keinen kompatiblen Aufsteckblitz da)

*Was mir nicht so gut gefallen hat*
Gelegentliche Softwareabstürze erforderten ein Entfernen der Batterie. Der Firmwarestand 1.30 wird also definitiv nicht der letzte bleiben dürfen.
Die Smart Camera Apps sind zwar praktisch, aber lieblos umgesetzt - geradezu unwürdig für das System. Sie sehen nicht besonders toll aus, nerven mit unnötig wiederholten Popups. Denn ich weiß wozu die App da ist - das müsste sich Samsung bei jedem Aufruf der App per Klick bestätigen lassen.
Das Gerät speichert im Gegensatz zu anderen Kameras in dem Segment nicht die Seriennummer von Body und/oder Linse in den Exif-Dateien. Damit können die praktischen Tools nicht benutzt werden, die ein Wiederfinden einer möglicherweise gestohlenen Kamera anhand der Bilder ermöglichen würden.
Der Touch-Fokus "pumpt" ein wenig beim Scharfstellen. Das ist für Fotos ok, aber im Video stört es. Wer also den Autofokus ausschaltet und die Schärfeverlagerung im Bild als Stilmittel verwenden will, kommt um manuelle Fokussierung nicht umhin. Bei unklaren Motiven wie dem Himmel versagt er manchmal ganz.

*Kaufbewertung*
Ich würde die Kamera einem Freund beim Kauf empfehlen. Die kleinen Nachteile werden locker durch die Vorteile aufgewogen. Gerade Aufsteiger, die vorher Kompaktkameras hatten, finden hier viele Möglichkeiten, zuerst mit den Smart-Modi bestimmte Stile kennenzulernen und können dann mit der Zeit über die manuellen Modi und Lightroom Schritt für Schritt diese Stile selber produzieren und erreichen damit eine deutlich höhere Qualität als jede Automatik.

2. Unboxing und Installation
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Die Kamera ist effizient verpackt und Samsung produziert nicht unnötigen Verpackungsmüll (frustfreie Verpackung ;-)

Einzig auffallend ist, dass kein externes Ladegerät für den Akku mitgeliefert wird. Man lädt den Akku in der Kamera per Micro-USB-Kabel. Der vom Batteriegriff verwöhnte Profi rümpft womöglich die Nase. Diese Design-Entscheidung erlaubt es aber, über den Anschluss einer externen Powerbank wie z.B. mein großartiges Astro von Anker zu betrieben und zu laden. Ein einziges Gerät kann Smartphones und Kameras laden. Das spart Platz und Gewicht in der Fototasche und ist innovativ. Ob es sich durchsetzt, muss sich noch zeigen.
Dank ab Werk geladenem Akku kann man praktischer weise die Kamera auspacken und sofort mit dem Knipsen anfangen. Bei einer Smart Camera bleibt es aber nicht dabei. Sie ist ja vernetzt und hat diverse Software. Die will installiert und konfiguriert werden. Das ist aber kein großes Problem.

3. Nachtfotografie
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Ich habe keine Laborqualitätstests gemacht und keine Pixelbeschau im Detail vorgenommen, sondern einfach die Bilder für sich sprechen lassen (siehe Bilder in der Galerie).

Mir gefällt die Qualität sehr gut. Sie fängt auch bei wenig Licht Details ein, die meine Panasonic Lumix FZ150 Panasonic Lumix DMC-FZ150EGK Digitalkamera (12 Megapixel, 24-fach opt. Zoom, 7,5 cm (3 Zoll) Display, bildstabilisiert, Full-HD Video) schwarz mit ihrem Kompaktkamera-Sensor schon lange nicht mehr sieht.
Man darf die Bilder natürlich nicht mit denen einer Vollformat DSLR vergleichen. Die ist im vergleichbaren Setup 3x so schwer und und 5x so teuer. Wenn man den Vergleich doch anstellen will, sollte man daran denken, dass ich eine schön kompakte Kamera und ein 30cm Plastik-Stativ benutzt hatte. Fand das sehr praktisch und auch das Handling der NX30 hierbei ist angenehm. Vor allem erlaubt der brilliante Monitor eine tolle Betrachtung der Bilder noch vor Ort.

Beim Shooting der RAW-Bilder hatte ich das Problem, dass ich vergessen hatte, nach Shooting Nr. 1 die Kamera zu laden (er läuft übrigens erstaunlich lange). Mit 8% Restkapazität warnte sie ständig vor dem baldigen Ausschalten. Dank Powerbank ( [PowerIQ Version] Anker® Astro3 2nd Gen 12000mAh 3-Smart-Port Externer Akku Batterie Power Bank Ladegerät mit PowerIQ Technologie für Smartphones und Tablets - Smartport für maximale Ladegeschwindigkeit ) konnte ich die Kamera aber auch ohne Ersatzbatterie weiter betreiben und sogar ihren Akku wieder zu 40% aufladen. Gerade bei Langzeitaufnahmen für Zeitraffer oder Video ist das genial, da man die Kamera nicht für den Akkuwechsel ausschalten muss.

4. ISO-Test
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Die Produktdesigner von Samsung erlauben eine Einstellung bis ISO 25.600 . Für das möglichst verwacklungsarme Einfangen von Ufo-Sichtungen mag das ja noch ok sein. Aber auch für gute Bilder? Ich habe dazu eine Testreihe durchgeführt. Im Fazit würde ich sagen, dass die Bilder bis ISO 3.200 noch ganz gut sind. Pixelfetischisten sehen eher die ISO 800 Grenze gegeben. Bei Entwicklung in Postergröße kann das sogar stimmen.

Darüber hinaus wird es kritisch und man sieht deutliches Sensorrauschen. Die Kamera stellt auch im Automatikmodus meist bis 3.200 ein. Das ist für Freihand-Fotografie ein guter Kompromisspunkt bei der Qualität (Verwacklungsgefahr versus Bildrauschen). Wer ein Stativ hat, erzielt mit längerer Belichtung bessere Qualität.

5. Das ist alles nur ge-Cloud
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In diesem Abschnitt geht es um die Beschreibung und Beurteilung der WiFi-Funktionen. Denn dieses ist ein deutliches Unterscheidungsmerkmal von anderen Kameras. Viele sind praktisch. Eine macht dem Datenschützer in mir richtig Angst - die Kamera scheint Datenverbindungen über ein Rechenzentrum in Irland umzuleiten (siehe Abschnitt Facebook).

*MobileLink*
In Verbindung mit der Samsung Smart Camera App kann man in diesem Modus Bilder von der Kamera auf der Smartphone (oder Tablet, das wiederhole ich aber nicht mehr) laden - und theoretisch auch umgekehrt. Die Funktion habe ich einmal genutzt, um ein schönes Bild von unterwegs sicher per Threema-Messenger verschicken zu können. Die Übertragung ist jedoch recht langsam und die Gallerie-Ansicht nicht besonders schick.

*Remote Viewfinder*
Das ist mal eine richtig praktische Funktion. Die Kamera zeigt das Sucherbild auf dem Smartphone an und man kann mit ihr den Auslöser betätigen. Die App überträgt den Touchfokus zur Kamera. Weiterhin lassen sich die Aufnahmemodi (Auto, PASM) einstellen. Das geht über die Funktion eines reinen Fernauslösers hinaus und zeigt, was der Unterschied zur "normalen" Kameras ist.
Allerdings gebe ich zu, dass der Bedarf für so eine Remote-Steuerung doch eher eine Nische ist. Aber sowohl in der Nachtfotografie wie auch bei Nutzung der Kamera als Zweitgerät bei einer Hochzeit, kann diese Funktion echt praktisch sein.

*Gruppe freigeben*
In diesem Modus kann die NX30 die frisch aufgenommenen Bilder auf bis zu 4 Geräte pushen. Leider tauchen sie immer erst in einer Gallerie-Ansicht auf und lassen sich erst in der nativen Foto-App vernünftig anzeigen. Ich fände es es schöner, wenn sie automatisch im Vollbild dargestellt werden könnten. Dann könnten sie bei einem Fotoshooting gleich als Second Screen für Model und Entourage genutzt werden.

*Baby Monitor (Samsung Home Monitor)*
Über die schlechte Lokalisierung (Sprachanpassung) der Software hatte ich schon im Beitrag über die Installation geschrieben.
Im konkreten Einsatz fiel mir noch eine Verzögerung von 5-6 Sekunden auf. Das kam mir von der GoPro-App bekannt vor. Bei diesem Zweck ist das auch nicht schlimm. Nett ist noch, dass man aus der Ferne das grüne Autofokus-Hilfslicht aktivieren kann, um ggf. damit den Raum zu erhellen. Dennoch ist sie hier der Funktion einer echten Netcam wie einer AxisCam oder Foscam deutlich unterlegen.

*Auto-Backup*
Mit dieser Funktion können automatisch Bilder auf dem PC gesichert werden. Habe ich nicht ausprobiert. Für andere ein Killerfeature. Ich wähle lieber gezielt aus, was wo auf meinem PC landet.

*E-Mail*
Hier können die Bilder als E-Mails verschickt werden. Die Kamera kann sich in ein vorhandenes WLAN einloggen (AccessPoint oder Smartphone mit Tethering, vermutlich nicht Hotspot mit Anmeldung) und bringt einen fest eingestellten Mailserver von Samsung mit. Damit entfällt zwar die Einrichtung, aber man weiß nicht, wer die Bilder mitschaut. Das Bild wird beim Versand verkleinert. Ein Bild mit voller 20,3 MP Auflösung kommt mit ca. 300 kB Größe an. Das ist ok.

*Soziale Netzwerke und Cloud*
Bei der Anbindung an Cloud-Services werden derzeit Facebook, Picasa (eigentlich Google+), YouTube, Dropbox und Flickr angeboten.
Habe die Anbindungen mal kurz angetestet. Im allgemeinen Setup kann man noch auswählen, ob die Fotos in Originalauflösung oder in Verkleinerung auf 2 Megapixel (lange Kante 1080 Pixel) verschickt werden sollen. Für social media reicht die Auflösung meist aus. Wichtig für das Teilen ist, dass hier die Bilder auf jeden Fall im JPEG-Format vorliegen müssen. RAW-Bilder werden nicht verschickt.

*Facebook*
Anmeldung klappt trotz 2-Faktor-Authentifizierung. Facebook fragt bei der Anmeldung nach, ob die Anmeldung eines unbekannten Geräts in Ordnung sei und schickt bei Bestätigung eine Mail.
Mich machte aber stutzig, dass Google gleich die abfragende IP geolokalisiert hat. Sie kommt offenbar von einem Rechenzentrum in Irland. Das ist definitiv nicht meine, da meine IP ziemlich genau in Köln verortet wurde. Was bedeutet das dann aber? Die NX30 leitet die Anfragen offenbar über einen Proxyserver weiter. Vermutlich wurde das so gemacht, um im Falle von API-Änderungen der Cloud-Anbieter den Code zentral anpassen zu können. Damit kann der Betreiber dieses Servers aber vermutlich auch die Passwörter und Inhalte sehen. Jeder Nutzer muss selber wissen, ob er/sie das gut findet. Beim Posten der Bilder kann man noch einen kleinen Kommentar ergänzen. Die Zielgruppe lässt sich aber nicht auswählen. Es werden die Standardeinstellungen genutzt. Immerhin kann man im Setup der Funktion auswählen, in welchem Album die Bilder landen sollen. Wer als allerallererster von einem Event Bilder posten möchte, die besser als die üblichen Smartphone-Bilder sind, kann diese Funktion sicher gut nutzen.

*Picasa (Google+)*
Bei aktivierter 2-Faktor-Authentifizierung muss man hier ein App-spezifisches Passwort generieren, welches man dann eingeben kann. Beim Upload wird einfach in den Ordner "Samsung Smart Camera" hochgeladen. Die Social Media Funktionen von Google+ lassen sich hier nicht nutzen. Immerhin ist es für alle praktisch, die wie ich die Blog-Plattform "Blogger" nutzen. Hier kann man nämlich ganz einfach auf das Picasa-Webalbum zugreifen und die Bilder in das Blog übernehmen.

*YouTube*
Diese Funktion ist im Vergleich zu Smartphones ein Witz. Man kann nicht jedes beliebige Video hochladen, sondern nur Videos in der kleinsten Auflösung von 320x240 Pixeln und maximal 30 Sekunden. Die Kamera erlaubt im Gegensatz zu Facebook keine Eingabe eines Titels für das Video. Es wird einfach der wenig aussagekräftige Dateiname wie SAM_0815.MP4 genommen. Hier ist also Nachbearbeitung im YouTube-Videomanager nötig.

*DropBox*
Die Funktion an sich ist eher unauffällig. Lobend zu erwähnen ist, dass man im Setup einstellen kann, dass die Bilder im Gegensatz zu den anderen social media Plattformen hier in voller Auflösung hochgeladen werden können.

*Flickr*
Auch hier ist der Upload eher einfach gestrickt. Es ist ebenfalls kein Titel einzugeben. Wie bei YouTube wird der Dateiname genommen und noch der Hinweis ergänzt, dass das Bild "von Samsung-Kamera gesendet" wurde. Hier ein Bild-Beispiel in meinem Photostream.

*Samsung Link*
Über diese Funktion lassen sich Bilder und Videos per SamungLink oder DLNA freigeben. Theoretisch geht das. Aber der Aufruf eines 20,3 MP-Bildes dauerte über meine Playstation 3 über 10 Sekunden und Videos ruckelten vor sich hin. Der Mediaplayer im meinem Samsung Fernseher LE46B750 war erst recht überfordert.

*Mein Fazit des Wi-Fi-Tests*
Die WiFi-Funktionen der Kamera habe ich bislang noch bei keiner anderen in diesem Umfang gesehen. Allerdings merkt man auch dieser Kamera an, dass man hier noch am Anfang steht und sich selber noch nicht sicher ist, ob man auf dem richtigen Weg ist. Die Apps für Apple iOS und Google Android sind nur mäßig umgesetzt und die Online-Funktionen nur rudimentär. Richtig Sorge kann einem machen, dass die Samsung Kamera den Zugriff auf Facebook nicht direkt vornimmt, sondern vorher auf eigene Server umleitet. Somit gibt es ein weiteres Einfallstor für Identitätsdiebstahl im Netz. Hier sollte Samsung dringend was für die Vertrauensbildung tun.

6. Lightroom - Beifall für die Beigabe
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Wer sich die Einarbeitung in RAW-Software und Nachbearbeitung sparen will, findet natürlich mit grundsätzlich Smart-Modi der Samsung NX-Kameras schon viele Funktionen wie HDR, Wasserfall, Nachtaufnahme, etc. direkt in der Software. Für den Anfang ist das sicher klasse. Die komprimierten Fassungen auf Twitter oder Facebook verwischen sogar oft die Unterschiede, so dass es realistisch sogar ausreicht.
Man muss sich aber bewusst sein, dass man diese Bilder nachträglich nie so vielfältig verwandeln kann wie ein unbearbeitetes RAW mit Lightroom ( Adobe Photoshop Lightroom 5 WIN & MAC [Download] ) .
Der RAW-Entwickler Silkypix, den Panasonic seinen Lumix-Kameras beifügt, ist mit seiner den 90er-Jahren entsprungenen Benutzeroberfläche so abschreckend, dass ich mir bislang die Nutzung des RAW-Formats gespart habe.

Ich wusste zwar von anderen um die Vorteile, aber ich scheute die Ausgabe für den Kauf in Höhe von über 100 € oder ein Creative Cloud Abo für 156 € im Jahr. Immerhin ließen sich auch mit iPhoto die RAWs immer ein wenig tunen.
Erst das Glück, dass Samsung das wesentlich besser benutzbare Lightroom 5.5 im Bundle mit seiner Smart Camera NX30 ausliefert, hat mich dazu gebracht, wieder mehr das Thema RAW-Entwicklung und Bild-Nachbearbeitung zu beleuchten. Und ich bin begeistert. Die Bilder sehen danach 1-2 Stufen besser aus. Viel mehr zur Software will ich hier gar nicht mehr schreiben, aber ihr Vorhandensein ist echt ein wichtiger Punkt, den man beim Vergleichen mit anderen Kameras berücksichtigen sollte.

7. Gesamtfazit in einem Satz
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Die Samsung Smart Camera NX30 ist für mich die hochbegabte kleine Schwester der Spiegelreflexkamera, die hohe Bildqualität sowie kommunikative Kompetenz vereint und dabei noch 3-fach scharf ist (Display, Sensor und Verstand).

Wegen der hier zwar prominent beschriebenen, aber in der Summe verzeihbaren Schwächen würde ich sie eher mit Amazon-4,5 Sternen bewerten. Da das hier aber nicht geht und ich mich zwischen "gut" und "sehr gut" entscheiden muss, sind es für das Gesamtpaket eben 5 geworden.
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TOP 50 REZENSENTam 16. Juli 2014
Mit der Smart Camera Samsung NX30 bekommt man eine innovative Systemkamera, zu der es eine breite Palette an Samsung Wechselobjektiven gibt. Mit einem Adapter der Firma Novoflex kann man aber auch Objektive von anderen Herstellern benutzen. Das ist sinnvoll, wenn man schon eine Objektivsammlung eines anderen Herstellers hat.
Optisch wirkt sie wie eine kleine D-Spiegelreflex, durch den ausgeprägten Handgriff liegt sie sehr gut und sicher in der Hand.
Die Bedienelemente an der Kamera sind sehr gut erreichbar. Als Linkshänderin bin ich sofort bestens klar gekommen.
Besonders klasse finde ich den berührungsempfindlichen und sehr kratzfesten Monitor, über den man sich sehr schnell im Menu bewegen kann. Bei starkem Sonnenschein ist er allerdings nur noch eingeschränkt brauchbar, da man kaum etwas sieht.
Der elektronische Sucher lässt sich in drei Schritten hochklappen, so dass man fotografieren kann, ohne auf dem Boden liegen zu müssen (Froschperspektive). Dieses Extra finde ich extrem hilfreich und sollte eigentlich Standard an jeder Kamera sein.
Bisher war ich einen optischen Sucher gewohnt, daher musste ich mich an den elektronischen Sucher erst einmal gewöhnen. Er ist hochauflösend mit einem schönen Kontrast.
Den Sucher kann man (ausgeklappt) an einer kleinen Einstellschraube auf die Augenstärke einstellen. Für mich ist das als Kurzsichtige sehr hilfreich, da ich nicht mit Brille fotografieren kann.
Die Kamera verfügt über einen brillanten 3“ Dreh- und Klappdisplay. Dieser hat sich als sehr hilfreich erwiesen, z.B. für Selfies.
Das Gehäuse hat einen hohen Kunststoffanteil, wirkt aber trotzdem stabil und hochwertig. Die Stativschraube ist aus Edelstahl gefertigt.
Der Akku der Kamera wird per USB Kabel in der Kamera geladen. Ein externes Ladegerät wird zur Zeit anscheinend noch nicht angeboten. Das hat aber auch den Vorteil, dass die Kamera unterwegs im Auto per USB über den Zigarettenanzünder geladen werden kann. Auch kann man ohne Weiteres einen Zweitakku benutzen, man läd ihn halt in der Kamera. Die Ladezeit beträgt ca. 1 Std. bei 6% Restkapazität. Im Schnitt bekomme ich mit einer Akkuladung ca. 700 Fotos inkl. durchschnittliche Benutzung der WiFi Funktionen und Blitz.
Neben den Einstellmöglichkeiten P, S, A um M bietet die Kamera viele sehr hilfreiche automatische Programme(Smart-Modi)
Nacht( ohne Stativ, kombiniert mehrere Aufnahmen um ein scharfes Bild ohne Blitz bei schlechten Lichtverhältnissen zu bekommen)
Feuerwerk, Leuchtspuren, Wasserfall (Langzeitbelichtung für die individuelle Situation)
Mehrfachbelichtung, Silhoutte, kreative Aufnahme, Sonnenuntergang, schönes Portrait, bestes Gesicht, Landschaft, Makro, Momentaufnahme, Farbfülle (ohne Stativ,es werden Aufnahmen mit unterschied. Belichtung zusammengeführt, um weiche und satte Farben zu bekommen
Panorama (man hält den Auslöser gedrückt und führt die Kamera in die gewünschte Richtung).
Die Smart-Modi Varianten finde ich sehr stark. Es macht so viel Spaß, damit zu fotografieren. Erfolg ist garantiert und trotzdem bleibt genug fotografische Freiheit.
Die Kamera verfügt über eine full HD Video-Funktion. Der Aufnahmeknopf befindet sich gut erreichbar am Gehäuse.
Die interne Bildbearbeitungssoftware erlaubt schon eine umfangreiche Bearbeitung in der Kamera. Das ist besonders hilfreich, möchte man die Fotos direkt per Wlan an eMail Adressen verschicken oder in soziale Netzwerke oder in die Cloud hochladen.
Mit der Samsung App (für Android im google Playstore) kann man ein NFC fähiges Smartphone mit der Kamera verbinden. Man kann die Kamera per Smartphone steuern oder Bilder von der Kamera auf das Smartphone übertragen. Mit der App für Smartphones „Samsung home Monitor“ kann man die Kamera auch zur Überwachung benutzen (z.B. Babyzimmer) .
Dei 20,3 Megapixel Auflösung ist gar nicht mehr wegzudenken. Dank des APS-C CMOS Sensor liefert die Kamera eine hervorragende Bildqualität ab. Bis mindestens ISO 800 empfinde ich die Fotos als rauschfrei. Das ist mein persönlicher Eindruck. Die kurze Verschlusszeit von 1/8000 sec. erlaubt die schärfsten Momentaufnahmen. Kombiniert mit der flotten Serienbildfunktion und dem blitzschnellen Autofokus ist man z.B. bei Sportveranstaltungen bestens gerüstet. Die Kamera verfügt über eine automatische Sensorreinigung ( wahlweise vor dem Ausschalten, nach dem Einschalten oder beide Möglichkeiten kombiniert).

Mit den Objektiven Samsung 18-55 mm OIS und 50-200mm OIS habe ich einen schönen Brennweitenbereich für den alltäglichen Gebrauch abgedeckt. Die Objektive haben einen Verwacklungsschutz und liefern gemeinsam mit der NX30 knackscharfe und farbenfrohe Fotos ab.
Fazit: Die Smart Camera Samsung NX30 ist eine alltagstaugliche Kamera sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene. Durch das relativ geringe Gewicht kann man sie überall hin mitnehmen. Trotz vieler Automatik-Funktionen bleiben alle fotografischen Freiheiten erhalten. Die Bildqualität hat mich restlos überzeugt. Auch die WiFi Funktionen sind gar nicht mehr wegzudenken. Ich schicke inzwischen täglich Fotos per eMail an Freunde und Verwandte oder lade Bilder zu meinem Facebookaccount. Die Video-Funktion sehe ich als nettes Extra, für mich ist sie aber nicht so interessant.
Mit den Smart-Modi Einstellungen hat man zu jeder Gelegenheit im Handumdrehen die richtige Einstellung, das hat sich auf diversen Fototouren als besonders hilfreich erwiesen.
Ich möchte die Kamera nicht mehr missen, deshalb bekommt sie 5 Sterne!
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am 24. Juli 2014
ich durfte die NX30 testen - die neue Smart Camera von Samsung. Uns sie hat den Titel smart echt verdient: sie ist total intuitiv zu bedienen und hat viele tolle Funktionen. Sie hat unter anderem einen schwenkbaren Sucher und ein Touchscreendisplay, das man auch noch aufklappen und schwenken kann. Optimal für Selfies und Videos. Die Qualität der Bilder und Videos ist überzeugend. Ich habe meist das kleinere Objektiv (bis 55mm) benutzt, aber für Landschaftsaufnahmen und ähnliches ist das andere Objektiv auch echt super!

Ich bin rundum zufrieden mit der Kamera, sie hat viele Modi und Einstellungsmöglichkeiten. Die kann man aber nur in aller Fülle nutzen, wenn man sich damit auskennt. Ich habe oft auf Auto gestellt, sonst hätte ich nicht die besten Einstellungen nutzen können. Wenn man sich auskennt, ist viel aus der Kamera herauszuholen, was mir als Laien einfach verwehrt bleibt. Trotzdem ein tolles Erlebnis!
Wenn ich genug Geld hätte, würde ich mir auch so eine Kamera kaufen, sie ist ihr Geld wert!
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am 21. Juli 2014
Ich habe die Kamera jetzt gute 3 bis 4 Wochen und habe noch nicht alles ausprobiert. Um hier alles zu erwähnen würde den Bericht sprengen. Daher beziehe ich mich mal auf die Dinge, die mir an der Kamera am wichtigsten sind.

Das Optische: Der Bodi ist überhäuft mit Knöpfen, Tasten und Rädchen. Auf den ersten Blick und dem ersten anfassen, wusste ich gar nicht, wo meine etwas klobigen Finger hinsollen. Die Samsung NX30 hat einen schwarzen Bodi und wirkt recht zierlich.
Die Mitgelieferten Objektive 18-55 und 50 - 200 decken ja die normale Alltagsfotografie recht gut ab. Sie haben neben den AF/MF Knopf, noch ein iFn Knopf, der in den verschiedenen Modi verschiedene Funktionen hat und gut und schnell das perfekte Bild zu schiessen. Das Feineinstellrad ist hier vorne und der Zoom ist das grosse Rad am Objektiv

Das Gewicht:
Bodi: 472g
Objektiv 18 - 55: 241g
Objektiv 18 - 55 mit Bodi : 700g
Teleobjektiv 50 - 200 : 453g
Tele und Bodi: 914g

Zubehör:
1x Samsung Smart Camera NX30 Body- schwarz
1x 18-55mm F3,5 - 5,6 OIS III Standard-Zoom-Objektiv
1x 50-200mm F4 - 5,6 OIS III Telezoom-Objektiv
1x Akku BP 1410
1x USB- Kabel mit Netzadapter
1x Schultergurt
1x Quik-Startanleitung und Kurzanleitung
1x Adobe Photoshop Lightroom 5
(SD- Speicherkarte je nach Verkäufer)

Handling
Der Bodi ist ziemlich leicht, trotz akku fällt er gegen meine 40D Canon nicht auf. An die Knöpfe und Schalter gewöhnt man sich schnell und sie stören dann überhaupt nicht mehr. Ganz im Gegenteil, sie sind dann sogar ziemlich praktisch. Mit etwas Erfahrung und Routine im Umgang, konnte ich nach 14 Tagen, während des Fotografierens nicht nur den Modus ändern.

Bildqualität: Ist optimal. ich habe mir Poster mit 20cm bestellt und sie sind tadellos perfekt. Zu meinen Bildern von der Spiegelreflex 40D Canon ist kein grosser Unterschied und sehr gut Vergleichbar

Monitor: hat eine super Auflösung und tolle Farben. Allerdings ist bei starker Sonne der Kontrast nicht stark genug, um alles zu erkennen.

Menü: sieht erst viel aus, doch ist dann doch ziemlich einfach, wenn man sich damit kurz auseindergestzt hat, Es ist ähnlich wie auch bei Samsung Handies.
Meine freunde und Kollegen kamen damit ziemlich schnell zurecht.

Akku: ist eher noch schlecht, wenn man die Kamera optimal nutzt und auch mal vergisst die Kamera auszuschalten. (ist dann im Standby nach 1 Minute) hät der Akku 2 Tage und muss aber dann geladen werden.
Im Urlaub oder bei grossen Events, wenn man viele Bilder schiesst, würde ich mind. 1 oder gar 2 Wechselakkus dazu bestellen. Den gibt es Mittlerweile zu kaufen.
Ladezeit: nach 1 stunde 80% Akku voll, trotzdem ich, während des akku geladen wurde, die Bilder durch Backup übertragen habe.

Verarbeitung von Bildern dauern etwas lange für meine Verhältnisse. Gerade bei Nachtaufnahmen, braucht die Samsung NX30 genauso lange, wie sie Foto's schiesst

Modi und Funktionen:

Die Smart-Modi:
Der Wasserfallmodus: macht das Wasser halt sehr soft und fliessend.
Macro
schönes Portrait: läst Gesichter weicher wirken
bestes Gesicht: gibt eine Auswahl aus 5 hintereinander geschossene Bilder.Bei Gruppen, gibt es jedes erkannte Gesicht seperat zur Auswahl
Panorama
Farbfülle: HDR
Mementaufnahmen für Bilder mit Aktivitäten: Kinder, Tiere, Sport
Landschaften
Sonnenuntergang
Silhoutte: für Gegenlicht fotografieren
kreative Aufnahmen: verschönert Bilder unwillkürlich automatisch
Mehrfachbelichtungen: fügt ein Hintergrundmotiv mit ein Potrait zusammen
Nacht
Feuerwerk
Lichtspuren: langzeitbelichtung für z.B Lichter von Auto's auf Strassen

Die Manuellen und Halbautomatikprogramme: M, S, A und P

Der Automatik Modus: Auto

Der i-Modus: Es hat ein zusätzliches Einstellprogramm. In diesen Program kann man mit Hilfe der iFn-Taste am Objektiv die i-dept (Tiefenschärfe), den i-Contrast und den i-Zoom zu den Automatikprogramm noch mal ändern und Einstellen.

C1 und C2: für eigene Programme. Die man sich super schnell und einfach zusammen stellen kann und so auch schnell zur Hand hat. eins habe ich zum Wasser eingefrieren und Sportaufnahmen und ein schwarz-weis-Modus.

Die Serienbildfunktion: macht je nach Bildgrösse 9 oder 10 Bilder am stück und speichert diese dann ab

Videofunktion: es ist jederzeit möglich in jeden Modus ein Video drehen

Bildbearbeitung:
Bilder kann man noch in der Kamera
zu schneiden, drehen und Grösse ändern
automatisch anpassen, Helligkeit, Kontrast, Sättigung, RGB-Anpassen, Farbtemperatur, Belichtung und Farbton ändern
Poträt bearbeiten: rote Augen korrektur und Gesichtretusche
Smart Filter: Vignettierung, Miniatur, Buntstift, Wasserfarbe, Tuschzeichnung, Tuschgemälde, Acrylfarbe, Negativ, Rot, Grün, Blau, Gelb

Backup- Funktion: übermittelt Bilder über W-lan auf den PC, Laptop: klappte erst gut, doch bei mir überträgt sie in letzter Zeit nicht mehr alle Bilder, ob das an der vollen SD-Karte liegt, weiß ich noch nicht

MobileLink: sendet Bilder an das Smartphone mit der Samsung App. klappt super und nutze ich gern, um Bilder wegzuschicken per What's App oder ähnliche Programme.

Fazit: Wow. ich bin begeistert von der samsung NX30. Ich konnte nicht glauben, dass es keine SpiegelreflexKamera ist. Die Bildqualität ist dem meiner D40 sehr ähnlich. Die 20MP sind perfekt für grosse Bilder oder zum Ausschneiden an der Kamera. Die Bedienung ist super einfach, wie bei einer Kompakten. Von der Grösse und vom Gewicht habe ich sie immer mit dabei.
Meine Freunde und Mittester waren sofort davon begeistert, auch wenn das erste Handling erst mal ungewohnt ist, durch die vielen Knöpfe.

Was ich noch vermisse:
schnellere Verarbeitung/Speicherung der Bilder in Serienaufnahme und Restlichtaufnahmen
mehr Kontrast bei starker Sonne am Monitor
Leistungstarker Akku oder Zusatzakku im Set
Foto's schiessen, während man ein Video dreht
Funktionen: Ton im Bild und bewegte Bilder- Automatik
Diashow von Serienaufnahmen (Art Kurzfilm), den man so speichern kann

Was ich richtig toll finde:
MF mit 8-facher Vergrösserung
Hypridfocus mit Touchscreen Selbstbestimmung des Focusses
Diashow mit Musik von den Ordner (Musikauswahl von ca. 10 Liedern)- kann man nur an der Kamera sehen
tolles Display, schöne satte Farben. Bilder sind ralistisch, wie am PC gezeigt(nicht verschönert)
schnelles, einfaches Fotografieren für jederman.

Meine Ausführlichen Berichte könnt ihr hier nachlesen:
[...]
[...]

Und ganz viele Bilder:
[...]
11 Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 12. Juli 2014
Ich konnte diese Kamera für vier Wochen kostenlos testen, worüber ich sehr froh bin - denn mein Fazit nach ca. 2000 Fotos ist, dass ich mir diese Kamera definitiv nicht kaufen würde.

Mein erster Kritikpunkt betrifft den elektronischen Sucher. Anders als beim optischen Sucher einer Spiegelreflex-Kamera sieht man hier nur etwas, solange noch genügend Licht für die Elektronik vorhanden ist, also so lange wie noch Bilder ohne Blitz möglich wären. Später abends oder gar nachts sieht man nichts und kann daher mit dieser Kamera genau wie mit anderen Digitalkameras, die nur einen Bildschirm haben, nicht mehr fotografieren, da man nicht sieht, was man fotografiert.
Bei einer Kamera mit optischem Sucher hingegen kann ich auch bei größter Dunkelheit zumindest noch erahnen, wohin ich ziele.
Damit hat der elektronische Sucher für mich damit dann aber auch keinen Vorteil gegenüber dem ohnehin schon vorhandenen Bildschirm.

Mein zweiter Kritikpunkt betrifft die Scharfstellung. Die Kamera fokussiert zwar in der Tat sehr schnell, aber leider hat sie bei mir immer wieder Probleme gehabt, wenn es um bewegte Motive ging (rennende Kinder, unsere Katzen), die ich so gehäuft bisher nur mit deutlich billigeren Kompakt-Kameras erlebt habe.

Mein dritter Kritikpunkt sind, hauptsächlich bei Innenaufnahmen oder bei Kunstlicht-Situationen, öfter relativ auffällig ins gelbliche verfälschte Farben. Auch das kenne ich nur von deutlich günstigeren Kompakt-Knipsen.

Technischen Schnickschnack hat die Kamera wahnsinnig viel - vom GPS, damit man später exakt weiß wo das Bild aufgenommen wurde, über NFC und WLAN für die schnelle Übertragung der Bilder ohne die Speicherkarte anfassen zu müssen bis hin zu vielfältigen Automatik-Modi.

Das tröstet mich aber alles nicht darüber hinweg, dass die Kamera in Bezug auf Scharfstellung, Farbtreue und Sucher nur eine aufgepimpte Kompakt-Knipse ist, und dafür ist sie mir persönlich einfach viel zu teuer.
Ich besitze eine Spiegelreflexkamera eines anderen Herstellers, die nur gut die Hälfte dieser Kamera gekostet hat, und die erheblich zuverlässiger Fokus und Farbe findet und zudem einen echten optischen Sucher besitzt, mit dem ich in allen Situationen sehe, was ich da gerade fotografiere.

Die vier von mir hochgeladenen Fotos zeigen ein paar besonders krasse Fehler mit der automatischen Fokussierung. Und genau sowas hatte ich für meinen Geschmack leider zu oft zu beklagen.
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