flip flip Hier klicken Jetzt informieren Xmas Shop 2017 Cloud Drive Photos UHD TVs Mehr dazu TDZ Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle AmazonMusic Fußball wint17



TOP 1000 REZENSENTam 5. Februar 2015
Vorausschicken möchte ich, dass ich früher Fotografie beruflich ausgeübt habe. Ich habe mich jahrelang mit analogen Großbild- und Mittelformat-Kameras herumgeplagt, später mit der Canon EOS 30D und der EOS 5D Mark II gearbeitet und vor einigen Monaten die schwere Ausrüstung aufgegeben und mit der kleinen Canon SX50 HS einen bescheidenen Neuanfang gemacht. Das war gar nicht so schlecht. Hut ab vor Canon, was die alles technisch zuwege bringen! Die Grenzen der kleinen Canon liegen jedoch bei ISO 1600. Bisher war mir das egal, aber jetzt muss ich Available-Light-Aufnahmen machen. Und da suchte ich nach einem etwas größeren Chip, der weniger Farb- und Helligkeitsrauschen hat. So kam ich auf die NX3000.

Die NX3000 ist so klein wie eine Kompaktkamera - wenn man über das Wechselobjektiv hinweg sieht. Das ist natürlich schon größer als ein fest verbautes Zoom bei einer Kompaktkamera. Jedenfalls bietet sich die NX3000 z.B. auch als Kompaktkamera-Ersatz an, falls man schon eine größere Samsung (z.B. die NX30) und Wechselobjektive besitzt.

Obwohl die Kamera klein und schmal ist, kann ich sie sehr gut in meinen recht großen Händen halten und bedienen. Das kommt z.T. daher, weil die Bedienung prinzipiell anders abläuft, als bei einer DSLR, bei der man gewöhnlicher Weise durch den Sucher schaut und dabei die Kamera fest umklammert. Dei NX3000 nimmt man wie eine alte Exakta in die Hand: Auf Brusthöhe. Und das um 90 Grad hochgeklappte Display wird zum (wesentlich besseren Ersatz) des früher so beliebten Lichtschachtsuchers. Dass ich nun bei dieser Haltung keine Sucherlupe habe, stört nicht im Geringsten, da auf den Autofocus, den man ausrichten kann wie man will, absoluter Verlass ist. So ist Fotografieren sehr entspannt möglich. Und wenn man auslöst, hört man ein sattes, sonores Auslösegeräusch, das wohl von einem echten Schlitzverschluss kommt - Im Gegensatz z.B. zu meiner Canon Powershot SX50 HS, bei der man ein künstlich erzeugtes Auslösegeräusch extra einstellen muss, falls man es braucht, sonst wäre sie lautlos.

Die Kamera liegt gut in der Hand. Die braune "Belederung" ist haptisch grundsolide. Deck- und Bodenkappe, sowie Objektiv-Äußeres sind zwar nicht aus Metall, aber sie machen einen so vertrauenserweckenden Eindruck, als seien sie es. Das Plasikmaterial ist dick und hart. Es erinnert ein wenig an das bewährte, alte Bakelit. Dies alles, und das satte Auslösegeräusch, machen zusammen, dass man sich wohlfühlt mit der Kamera und sicher ist, etwas sehr Wertvolles in Händen zu halten. Dabei ist der Preis stark gefallen und liegt momentan bei weit unter 300 EUR.

Erwähnt werden muss noch, dass man natürlich die Kamera zum Fokussieren auch vor die Nase halten kann. Es ist dann die von der SLR her gewohnte Perspektive.

Ich will nicht alle Bedienmöglichkeiten der NX3000 hier herunterbeten. Wer das wissen will, kann sich die deutsche Anleitung aus dem Internet herunterladen. Ich möchte nur betonen, dass die Bedienung auch für den, der ganz konservativ fotografiert (z.B. Zeit- oder Blendenautomatik bevorzugt) äußerst leicht und einfach ist. Erst vermisste ich ein paar ordentliche Einstellräder, denn seine Parameter analog einstellen, geht ja doch am besten. Das habe ich aber schnell abgelegt. Dank der tollen "I-Function" am Objektiv kann man wirklich alles, was zwischendurch benötigt wird, rasend schnell und bequem einstellen, ohne sich durch Menüs hangeln zu müssen.

Wie steht es um die (subjektiv empfundene) Bildqualität? Die wäre fantastisch. Wenn das Objektiv 16-50 nicht einige Auflösungsschwächen am Rand hätte, die gut ein Drittel des Bildes schlechter aussehen lassen (bei 100%-Darstellung am Monitor). Bei 50% ist alles in Ordnung. Und wenn nicht immer mal wieder das linke Bilddrittel leicht "verrissen" wirkte. Das habe ich übrigens auch bei fast allen Bildern festgestellt, die Tester ins Internet gestellt haben. Ich glaube nicht, dass das Objektiv daran schuld ist. Es wird eher der Verschluss sein, der Erschütterungen verursacht. Es gibt garantiert ein paar "kritische Verschlusszeiten", die man aussortieren müßte. In der Bildmitte gibt es qualitativ selbst bei offener Blende nichts auszusetzen.

Die leider nicht 100%ige BQ ist allerdings kein Ausschlußkriterium. Ich vergebe trotzdem 5 Sterne. Denn, wenn man tief gestaffelte Objekte damit fotografiert, fallen die Randunschärfen überhaupt nicht ins Gewicht. Da zählt nur die superscharfe Mitte. So wird in den meisten Fällen die Bildqualität als sehr gut empfunden werden. Dazu kommt, dass man kaum im Leben die 100%-Ansicht braucht. Selbst wenn man Fotos für Bildbände aufnehmen wollte, würde doch höchstens auf 50% vergrößert. Mit dem Resultat untadeliger Qualität.

Um auf die Available-Light-Fotografie zurückzukommen: Ich habe in von schwachen Lampen erleuchteten Zimmern Portraits gemacht. Dazu habe ich 1600 ISO eingestellt. Selbstverständlich habe ich mit RAW aufgenommen. Nach Bearbeitung in Lightroom kann ich sagen: Die Ergebnisse waren sehr gut. Bei Einzelportraits war kein Rauschen zu sehen, die Hauttöne waren einwandfrei, Detailverluste waren nicht zu beklagen, die 100%-Ansicht gab keinen Anlass für Kritik. Bei Portraits zählen ja die Bildränder nicht. Etwas anders ist die Sache, wenn man der NX3000 unter vorgenannten Bedingungen wesentlich mehr zum Auflösen gibt, z.B. eine 3 Meter lange Bücherwand. Da tut der Chip und das Objektiv sich schwer, alles einwandfrei aufzulösen und man merkt auch einen gewissen Detailverlust, obwohl das unter RAW eigentlich nicht sein sollte. Das wäre mal was Neues: Eingriff der Kamerasoftware beim RAW-Abspeichern.

Der Autofocus macht seine Sache schnell und gut. Auch bei wenig Licht. Wenngleich man da wohl Probleme hätte, einen durch's schummrige Wohnzimmer hetzenden Hund allzeit scharf draufzukriegen. Aber wie weit soll man seine Kriterien eigentlich hochschrauben?

Das mitgelieferte Adobe Lightroom ist o.k. Ganz begeistert bin ich noch nicht. Man ist wohl immer von dem begeistert, was ähnlich ist dem, was man schon hat. Und ich habe Canon Digital Photo Professional. Das ist schon mal beim Bildaufbau doppelt so flott. Ich muss mich in Lightroom erst eingewöhnen, zweifle aber nicht daran, dass es sicher ganz toll ist.

Ob ich die Kamera behalte, weiß ich noch nicht. Ich warte noch auf die Lieferung einer Samsung NX30. Danach wird man sehen.
0Kommentar| 6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. Januar 2015
Hallo,

ich habe mir vor Weihnachten eine neue Kamera gegönnt. Ich muss dazu sagen, dass ich Bilder von Freunden gesehen habe, die mit einer DSLR Bilder von unserem Sohnemann gemacht haben. Beim Vergleich dieser Bilder mit unserer digitalen Kompaktkamera fiel mir auf, wie viel besser die Bildqualität war. Bei der Suche nach einer kompakten und gleichzeitig günstigen DSLR mit Objektiv und guter Qualität habe ich schnell festgestellt: "DAS WIRD TEUER". Es musste eine andere Lösung her.

Zu meiner Alternative:

Ich habe dann in einem Forum gelesen, dass es durchaus günstige Alternativmöglichkeiten zu DSLR's gibt. Hier kam ich erstmals mit dem Begriff der DSLM (Digital Single Lens Mirrorless) in Kontakt.

Was sind DSLM:
Als DSLM bezeichnet man Kameras, die ähnlich den bekannten Spiegelreflexkameras (DSLR - Digital Single Lens Reflex) über Wechselobjektive verfügen. Sie lassen sich also den Brennweitenbedürfnissen der Käufer anpassen, und bieten dabei eine recht anständige Objektivgüte. Sie sind also wie bei DSLR zu unterteilen in ein Gehäuse (Body genannt) und den Objektiven. Je nach Hersteller (und Preis) gibt es zusätzliche Konfigurationen mit eingebautem Blitz und elektronischen Suchern.

Was ist der Hauptunterschied zwischen DSLR und DSLM:
Bei DSLR ist Hauptmerkmal, dass man durch den optischen Sucher durch die Linse (das Objektiv) blickt. Man könnte dies auch als WYSIWYG (Was du siehst, ist was du bekommst) der Fotografie bezeichnen. Das ist gerade für Profis ein riesiger Vorteil, zumal die elektronisch präsentierten Bilder (auf dem Display oder dem elektronischen Sucher) von DSLM teilweise stark vom Original abweichen können, und Bewertungen hinsichtlich der Blende, Belichtungszeit, Fokussierung etc. schwierig machen. Die DSLM simulieren viele dieser Effekte digital, während echte DSLM mit optischem Sucher das Bild durch das Objektiv so zeigen, wie es auch auf dem Sensor belichtet wird. So klappt bei Spiegelreflexkameras ein Spiegel, der im Normalzustand den Blick des Auges vom Sucher durch das Objektiv lenkt so um, dass für diese Zeit das Bild auf den Sensor, und nicht mehr in das menschliche Auge fällt. (Es gibt bei DSLR auch Prismenkonstruktionen, die allerdings ein dunkleres Sucherbild liefern und auch dann noch ein Sucherbild liefern, wenn man den Auslöser drückt)

Jetzt zur NX3000:

Meine Wahl viel auf diese Kamera, weil sie:

1. Meinem Budget entsprach (mehr als 300 € wollte ich nicht ausgeben)
2. Sie gute Testergebnisse erzielen konnte...
3. ...auch wenn man die Automatikfunktion nutzt. (Ich bin ja Anfänger)

Die Kamera bietet dem Fotoeinsteiger alles, was man so braucht. Tolle Automatikfunktionen wie sie auch die Kleinbildkameras bieten.(siehe auch meine Test der WB250F von Samsung) Sicherlich können auch ambitionierte Anfänger und Amateure bis hin zu Profis die die Kompaktheit der Kamera schätzen, durchaus zufrieden mit diesem Modell sein.

Hauptmerkmale:
Bildauflösung bis max. 5.472 x 3.648 Pixel (3:2)
-APS-C Sensor mit 20,4 Mio. Pixel
-Videoaufnahmen (1024p) in FULL HD
-Bildempfindlichkeit ISO 100 bis 3200 (Auto) oder bis 25.600 (manuell)
-Blitz zum aufstecken auf Blitzschuh (Leitzahl 8)
-PASM (Programmautomatik, Zeitautomatik (Blendenvorrang), Blendenautomatik (Belichtungszeitvorrang), Manuell)

Es gibt auch die Best Face Funktion (Serienbilder für blinzelfreie Portraitbilder) und viele weitere Features, die ich aber nicht im Detail beschreiben möchte, da diese den meisten Kameras entsprechen (Partymodus, Sportmodus, Kerzenschein, Kleinkindaufnahme (mit lustigen Geräuschen, damit die Kleinen in die Kamera blicken)

Außen:
Bei ausreichend viel Licht zaubert die NX3000 wirklich tolle Bilder auf die mikro SD-Karte. Ich habe ein Beispielfoto an einem Wintertag (Sonnenschein) gemacht, 16mm ISO100 mit Blende F/5,0 und 1/200s Belichtungszeit. Mit toller Tiefenunschärfe und gut geschärftem Eiszäpfchen. Wundervoll! (Nur den Kontrast habe ich mit Light Room leicht erhöt, eine Software die zum Lieferumfang gehört und teilweise schon mächtige Funtionen mitbringt)

Innen:
Hier kann man sich auch nicht beklagen, man kann sich auf die Automatik verlassen. Nur bei schlechtem Licht kann es etwas dauern bis die Kamera scharf stellt. Tipp: Im Notfall auf ein ähnlich nahes, besser beleuchtetes Motiv Fokussieren und dann zurück schwenken. Klappt in der Praxis ganz gut. Alternativ bleibt der manuelle Fokus, der leider, ohne Fokus Peaking außkommen muss. (Fokus Peaking färbt die Kanten der scharf gestellten Objekte ein.)

Fazit:
Ich bin sehr zufrieden. Für dieses Geld bekommt man glaube ich nicht viel besseres (wenn überhaupt). Die Farben wirken lebhaft, die Bilder sind knackig scharf (kein Vergleich zur WB250F, die aber nicht schlecht ist) Akkulaufzeit finde ich ausreichend, auch wenn keine Akkuladeschale dabei ist um einen Zweitakku zu laden (Um die 300 Bilder schafft man eigentlich immer). Den gibt es (mit Ladegerät) für schmales Geld auch bei Amazon. Ich habe noch ein Beispielbild angehangen, dass mir besonders gut gefällt (Einstellungen siehe Oben).
Ich würde die Kamera immer wieder kaufen.
review image
11 Kommentar| 19 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTERam 16. August 2014
Farbe: schwarz|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Die NX3000 ist meine dritte Systemkamera, nach den Nikon S1 und der Panasonic GF5, und die erste, die mir sehr gut gefällt. Dies liegt vor allem an der sehr einfachen Bedienung, die meinem Fotoverhalten am besten entgegen kommt.

Da ich viel mit Hunden unterwegs bin, und dabei gerne draussen in der Natur fotografiere, muss eine Kamera handlich sein und alles schnell gehen, wenn es drauf ankommt. Am liebsten ist mir ein guter Automatikmodus, der mir die Arbeit abnimmt.
Beides bietet die NX3000. Sie lässt sich gut mitnehmen und ist relativ leicht. Die allermeisten Bildsituationen werden richtig erkannt und technisch entsprechend umgesetzt. Die Belichtung passt, der Fokus sitzt und die Farben sind super.

Gespeichert werden die Bilder als jpeg, jedoch mit immerhin 7-8 MB pro Bild, damit lässt sich auch in der Nachbearbeitung etwas anfangen.
Und möchte ich doch in den Programmmodus, einfach am Rad neben dem Auslöser gedreht und über die FN-Taste alle relevanten Werte schnell einstellen. Nichts mit irgendwelchen Untermenüs oder doppelten Tastenbelegungen, die ich mir eh nicht merke. Im Programmmodus und den anderen Einstell-Modi kann man dann auch im RAW-Format seine Bilder knipsen, die dann immerhin mit über 20 MB pro Bild daherkommen.

Grundsätzlich ist die NX3000 ja der kleine Bruder der NX300M und der NX300, und so gesehen eine zusammengeschnürte Version. Es fehlt der Touchscreen, der Autofokus ist nur kontrast-basiert, Videos sind nur mit 30fps möglich, das Display ist ein wenig kleiner, eine Streulichtblende fehlt. Für mich ist das Gesamtpaket trotzdem stimmig.

Die einzelnen Punkte im Überblick:

/AUSSEN/

Mir gefällt das Nostalgie-Design sehr gut, das schwarze Plastik wirkt in der Riffelung wertig und lässt sich gut anfassen. Die Kamera liegt sehr gut in der Hand. Alle Tasten lassen sich gut erreichen und drücken; die NX3000 ist auch für grössere Männerhände geeignet. Der Akku ist einer, wie man ihn von diversen Smartphones kennt, meine anfängliche Skepsis hat sich schnell verflüchtigt, der Kleine hat eine Menge Power. Geladen wird entprechend über den Mini-USB-Kabel-Anschluss. Im Urlaub ein Vorteil, weil man nur ein Ladekabel für Smartphone und Kamera mitnehmen muss.

Gespeichert wird alles auf einer micro-SD-Karte. Hier gibt es Mängelpunkte: die Karte ist fürs Fotografieren zu winzig; micro-SD mag für Smartphones geeignet sein, weil sie da als dauerhafte Speichererweiterung dient. Beim Fotografieren wechselt man ab und zu die Karten, die normalen SD-Karten bieten für den Fotografen klare Vorteile.

Das Display lässt sich hochklappen (bis es über Kopf steht, um sich dann selbst fotografieren zu können). Beim Einrasten schaltet die Kamera automatisch in den Portrait-Modus, bei welchem dann Falten und Pickel in einem gnädigen Rauschen untergehen. Dieser Modus lässt sich ausschalten, falls man detailgetreuere Portraits bekommen möchte.

Obwohl klar ein Ableger aus der Smartphoneproduktion, könnte dieses Display etwas heller sein, bei Tageslicht kann man nur erahnen, was man gerade knipst. Bei anderen Herstellern ist dies ähnlich, hierfür gibt es entprechend keinen Punktabzug.
Hat der grosse Bruder ein Touchscreen, so hat man bei der NX3000 drauf verzichtet. Für mich okay, weil der Bildschirm klein ist (und zB der Touchscreen der GF5 überhaupt nicht richtig zu bedienen war), und die Bedienung über die Tasten sehr schnell geht.

Der beigelegte Blitz ist eine Notlösung, weil eine rechte Funzel. Ausserdem saugt die Blitzgeschichte sichtbar am Akku. Auf den Blitz-Schuh lässt sich ein anderer, batteriebetriebener Blitz aufstecken, der dann mehr Leistung mitbringt.

/INNEN/

Die Bedienung ist wie schon angesprochen, sehr einfach. Es gibt keine verschachtelten Untermenüs, die Kamera ist nicht mit unnützen Funktionen überfrachtet. Ein absoluter Pluspunkt!

Das Menü für die Video-Einstellung ist aber zu kurz gekommen, da hätte man mehr Funktionen einbauen können. Deshalb ist die NX3000 auch keine Video-System-Kamera. Videos können nur im mp4-Format gespeichert werden, ein kleiner Minuspunkt.
In einer ruhigen Umgebung werden die Videos gut, die Belichtung sitzt, der Fokus leise und schnell; aber in der Normaleinstellung 25 fps sind schon wenig. Setzt man im Menü den Punkt Video-Ausgabe von Pal auf Ntsc, kann man immerhin auf 30 fps hochtricksen. Draussen im Freien werden die Videos aber nur mau. Ist irgendeine schnelle Bewegung drin, Blätterrauschen im Wald, sieht man nur noch Pixelmatsch.

Was evtl. auch am Zwischenspeicher liegt: dieser ist schwachbrüstig dimensioniert, entsprechend sind Serienbilder beschränkt, bei Videoaufnahmen blinkt es noch recht lange nach, bis alles gespeichert ist. Und selbst die ultraschnelle micro-SD-Karte scheint hier nicht richtig beschrieben zu werden (bei grossen Datenmengen durch das Filmen mehrmals Aussetzer in der Aufzeichnung); mich stört das insofern nicht, da ich 95% fotografiere. Trotzdem waren hier die Nikon und die Panasonic besser. Leider hatte die Nikon aber ein sehr sperriges Format bei den Videos, die GF5 hingegen konnte vor lauter Einstellungsmöglichkeiten kaum laufen. Wer viel filmt, ist folglich mit einer DSLR immer noch besser aufgehoben.

Zumindest der Ton in Innenräumen ist hingegen schlicht perfekt. Man hört die Kamera nicht auf den Aufnahmen, hier war ich beeindruckt.

Der überall angesprochenen Kontrast-basierte Fokus. Tatsächlich fällt es der NX3000 schwer, bei kontrastarmen Motiven richtig scharf zu stellen. In den blass bewölkten Himmel reinknipsen ging nur mit jedem zweiten Bild, in die weite Landschaft rein wird dann schon mal nicht richtig belichtet, die Farben passen nicht. Dies alles im Automatikmodus, im Programm-Modus kann man tricksen. Inwieweit das Kit-Objektiv mitbeteiligt ist, kann ich mangels Alternative nicht beurteilen.
Zum Kitobjektiv ist noch zu sagen, dass es in den allermeisten Situationen aber sehr gute Ergebnisse abliefert. Alles schön scharf, schöne Details, schöne Farben. So gut wie keine Farbsäume, und keine Verzerrungen. Einzig lichtschwach ist das gute Teil, was die Kamera auszugleichen versucht, indem sie bei schlechten Lichtverhältnissen die ISO-Zahlen im Automatikmodus hochschraubt, oder alternativ recht lange Belichtungszeiten auswählt.

Die Auslösegeschwindigkeit insgesamt ist für meine Begriffe vollkommen in Ordnung, wer aber Wert legt auf sehr schnelles Auslösen und sehr schnelle Serienbilder, muss woanders gucken. Die Nikon war insgesamt immer einen Tacken schneller, die Panasonic aber sogar noch einen Hauch langsamer.

Im Internet findet sich die Kritik, die NX3000 würde schwarze Flächen als einzigen dunklen Brei wiedergeben. Das kann ich nicht bestätigen; ich habe mehrere Bilder hochgeladen, da findet sich ein Beispiel dazu. Ebenso ist Weisses weiss und überstrahlt nicht.

Grossartig ist die Bildqualität in schlechten Lichtsituationen. Hier ist die NX3000 überlegen. Selbst ISO 6400 lässt sich am Bildschirm betrachten, ohne das es auf den ersten Blick auffällt, wie hoch die ISO-Zahl ist. Erst in der Vergrösserung fällt Bildrauschen/fehlende Details auf. Aber die Farben sind einwandfrei. Vor allem löst die Kamera auch in eben diesen schlechten Lichtsituationen schnell aus. Habe ich mich erst noch über den kleinen Blitz geärgert, so war schnell klar, dass die Kamera eigentlich keinen braucht (natürlich nicht unter professionellen Gesichtspunkten besehen, sondern für den normalen Anwender).
In einer Kirche habe ich tolle Fotos komplett ohne Blitz gemacht, alle anderen Besucher aussenrum haben vor sich hin geblitzt. Meine Kamera brauchte das nicht *g*. Auch für Museumsbesuche somit eine Empfehlung.

Der Bildstabilisator arbeitet gut. Wer alles das nicht möchte, kann den Bildstabi ausschalten, die Rauschunterdrückung deaktivieren und die ISO-Werte festzurren. Allerdings sehen dann die meisten Bilder aus der Hand geknipst, nicht mehr so toll aus.
Festzustellen bleibt, dass hier das Gesamtpaket aus Bildstabi, Rauschunterdrückung, Sensor, und anderen Faktoren eine für den Preis der Kamera sehr gute Bildqualität liefert, und dies schon mit dem Kit-Objektiv. Lichtstärkere Objektive für die Samsung sollten noch bessere Ergebnisse liefern.

/EXTRA/

In der Zusammenarbeit mit meinem Smartphone hat alles einwandfrei funktioniert. Selbst mit meiner alten Kröte Galaxy S2. Die Kamera schickt natürlich nur jpeg-Fotos rüber, mit RAW wäre das Smartphone überfordert. Das Foto senden geht auch recht schnell, auch die App läuft rund. Somit steht einer schnellen Bearbeitung mit Snapseed nichts im Weg. Alles andere habe ich nicht ausprobiert, da mir diese Möglichkeit der Zusammenarbeit von Kamera und Smartphone ausreicht. Auf der Kamera kann man natürlich die Fotos auch etwas bearbeiten, aber da ist der Bildschirm einfach zu klein.

Das beigelegte Lightroom hätte man sich sparen können. Für den Anfänger und ambitionierten Laien viel zu kompliziert, auch wenn sich die Bilder damit top bearbeiten lassen. Photoshop Elements 12 wäre die bessere Wahl gewesen, auch wenn die Lightroom-Beigabe gut gemeint sein mag. Kleine und schwache Rechner gehen damit in die Knie, auch das ein Grund, warum ein einfacheres Programm optimaler gewesen wäre.

/FAZIT/

Für meine Belange genau die richtige Systemkamera. Leicht zu bedienen, trotzdem durchaus mit Anspruch. Die Bilder werden in den allermeisten Situationen sehr gut, es gibt genügend Objektive zur Auswahl und insgesamt macht die NX3000 einfach Spaß. Die Technik nimmt mir gekonnt viel Einstellungsarbeit ab, und ich kann mich somit aufs Motiv konzentrieren. Ein paar Schwächen hat sie allerdings, und das sind die Video-Aufnahmen und manchmal der Autofokus, dafür ist dann die NX300 der richtige Fotopartner. Beispielbilder habe ich hochgeladen, Fragen beantworte ich jederzeit gerne. Danke fürs Lesen und hoffentlich konnte ich Ihnen einen ersten Eindruck der NX3000 vermitteln. Von mir gibt es unter den genannten Bedingungen fünf Sterne und eine Empfehlung. Samsung hat hier vieles richtig gemacht und umgesetzt, was ich mir persönlich schon seit Jahren von einer guten Kamera wünsche.
review imagereview imagereview imagereview imagereview imagereview imagereview imagereview imagereview imagereview image
1212 Kommentare| 117 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. Juni 2015
Im Großen und Ganzen eine gute Kamera. Nur bei bewegten Motiven zeigt die Kamera deutliche schwächen, im Besonderen der Autofokus ist teilweise einfach zu langsam.

Die Bilder die gut werden, werden dafür aber dann auch wirklich richtig gut.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. Februar 2015
Also....
Ich habe lange hin und her überlegt ob ich mir diese Kamera hole und habe mich letztendlich für JA entschieden.
Fotografieren macht mir Spaß, bin aber absolut kein Profi.
Brauchte sie für unseren Trip nach London.
Die Qualität der Bilder ist der Wahnsinn. Absolut scharf.
Das Design im Vintage/Retro- wie auch immer Look ist absolut meins.
Das Gewicht ist ok, natürlich ungewohnt wenn man vorher eine kleine normale Digitalkamera hatte, aber absolut ok.
Der Selfie-Bildschirm total cool, grade im Urlaub.
Ich habe nicht viel Ahnung von Kameras, aber diese ist für mich als "Anfänger " total ausreichend
Und ich wiederhole es noch mal, diese Schärfe der Bilder
- der Hammer
Abschließendes Fazit:
Super, Daumen hoch
Und super Preis Leistungsverhältnis
Absolut kein Fehlkauf
0Kommentar| 6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. Juni 2017
Ich habe mir die Kamera nach langem Überlegen gekauft und bin sehr zufrieden!
Sie ist klein, kompakt, gut zu bedienen und macht ausgezeichnete Bilder!
Sie ist zusätzlich mit dem Handy über WiFi steuerbar
review imagereview imagereview imagereview image
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. Februar 2015
Ich suchte schon lange eine Kamera mit der man hochqualitative Bilder machen kann, ohne Rauschen in den dunklen Bereichen und mit einen Bokeh Effekt, wie man ihn aus den Bildern von Magazinen wie Landlust etc. kennt.

Der Bokeh Effekt:

Der Bokeh Effekt wird vom Fotografen dazu genutzt nur den Bereich im Bild scharf darzustellen, der auch für den Betrachter interessant sein sollte. Das menschliche Auge sucht immer nach der Schärfe und wird somit automatisch zum Motiv gelenkt. Gerade bei der Portraitfotografie möchte man das Gesicht schön scharf darstellen und die Landschaft im Hintergrund sollte in träumerischer Unschärfe verschwimmen. Das Gesicht des Portraitierten ist wichtig, nicht der Schwan im See im Hintergrund.
Ein erkennbarer Bokeh Effekt ist aber nur mit einem großen Bildsensor zu haben. Man kennt es noch aus den Analogzeiten. Eine 50mm Brennweite und Blende 4,5 und fertig war das oben beschrieben Portrait.
Doch die Bildsensoren wurden immer kleiner und kleiner. Und je kleiner die Sensoren, desto größer die Schärfentiefe. Viele Kompaktkameras und auch Bridge-Kameras mit Superzooms (24x) haben Sensoren, die nur 1/5 so groß sind wie ein normaler analoger Film.

Günstige Kameras mit großem Bildsensor?

Gibt es eine Kamera mit einem großen Bildsensor? Klar! Spiegelreflexkameras haben oft Bildsensoren mit der Größe von analogen Filmen. Auch sind in dieser Klasse die DX oder APS-C Sensoren verbreitet mit 66% der Größe von analogen Filmen.
Aber wer sich mit den Preisen in dieser Liga auskennt weiß, daß man an seine eigentliche Preisvorstellung gerne noch eine Null anhängen darf. Zudem ist das Gewicht von Kamera und Objektiv nicht unerheblich. Von Jackentaschentauglichkeit ganz zu schweigen.

Die Samsung NX3000

Die Samsung NX3000 hat einen DX Sensor! Und das Kit Objektiv, das bei vielen Kameras zu recht sein dasein in der Schublade fristet, ist an dieser Kamera wirklich sehr brauchbar. Es bietet einen 3fach Zoom und schenkt dem Nutzer vom Weitwinkel (24mm) bis leichtes Tele (75mm) einen guten Spielraum. Der Bildstabilisator hat mich in seiner Wirkung wirklich verwundert. Er arbeitet sehr ruhig und effektiv. Auch der Zoommotor gleitet ruhig, wenn man die Tasten drückt oder wahlweise am Ring dreht. Man kann den Ring auch zum Scharfstellen nutzen (je nach Einstellung) und man hat dabei wirklich das Gefühl wie in analogen Zeiten analog Scharfstellen zu können.

Der Bildsensor

Zurück zum Sensor. Ich habe die Rauschunterdrückung komplett deaktiviert und war gespannt, was das JPG am PC zeigt. Perfekt! Kein Rauschen bei ISO 100. Ein Rauschen ist erst ab ISO 400 erkennbar. Und dieses Rauschen (ohne Rauschunterdrückung) hat keine falschen Farbpixel sondern rauscht mehr im Helligkeitskanal. Das ist sehr angenehm, denn es erinnert an die frühere Filmkörnung. MIT Rauschunterdrückung, die sehr präzise arbeitet, hat man gute Resultate bis ISO 3200.

Automatischer Fokus:

Bei Tageslicht und hell erleuchteten Räumen arbeitet der automatische Fokus schnell und zuverlässig. Möchte man aber in der Dämmerung eine Langzeitbelichtung vornehmen oder ein Bild mit Blitz in schummerigen Räumen machen, kann es sein, daß der automatische Fokus die Schärfe nicht findet. Auch die AF Hilfsleuchte (das grüne Licht) reicht oft nicht aus. Dann zeigt das Display einen roten Rahmen an und die Kamera verhindert zudem noch das auslösen!!!
Einen Trost gibt es. Hält man also den Auslöser halb gedrückt und die Kamera findet die Schärfe nicht, kann man mit weiter halbgedrücktem Auslöser am Fokusring des Objektivs drehen. Die Kamera stellt dann auf manuellen Fokus und löst aus. Sollte noch Restlicht am Motiv erkennbar sein, so kann man manuell fokussieren. Dieses manuelle Fokussieren geht sehr sanft und angenehm, es wirkt, wie wenn man ein analoges Objektiv in den Händen hält und über eine mechanische Kulissenführung die Linsen bewegt. In Wirklichkeit wird die Drehbewegung des Rings elektronisch auf den Antrieb des E-Motors im Objektiv umgerechnet, der dann die Linsen bewegt.
Dummerweise geht das natürlich nur, wenn man die Zweite Hand frei hat und nicht einen Blitz oder Reflektor in der Hand hält.

Fazit: Der automatische Fokus hakelt im Schummerlicht, ist schlecht für Schnappschüsse geeignet und weigert sich zudem noch auszulösen, wenn er die Schärfe nicht exakt gefunden hat, doch manuelles Fokussieren macht mit dem Kit-Objektiv echt Spaß.

Ungenauigkeiten?

Gibt es Farbsäume bei starken Kontrasten? Nein
Verzeichnet das Objektiv im Weitwinkel, sodaß das Bild wie eine Tonne wirkt? Nein
Verwackeln die Bilder leicht im Tele? Nein

Kann man das Ambiente von beleuchteten Räumen aufnehmen?

Definitiv JA!
Man schaltet im Menü den HDR Modus an. Stellt den Timer auf 5sec. Am besten klappt man das Display 180° nach oben. Stellt die Kamera in ein Regal an der Wand. Richtet die Kamera aus (Mini-Stativ ist hier praktisch) und drückt ab. Nach 5sec. macht die Kamera 3 Bilder und rechnet diese zusammen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Der typische häßliche HDR Effekt bleibt aus, doch der Kontastumfang ist erhöht, so wie es das menschliche Auge gewohnt ist.

Wie siehts aus mit Blitzen?

Samsung hat sich etwas überlegt. Anstatt einen Blitz ins kleine Gehäuse zu packen, haben sie einen Aufsteckblitz beigelegt. Wenn man ihn aufklappt erkennt ihn die Software und man kann alle Blitzmodis einstellen. Da der Blitz frontal blitzt ist das Ergebnis aber nicht berauschend.
Also habe ich meinen JJC Flash Trigger Transmitter aufgesteckt der das Blitzsignal per Funk zum Speedlight YN560-II schickt. Doch die Software erkennt weder den Blitz, noch den Funksender :-(
OBWOHL die Software in der Kamera mein Zubehör IGNORIERT, feuert die Kamera trotzdem ein Blitzsignal, daß auch von meinem Funksender an der Blitz übertragen wird. Es geht also doch! Nachteil: Man kann keinen Vorblitz gegen rote Augen feuern, oder den Blitz auf die zweite Klappe setzen.
Tipp: Wer kein extra Blitz-Zubehör hat, kann einen Trick mit dem mitgelieferten SAMSUNG Mini-TTL-Blitz anwenden, indem er im Zubehörhandel ein günstiges Verbindungsspiralkabel erwirbt. Dann kann man den Mini-TTL-Blitz in die Hand nehmen und seitlich vom Foto halten. Damit ergeben sich tolle Schattierungen im Motiv und erzeugen damit eine schöne Tiefe im Bild und alle Funktionen für den Blitz sind im Menü aktiv. Zudem wird der Blitz über den Akku der Kamera geladen und wegen der TTL Funktion ist er auch immer richtig eingestellt (Abstand, Motivhelligkeit, etc.)

Fazit: Einfache Zubehörblitze werden zwar angesteuert und blitzen mit, aber die Software gibt das Einstellmenü nicht frei :-(

Kann man Filter und Linsen aufschrauben?

Ja, man kann auf das 43mm Gewinde allerhand Filter aufschrauben. Meine Makrolinse mit +10 Dioptrie funktioniert einwandfrei.

Kann man normale SD Karten verwenden?

Nein, es passen nur Micro-SD in den Slot. 16GB mit Adapter gibts dezeit aber unter 10,-€

Was kostet ein Ersatzakku, falls der in der Kamera auf einer Reise mal leer geht?

Der Akku ist der gleiche, wie im Samsung Galaxy S4 und kostet derzeit 10,-€ Falls also ihr Akku leer sein sollte, bitten sie jemand mit dem genannten Smartphone einfach um Stromhilfe :-)

Ist der Akku schnell geladen?

Nein, auch nach 2h brennt das rote Lämpchen immer noch :-( Voll ist der Akku nach ca. 3h am normalen USB Port eines PCs.

Gibt es ein extra Lagegerät?

Nein, die Kamera wird wie ein Handy mit Micro USB geladen. Ist einerseits praktisch, denn es reicht das Ladekabel fürs Handy mitzunehmen, aber auch unpraktisch, wenn man einen Ersatzakku hat.

Kann man Schärfe, Kontrast, Sättigung, und Farbton einstellen?

Ja, und zwar in jedem Modus. Sowohl als Standard, als auch bei den lebhaften Farben oder im Retro Look. Immer kann man die vier genannten Werte dazu einstellen. Auch 3 Benutzereinstellungsplätze sind frei belegbar. Die Einstellungen findet man im Bildassistent. Achtung Ausnahme: Im HDR Modus wird der Bildassistent ausgeschaltet.

Kann man das Bild schnell auf Schärfe kontrollieren?

Nein. Auch bei dieser Kamera haben die Entwickler nicht daran gedacht, daß die meisten Fotografen schnell am Display die Schärfe im Detail der Aufnahme nachkontrollieren möchten. Ist das Bild nach Drücken des Auslösers im Kasten, muß man den Wiedergabeknopf drücken, eine Sekunde warten, dann den OK Knopf in der Mitte des Rädchens drücken und dann das Rädchen nach rechts (nicht nach links, sonst darf man von vorne drücken) drehen bis man auf über 7fach ins Bild hineinblicken kann. Das ist umständlich!

Gibts ne Sonneblende für's Objektiv?

Nein. Es liegt nur ein Deckel bei. Im Netz findet man Sonnenblenden zum Aufschrauben auf das 43mm Gewinde. Ich hab emir die Sonnenblende für die Leica gekauft, doch in der Weitwinkel-Einstellung sind die Räder der Sonnenblende sichtbar.
Sonnenblenden sind bei Sonne wegen einfallendem Seitenlicht aber auch bei Regen praktisch, damit es nicht ins Objektiv regnet.

Ist das Gehäuse wertig?

Ja. Man sieht es dem Gehäuse nicht an, daß es aus Kunststoff ist

Wie nützlich ist das Display?

Es ist hochglanzpoliert. Herrlich für Polizisten. Man erkennt wirklich jeden Fingerabdruck perfekt :-)
Leider spiegelt es auch sehr. Beim Skifahren in weißer Schneelandschaft ist ein Erkennen des Bildausschnitts im Display unmöglich. Auch das Display mit den Händen abzuschatten hilft nicht weiter.
Was wirklich hilft ist eine Entspiegelfolie, die es im Netz zu kaufen gibt. Diese kann man einfach auf das Display aufziehen. So etwas müßte eigentlich standardmäßig der Verpackung beigelegt werden.
Gut an dem Display ist, daß man von allen Seiten reinschauen kann, ohne das sich das Bild verändert. Die Helligkeit und die Farben bleiben gleich. Vor allem wenn man hochkant über Kopf oder am Boden fotografieren möchte und dabei einen steilen Blickwinkel ins Display hat, ist das sehr von Vorteil. Bei Hochkantfotos nützt der einachsige Klappmechanismus nämlich nichts. Fotografiert man im Querformat, so kann man das Display stufenlos um 180° schwenken und damit bequem vom Boden bis über Kopf fotogafieren.
Nervig kann der Selfie-Modus sein. Ist die Kamera ausgeschaltet und man möchte sie jemanden zeigen, so ist es wahrscheinlich, daß derjenige das Display igendwann auch auf 180° aufklappt. Dann schaltet sich die Kamera von selbst ein und das Objektiv fährt aus.

Schlußfazit: Wer hochwertige Bilder, die an Spiegelreflexkameras erinnern, machen möchte ohne dabei viel Geld auszugeben, ohne kiloweise Objektive zu schleppen und ohne eine große Fototasche mitzunehmen, der hat hier die richtige "Jackentaschenknipse". Wer eine Kamera für schnelle Schnappschüsse mit flinkem Autofocus in jeder Situationen braucht, der sollte die AF Funktion dieser Kamera lieber erstmal vor dem Kauf ausprobieren.

Klein, sehr fein und oho!
22 Kommentare| 21 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. März 2016
Ich habe mir die Samsung NX3000 als 2. Kamera zu meiner Nikon DSLR gekauft.
Mein Anspruch an diese Kamera war ein APSC-Sensor mir ungefähr 20MP und sie sollte in die Jackentasche passen, sodass man sie überall mit hin nehmen kann. Preislich habe ich mir ein Limit von 300€ gesetzt, da wie gesagt nur 2. Kamera.
Nach einigen Recherchen bin ich auf die NX3000 gestoßen. Es ist keine topaktuelle Kamera, aber für meine Zwecke ausreichend.
Gesagt getan und 4 Tage später war sie in meinem Besitz.

DIe Optik der Kamera ist wirklich gelungen, ein schickes Retro-Design mit Alu-Leder-optik, allerdings komplett aus Plastik gefertigt.
Die Abmessungen stimmen auch, sodass man sie überall mit hinnehmen kann, ohne sich sorgen um seinen Rücken machen zu müssen.
Die Bildqualität ist auch gut, was mich bei einem Preis von 200€ dann doch etwas erstaunt hat. Die Bilder sind schön scharf und auch die Farben stimmen.
Die Bedienung ist etwas ungewohnt und man merkt gleich, dass die NX3000 für Anfänger gebaut wurde. Die Menüs sind sehr einfach gestaltet und es wird einem auch gleich erklärt, was passiert, wenn man das aktiviert was man gerade ausgewählt hat. Dies führt jedoch dazu, dass die Manuelle Bedienung sehr Zeitaufwendig ist und auch einige Funktionen, wie etwa eine Intervallfunktion gar nicht erst integriert wurden. Das ist sehr schade.
Das Display löst für meinen Geschmack zu niedrig auf und erinnert eher an eine 10 Jahre alte Kompaktkamera, völlig unverständlich bei Samsung...
Alles in allem für Einsteiger gut geeignet, wer jedoch Ambitionen hat sollte lieber zu einer etwas teureren Kamera greifen. Ich bin mir noch nicht ganz sicher, ob ich die NX3000 behalten werde, oder lieber doch etwas mehr Geld in die Hand nehme.
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. Juni 2015
Hut ab vor den Samsung Ingenieuren, eine Bildqualität die der Konkurrenz das Fürchten lehren wird, für einen Preis, da bin ich als Jahrzehnte langer Fotograf sprachlos, von der Software Lihtroom 5, und von dem Objektiv 16-50mm einsame Spitze.
0Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. November 2014
Also vorweg ich bin kein Profifotograph und dies ist meine erste Systemkamera!! Meine derzeitige Kamera ist eine Nikon P310.
Leider war ich mit der Qualität der Fotos nicht besonders zufrieden, besonders die Farben fand ich sehr lau und sogar Fotos im Sonnenschein wurden als ob ein Grauschleier darüber liegt!
Naja daher hab ich mich schon lange für eine Systemkamera interessiert!! Ich hab unzählige Testberichte und Rezessionen und konnte mich einfach nicht entscheiden.
Naja warum dann die NX 3000 geworden ist? Ganz einfach! Ich war schon kurz davor die NX 300M zu bestellen, da hab ich bei einem bekannten Elektroriesen (MM) folgendes Angebot gefunden NX 30000 + Samsung EX-T50200CSB + 2ter Akku + NX Tasche von Samsung um 329€ !! Also hab ich sofort zugeschlagen.

So und da war sie also! Ich war etwas beunruhigt da sie nicht wie die 300M vollständig aus Kunststoff gefertigt ist.
Aber ich muss sagen, sie fühlt sich wirklich sehr gut an und alles ist sehr sauber verarbeitet! Das einzige was mir nicht sooo gefällt, ist der Haltewulst, dieser könnte etwas größer sein, aber das ist wirklich nicht schlimm.

Die NX 3000 verfügt über keinen Touchscreen und leider hat Samsung die Auflösung auf 460.800 reduziert! Weiters wurde auch der Klappmechanismus vereinfacht, es lässt sich nur im 180 Grad nach oben klappen in die so genannte "Selfie" Position. Naja find ich etwas schade aber gut kann ich damit leben.
Alle Einstellungen werden mittels 2 Einstellräder und diverse Knöpfe erledigt und ich finde das klappt auch sehr schön!
Weiters sind an der Kamera noch ein Micro HDMI und Micro USB zu finden! Über einen Klinkenanschluss verfügt sie für zB. für ein Microfon nicht.
Was noch zu beachten ist die Kamera schluckt nur Micro SD Karten.

Weiters liegt dem Kit noch ein 16 - 50mm Kitobjektiv ein Ladegerät und ein Aufsteckblitz bei.

Zum Objektiv! Wie schon oben angegeben hat das Objektiv eine Brennweite von 16 - 50mm und eine Lichtstärke von F 3,5 ansteigend bis 5,6!
Das Objektiv ist ein Poowerzoom Objetiv also der Zoombereich kann auch elektrisch mittels Knöpfe eingestellt also nicht nur manuell wie bei "normalen" Objektive.
Auch dieses Objektiv ist mit der iF Funktion ausgestattet.
Zur Qulität muss ich sagen das ich es sehr schön gemacht finde! Als ich es das erste mal in der Hand hielt dachte ich es wäre aus Metall gefertigt aber ich denke nur der Zoomring ist aus Metall gefertigt!
Update: Sorry natürlich kann man auch mauell fokusieren man muss nur im Menü auf Manuellen Fokus stellen!!!

Der Blitz:
Puh ja der Blitz! Der Blitz muss aufgesteckt und festgeschraubt werden, er ist also nicht in der Kamera eingebaut! Er ist meiner Meinung extrem schwach!!! Zum Vergleich zu der Nikon L830 meiner Eltern die mit dem eingebauten Blitz einen dunklen Raum fast aus ausleuchtet kann der Blitz der NX 3000 nicht mal ansatzweise mithalten!
Also bei mir wird er nicht oft zum Einsatz kommen. Wirklich schade das wär nicht nötig!!!

Ein Trageriemen liegt auch noch bei, naja aber ich denke den muss man nicht extra beschreiben! Ist ganz ok nix besonderes!
ich finde nur er stört etwas beim halten der Kamera.

Weiters liegt der Kamera Adobe Lightroom 5 bei! Endlich mal eine Software die man wirklich mal benutzt :)

Gut so nun zurück zur Kamera.
Man kann soweit ich sehe alles was man möchte manuell einstellen Belichtung, Blende, Weißabgleich, Jpg, RAW uvm. weiters gibt es noch Szenen und ein paar Smartfilter!!!
Alles lässt sich alles sehr schnell einstellen und ist meiner Meinung sehr übersichtlich und verständlich aufgebaut.
Der fehlende Touchscreen ist hier kein Problem! Mir persönlich ist es mit dem Einstellrad sowieso am liebsten.

Auch eine Videofunktion ist natürlich an Bord aber ich nutze diese nur sehr sehr wenig und möchte sie deshalb nicht bewerten.

Nun zur Bildqualität! Und hier ist bin ich einfach nur Happy :) Ich hab sie jetzt bei Kunstlicht, bewölkten Himmel und einem relativ schönem Herbsttag getestet und hier zeigt sich doch der große unterschied zu einer Kompaktkamera.
Die Farben strahlen und alles ist extrem scharf! Möglicherweise schärft sie etwas viel nach was viele "Profifotographen" natürlich gar nicht mögen! Aber für mich als reiner Hobbyfotograph ist das absolut keine Problem, da ich froh bin nicht jedes Foto nachbearbeiten zu müssen.
Der Autofokus ist meiner Meinung absolut ok aber kann wahrscheinlich nicht mit einem Profigerät mithalten! Er ist nur als Kontrastautofokus ausgeführt und ab und zu liegt er etwas daneben, aber es ist jetzt absolut nicht so das er nicht zu benutzen ist!!!! Bitte lasst euch nicht zu sehr abschrecken und probiert ihn wenigsten einmal selbst aus! Weiters kann man bei fast allen (außer beim Kitobjektiv) manuell Fokussieren.
Die minimale Verschlusszeit liegt bei 1/4000s und wirkt auch subjektiv sehr flott! Leider hab ich derzeit nur Landschafts bzw. Blumen ect. fotografiert und kanns daher noch nicht wirklich beurteilen.
Also bis jetzt bin ich mit der Bildqualität wirklich mehr als zufrieden.

Wenn ich nicht das oben angeführte Angebot gefunden hätte, hätte ich wohl zur 300M gegriffen da sie doch noch etwas hochwertiger ist und über einen Touchscreen bzw. diese über einen besseren Klappmechanismus verfügt.
Wer aber eine einfache Kamera mit sehr guter Bildqualität zum sehr günstigen Preis sucht liegt mit der NX3000 goldrichtig.
Für alle Profifotografen würde ich eine andere Kamera ans Herz legen.
55 Kommentare| 32 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Gesponserte Links

  (Was ist das?)