Hallo und herzlich willkommen zum nächsten Review, ich bin Sunfincol und ich habe für euch das Samson Meteor, ein kleines handliches Stück Technik zu einem kleinen Preis von derzeit 69 Euro.
In diesem Video gibt es am Ende auch noch ein kleiner Klang Vergleichstest in dem auch das Samson Meteor dabei ist. So habt ihr direkt einen Klangvergleich.
Das Mikrofon kann man in einem silbern glänzenden Kleid ordern, jedoch sollte man sich dann gleich ein weiches Mikrofasertuch dazu kaufen, den der Glanz ist schnell dahin wenn man es nicht von den Fingerabdrücken befreit. Will man sich das Microfasertuch sparen, dann greift man einfach zur Mattschwarzen Ausführung.
Ein kurzer Rundumblick sei gestattet bevor ich zu den Einzelheiten komme.
Das Meteor besteht komplett aus Metall, außerdem hat es ein Tischstativ Serienmäßig gleich eingebaut. Drei Beinchen sind um das Meteor verteilt, will man es aufstellen, muss man einfach nur die Beinchen ausklappen, Am unteren Ende sind die Standfüße mit einem Gummipfropfen versehen damit es nicht so leicht wegrutschen kann.
Es ist ja bekannt, das ich nicht so auf Tischstative stehe, denn für meinen Geschmack haben sie mehr Nachteile als Vorteile, so z.B. werden Rumpelgeräusche etc. vom Tischstativ aufgenommen und direkt ans Mikrofon weiter geleitet,
Ein weiterer Nachteil ist, man kann an dem Meteor kein Shockmount befestigen, das ist Bauartbedingt leider nicht möglich.
Will man das kleine Kerlchen an ein Stativ oder Boom befestigen, dann ist das aber kein Problem, einfach die Beinchen einklappen und mit dem auf der Unterseite angebrachten Innengewinde von 5/8 Zoll unter Mithilfe eines Reduziergewindes ans Stativ schrauben. Das 5/8 auf 3/8 Reduziergewinde ist leider NICHT im Lieferumfang enthalten.
Mit dieser einfachen aber rhetorisch gekonnten, ja nahezu genialen Überleitung komme ich nun zum Lieferumfang:
Der Inhalt der Verpackung ist recht übersichtlich gehalten, hat man die Packung geöffnet, sieht man zuerst das Meteor Mikrofon, das ganze links und rechts flankiert von den USB Stecker, die natürlich an einem Kabel hängen ...würde ja sonst auch keinen Sinn machen.
....das Kabel führt uns unter das Meteor Bett, dort gibt es dann auch dem Rest des Kabels,
sehr viel mehr gibt es dann zu entdecken.
Ein samtiges Beutelchen gegen den Staub und ein wenig Papierkram, Laien sollte ruhig mal ein oder zwei Blicke in die Anleitung riskieren. .....mehr ist da nicht.
Ein Reduziergewinde oder ein Popschutz wäre wünschenswert gewesen. ...letzteres sollte man sich in jedem Fall zu legen, denn das Meteor überträgt gnadenlos jeden Plosivlaut.
Das im 50er Jahre-Look gehalten Meteor ist ein vollwertiger Großmembraner mit einigen Extras die man in dieser Preisklasse nicht unbedingt erwartet hätte.
Das Meteor hat einiges zu bieten.
Auf der Vorderseite gibt es zum einen eine sogenannte intelligente LED, diese zeig den Betriebsstatus an, außerdem dient sie als Peak LED, aber das war es immer noch nicht, sie zeigt auch an wenn das Mikrofon gemutet ist ....ein echt schlaues Lämpchen.
Unter der cleveren LED gibt es dann auch ein Rädchen, dieses dient zu Lautstärken Regelung des Kopfhörers, ....und das war es immer noch nicht ..ich sage nur keine Mute LED oder Mute Schalter ...oder besser gesagt Mute-Knöpfchen, dieser befindet sich nämlich innerhalb des Lautstärkenrädchens.
so ähmm ...Ja...... jetzt ist aber Schluss mit den Verniedlichungen, denn in dem Mikrofon steckt eine ausgewachsen 25 mm Kapsel und macht aus dem kleinen Meteor ein richtiges Großmembranen Mikrofon.
Mit einer geschickten Drehung kommen wir zu Rückseite ....Rückseite? Hallo? ....achso ja, um dahin zu kommen muss man das eine Beinchen herunterklappen, dann kommen noch ein paar Anschlüsse zum Vorschein ...einmal der Mini USB Anschluss, der ja zum Betrieb zwingend notwendig ist.
und dann gibt es noch einen 3,5 mm Klinken Anschluss für einen Kopfhörer oder sonstigen Quatsch, wie ans Mischpult anschließen .....im Augenwinkel sehe ich gerade meine PS4 und wenn sie könnte würde sich bei dem Anblick des kleinen Samson's hektisch anfangen zu blinken, denn das Meteor lässt sich ohne Problem an der PS4 betreiben, packt man noch ein Kopfhörer an das Mikro, so hat man ein echt 1A Großmembranen Headset, das klanglich und technisch weit vorne ist.
Womit ich nun bei den technische Daten angelangt wäre.
Das Samson Meteor hat wie eben gerade erwähnt
eine 25mm große Kapsel mit Niere Charakteristik verbaut
der Frequenzbereich reicht von 20 Hz bis 20kHz
die Bit Tiefe liegt bei 16 bit und hat eine Abtastrate von maximal 48kHz
der max. Schalldruckpegel liegt bei 120 dB, also nur dezent brüllen.
zum Dynamikbereich und damit auch zum Eigenrauschen konnte ich leider
nichts in Erfahrung bringen.
Jedoch brauch ich keine theoretischen Daten zum Eigenrauschen, den wie bei vielen USB Mikros, kann man auch hier das Eigenrauschen hören, im Spielebetrieb wird man das aber nicht mehr bemerken.
Jetzt kommen noch paar trockene Daten zum Kopfhörerausgang, aber keine Angst, staubig wird es nicht wirklich.
die Impedanz liegt bei 16 Ohm und der Output liegt bei 85 mW
Der Frequenzgang des Headphones reicht von 20 Hz bis 20 kHz
und der Rauschabstand liegt bei 96dB
Das Meteor hat einen Durchmesser von 49mm und ist 100mm lang
dabei wiegt es 263 Gramm
Was jetzt noch bleibt ist mein Fazit:
Mit dem Samson Meteor bekommt gut ausgestatteter Großmembraner für sein Geld,
der Klang ist ordentlich und das Eigenrauschen ist bei puren Aufnahmen hörbar
Bei einem Preis von 69 Euro ist das aber verzeihbar. Die gute Ausstattung ist in
dieser Klasse echt nicht selbstverständlich.
An der Verarbeitung und den verwendeten Materialien gibt es ebenfalls
nicht viel auszusetzen.
Was ich als nicht durchdacht empfinde ist das Zusammenspiel zwischen dem Tischstativ und dem 5/8 Zoll Gewinde. Will man das Meteor an einen Boom befestigen, ist man gezwungen das hinter Standbein aufzuklappen, denn sonst kommt man nicht an den Mini USB Anschluss heran und dieser ist ja elementar wichtig für den Betrieb
selbstverständlich kann man für diesen Preis kein high end Mikrofon
erwarten, aber wer ein gutes und günstiges USB Einsteiger Mikrofon sucht,
das ordentlich klingt und auch noch einige Extras bietet, der ist mit
dem Samson Meteor bestens bedient und kann bedenkenlos zugreifen.
Wem das Mattschwarze nicht gefällt, der kann einfach zu dem verchromten
Model greifen inkl. 50er Jahre Style.
Das solle es nun gewesen sein, wen Ihr noch Fragen habt, kann diese gerne
in die Kommentare schreiben. Den Link zum Mikrofon packe ich wie immer
in die Videobeschreibung.
in diesem Sinne tschüß bye bye, Gehabt Euch wohl.

















