Facebook Twitter Pinterest
EUR 44,62 + EUR 3,00 für Lieferungen nach Deutschland
Nur noch 1 auf Lager Verkauft von FastMedia "Versenden von USA"
+ EUR 3,00 Versandkosten
Zustand: Gebraucht: Sehr gut
Kommentar: SEHR GUTER ZUSTAND! TONQUALITAT IST VOLLKOMMEN. VERSAND PER LUFTPOST AUS CALIFORNIA. LIEFERUNG FUR SIE IN 9-24 TAGEN.
Andere Verkäufer auf Amazon
In den Einkaufswagen
EUR 49,80
+ EUR 3,00 Versandkosten
Verkauft von: Smaller World Future DE
In den Einkaufswagen
EUR 50,46
+ EUR 3,00 Versandkosten
Verkauft von: London Lane Deutschland
Möchten Sie verkaufen? Bei Amazon verkaufen

Same

4.7 von 5 Sternen 7 Kundenrezensionen

Preis: EUR 44,62
Alle Preisangaben inkl. USt
Alle 9 Formate und Ausgaben anzeigen Andere Formate und Ausgaben ausblenden
Jetzt anhören mit Amazon Music
The United States Of America
"Bitte wiederholen"
Amazon Music Unlimited
Preis
Neu ab Gebraucht ab
Audio-CD, 1. Januar 1998
EUR 44,62
EUR 44,62 EUR 25,61
Nur noch 1 auf Lager
Verkauf und Versand durch FastMedia "Versenden von USA". Für weitere Informationen, Impressum, AGB und Widerrufsrecht klicken Sie bitte auf den Verkäufernamen.
3 neu ab EUR 44,62 4 gebraucht ab EUR 25,61

Hinweise und Aktionen


United States Of America-Shop bei Amazon.de


Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?

Titelverzeichnis

Disk: 1

  1. The American Metaphysical Circus
  2. Hard Coming Love
  3. Cloud Song
  4. The Garden Of Earthly Delights
  5. I Won't Leave My Wooden Wife For You...
  6. Where Is Yesterday
  7. Coming Down
  8. Love Song For The Dead Che
  9. Stranded In Time
  10. The American Way Of Love

Produktbeschreibungen

Rezension

Dieser frühe Meilenstein des US-Underground zeichnete 1968 mit colla- genartigen Mitteln ein Bild der amerikanischen Gesellschaft. Zwischen Avantgarde und Surf, Elektronik und Beat wartete die Band um den Key- boarder Joseph Byrd und die Sängerin Dorothy Moskowitz auf ihrer einzigen Platte mit allerlei einmaligen Klängen von elektrischer Geige und reichlich seltsamen Gerätschaften wie Ringmodulatoren und Calliope auf. Endlich gibt's die CD, die allerdings ihre rauschhafte Vergangenheit nicht leugnet.

© Audio -- Audio

Ein Pionierwerk der US-Subkultur im Vorfeld von Woodstock war das einzige Album von United States Of America. Nicht leicht zu goutieren sind die Stücke der fünf studierten Musiker, die schon 1968 mit elektronischer Kollagentechnik experimentierten und in ihren Texten an Tabus des kleinbürgerlichen Amerika rührten. Doch bei aller avantgardistischen Spröde strahlt diese Aufnahme einen Aufbruchgeist aus, der das Zuhören heute noch zum Vergnügen macht.

© Stereoplay -- Stereoplay

Längst hat sich die Begeisterung des aufgeschlossenen Indie-Rockers für Elektronik ausdifferenziert. Die Gräben zwischen den Subsystemen liegen wieder etwas tiefer ausgeschaufelt, neue und "eigene" Nischen wurden in sicherem Abstand zum illustren Clubleben erschlossen. Beispielhaft für diese Entwicklung in Deutschland ist das beachtliche "Payola"-Label, aber auch in den Vereinigten Staaten entstanden, zeitlich etwas verzögert, Keimzellen pluckernder Elektronik. Den längst überfälligen Kontakt zurück nach Europa leistet nun die vorliegende Compilation.Diese bietet Exzerpte aus Programmen mehr oder weniger kleiner Tonträgerfirmen, über die hierzulande bisher wenig bekannt war - nie wurde das sonst eher überflüssige Medium "Presseinfo" von mir schmerzlicher vermißt. Zwei Adressen verraten dennoch etwas über den ursprünglichen Gitarren-Kontext: "Trance Syndicate" und das von Mike Slumberland (remember "Slumberland Records"!) gegründete Label "Drop Beat". Ersteres schickt mit FROZEN MODULES eine kranke Portion verzerrter Breakbeats in bester Nostep-Manier ins Rennen, für letztere spielen TEXTILE SOUNDS ein Stück funky Electro. Andere Projekte wie SOLVENT (Suction Records) erinnern in ihrem synthetischen Listening-Charakter an die Wiener "Sabotage"-Fraktion, und natürlich fehlen auch traditionelle "Warp"-Anleihen nicht. Trotz des heterogenen Bezugsrahmens wird allerdings eines von allen Beteiligten unmißverständlich klargestellt: Es soll hier eindeutig um Elektronik gehen. Das bedeutet: keine unüberschaubaren Klangsammelsurien, kein LoFi-Techno-Charme, keine faulen Kompromisse. Und das funktioniert.

Sven Opitz / © Intro - Musik & so
mehr unter www.intro.de -- INTRO

Kundenrezensionen

4.7 von 5 Sternen
5 Sterne
5
4 Sterne
2
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Stern
0
Alle 7 Kundenrezensionen anzeigen
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Top-Kundenrezensionen

Format: Audio CD
Wow, was für ein Album! Eher zufällig stieß ich auf diese CD der mir bis dato unbekannten Band, und zwar über eine alte Flohmarktplatte ("That's Underground", eine bunte LP von 1969, vielleicht kennt die noch jemand). Die Musik zu beschreiben, fällt nicht ganz einfach: Es ist eine Melange zwischen den ganz alten Pink Floyd ("Piper Gates of Dawn"), Velvet Underground und Beatles auf der Sgt. Pepper, durchsetzt mit allenmöglichen Stilrichtungen, Spielereien und elektronischen Elementen. Das solch eine Musik bereits 1968 erschien, kann man fast gar nicht glauben. Einzlne Songs herauszuheben, ist schwer, vielleicht der Mini-Hit "Hard Coming Love" und die Collage "The American Way Of Love". Schade, dass die Band nur dieses eine Album aufgenommen hat. Ein beeindruckendes Album, vielleicht ein Meilenstein, zumindest seiner Zeit anno 1968 weit voraus.
1 Kommentar 7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Format: Audio CD
Wahnsinn ist eines. Wahnsinn mit Methode ein anderes. Und wenn Wahnsinn mit Methode in Sounds geformt wird, dann kann dabei etwas heraus kommen, das außergewöhnlich ist, aber auch zum kommerziellen Scheitern verurteilt ist, weil es der Zeit zu weit voraus ist. Diese kalifornische Formation rund um den Experimentalmusiker Joe Byrd dürfte 1967/68 wohl kaum damit gerechnet haben, jemals die Hitparaden zu stürmen, und hat diese bis heute nicht erreicht. Aber wenn eine Fachzeitschrift einmal auf die Idee kommen sollte, die kultigsten Kultalben der zweiten Hälfte der Roaring Sixties zu küren, dann wäre diesem Album eine Top 10-, wenn nicht eine Top 5-Platzierung sicher.

„The American Metaphysical Circus“ beginnt als Collage, Zappa und „Sgt. Pepper“ lassen zuerst einmal kurz grüßen, dann schält sich ein Song heraus, Dorothy Moscowitz klingt fast schon lasziv, die schöne Melodie wird von ihrer Stimme und den Electronics getragen. Nicht vergessen, wir befinden uns zeitlich hier im Vor-Synthi-Zeitalter, Ringmodulatoren und ähnliche Instrumente erzeugen Sounds, die einige Jahre später vom Moog popularisiert werden. Und mit schmückendem Beiwerk hat das hier nichts zu tun, diese Musik ist über weite Strecken elektronisch, das, was hier abläuft, geht weit über Psychedelic hinaus. Mit dem folgenden „Hard Coming Love“ geht das Ding dann hoch – ein starker Rocker, aber wo sonst die Gitarren heulen und dröhnen würden, erledigen das die Electronics, und spätestens hier fällt auf, wie einfallsreich und präzise die Platte Ende 1967 aufgenommen und abgemischt wurde.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Format: Audio CD
United States of America, ohne Bonusstücke

Klangcollagen, wie sie bei diesem Album immer wieder auftauchen, sind heute absolut nicht mehr in Mode, so kann man das Album
nur Leuten empfehlen, die mit der Musik der späten 60er Jahre vertraut sind. Das Besondere ist, dass bei dieser nur 2 Jahre exis-
tierenden Gruppe im Gegensatz zu den meisten anderen Gruppen der Zeit nicht die E-Gitarre das charakteristische Instrument war.
Schlagzeug und elektronische Geräte waren tonangebend.

Die Stimme der Leadsängerin ist kühl und metallisch und passt daher ausgezeichnet zum Klang der Stücke. Die Stücke sind sehr
unterschiedlich, werden durch die elektronischen Elemente aber zu einer Einheit verbunden. Harten, treibenden Songs wie 'Hard
Coming Love', 'The Garden of Earthly Delights' oder 'Coming Down' stehen fast romantische Liebeslieder wie 'Cloud Song' oder
'Love Song for the Dead Che' gegenüber. Insgesamt ist das Album vom Text her gesellschaftskritisch. Die Überflussgesellschaft
wird bei 'The American Metaphysical Circus' kritisiert, aber auch gescheiterte Beziehungen spielen eine Rolle. Da gibt es einmal
das sehr traurige 'Stranded in Time', das zeigt wie ein altes Paar nur noch nebeneinander herlebt, und dann gibt es das sehr bösar-
tige 'I Won't Leave My Wooden Wife For You, Sugar', in dem ein Spießer seiner Geliebten erklärt, dass er sein bequemes Zuhause
neben seiner langweiligen Ehefrau nie für sie aufgeben wird. Wunderschön harmonisch ist 'Where is Yesterday', das kanonartig darge-
boten wird und ein wenig an Choräle erinnert. Einen positiven Abschluss liefert 'The American Way of Love', das nur auf den
ersten Blick naiv erscheint.
Insgesamt ein sehr ausgefallenes Album aus der Zeit, als man auf Psychedelic Rock stand.
2 Kommentare Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Dies ist die remasterte dritte Ausgabe mit sage und schreibe 10 Bonustracks, neuen Linernotes von Joseph Byrd und einem Interview mit Dorothy Moskowitz.

USA waren Joseph Byrd (synthesizer, vocals), Dorothy Moskowitz (vocals), Gordon Maron (electronics, violin, vocals), Craig Woodson (dr, percussion) und Rand Forbes (bass). Alle hatten Akkustik, Komposition und Musikpsychologie studiert, waren Anhänger Cages und moderner Musik und hatten keinerlei Rockbackground - und das merkt man. Wie sie die elektronischen Klänge des Synthezisers (kein MOOG!) einsetzten, war nie nur Effekthascherei. Stilistisch integrierten sie alle möglichen Stile, von Zirkusmusik im ersten Song, über sanfte Psychedelicsongs (Cloud song) hin zu aggressiven Rock, oft auch alles zusammen in einem Song. Passend dazu die sehr kühle Stimme der Dorothy Moskovitz oder der Einsatz der Geige.

Im Unterschied zu den englischen Band wichen sie nicht in eine Phantasiewelt aus. Das ist sehr schön im Song "I won't leave my sugar wife.." zu hören: ein Ehemann macht seiner Geliebten am Telefon klar, warum er seine Frau nicht verlassen kann, u.a. weil die Geliebte als Schulkind keine Zeit hat, sich um die drei Kinder und den Terrier zu kümmern - Zynismus pur und musikalisch mit Vaudevilleelementen, Syntheziserklängen oder Bläserklängen am Ende unterlegt. Oder wo gab es ein Liebeslied an Che Guevara, einen Song über Stricher in New York in der Hochzeit der Hippies. "Where is yesterday" beginnt mit einem Kirchenchoral, um dann im mehrstimmigen Gesang zu enden, untermalt von Percussion und elektronics.

Klanglich deutlich besser als die EDSEL-Ausgabe, sind besonders die Rehearsals der ursprünglichen Band (Track 18 - 20) und die alternativen Versionen bzw.
Lesen Sie weiter... ›
8 Kommentare 18 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden


Ähnliche Artikel finden