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Set Sail to Mystery (Ltd.Digi) Doppel-CD

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Audio-CD, Doppel-CD, 2. April 2010
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Produktinformation

  • Audio CD (2. April 2010)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 2
  • Format: Doppel-CD
  • Label: Prophecy Productions (Soulfood)
  • ASIN: B0038JY91G
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.9 von 5 Sternen 16 Kundenrezensionen
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Titelverzeichnis

Disk: 1

  1. A Curse Of The Grandest Kind
  2. Descend Into Maelstrom
  3. I Dined With The Swans
  4. A Romance With The Grave
  5. The Outsider
  6. Mother Nothingness (The Triumph Of Ubbo-Sathla)
  7. The Foul Within
  8. He Who Paints The Black Of Night

Disk: 2

  1. I Dined With The Swans - Vision Bleak, The / Kvarfoth, Niklas
  2. By The Misery Of Fate He Was Haunted (Master's Hammer Cover Version)
  3. Descend Into Maelstrom
  4. Mother Nothingness
  5. The Foul Within
  6. I Dined With The Swans
  7. A Farewell At Sea

Produktbeschreibungen

"When the falling stars are shooting And the answer'd owls are hooting"

Schauriger und poetischer denn je kehren The Vision Bleak in diesem Jahr auf die Horror Metal-Bühne zurück. Nachdem sie anno 2004 mit "The Deathship Has A New Captain" auf den morschen Planken des Totenschiffs durch die Unterwelt reisten, 2005 für "Carpathia - A Dramatic Poem" in einer standesgemäß schwarzen Kutsche die unheilvollen Karpaten durchquerten und sich 2007 mit "The Wolves Go Hunt Their Prey" unter Wölfe mischten, schließt sich 2010 der Kreis bei den Geisterbeschwörern Schwadorf und Konstanz. Mit "Set Sail To Mystery" hissen sie abermals die zerfetzten, knochenbleichen Segel des Totenschiffs und nehmen Kurs auf Mitternacht, Tod und Verderben. Natürlich sind die letzten Jahre nicht spurlos an den Fährmännern vorübergegangen. Als blätterten The Vision Bleak durch die Seiten eines ledergebundenen Folianten über die bisherige Wirkungsgeschichte, kreuzt "Set Sail To Mystery" viele der todbringenden Gewässer, die sie bereits in einem früheren Leben durchfahren haben: Die treibende Gothic Rock-Energie des Debüts, die dramatische Schwere des Zweitwerks oder die nordische Aggressivität des letzten Albums hallen auf dem Viertwerk dumpf nach wie die Todesglocke einer Friedhofskapelle. Doch "Set Sail To Mystery" ist viel mehr als die Summe seiner Vorgänger. Das beweist bereits die ahnungsvolle Einführung "A Curse Of The Grandest Kind", in der zu einer ergreifend-atmosphärischen Melodie eine magische Beschwörungsformel des berüchtigten Poeten Lord Byron rezitiert wird:

"And a magic voice and verse Hath baptiz'd thee with a curse"

Und The Vision Bleak machen keine leeren Drohungen: Schon bei diesem Intro erliegt der Hörer dem Bann des Albums, taucht tief ein in die düstere Schauerwelt, die das Duo mit meisterhafter Dramatik inszeniert. Edgar Allan Poe darf dabei natürlich ebenso wenig fehlen wie H.P. Lovecraft, der seit der Jungfernfahrt festes Besatzungsmitglied des Totenschiffs ist. Vorgetragen werden diese Schauermären mit dem bis dato abwechslungsreichsten Höllenritt aus dramatischem Bombast, drückendem Metal und treibender Energie, von fiesem Gekeife, Thomas Helms Operngesang und weiblichen Furien ergänzt um zeitgemäßes Black Metal-Zähneblecken in "A Romance With The Grave" oder den tückischen Doom-Sumpf "Mother Nothingness", der The Vision Bleak ein zähes, schwermütiges Denkmal in der morastigen Unterwelt sichert. Kutulu-Doom! Setzt die Segel, werft einen letzten Blick gen Land: Wer einmal auf dem Totenschiff angeheuert hat, kehrt niemals zurück.

"Into the Maelstrom I descend..."


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Top-Kundenrezensionen

Format: Audio CD
The Vision Bleak sind Freunde großer Gesten und altmodischer Dramatik. Das wird auch auf "Set Sail To Mystery" einmal mehr deutlich - gern gehörte und zitierte Poeten wie Lovecraft, Poe oder Byron sind wieder dabei. Business as usual also? Nicht ganz, denn im Gegensatz zu den beiden Höhepunkten der bisherigen Diskographie ("The Deathship Has A New Captain" und "Carpathia - A Dramatic Poem") braucht das 2010er Werk einige Durchläufe mehr, zündet danach aber umso besser. Dafür wurde die epische Dramatik von "Carpathia" äußerst stimmig mit der düsteren Härte von "The Wolves Go Hunt Their Prey" verbunden.

Am Beginn des Albums steht mit "A Curse Of The Grandest Kind" ein starkes Intro (wobei man aufgrund der Länge auch von einem eigenständigen Song sprechen kann), in dem ein Gedicht des berühmt-berüchtigten Lord Byron, untermalt mit dramatischer, orchestraler Musik zum Besten gegeben wird. Danach folgt eine unheimliche musikalische Achterbahnfahrt, begleitet von Orchester, harten, bisweilen thrashigen Gitarren und charismatischem Gesang, der noch variabler als je zuvor gestaltet wurde. Die Platte klingt insgesamt wie aus einem Guss, sodass es ein wenig schwer fällt, die Höhepunkte zu benennen. Vor allem "I Dined With The Swans" (schleppend und unheilvoll, dichte und morbide Atmosphäre, erinnert gesangstechnisch ein wenig an Rammstein), das beklemmende "The Foul Within" und der starke Rausschmeißer "He Who Paints The Black Of Night" sind in meinen Ohren exzellente Stücke, die den Charakter der Band bestens einfangen und Gänsehaut-Atmosphäre pur bieten.
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Format: Audio CD
Über zweieinhalb Jahre nach ihrem letzten Album erwartet uns nun mit "Set Sail to Mystery" der nächste Streich des Duos Konstanz/Schwadorf. Und der ist wirklich exzellent gelungen.

Vorneweg sei zu sagen, dass die Gestaltung des mir vorliegenden Digipacks, wie von "The Vision Bleak" gewohnt, allererste Klasse ist. Das Booklet ist im stimmigen Pergament-Look gehalten und beinhaltet neben den Liedtexten zahlreiche atmosphärische Bilder. Die Bedruckung der CDs ist genauso gelungen. Einzig das Cover erscheint mir doch etwas seltsam. Mir wäre ein schlichtes Gemälde wie bei den letzten beiden Alben lieber gewesen..., aber gut; das ist Geschmackssache.
Viel wichtiger ist ohnehin der musikalische Inhalt und der kann sich hier mehr als sehen lassen. Die Band spielt nachwievor atmosphärischen, mit allerlei Spielereien angereicherten Dark Metal. Dabei wird im Vergleich zum Vorgänger "The Wolves go hunt their Prey" wesentlich mehr Abwechslung geboten. So hat man viel mehr Tempowechsel und abwechslungsreichere Songstrukturen eingefügt und setzt wieder mehr auf klassische Instrumente wie Piano und Streicher. Trotzdem hat man immer das Gefühl ein geschlossenes Album und nicht eine Art Best-OF zu hören.
Lyrisch ist weitestgehend alles beim Alten geblieben. Es werden klassische Horrorgeschichten und ähnliches erzählt; teils angelehnt an Werke bekannter Schriftsteller. Neben den Klassikern Edgar Allan Poe und Howard Phillips Lovecraft wurde diesmal zum Beispiel auch Clark Ashton Smith verarbeitet. Außenstehende sollten aber keine Angst des Verständnisses wegen haben, denn man kann den Inhalt der Texte auch erfassen, ohne zwangsläufig das Vorbild gelesen haben zu müssen.
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Format: Audio CD
THE VISION BLEAK setzen erneut die Segel und bündeln auf "Set Sail To Mystery" die Stärken aller Vorgänger-Alben.
Die Frische und die Unbedarftheit aus "The Deathship Has A New Captain", der Bombast, die Düsternis und die monumentale Epik von "Carpathia" und die zermalmende Heavyness vom Vorgänger "The Wolves Go Hunt Their Pray" lehren einmal mehr allen Freunden des düsteren und abstrakten Horrors großer Literaten das Fürchten.
THE VISION BLEAK haben sich eine eigene und vor allem eigenständige Nische geschaffen, in der sie seit dem ersten Album Großartiges vollbringen und immer wieder aufs Neue zu überzeugen wissen.

CD ll der stilvoll und mit viel Liebe zum Detail gestalteten Digipacks enthält eine zusätzliche Version des Songs 'I Dined With The Sworns', bei der der derzeit vielgefragte Shining-Kauz Niklas Kvaforth für den Gesang sorgt, eine nicht ganz alltägliche Master's Hammer-Coverversion sowie fünf klassisch arrangierte Instrumental-Versionen von "Set Sail To Mystery".

Eine empfehlenswerte Sache ist dieses Album also und wird nur noch durch die extravagante, auf 1000 Stück limitierte pompöse Artbook-Edition getoppt!
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Format: Audio CD
vorab: bei den meisten wird dieses album mehr als einen durchlauf benötigen um (richtig) zu zünden, sollte es also beim ersten mal nicht wirklich gefallen, dann auf jedenfall noch zwei weitere durchläufe riskieren!

wie immer beginnt die scheibe mit einem schaurig-schönen "intro", diesmal mit stimmigen vocals von herrn konstanz, gefolgt von dem düsterrocker descend into maelstrom. bisher noch alles im "typischen" vision bleak sound, überrascht i dined with the swans (mein persönliches highlight dieses albums) mit seinem schleppenden oberdunklen sound und den teils schon psychotisch-angehauchten vocals, aber bevor der hörer in den wahnsinn abdriften kann, reißt einem a romance with the grave wieder heraus, hier gehts weniger düster, aber deutlich rockiger zu, speziell dieses lied eignet sich einfach perfekt live dargebracht zu werden. nun zu the outsider: wolfmoon war gestern, the outsider ist heute. und ein weiteres mal überraschen schwadorf & konstanz auf diesem album: mother nothingness, funeral doomiger opus der gegen ende, nicht zuletzt wegen thomas helm, einen bombastischen klang bekommt, hat man diese 8 min 11 sek überstanden, gehts mit the foul within wieder dunkel-schnell zur sache, aber auch hier gibt es düster-langsame passagen.
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