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Saddam Hussein Hardcover – 1 Jan. 2002

4.3 4.3 out of 5 stars 17 ratings

Kein anderer Herrscher steht derzeit so im Zentrum des internationalen Interesses. Doch wer ist Saddam Hussein wirklich? Der grausame Diktator oder der verehrte Patriarch, ein skrupelloser Kriegstreiber oder ein gewiefter Staatsmann - oder alles in einer Person? Der renommierte englische Kriegsberichterstatter Con Coughlin geht in seiner Aufsehen erregenden Biographie dem Mythos Saddam Hussein auf den Grund: Was hat ihn an die Macht gebracht? Wie funktioniert sein Regime? Welche Rolle spielt seine Familie in seinem Herrschaftssystem, und welche Ziele verfolgt er wirklich?
Für sein Buch hat der preisgekrönte Spezialist für islamischen Terrorismus Augenzeugen aus Saddams engstem Umkreis befragt, bislang unbekannte Quellen ausgewertet und so mehr als eine Biographie verfasst: Dieses Buch führt direkt ins geheime Zentrum von Saddams Macht und liefert uns den Schüssel zur Person des irakischen Diktators.
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Amazon Review

Saddam Hussein ist einer der dienstältesten Diktatoren der Welt. Dennoch weiß man wenig über ihn. Das ändert sich nach der Lektüre dieser Biografie. Denn der Brite Con Coughlin hat ein außerordentlich faktenreiches, gut recherchiertes und spannend zu lesendes Buch über Saddam Hussein geschrieben. Der Journalist verfolgt dessen Lebensweg von der frühesten Kindheit bis heute. Ergebnis: ein scharfsinniges Porträt des Menschen Saddam und zugleich eine Analyse der politischen Geschichte des Iraks, der die Welt in den letzten Jahrzehnten immer wieder in Atem hielt und hält.

Coughlin beschreibt Saddam als ebenso ehrgeizig wie rücksichtslos. Der spätere Herrscher von Bagdad wuchs in einem armen Bauerndorf auf. Trotz dieser miserablen Startbedingungen erkämpfte er sich seinen Weg nach oben. In den revolutionären Wirren der 50er-Jahre trat er in die Baath-Partei ein. Mit Mordanschlägen auf politische Gegner machte er sich "nützlich". Als die Partei 1968 mit einem Staatsstreich die Macht im Irak übernahm, beschleunigte sich auch die Karriere Saddam Husseins, bis dieser, gut zehn Jahre später, schließlich das Präsidenten-Amt in Händen hielt.

Coughlin hat lange Jahre als Auslandskorrespondent im Nahen Osten gearbeitet. Er verfügt über ausgezeichnete Kontakte in die Region und liefert dadurch kenntnisreiche Innenansichten aus Saddams Herrschaftsapparat. Mit erschreckenden Details beschreibt er die Unberechenbarkeit des irakischen Herrschers: Nach innen wie nach außen gebärdete sich Saddam stets äußerst aggressiv. Jegliche Opposition unterdrückte er mit brutaler Gewalt. Seine Nachbarländer -- erst den Iran, dann das kleine Kuwait -- überzog er mit Krieg. Und die Weltgemeinschaft forderte er mit immer neuen Provokationen heraus, indem er etwa den Waffenkontrolleuren der UNO in den 90er-Jahren ihre Arbeit erschwerte.

Was Saddams Arsenal an Massenvernichtungswaffen betrifft, so stellt Coughlin den westlichen Ländern ein Armutszeugnis aus: Frankreich lieferte in den 70er-Jahren Atomtechnik in den Irak, deutsche Firmen bauten dem Diktator Chemiewaffen-Fabriken und die USA halfen Saddam im Krieg gegen den Iran. Dass der Irak zu einem weltpolitischen Sicherheitsrisiko werden konnte, ist also auch Ergebnis westlicher Kurzsichtigkeit -- das macht dieses Buch wieder einmal deutlich. --Christoph Peerenboom

Review

Buchnotiz zu : Die Zeit, 05.12.2002
Con Coughlins Biografie, so Rezensent Dieter Buhl, nehme sich aus wie der Versuch - und hier zitiert er Coughlin selbst -, "Beweise gegen einen berüchtigten Schwerverbrecher zu sammeln": Die Zeugen seien "entweder ermordet" oder hätten "Angst. Was dem Autor die Aufgabe nicht gerade erleichtere. Doch der Rezensent findet Gefallen daran. Coughlin zeichne den irakischen "Alleinherrscher" als einen "Führer der Finsternis", für den "Folter, Mord und Krieg" nur "Politik mit anderen Mitteln" seien. Gut findet der Rezensent auch, dass Coughlin bei allem machtpolitischen Streben Husseins nicht die politischen Erfolge Husseins unterschlägt, die zur Modernisierung seines Landes beigetragen haben. Auch dürfe man nicht die Anzahl und die wichtige Rolle seiner "willigen Helfer" vergessen, die Coughlin ausführlich beschreibe, und in dessen Ausführungen für den Rezensenten einmal mehr die "Absurditäten Washingtoner Außenpolitik" ins Auge stechen.

© Perlentaucher Medien GmbH
Buchnotiz zu : Frankfurter Allgemeine Zeitung, 03.12.2002
Es gibt ein krasses Missverhältnis, konstatiert der Rezensent Hans-Christian Rößler, zwischen dem Wunsch, mehr über Saddam Hussein zu erfahren, und den bekannten Tatsachen. Vieles ist Mythos oder Gerücht, Unterstellung und Legende. Nun hat auch Con Coughlin, der Chefredakteur des "Sunday Telegraph" keine wirklichen Neuigkeiten zu erzählen, dennoch, meint Rößler, ist diesmal etwas "mehr herausgekommen" als bei vielen bisherigen Porträts des irakischen Diktators. So versichert Coughlin, Gerichtsakten eingesehen zu haben, die einen Mord Husseins an einem Kommunisten im Jahr 1958 belegen. Keinen Hehl macht der Autor aus seiner Sympathie für den Bush/Blair'schen Kurs gegen den Irak, jedoch verschweigt er deshalb keineswegs, betont der Rezensent, die gelegentlich sehr dubiose Rolle der britisch-amerikanischen Geheimdienste in der Region. Kritik übt Rößler vor allem an der mangelnden Sorgfalt, die auf die allzu rasche Erstellung des Bandes deuten. Lob gibt es jedoch für den "Fakten- und Quellenreichtum" des Buches.

© Perlentaucher Medien GmbH
Buchnotiz zu : Süddeutsche Zeitung, 20.01.2003
Thomas Nowak referiert in seiner Rezension des Buches über Saddam Hussein eingehend den Aufstieg des irakischen Diktators von einem Sohn irakischer Raubbauern bis zum übermächtigen Alleinherrscher, der auch nicht davor zurückschreckte, seine eigenen Schwiegersöhne hinrichten zu lassen. Allerdings fragt er sich bei der Lektüre hin und wieder, woher eigentlich das Wissen des britischen Autors aus dem "inneren Zirkel der Macht" stammt. Der Rezensent vermutet, dass Coughlin, dessen Ausführungen sich auf Geheimdienstquellen und auf Gespräche mit "Überläufern und Oppositionellen" stützen, insbesondere der Gefahr der Irreführung verstärkt ausgesetzt ist, doch räumt für ihn das Buch zumindest mit jedem Zweifel, den man noch am Willen Husseins haben könnte, seine "Macht und sein Überleben" mit allen Mitteln zu sichern, nachhaltig auf.

© Perlentaucher Medien GmbH
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Perlentaucher.de

Product details

  • Publisher ‏ : ‎ List (1 Jan. 2002)
  • Language ‏ : ‎ German
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 3471772596
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3471772591
  • Customer reviews:
    4.3 4.3 out of 5 stars 17 ratings

Customer reviews

4.3 out of 5 stars
17 global ratings

Top reviews from Germany

Reviewed in Germany on 14 May 2024
Als Geschichtsinteressierter habe ich schon viele Bücher über politische Führer und ihre Regime gelesen, aber "Die Biographie Saddam Husseins" von Con Coughlin hat mich besonders beeindruckt. Coughlin gelingt es meisterhaft, den Leser in die komplexe Welt des irakischen Diktators einzuführen und ihn mit auf eine faszinierende Reise durch Saddams Leben zu nehmen.

Was dieses Buch von anderen Biografien über Saddam Hussein unterscheidet, ist die Tiefe und Nuanciertheit, mit der der Autor sein Thema behandelt. Anstatt sich auf oberflächliche Stereotypen zu beschränken, taucht Coughlin tief in Saddams Persönlichkeit und sein Regime ein. Dabei werden nicht nur die Grausamkeiten und Unterdrückungsmechanismen seines Regimes beleuchtet, sondern auch seine politische Geschicklichkeit und seine Beziehungen zu anderen Staaten.

Besonders beeindruckt hat mich die gründliche Recherche, die Coughlin für dieses Buch betrieben hat. Durch Interviews mit Augenzeugen aus Saddams engstem Umfeld und die Auswertung bisher unbekannter Quellen gelingt es ihm, ein facettenreiches Bild des Diktators zu zeichnen, das weit über gängige Klischees hinausgeht.

Natürlich hat das Buch auch seine Schwächen. Einige Leser könnten enttäuscht sein, dass es vergleichsweise wenig über Saddams Kindheit zu erfahren gibt, aber meiner Meinung nach tut dies der Gesamtwirkung des Buches keinen Abbruch.

Insgesamt kann ich "Die Biographie Saddam Husseins" allen empfehlen, die sich für Politik, Geschichte und die komplexe Natur menschlicher Herrschaft interessieren. Es ist eine fesselnde und informative Lektüre, die mich tief beeindruckt hat und meine Sicht auf dieses dunkle Kapitel der Weltgeschichte nachhaltig verändert hat.
Reviewed in Germany on 28 December 2023
Sehr schönes Buch ist gestern angekommen.
Ich habe lange nach einer Biografie von Sadam Hussain gesucht.
Reviewed in Germany on 14 April 2018
Die Biographische Amalyse eines Diktators ist sehr präzise detailgetreu und aufschlussreiich geschrieben Con Caughlin schreibt neutral und es ist wirklich sehr spannend bis zum schluss Saddam Hussein wird von den Sunniten verehrt und als retter angesehen aber von den Shiitten verteufelt und verhasst fakt ist Saddam Hussein hat dss Land aufgebaut zu einer Grossmacht gemacht sich mit Amerika verscherzt und Iran unterschätzt in einem ganz schlimmen Krieg gehetzt den er nicht gewinnen konnte das was er hinterlies war verhasste Religionsgemeischaften die sich bis heute in den Irak bekämpfen aber daran ist U.S.A schuld die einen der grössten fehler machten das Irakische Militär abschaften und in den Untergrund zwang so enstand der I.S ! Zur lieferrung und Zustand des Buches alles in ordnung!
One person found this helpful
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Reviewed in Germany on 10 August 2018
Die Biographie erschien ein Jahr vor dem Irakkrieg und ist somit ein interessantes zeithistorisches Dokument, das einen Eindruck über die Wahrnehmung von Saddam Hussein durch den Westen zu diesem kritischen Zeitpunkt vermittelt. Dargestellt wird Saddam Hussein als knallharter Überlebenskünstler, der bewusst über Leichen geht, um seine totalitaere Herrschaft (basierend auf Einschüchterung und Terror gegenüber der eigenen Gesellschaft) zunaechst aufzubauen und spaeter abzusichern. Das Portraet ist sicherlich gepraegt durch eine eurozentristische Sichtweise, scheint mE jedoch ein glaubwürdiges Bild des Diktators zu zeichnen. Dass es sich mit den Massenvernichtungswaffen etwas anders verhalten hat, als man 2002 annahm, sollte dem historisch versierten Leser bewusst sein. Entsprechend habe ich die Biographie für mich als zeithistorisches Dokument eingeordnet und gelesen.
One person found this helpful
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Reviewed in Germany on 24 December 2002
Ich denke, man sollte sich nichts vormachen. Der 3. Golfkrieg steht bevor - mit einem Ende, das nicht vorhersehbar ist.
Was liegt also näher, als sich eine Lektüre über den Diktator Saddam zu besorgen und sich zur Bewertung des kommenmden Krieges Hintergrundinformationen anzulesen?
Wer das möchte und sich zugleich auf spannende Weise unterhalten will, ist bei dieser Biografie gut aufgehoben. Zwar ist am Anfang noch etwas unbefriedigend, dass vergleichsweise wenig über Saddams KIndheit gesagt wird (weil sichere Informationen offenbar nicht vorliegen), doch gewinnt das Buch zunehmend an Stärke.
Man wendet sich mit Grausen angesichts der Brutalität dieses Mannes ... nichts und niemand ist vor ihm sicher - obwohl ich einen kommenden Krieg nicht gutheiße, verlöre die Welt mit Saddam wohl einen der derzeit machtgierigsten und skrupellosesten Herrscher.
12 people found this helpful
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Reviewed in Germany on 31 January 2003
als ich mir das buch bestellt habe, hatte ich so meine zweifel, ob ich durch diese ganze verworrene nahostgeschichte überhaupt durchblicke. ganz zu schweigen von den arabischen namen.
aber dann zeigte sich, dass auch biographien (es war meine erste) sehr gut sein können. das buch eröffnete mir endlich einen überblick über die geschichte und die politischen strukturen des nahen ostens.
ganz zu schweigen von den kostbaren und wichtigen informationen über den irak und seinen diktator.
stellenweise liest es sich trotz der objektivität des autors wie ein horror-krimi. dies liegt aber eher am protagonisten: saddam hussein.
also, einfach mal reinlesen. ist sehr gut geschrieben. und kein bißchen langweilig.
daniel
4 people found this helpful
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Reviewed in Germany on 8 May 2003
Das Buch ist zwar recht interessant, aber es sind in vielen Kapiteln Wiederholungen von Aussagen vorhanden. Dadurch wird das Lesen manchmal doch recht langatmig. Die Anfänge sind recht interessant und es wird immer wieder klar gemacht, das wohl nur Vermutungen vorliegen. Die Haltung des Autors zum Thema ist leicht ersichtlich (es gelingt nicht immer die neutrale Betrachtungsweise zu erhalten).
3 people found this helpful
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