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Saddam Hussein Hardcover – 1 Jan. 2002
Für sein Buch hat der preisgekrönte Spezialist für islamischen Terrorismus Augenzeugen aus Saddams engstem Umkreis befragt, bislang unbekannte Quellen ausgewertet und so mehr als eine Biographie verfasst: Dieses Buch führt direkt ins geheime Zentrum von Saddams Macht und liefert uns den Schüssel zur Person des irakischen Diktators.
- LanguageGerman
- PublisherList
- Publication date1 Jan. 2002
- ISBN-103471772596
- ISBN-13978-3471772591
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Saddam Hussein. Biographie eines Diktators und die Geschichte seines LandesLaurie Miller, Judith ; MylroieHardcover
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Product description
Amazon Review
Coughlin beschreibt Saddam als ebenso ehrgeizig wie rücksichtslos. Der spätere Herrscher von Bagdad wuchs in einem armen Bauerndorf auf. Trotz dieser miserablen Startbedingungen erkämpfte er sich seinen Weg nach oben. In den revolutionären Wirren der 50er-Jahre trat er in die Baath-Partei ein. Mit Mordanschlägen auf politische Gegner machte er sich "nützlich". Als die Partei 1968 mit einem Staatsstreich die Macht im Irak übernahm, beschleunigte sich auch die Karriere Saddam Husseins, bis dieser, gut zehn Jahre später, schließlich das Präsidenten-Amt in Händen hielt.
Coughlin hat lange Jahre als Auslandskorrespondent im Nahen Osten gearbeitet. Er verfügt über ausgezeichnete Kontakte in die Region und liefert dadurch kenntnisreiche Innenansichten aus Saddams Herrschaftsapparat. Mit erschreckenden Details beschreibt er die Unberechenbarkeit des irakischen Herrschers: Nach innen wie nach außen gebärdete sich Saddam stets äußerst aggressiv. Jegliche Opposition unterdrückte er mit brutaler Gewalt. Seine Nachbarländer -- erst den Iran, dann das kleine Kuwait -- überzog er mit Krieg. Und die Weltgemeinschaft forderte er mit immer neuen Provokationen heraus, indem er etwa den Waffenkontrolleuren der UNO in den 90er-Jahren ihre Arbeit erschwerte.
Was Saddams Arsenal an Massenvernichtungswaffen betrifft, so stellt Coughlin den westlichen Ländern ein Armutszeugnis aus: Frankreich lieferte in den 70er-Jahren Atomtechnik in den Irak, deutsche Firmen bauten dem Diktator Chemiewaffen-Fabriken und die USA halfen Saddam im Krieg gegen den Iran. Dass der Irak zu einem weltpolitischen Sicherheitsrisiko werden konnte, ist also auch Ergebnis westlicher Kurzsichtigkeit -- das macht dieses Buch wieder einmal deutlich. --Christoph Peerenboom
Review
Con Coughlins Biografie, so Rezensent Dieter Buhl, nehme sich aus wie der Versuch - und hier zitiert er Coughlin selbst -, "Beweise gegen einen berüchtigten Schwerverbrecher zu sammeln": Die Zeugen seien "entweder ermordet" oder hätten "Angst. Was dem Autor die Aufgabe nicht gerade erleichtere. Doch der Rezensent findet Gefallen daran. Coughlin zeichne den irakischen "Alleinherrscher" als einen "Führer der Finsternis", für den "Folter, Mord und Krieg" nur "Politik mit anderen Mitteln" seien. Gut findet der Rezensent auch, dass Coughlin bei allem machtpolitischen Streben Husseins nicht die politischen Erfolge Husseins unterschlägt, die zur Modernisierung seines Landes beigetragen haben. Auch dürfe man nicht die Anzahl und die wichtige Rolle seiner "willigen Helfer" vergessen, die Coughlin ausführlich beschreibe, und in dessen Ausführungen für den Rezensenten einmal mehr die "Absurditäten Washingtoner Außenpolitik" ins Auge stechen.
© Perlentaucher Medien GmbH
Buchnotiz zu : Frankfurter Allgemeine Zeitung, 03.12.2002
Es gibt ein krasses Missverhältnis, konstatiert der Rezensent Hans-Christian Rößler, zwischen dem Wunsch, mehr über Saddam Hussein zu erfahren, und den bekannten Tatsachen. Vieles ist Mythos oder Gerücht, Unterstellung und Legende. Nun hat auch Con Coughlin, der Chefredakteur des "Sunday Telegraph" keine wirklichen Neuigkeiten zu erzählen, dennoch, meint Rößler, ist diesmal etwas "mehr herausgekommen" als bei vielen bisherigen Porträts des irakischen Diktators. So versichert Coughlin, Gerichtsakten eingesehen zu haben, die einen Mord Husseins an einem Kommunisten im Jahr 1958 belegen. Keinen Hehl macht der Autor aus seiner Sympathie für den Bush/Blair'schen Kurs gegen den Irak, jedoch verschweigt er deshalb keineswegs, betont der Rezensent, die gelegentlich sehr dubiose Rolle der britisch-amerikanischen Geheimdienste in der Region. Kritik übt Rößler vor allem an der mangelnden Sorgfalt, die auf die allzu rasche Erstellung des Bandes deuten. Lob gibt es jedoch für den "Fakten- und Quellenreichtum" des Buches.
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Buchnotiz zu : Süddeutsche Zeitung, 20.01.2003
Thomas Nowak referiert in seiner Rezension des Buches über Saddam Hussein eingehend den Aufstieg des irakischen Diktators von einem Sohn irakischer Raubbauern bis zum übermächtigen Alleinherrscher, der auch nicht davor zurückschreckte, seine eigenen Schwiegersöhne hinrichten zu lassen. Allerdings fragt er sich bei der Lektüre hin und wieder, woher eigentlich das Wissen des britischen Autors aus dem "inneren Zirkel der Macht" stammt. Der Rezensent vermutet, dass Coughlin, dessen Ausführungen sich auf Geheimdienstquellen und auf Gespräche mit "Überläufern und Oppositionellen" stützen, insbesondere der Gefahr der Irreführung verstärkt ausgesetzt ist, doch räumt für ihn das Buch zumindest mit jedem Zweifel, den man noch am Willen Husseins haben könnte, seine "Macht und sein Überleben" mit allen Mitteln zu sichern, nachhaltig auf.
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-- Perlentaucher.de
From the Back Cover
Wie kamn der Diktator an die Macht? Was ist das Geheimnis seiner Herrschaft? Unw was spielt sich hinter den Toren seiner Paläste ab?
In seiner bahnbrechenden Biographie führt Con Coughlin uns in das Zentrum der irakischen Macht und offenbart das wahre Gesicht des Diktators.
Product details
- Publisher : List (1 Jan. 2002)
- Language : German
- ISBN-10 : 3471772596
- ISBN-13 : 978-3471772591
- Best Sellers Rank: 735,072 in Books (See Top 100 in Books)
- 180 in Iraq War (Books)
- 4,628 in Political Biographies
- 83,479 in Arts & Photography (Books)
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Was dieses Buch von anderen Biografien über Saddam Hussein unterscheidet, ist die Tiefe und Nuanciertheit, mit der der Autor sein Thema behandelt. Anstatt sich auf oberflächliche Stereotypen zu beschränken, taucht Coughlin tief in Saddams Persönlichkeit und sein Regime ein. Dabei werden nicht nur die Grausamkeiten und Unterdrückungsmechanismen seines Regimes beleuchtet, sondern auch seine politische Geschicklichkeit und seine Beziehungen zu anderen Staaten.
Besonders beeindruckt hat mich die gründliche Recherche, die Coughlin für dieses Buch betrieben hat. Durch Interviews mit Augenzeugen aus Saddams engstem Umfeld und die Auswertung bisher unbekannter Quellen gelingt es ihm, ein facettenreiches Bild des Diktators zu zeichnen, das weit über gängige Klischees hinausgeht.
Natürlich hat das Buch auch seine Schwächen. Einige Leser könnten enttäuscht sein, dass es vergleichsweise wenig über Saddams Kindheit zu erfahren gibt, aber meiner Meinung nach tut dies der Gesamtwirkung des Buches keinen Abbruch.
Insgesamt kann ich "Die Biographie Saddam Husseins" allen empfehlen, die sich für Politik, Geschichte und die komplexe Natur menschlicher Herrschaft interessieren. Es ist eine fesselnde und informative Lektüre, die mich tief beeindruckt hat und meine Sicht auf dieses dunkle Kapitel der Weltgeschichte nachhaltig verändert hat.
Ich habe lange nach einer Biografie von Sadam Hussain gesucht.
Was liegt also näher, als sich eine Lektüre über den Diktator Saddam zu besorgen und sich zur Bewertung des kommenmden Krieges Hintergrundinformationen anzulesen?
Wer das möchte und sich zugleich auf spannende Weise unterhalten will, ist bei dieser Biografie gut aufgehoben. Zwar ist am Anfang noch etwas unbefriedigend, dass vergleichsweise wenig über Saddams KIndheit gesagt wird (weil sichere Informationen offenbar nicht vorliegen), doch gewinnt das Buch zunehmend an Stärke.
Man wendet sich mit Grausen angesichts der Brutalität dieses Mannes ... nichts und niemand ist vor ihm sicher - obwohl ich einen kommenden Krieg nicht gutheiße, verlöre die Welt mit Saddam wohl einen der derzeit machtgierigsten und skrupellosesten Herrscher.
aber dann zeigte sich, dass auch biographien (es war meine erste) sehr gut sein können. das buch eröffnete mir endlich einen überblick über die geschichte und die politischen strukturen des nahen ostens.
ganz zu schweigen von den kostbaren und wichtigen informationen über den irak und seinen diktator.
stellenweise liest es sich trotz der objektivität des autors wie ein horror-krimi. dies liegt aber eher am protagonisten: saddam hussein.
also, einfach mal reinlesen. ist sehr gut geschrieben. und kein bißchen langweilig.
daniel