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Sacred Heart Import

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Audio CD
Zu seinem Veröffentlichungszeitpunkt wurde das Album geradezu verrissen. Die Sänger biedere zu sehr an den amerikanischen Mainstream Markt an, hieß es. Das Songmaterial sei schwach, hieß es. Hört man sich das Album jedoch heute in der Retroperspektive an, so muss man feststellen: Die Stärke von seinen Debütwerken "Holy diver" und "The last in line" wird nicht erreicht, auch der direkte Nachfolger "Dream Evil" war im Gesamten runder.

"Sacred Heart" hat dennoch mehr als ein Highlight und bietet die gewohnte Mischung aus schwereren, getragenen Songs und melodischen Up-tempo-Rockern. Keyboarder Claude Schnell durfte seine Tasten erstmals nicht nur zur Untermalung benutzen, sondern als vollwertiger, melodieführender Musiker mitmischen. Dadurch wurde auf der einen Seite Dio's Metal/Rock natürlich von seiner Härte genommen, auf der anderen Seite finde ich aber das Zusammenspiel von Gitarre und Keyboard auf diesem Album besonders gelungen. Alles in allem ein Album, dass man sich als Fan von gutem Achtziger Rock gerne ins Regal stellen darf - als Dio Fan sowieso.

King Of Rock And Roll
Wie schon die beiden Vorgänger (und auch die beiden Nachfolger) wird das Album durch einen hymnischen, schnellen Rocker eröffnet. Besonders erwähnenswert - neben Dio's Gesang natürlich - das hervorragende Gitarrensolo. Top.
5/5 Sternen

Sacred Heart
Allein dieser Song ist es wert, das Album zu kaufen. Ein wuchtiger, brillianter Hauptriff eröffnet eine epische, melodische Mid-Tempo-Nummer. Keyboard und Gitarre harmonieren hier wie eine Einheit, Dio treibt seine Stimme an die Grenzen. Dazu diese hervorragenden Lyrics.
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Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Man kann es an den anderen Rezensionen erkennen, wie sehr "Sacred Heart" die Fangemeinde aufspaltet. Für die einen ist das Album "enttäuschend" und "langweilig", für die anderen ein weiteres Meisterwerk. Als die Platte erschien, waren die Reaktionen ähnlich geartet, eigentlich eher noch negativer, denn nach "Holy Diver" und "The Last in Line" erwartete man sich von Dio einen weiteren Meilenstein der Hard&Heavy-Geschichte.

Rückblickend ist man ja bekanntlich immer schlauer, aber es lag wohl wirklich an der überspannten Erwartungshaltung, dass "Sacred Heart" so gemischt aufgenommen wurde. Man kann sich vorstellen, dass die Scheibe einmütig gefeiert worden wäre, wenn sie das Debütalbum gewesen wäre. Andererseits haben die Kritiker schon recht: Mit den beiden ersten Dio-Werken kann sie nicht mithalten -- wobei man bedenken sollte, dass jede Serie mal endet.

Was also hat "Sacred Heart" nicht, was die beiden Alben davor hatten? Meiner Meinung nach fehlt die Atmosphäre, diese magisch-düster-melancholische Hintergrundstimmung, die viele der Songs vorher zu etwas Besonderem gemacht haben. Wahrscheinlich hat sich die zwischenmenschlich etwas angespannte Situation in der Band bereits bei den Aufnahmen bemerkbar gemacht (lt. Aussage des damaligen Gitarristen Vivian Campbell) und gerade beim Saitenzauberer meint man hier und da ein wenig Interessenlosigkeit und schwächelnde Inspiration im Spiel zu hören. Das ist natürlich nur im direkten Vergleich zu "Holy Diver" und "The Last in Line" zu verstehen und überhaupt: Selbst ein durchschnittlich motivierter Campbell konnte seinerzeit spielerisch die meisten anderen Gitarristen dumm aussehen lassen -- egal, wie engagiert die bei der Sache waren.
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Format: Audio CD
Nach den zwei starken Alben - Holy Diver - und - The Last In Line - legen Dio 1985 ihre dritte ehrwürdige Platte - Sacred Heart - vor. Das Album beginnt mit dem Song - King Of Rock'n'Roll - ein Lied, dem im Studio eine Live-Atmosphäre hinterlegt wurde. Sänger Ronnie James Dio schafft damit unweigerlich die Assoziation zu seiner Rainbow-Zeit, als er den Hard-Rock'n'Roll regelrecht hochleben lies. Der zweite Song - Sacred Heart - erinnert dann mit seinen kräftigen Vokals aufgrund seiner rauen Atmosphäre unweigerlich an die Black-Sabbath-Ära.

Mit - Another Lie - beginnt dann die Melodic-Rock-Phase des Albums, die auf - Rock'n'Roll Children - sogar ein wenig "Magnum-Feeling" aufkommen lässt. Auch der Rest des Albums ist unglaublich stark und sehr hörenswert, und liefert uns mit - Hungry For Heaven - einen weiteren Singlehit. Leider endete mit - Sacred Heart - auch schon die erste Band-Ära Dios, die auf - Dream Evil - mit neuer Besetzung nicht mehr an diese Klassik-Rockphase anknüpfen konnte.

Die Deluxe-Edition wurde, wie ihre beiden Vorgänger, vom Klang entstaubt, wobei die erste wirklich deutliche klangliche Verbesserung auf der Bonus-CD und dem Titel - Hide In The Rainbow - zu hören ist. Die Bonus-CD enthält neben dieser EP noch die Live-Aufnahme - Intermission - die in den Achtzigern sehr beliebt und hoch gelobt wurde, aber aus heutiger Sicht natürlich auch im remasterten Klang längst nicht an die Aufnahmequalität von - Heaven And Hell - herankommt. So hat diese Aufnahme für mich nur nostalgische Bedeutung.

Die Deluxe-Edition erscheint wie ihre beiden Vorgänger in einer tollen Aufmachung, sowie vielen Informationen über die Band und die damalige Zeit. Bleibt zum Schluss nur zu hoffen, dass in naher Zukunft auch die beiden Nachfolgealben - Dream Evil - und - Lock Up The Wolves - in dieser würdevollen Aufmachung veröffentlicht werden.
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